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Ein ungleiches Paar

 (8)7,61 Std. 58 Min.198412
Der persönliche Assistent eines schwächelnden Schauspielveteranen hilft diesem durch die schwierige Darstellung von König Lear.
Regie
Peter Yates
Hauptdarsteller
Albert FinneyTom CourtenayEdward Fox
Genre
ComedyDramaSport
Untertitel
Keine verfügbar
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Produzenten
Peter YatesRonald Harwood
Studio
Columbia Pictures
Inhaltsempfehlung
BlackfaceDrogenkonsumGewalt
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Andere Formate

Rezensionen

4,1 von 5 Sternen

8 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 49% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 10% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 40% der Bewertungen haben 3 Sterne
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Top-Rezensionen aus den Deutschland

BertalanicAm 17. Juni 2013 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Ein ungleiches Paar
Verifizierter Kauf
Ein grandioses Ensemble agiert, von einem unbändigen Albert Finney inspiriert, in Höchstform. Der Film brilliert mit seiner Schlichtheit und gleichzeitigen Tiefgründigkeit in Sachen Shakespeare-Theaterkult.
Eine Person fand das hilfreich
André SchneiderAm 24. Februar 2018 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
The Dresser
Mit 15, 16 entdeckte ich die große Schauspielkunst Albert Finneys, die mir den Atem verschlug: Night Must Fall, Two for the Road, »Saturday Night and Sunday Morning« (Regie: Karel Reisz), »The Entertainer« (Regie: Tony Richardson), »Murder on the Orient Express« (Regie: Sidney Lumet), »Gumshoe« (Regie: Stephen Frears), »Tom Jones« (Regie: Tony Richardson), »Under the Volcano« (Regie: John Huston), »Annie« (Regie: John Huston), »Shoot the Moon« (Regie: Alan Parker), »Wolfen« (Regie: Michael Wadleigh), »Miller’s Crossing« (Regie: Joel & Ethan Coen), »The Browning Version« (Regie: Mike Figgis) und so weiter — Filme, die ganz von ihm und seinem Spiel lebten. Er stand und steht für mich in einer Reihe mit den großen britischen Charakterköpfen von Vanessa Redgrave über Rachel Roberts, Maggie Smith, Laurence Olivier, Alec Guinness bis hin zu John Gielgud. Finney haftete eine Aura von freizügiger Libertinage an, sein Handwerk war schon in jungen Jahren beinahe perfekt. Der Bühne gab er — was ich als Jugendlicher äußerst sympathisch fand — stets den Vorzug und drehte vergleichsweise wenig Filme und machte kaum Fernsehen. Aus Auszeichnungen hatte er sich nie etwas gemacht; obwohl er bis heute fünf Mal für einen Oscar nominiert war, nahm er an keiner Zeremonie teil. Er hat auch kein Management oder eine Agentur, sondern kümmert sich bis heute selbst um seine Angelegenheiten. Nach Skyfall wurde es ein wenig ruhiger um ihn, vor einiger Zeit kursierte die Nachricht, er sei an Krebs erkrankt. Heute feiert Albert Finney seinen 80. Geburtstag, und ich möchte mit einem seiner feinsten Filme gratulieren.

Regisseur Yates beschrieb seine filmische Adaption von Ronald Harwoods erfolgreichem Bühnenstück »The Dresser« wie folgt: »Es ist eine Geschichte über das Theater als Leben und das Leben als Theater.«
Es geht um den ältlichen Leiter und Star eines kleinen Tournee-Theaters, der von allen nur ›Sir‹ genannt wird, und um Norman (wirklich brillant gespielt von Tom Courtenay), seinen Garderobier, Blitzableiter und Mädchen für alles. Die beiden verbindet eine innige, latent homosexuelle Beziehung, in der es eine klare Rollenverteilung gibt: ›Sir‹ ist der Herr, Norman sein Diener. Ein wenig erinnert der Film an The Servant von Losey. »The Dresser« spielt in England zu Zeiten des Weltkriegs. Die auf Shakespeare spezialisierte Theatertruppe tingelt im Bombenhagel durch das Land, um den geplagten Bürgern in diesen dunklen Tagen ein kleines Häppchen Kultur zu bringen. Kriegsbedingt besteht das Ensemble aus dem letzten Aufgebot derer, die nicht kriegstauglich sind: Gebrechliche, Debile, Gehbehinderte und Alte. So ist auch ›Sir‹ mit seinen Kräften am Ende. Nur dem niemals versiegenden Zuspruch Normans ist es zu verdanken, dass ›Sir‹ die heutige 227. Vorstellung von »King Lear« durchhält. Immer wieder treibt Norman ihn voran, weil er weiß, dass er ohne seinen Meister ein Nichts wäre. Nach der Aufführung jedoch bricht ›Sir‹ in seiner Garderobe zusammen und stirbt. In seinem Testament wird Norman mit keiner Silbe erwähnt — noch im Tod besteht ›Sir‹ auf der totalen Unterordnung des Dieners und der Wahrung der Klassenunterschiede.

