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Kundenrezensionen

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am 21. Dezember 2005
Leif GW Persson, geboren 1945 in Stockholm, ist Professor der Kriminologie, Berater der obersten Polizeibehörde, Medienexperte ' und einer der führenden Krimiautoren Schwedens, obwohl er erst wenige Bücher veröffentlicht hat. Ein charismatischer, kantiger, schillernder Mann, der weiß, worüber erschreibt. Seine Romane um Kriminaldirektor Lars M. Johansson und die Stockholmer Polizeibehörden zählen zu den erfolgreichsten des Landes.

"In guter Gesellschaft" wurde 1982 zu seinem dritten Bestseller, nachdem er in 'Grisfesten ( noch nicht übersetzt) die Geschichte seiner Entlassung aus dem Polizeidienst nacherzählt hatte. Bei btb liegen im Augenblick noch vor "Die Profiteure", sein zweites Buch , das 1979 veröffentlicht wurde und sein sensationelles Comeback nach über 20 Jahren Schreibpause mit 'Zwischen den Sehnsucht des Sommers und der Kälte des Winters', in dem er über den bis heute nicht aufgeklärten Mord an Olof Palme schreibt.

Leif GW Perssons Stil ist eigen. Hier in diesem Buch mischt er in die Geschichte eines in der Arrestzelle zu Tode gekommenen stadtbekannten Alkoholikers und den Versuch von Lars Johannsen, seines Zeichens Kriminaldirektor, diesen Fall von offensichtlichem polizeilichen Mißbrauch aufzuklären, immer wieder kriminologische Reflexionen und grundsätzliche Überlegungen zur Polizeiarbeit im Allgemeinen und zur speziellen Situation in Stockholm und in Schweden im Besonderen.

Aufgrund seiner internen Kenntnisse des Polizeiapparates schildert er die Arbeit der ermittelnden Beamten nüchterner, ehrlicher, noch weniger spektakulär als andere Autoren seines Genres.

Obwohl er im Unterschied zu anderen am Privatleben seiner Polizisten wenig Interesse hat, werde ihre unterschiedlichen Charaktere mit Stärken und Schwächen viel klarer konturiert als bei der Konkurrenz.

Leif GW Persson ist wirklich ' wie Anne Holt gesagt hat ' ein unbedingtes Muß für alle, die skandinavische Krimiliteratur lieben.
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am 22. August 2008
In diesem Kriminalroman geht es um eine polizeiinterne Ermittlung: Ein alter Mann wurde nachts betrunken aufgegriffen und erst mal in eine Ausnüchterungszelle verfrachtet. Während der nächtlichen Kontrolle fällt dem Wärter plötzlich auf, dass der Mann schwere Verletzungen aufweist. Angeblich seien diese Verletzungen bei dessen Verhaftung noch nicht da gewesen. Wo kommen sie also her? Der Fall erregt großen Interesse bei den Medien: Haben etwa irgendwelche Polizisten den armen alten Mann verprügelt? Einfach so? Da der Mann kurz darauf verstirbt, kann man ihn nicht befragen und die Polizei sieht sich gezwungen, umfangreiche Ermittlungen einzuleiten. Dies tut sie auch, unter der Schirmherrschaft eines gewissen Johannson. Zunächst scheint es, als stecke nichts hinter den Vorwürfen der Öffentlichkeit, doch dann kommen mehr und mehr Ungereimtheiten ans Licht.

Der Autor versucht einen Blick hinter die Fassade der schwedischen Polizei zu werfen, in dem er interne Ermittlungen beschreibt. Ob das alles so stimmt oder sein kann, was er da erzählt, weiß ich natürlich nicht. Ich kann nur hoffen, dass es so nicht wirklich aussieht bei der Polizei. Da es in diesem Buch eben nur um eine interne Ermittlung geht, bei der weder erwartet noch gehofft wird, dass groß etwas gerauskommt, liest sich das Buch relativ langweilig und ist insgesamt nicht sonderlich spannend. Es war zum Teil allerdings schon ganz interessant und das Ende war gar nicht so schlecht. Nochmal lesen würde ich es aber nicht.
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am 2. Juni 2006
An manchen Stellen merkt man schon, dass dieser Roman 25 Jahre auf dem Buckel hat. Wo gibt es heute noch eine Kriminalgeschichte ohne Mord?

Dieser Roman kommt zwar nicht ohne Tote, aber tatsächlich ohne ein einziges Kapitalverbrechen aus. Statt dessen präsentiert er eine luzide und stellenweise satirische Beobachtung des Polizeialltags im Stockholmer Landeskrim, seiner "Kunden" sowie einen exakten Blick auf den Alltag der Ermittlungsarbeit. Auch das ermittelnde Personal gewinnt am Ende der Geschichte eine Präsenz, die dem Roman Nachwirkung verleiht.

