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Wer wenn nicht wir

 (71)6,32 Std.201112
Deutschland in den frühen 60ern. Noch zeig sich das Land ganz ruhig und friedlich. Aber die ersten Anzeichen eines politischen Umbruchs liegen in der Luft. Frei nach dem Motto "Ich schreibe so, wie wenn man mit der Faust der Gesellschaft in die Fresse haut.", macht Bernward Vesper (August Diehl), der Sohn des NS-Schriftstellers Will Vesper, seinem angestauten Ärger Luft und versucht, die erstar...
Regie
Andres Veiel
Hauptdarsteller
August DiehlLena LauzemisAlexander Fehling
Genre
Drama
Untertitel
Keine verfügbar
Wiedergabesprachen
Deutsch
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Nebendarsteller
Thomas ThiemeSusanne Lothar
Produzenten
Thomas Kufus
Studio
ARD Degeto Film, deutschfiom GmbH
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

4,0 von 5 Sternen

71 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 48% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 21% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 20% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 4% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 6% der Bewertungen haben 1 Sterne

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Top-Rezensionen aus den Deutschland

NorthByNorthWestAm 2. März 2016 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Bravo. Sensibel und genau
Verifizierter Kauf
Hier also die Vorgeschichte der Gudrun Ensslin etwa seit dem Beginn der sechziger Jahre - eine Lücke, die dringend zu füllen war seit Stefan Aust's Buch und seiner Verfilmung "Der Baader-Meinhof-Komplex". Man könnte es vielleicht besser als den "Baader-Ensslin-Komplex" bezeichnen - die Tragik des Schicksals einer Ulrike Meinhof ist da etwas ganz anderes. Dennoch gilt das Wort des verstorbenen Bundespräsidenten Johannes Rau (des letzten, der diesen Titel wirklich verdient hat) - dem Sinne nach nach: Sie hielten sich für politische Aufrührer, aber sie waren nichts als Mörder. Richtig. Und dementsprechend wurden sie mit rechtsstaatlichen Mitteln bestraft. Dennoch: Wie kam es dazu ? Und hier hilft dieserr Film sehr auf. Sehr, sehr gut vor allem die Leistung der beiden Hauptdarstelle Lena Lauzemis und August Diehl. Letzterer vielleicht einem größeren Publikum bekannt in seiner Rolle als Christian Buddenbrook. Den Mann (oder besser, wen oder was er darstellt - sein Privatleben geht mich nichts an) mag ich.
2 Personen fanden das hilfreich
Meine2EuroCentAm 13. Mai 2017 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Sehr stark
Verifizierter Kauf
Ein Muß für jeden an der Geschichte der Bundesrepublik Interessierten. Die Darsteller sind einfach hervorragend und das langsame Abgleiten in eine eigene Welt, in der es nur noch eine Wahrheit gibt und man gegen jegliche Kritik immun ist ist sehr spannend und nachvollziehbar dargestellt. Dabei wird nicht in Schablonen gemalt, sondern der moralische Impetus und (für die Protagonisten zwangsläufige) Folgerichtigkeit dieser Entwicklung (auf die sich der Filmtitel bezieht) wird nachvollziehbar, ohne dass die Handelnden zu Helden verklärt werden.
Der Film konzentriert sich auf die Beziehung zwischen Gudrun Ensslin und Bernward Vesper und deren unterschiedliche Entwicklungen. Es geht also nicht um eine Gesamtdarstellung der RAF-Problematik, sondern um die Entwicklung zweier konkreter Personen und ihrer Beziehung zueinander im Rahmen ihrer (zunehmenden) Radikalisierung. Insofern ist der Film mit Sicherheit auch für alle eine Perle, die sich nicht unbedingt für Geschichte, sondern für eine sehr gut gespielte und inszenierte Paargeschichte interessieren, die weit jenseits des üblichen, flachen boy-meets-girl liegt.
2 Personen fanden das hilfreich
DaisyAm 12. November 2015 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Eher Unbekannteres aus der Anfangszeit der RAF
Verifizierter Kauf
Der Film "Wer wenn nicht wir" von Andres Veiel behandelt ein eher unbekanntes Kapitel aus der Anfangszeit der Rote Armee Fraktion: Erzählt wird die Geschichte von Bernward Vesper, Sohn des nationalsozialistischen Schriftstellers Will Vesper, der während seiner Studienzeit Gudrun Ensslin kennenlernt und mit ihr einen Verlag gründet, um die Werke seines Vaters neu zu edieren. Die gesellschaftlich-politischen Umbrüche deuten sich bereits an, und trotz des gemeinsamen Sohnes Felix, wendet sich Gudrun Ensslin - begierig gegen den als faschistisch empfundenen Staat zu handeln und notfalls mit Gewalt vorzugehen - von Bernward Vesper ab, der jegliche Gewalt ablehnt und die Umstände mit Worten zu bekämpfen sucht. Während Gudrun sich Andreas Baader anschließt, bleibt Vesper bei seinem Sohn Felix, verzweifelt jedoch - psychisch labil - immer mehr aufgrund des Verlusts seiner großen Liebe und hadert mit einem Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit, das auch aus der Konfrontation mit dem Über-Vater Will Vesper resultiert.

