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Mr. Nobody

 (862)7,82 Std. 19 Min.201012
2092: In einem Krankenhaus liegt der letzte sterbliche Mensch, der 118jährige Nemo, im Sterben. Von den Medien umfassend überwacht, erinnert er sich in Hypnose der wichtigsten Stationen und Entscheidungen seines Lebens...
Regie
Jaco Van Dormael
Hauptdarsteller
Jared LetoSarah PolleyDiane Kruger
Genre
Drama
Untertitel
Keine verfügbar
Wiedergabesprachen
Deutsch
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Weitere Informationen

Nebendarsteller
Rhys IfansLinh-Dan PhamNatasha LittleJuno Temple
Produzenten
Philippe Godeau
Studio
Nobody
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

4,4 von 5 Sternen

862 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 67% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 16% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 10% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 3% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 4% der Bewertungen haben 1 Sterne

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Top-Rezensionen aus den Deutschland

MattscheibenvorfallAm 26. Oktober 2017 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Mr. Nobody
Verifizierter Kauf
Im Jahr 2092 hat die Menschheit den Tod überwunden. Der 118 Jahre alte Nemo Nobody blickt als letzter sterblicher Mensch zurück auf sein Leben, kann sich aber nur noch schwerlich an Einzelheiten erinnern: alles beginnt mit der Trennung seiner Eltern und plötzlich steht der neunjährige Nemo vor der folgenschweren Entscheidung bei seinem Vater zu bleiben oder mit seiner Mutter fortzugehen.

Rot. Gelb. Blau. Wasser. Regen. Ein Blatt im Wind. Ein Schmetterling. Ein Kind an einem Bahnsteig, überfordert zwischen seinen beiden Eltern, unfähig, eine Entscheidung zu treffen. Wahrheit, Lüge, Traum, Erinnerung, Fiktion… was ist wahr, was nicht, was passiert, was erfunden, was verklärt, was erlebt? Zwischen diesen Polen pendelt der Film des belgischen Regisseurs Jaco Van Dormael immer wieder vor und zurück, seine Erzählstruktur ist weder chronologisch noch auch nur ansatzweise linear, sondern springt geradezu chaotisch und vermeintlich planlos zwischen winzigen fragmentarischen Szenarien hin und her, bildet aber dennoch einen gleichmäßig vor sich hin fließenden Strom. Eine kaleidoskopartige Reise durch die Vorstellungskraft, eine Liebeserklärung an die Imagination. Jeden Tag stehen wir an Wegeskreuzungen, jeden Tag müssen wir Entscheidungen fällen. Aber welche ist die Richtige und welcher ist der richtige Weg, das richtige Leben? Hätten wir in der Vergangenheit Dinge anders gemacht? Was wäre wenn? Bereuen wir Entscheidungen? Bedauern sie vielleicht? Und vor allem: wieviel Einfluss haben wir letztlich auf unser Leben? Wieviel Einfluss haben wir selbst und was ist dem Zufall überlassen? Gibt es Zufälle überhaupt? Warum geht die Zeit nur vorwärts, aber niemals rückwärts? Sobald man eine Entscheidung getroffen hat, gibt es kein Zurück mehr, man muss es so nehmen, wie es dann kommt, mit den Konsequenzen leben. Und oftmals fragen wir uns anschließend, ob wir richtig gehandelt, richtig gewählt, richtig entschieden haben. Aber was bedeutet schon richtig? Egal, welchen Weg wir nehmen, es wird immer der richtige sein, denn alle Entscheidungen, die wir treffen, haben wir nicht nur selbst gewählt, sondern beeinflussen auch unseren weiteren Werdegang. Alles geschieht aus einem Grund, alles ist eine Aneinanderreihung von Kettenreaktionen, alles hängt zusammen. Oder doch nicht?