Eine eindringlichere Studie der Polizeiarbeit wird man kaum finden. Erkauft wird dies allerdings mit einem äußerst schwachen Start und erheblichen stilistischen Mängeln.

Persson schaltet immer wieder einen "Erzähler" zwischen, der mit satirisch spitzem Blick seine Hauptpersonen kommentiert. Das schafft Distanz zu den Personen, die einen erst gegen Ende mit diesen warm werden lässt. Die Qualitäten des Romans werden so auch erst im letzten Drittel recht deutlich.

Vorher droht der Geschichte einige Male die Luft auszugehen.

Man braucht auch einige Konzentration, um den Faden bei mehrmaligem Lesen nicht zu verlieren. Dies ist kein Roman, den man an einem Stück durchliest. Dafür bleibt die Atmosphäre nach dem Lesen einige Zeit präsent.
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am 13. Juli 2006
Diese Ausgabe des Buches befindet sich in guter Gesellschaft in der Stern-Krimi-Bibliothek, ist aber leider das schwächste aller von mir goutierten Werke der Reihe (und da sind absolute Perlen dabei...). Sicher ist es richtig, dass der Leser hier einiges erfährt über die Innenwelt des schwedischen Polizeiapparates Anfang der Achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Allerdings gerät der "Fall" des im Polizeigewahrsam zu Tode gekommenen Obdachlosen dabei völlig in den Hintergrund. Man liest sich ein, kennt bald die Charaktere der verschiedensten Polizeibeamten auf unterschiedlichsten Ebenen und wartet gespannt, dass endlich irgendwas passiert oder die Geschichte vorangeht. Tut sie aber nicht. Die Story tritt auf der Stelle.

Nun mag man einwenden, dass die Story hier nicht die Hauptsache ist und es dem Autor eben mehr um die Beschreibung der Zustände geht. Okay, aber warum um Himmels Willen hat er die dann nicht etwas besser verpackt??? Die Erzählweise führt nämlich auch nicht gerade dazu, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. Man hat im Gegenteil Schwierigkeiten, den roten Faden zu entdecken und zu verfolgen. Schließlich zwingt man sich, auch noch die letzten 80 Seiten zu lesen, obwohl man schon fast sicher weiss: da passiert auch nix mehr.

Wie man Krimis mit sozial- und gesellschaftskritischem Hintergrund politisch machen und trotzdem spannenden Lesestoff bereitstellen kann, das kann man immer noch am besten bei den Klassiker Sjöwall/Wahlöö nachlesen - von denen ist Leif GW Persson Lichtjahre entfernt.

Fazit: Fade, öde, trocken
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am 13. August 2006
Die Idee, sich die schwedische Polizei aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten ist ja wirklich gut (gemeint). Leider ist die Umsetzung - meiner Meinung nach - nicht gelungen. Die Geschichte quält sich über 380 Seiten durch zähe Sozialkritik. Die künstlich wirkende Dauerdepression, die sich wie ein Schleier über die Geschichte legt, soll wohl anspruchsvoll wirken und der Menschheit klar machen, wie schlecht die Welt doch ist. Das hat man doch alles schon so oft gelesen - und zwar so viel besser. Äußerst ungeschickt ist auch der Einstieg in die Geschichte, bis man auch nur ansatzweise versteht, was vor sich geht, hat man die Lust am Lesen schon fast wieder verloren.

2 Punkte gebe ich dennoch - für die interessante Idee.
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am 25. Dezember 2012
Langweilig, rassistisch, sexistisch - einfach nicht mein Fall! Die Ankündigung entsprach überhaupt nicht meiner Erwartung nach einem spannenden Krimi. Der Autor war ja als ausgesprochener Experte für Kriminalfälle geschildert worden. Kann sein, dass er Experte ict, aber kein Experte für eine spannende Darstellung.
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am 26. April 2006
Eigentlich habe ich mich auf den Roman gefreut. Doch die Übersetzung von Frau Haefs hat mir den Spaß verleidet. So viele Ungenauigkeiten, Flüchtigkeitsfehler, unnötige Jargon-Ausdrücke - sorry, das ist nicht das Niveau, das ich erwartet habe. Aufdie Gefahr hin, frauenfeindlich verstanden zu werden - eine Frau sollte keine Bücher von Männern übersetzen, da fehlt ganz entschieden der Zugang. Schade, daß das Lektorat des Verlags da nicht eingegriffen hat.
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am 11. März 2007
Das war bisher her langweiligste "Krimi" (hat es diesen Titel überhaupt verdient?), den ich bisher gelesen habe. In der Stern-Reihe mit Abstand der Ödeste. Kaum Handlung, eine paar schwedische Polizisten, ein paar schwedische Straßennamen, und eine schwache Handlung (Obdachloser in Zelle misshandelt? Oder doch Unfall?). Absolut nicht lesenswert.
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