Andres Veiel hat mit diesem Film einen Teil der RAF-Vorgeschichte erzählt, der in der offiziellen Geschichtsschreibung meist - zu Unrecht - sträflich vernachlässigt wird. Im Mittelpunkt stehen vor allem die Entwicklung Bernward Vespers - hervorragend interpretiert von August Diehl - und die persönlichen Konflikte, in die er während der Unruhen der 60er Jahre gerät. Ein hervorragendes Drehbuch und die exzellente Besetzung machen diesen Film so sehenswert. 5 Sterne!!!!!
2 Personen fanden das hilfreich
O. ZimmermannAm 5. Januar 2015 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Der Epilog zum "Baader-Meinhof-Komplex"...
Verifizierter Kauf
Ein Stück deutsche Filmgeschichte wurde in meinen Augen mit diesem Film geschrieben.
Auf sehr emotionale und verständliche Weise werden die Biographien von Gudrun Ensslin
und Berward Vesper gezeigt und Ihr Weg zu bzw. mit Andreas Baader. So ist dieser Film letzlich
wie eine Vorgeschichte zu dem Film "Baader-Meinhof-Komplex". Da er in den 60'ern seine Hauptschwerpunkte hat und die Spannung zwischen Studentenbewegung (Jugend) und dem Staat bzw. Elternhaus aufzeigt,
wie selten zuvor gesehen.
Obwohl ich den Vergleich zum "Baader-Meinhof-Komplex" Film, in diversen Rezensionen hier nicht nachvollziehen kann.
Da es im Kern um Gudrun Ensslin, Bernward Vesper und Andreas Baader geht.
Möchte ich nochmals anmerken, sich unter Umständen beide Filme nacheinander anzusehen,
da sich nach "Wer wenn nicht wir" der "Baader Meinhof Komplex", vor Allem als Einsteiger dieser Tehmatik
wesentlich besser verstehen lässt.

Für mich einer der besten Filme in der Thematik des "Deutschen Herbstes" aber auch für Einsteiger
dieser Thematik sehr zu empfehlen. Da ich diesen Film definitiv auch mindestens ein weiteres Mal sehen
werde verdient er 5 Sterne.
2 Personen fanden das hilfreich
DavidAm 15. September 2017 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Schmerzhaft und Zwanghaft
Verifizierter Kauf
Tief. Bewegend. Toller Film.
Lief eher so unter seichtem Abend Programm. Gute schauspieler. Also mal anschauen. Aber nein ich konnte nciht einschlafen dabei. Mitreißend. Tolles Portrait von Frau Enslin. Mittendrin dachte ich. OK wieder RAF. Das tolle. Das Thema wurde angefasst. Aber trotzdem die Beziehung in den Vordergrund gestellt.
Aktuell: NSU. Wie kommt man in den Untergrund. Wie "befreit" man sich von sozialen Zwängen/Verbindungen. Gnau so. Schmerzhaft und Zwanghaft.
Eine Person fand das hilfreich
Ulrich DemmelAm 13. März 2016 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
kein großer Spass zum angucken - aber interessant!
Verifizierter Kauf
kann man einem Film 5 Sterne geben, wenn er nur bedingt Laune macht beim angucken? Ich habe mich dafür entschieden:
Ich interessiere mich für das Klima der 60er-Jahre, die Auseinandersetzung mit dem Alt-Nazi-Tum, das so nah ist, dass der Hass darauf noch heiß ist, aber auch zugleich ein Teil dieser Menschen und persönlichen Geschichte ist. Und das ist der Film erscheint mir eine authentische Interpretation des Gefühls dieser Menschen zu sein: also 5 Sterne, weil wirklich gut gemacht.
Eine Person fand das hilfreich
Jochen PöhlertAm 11. Februar 2012 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Realistisch & respektvoll
Verifizierter Kauf
Bei mit steht sonst der französische Film (Truffaut etc.) auf "Platz 1". Deutsche Regisseure & Filme? Eher selten ... Ausnahme bisher: Walter Kempowski ("Tadellöser & Wolf" u.a.), und einige wenige andere. Dieser Film ist nun dermaßen sorgfältig recherchiert und in Szene gesetzt, das Zeitgefühl der 60er so respektvoll erfaßt, daß es sowohl für Zeitzeugen als auch für jüngere Zuschauer ein Erlebnis ist, in diese behutsam gezeichnete Welt zwischen Nazi-Zeit und Aufbruchstimmung der späteren "68er" einzutauchen. Hier gibt es keine überzeichneten Schreiereien aber auch keine verblödet dargestellten Romantisierungen ... habe ihn schon zwei mal gekauft (einmal verschenkt)
2 Personen fanden das hilfreich
AlAm 27. Oktober 2012 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Andres Veiel hat den besseren Baader Meinhof Komplex gedreht.
Verifizierter Kauf
Angereichert mit Archivmaterial zum zeitgeschichtlichen Hintergrund, entwirft der Spielfilm ein Porträt, das vor allem auf die intellektuellen Spannungen fokussiert. Eindringlich gespielt, gibt der Film einen facettenreichen Einblick in seinen Gegenstand, der allerdings manche Unschärfen aufweist und dem es nicht gelingt, über das Faktische hinaus das Lebensgefühl seiner Protagonisten und ihrer Zeit überzeugend einzufangen.
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