Mr. Nobody erzählt vom Leben, vom Lieben und von den Gesetzmäßigkeiten des Universums und zeichnet ein großformatiges Puzzle, bei dem wir schon selbst für uns entscheiden müssen, ob dessen Bild letztlich stimmig ist oder nicht. Der Film hat deutlich mehr im Sinn als einfach nur eine Lebensgeschichte in Rückblenden zu erzählen und sinniert lieber über den Sinn des Lebens und das Wesen der Liebe. Dafür holt Van Dormael in erzählerischer wie ästhetischer Hinsicht weit aus. Zu Beginn steht eine Entscheidung, aus der sich zwei unterschiedliche Lebenswege entspinnen, welche sich im weiteren Verlauf dann immer weiter verästeln und immer neue Abzweigungen bereit halten. Und mit jeder weiteren Sequenz nimmt nicht nur die dramaturgische Dichte immer weiter zu, sondern auch die formale und visuelle Vielseitigkeit, wenn sich Van Dormael wild, aber immer stilvoll im nahezu unendlichen Fundus aller möglichen Spielarten von Genre, Moden und Farben bedient und sich Satire, Drama, Science Fiction, romantische Komödie, Thriller, fiebrig Surreales und nüchterner Realismus quasi die Klinke in die Hand geben. Der Belgier spielt beinahe mit allen ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und entwirft ein rein visuell ungemein beeindruckendes Kaleidoskop aus Perspektiven, Kameraeinstellungen, Farben, Beleuchtung, Musik und Tricktechnik. Das ist nicht nur wunderschön anzusehen und phasenweise geradezu rauschhaftes Kino, es ist vor allem auch hervorragendes Handwerk und auf der rein formellen Ebene kann man Mr. Nobody nun wirklich absolut nichts vorwerfen.

Auf der inhaltlichen Ebene wird es da ein wenig schwieriger, denn zumindest ich für meinen Teil glaube, dass es für Mr.Nobody keinen allgemein gültigen Interpretationsansatz gibt und dass es vielmehr darauf ankommt, was jeder einzelne Zuschauer für sich an Bedeutung aus dem Film ziehen kann. Für mich geht es letztlich gar nicht so sehr um die eine Entscheidung eines neunjährigen Jungen, sondern vielmehr um alle Entscheidungen in ihrer Gesamtheit, die getroffenen wie die nicht getroffenen. Der kleine Nemo am Bahnsteig steht da eher als Sinnbild für jeden von uns, wie wir tagtäglich die großen und die kleinen Entscheidungen unseres Lebens zu treffen haben und wie sich so ein feines Geflecht aus Abzweigungen und Verästelungen bildet, welches uns schließlich auch zu dem Menschen macht, der wir sind. Wenn ich bis jetzt irgendwas aus dem Film für mich ziehe, dann das: alle Möglichkeiten, alle Wege, alle Entscheidungen in unseren Leben sind nutzlos, wenn wir sie uns offen halten. Zugzwang, wie es im Film genannt wird. Wir wachsen an unseren Entscheidungen, reifen durch sie, lernen von ihnen, werden zu den Menschen, die wir sind. Halten wir uns alles offen und beschreiten keinen dieser möglichen Wege aus Angst, etwas falsch zu machen oder vielleicht etwas zu verpassen, dann bleiben wir im Grunde ein Nobody. Sich nicht zu entscheiden ist keine Option. Abschließend bleibt nur noch zu sagen: "At my age the candles cost more than the cake. I'm not afraid of dying. I'm afraid I haven't been alive enough. It should be written on every school room blackboard: Life is a playground - or nothing."
24 Personen fanden das hilfreich
JohnnyAm 18. Juli 2019 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Wahnsinn
Verifizierter Kauf
Man schreibt das Jahr 2092. Körperlicher Verfall und Tod gehören der Vergangenheit an - dank des enormen wissenschaftlichen Fortschritts sind die Menschen praktisch unsterblich. Aus der letzten Generation der Sterblichen ist nur noch ein Mann übrig: Der 118 Jahre alte Nemo Nobody. Kurz vor seinem Tod hält er in Anwesenheit eines jungen Reporters eine Rückschau.

Der Film ist ein Klassiker und ein muss für all diejenigen, die auf Filme mit viel Interpretationsspielraum stehen und die einen Film suchen, der sie zum Nachdenken anregt. Die Handlungen erscheinen an mancher Stelle etwas verwirrend, machen jedoch damit den Großteil des Meisterwerks aus.