»The Dresser« ist ein schwerer, melancholischer Film, der ganz auf die Kraft seiner Schauspieler zugeschnitten ist. Finney und Courtenay wurden beide für den Oscar nominiert (weitere Nominierungen gab es in den Kategorien Bester Film, Beste Regie und Bestes Drehbuch), Finney erhielt darüber hinaus auf der Berlinale 1984 den Silbernen Bären. Die Dialoge sind scharf geschliffen, die Bilder trist und von dunklen Brauntönen dominiert. Mit seiner strammen Inszenierung ist Yates ein wirkliches Kunststück gelungen, ein profundes Drama über menschliche Unzulänglichkeit und die unerschütterliche Liebe zum Theater.
Eine Person fand das hilfreich
Matthias HaasAm 30. Januar 2017 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Königliche Vorstellung
Obwohl in und über England der 2. Weltkrieg tobt, will man der Bevölkerung die Gelegenheit geben Shakespeare-Aufführungen zu erleben. Die von Sir (Albert Finney) angeführte Gruppe ist nach turbulenter Anfahrt in eine Kleinstadt gekommen, in der als erstes die Aufführung von König Liar an der Reihe ist. Norman (Tom Courtenay) ist seit 16 Jahren der Garderobenmeister des Sirs und muss sich dabei um alle möglichen Angelegenheit kümmern. Das geht von der Bereitstellung einer Zugsverbindung über das Schminken und die Gespräche mit anderen Darstellern bis hin zum Soufflieren neben der Bühne. Trotz zweifelhafter Verfassung und Stimmungsschwankungen will sich der Sir nicht von der abendlichen Vorstellung abhalten lassen. Daher ist Norman öfter mit dem Sir an der Arbeit als dessen Gemahlin (Zena Walker). Er muss den launischen Star mal aufrichten, mal beruhigen und dann wieder zur Arbeit drängen. Natürlich geht an dem Abend wieder nicht alles rund. Man muss sogar den neuen 2. Hauptdarsteller Oxenby (Edward Fox) engagieren, um hinter der Bühne für Gewittergeräusche zu sorgen. Und mit dem Ende der Vorstellung ist der Abend noch nicht gelaufen.
Bei „The Dresser“ (Columbia Pictures, 1983) hat Peter Yates neben der Regie auch noch die Produktion übernommen. Er grenzt die Handlung örtlich und zeitlich ziemlich stark ein, was der Geschichte etwas mehr Sogkraft verleiht. Man merkt, dass Yates einen starken Bezug zum Theater hat. Das macht die Darstellung der Abläufe am Theater im Film überzeugender. Verwunderlich ist das nicht, denn das Drehbuch stammt von Ronald Harwood, der die Geschichte schon als Theaterstück verfasst hat und dafür auf viele eigene Erfahrungen als „Dresser“ zurückgriff. Der Film begeistert zudem mit ausgereiften Dialogen und einer ordentlichen Portion Humor, der teilweise sehr schwarz ist. Aber auch für Tragik und Dramatik hat es Platz. Insgesamt auf jeden Fall ein sehenswerter Film, nicht nur für Freunde des Theaters und von Shakespeare.
Die 1. Auflage der Sony-DVD ist leider nicht reichhaltig genug, um auch so zu begeistern. Die optische Darstellung des 114 Minuten langen Films kann sich noch sehen lassen. Das farbige Bild im Format 1,85:1 (16:9-anamorph) wirkt einigermassen frisch, scharf und kontrastreich. Den Ton gibt es leider nur in Mono und das auch bloss in den Sprachen Englisch, Deutsch und Spanisch. Die Untertitelauswahl setzt sich zusammen aus Englisch, Deutsch, Spanisch, Niederländisch, Portugiesisch, Arabisch, Tschechisch, Dänisch, Finnisch, Griechisch, Ungarisch, Norwegisch, Polnisch, Schwedisch und Türkisch. Enttäuschend ist besonders das Fehlen von Zusatzmaterial. Kein einziger Beitrag ist vorhanden, der den Film vertiefen oder wenigstens illustrieren würde. Es gibt einzig noch etwas Programmvorschau. Dem sonst sehr interessanten und atmosphärischen Film wird dadurch leider nicht die Krone aufgesetzt. Das reicht noch für drei von fünf Pinselstrichen über die Falten und einen Schluck aus dem Flachmann.
Film- und BuchfreundAm 24. Januar 2012 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Ein ungleiches Paar / The Dresser
Rezension zu: "Ein ungleiches Paar" ( GB 1983 )

Zum Inhalt:

England während des Zweiten Weltkriegs:

Während eines Fliegeralarms in London probt "Sir" (Albert Finney), -ein alternder Star und Leiter eines Shakespeare-Tournee-Theaters- zum 227. Mal Shakespeares King Lear. Er kennt nur die Sorge um sich und seine Theatergruppe und Störungen (wie z.B. den Krieg) empfindet er als persönliche Beleidigung. Sir steckt zur Zeit in einer tiefen Krise und nur Norman (Tom Courtenay), sein persönlicher Garderobier seit Jahrzehnten, wird ihm helfen können. Norman geht ganz in der Aufgabe auf, für Sir dazusein. Diese Beziehung zwischen Sir und Norman ist viel inniger als Sirs Verhältnis zu seiner Frau, die auch im Ensemble ist. Doch diese Krise wird die bedrohlichste für das ungleiche Paar. "Sir" hat es nur Norman zu verdanken, dass er die 227. King-Lear-Aufführung durchhält, bevor er in der Garderobe stirbt.

Zur Bewertung:

Peter Yates inszenierte im Jahre 1983 mit "Ein ungleiches Paar" (im Original: "The Dresser") eine brillante, pointierte Charakterstudie um einen alternden Bühnenstar eines Tournee-Theaters im Zweiten Weltkrieg und seinen ergebenen Garderobier. Hauptdarsteller Albert Finney erhielt für seine Charakter-Rolle bei der Berlinale 1984 den Silbernen Bären.

Die Ton- und Bild-Qualität [Rankcolor; Filmlänge ca 114 min] der "Sony"-DVD ist sehr gut.

Nicht verwechseln:

Es handelt sich nicht um den Film: "Ein ungleiches Paar" aus dem Jahr 2003 mit Michael Douglas, sondern
um den Film: "Ein ungleiches Paar" aus dem Jahr 1983 mit Albert Finney und Edward Fox.
Dieser Film ist eine interessante "Charakterstudie", durchaus sehenswert. Bewertung: 4 Sterne!

Diesen Film gibt es auch als Bestandteil einer preisgünstigen und guten DVD-Box!

Es handelt sich um die DVD-Box: "Milestones - Peter Yates"

Diese DVD-Box enthält 5 DVDs mit folgenden Filmen:

1. Bei mir liegst Du richtig (USA 1974)
2. Krull (GB 1983)
3. Suspect - Unter Verdacht (USA 1987)
4. Die Tiefe (USA 1977)
5. Ein ungleiches Paar (GB 1983)

Zur DVD-BOX:

Die DVD-Box ist einer "FILM-KLAPPE" nachempfunden. Sie läßt sich auch wie eine Filmklappe aufklappen/öffnen.
Nach dem Öffnen der Box, enthält diese ein "Digipack" -mit den 5 DVDs- wiederum zum aufklappen incl. Booklet.

Die Ton- und Bild-Qualität der "Sony"-DVDs ist sehr gut.
Sprachwahl: mulit-lingual
Untertitel: multi-lingual
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