Kernaussage des Films ist, wie sich jede noch so kleine Entscheidung im Leben, die getroffen wird im Endeffekt alles verändert und es kein zurück mehr gibt.

Alles in allem kann ich den Film mit gutem Gewissen weiterempfehlen, meiner Meinung nach ein Must-have.
6 Personen fanden das hilfreich
YviAm 3. Dezember 2020 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Ich liebe diesen Film
Verifizierter Kauf
Ich kaufe sehr selten Filme, aber dieser Film ist jeden Cent wert. Ich will nicht zuviel verraten, aber ich denke, dass kein Film mich so nachdenklich gemacht hat wie dieser. Jede Entscheidung kann im Leben alles ändern. Jared Leto hat die Rolle ganz gut gespielt, aber am meisten gefällt es mir, dass der Film doch verwirrend ist, also nichts für Leute, die nur RTL und "Bachelor/ette" schauen oder nebenbei am Handy spielen. Man kann sehr viel über den Film diskutieren und sorgt für tollen Gesprächsstoff.
2 Personen fanden das hilfreich
imakoAm 3. April 2021 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
über die Potpourri der Banalität
Verifizierter Kauf
man nehme die Truman Show, Sofies Welt, Total Recall, Little Big Man, Dark City, Mulholland Drive, Forrest Gump, garniere es mit den Moden der im Entstehungsjahr aktuellen populärwissenschaftlichen Hypothesen, von Hawkins über Urinstinkte bis hin zu Telomeren, habe eine Routine als Theaterregisseur, etwas Wissen über Psychotherapie, verrühre das mit nicht zu hoher Drehzahl und heraus kommt: Mr. Nobody, ein Möbius-Band zum Quadrat.
Ein in sich unzureichender Film über das Unzureichende, getragen von großteils guten schauspielerischen Leistungen, durchaus nett anzusehen mit zwischendurch auch schönen Kammerspielsequenzen.
Dante HicksAm 2. Februar 2021 in Deutschland rezensiert
2.0 von 5 Sternen
hingerotzte Blu-ray
Verifizierter Kauf
Hier geht es mir nicht um den Film, den ich sehr mag, sondern um die deutsche Blu-ray von Concorde. Was auf dem Cover nicht vermerkt ist: Untertitel - und zwar nur deutsche - gibt es lediglich für die Kinofassung. Wählt man im Menü "Extras" den Director's Cut des Films aus, muss man sich für die synchronisierte oder die Originalfassung unterscheiden und hat exakt gar keine Untertitel-Option mehr.

Sorry, so etwas ist lieblos. Solche Blu-rays sollte man maximal vom Ramschtisch kaufen.
Eine Person fand das hilfreich
fidelioAm 24. September 2016 in Deutschland rezensiert
2.0 von 5 Sternen
Ärgerlich! (Bewertung der Blu Ray, nicht des Filmes!)
Verifizierter Kauf
Der Film ist wunderbar, zu diesem will ich eigentlich nicht viel verlieren.
Was mich sehr ärgert, ist die Blu Ray Veröffentlichung, die zwar guten Ton und gutes Bild bietet, jedoch nur deutsche Untertitel bietet (was ich an sich schon ärgerlich finde), sondern auch diese nur für die Kinoversion!
Als ich nach wählen des Director's Cut die UT auswählen wollte musste ich zurück ins Menü, wo mir nach Rückkehr zum Film unwissentlich wieder die Kinoversion präsentiert wurde. Für mich bleibt da nicht viel anderes übrig, als vermehrt zu Importversion zurückzugreifen, wenn nur Deutsche UT angeboten werden.
6 Personen fanden das hilfreich
JohannaAm 15. Oktober 2020 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
No English voices or subtitles, only German
Verifizierter Kauf
The movie is great! I saw it before when it came up and wanted to see it again. I moved to Germany meanwhile and sadly, this version only has German translation, but the one that replaces completely the original English voices! I was very disappointed because I was never expecting that.
2 Personen fanden das hilfreich
S. GritzbachAm 22. August 2016 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Ich weiß, dass ich nichts weiß
Verifizierter Kauf
Dieser Film hat mich fasziniert, gequirlt, zu Tränen gerührt und noch weiß Gott alles. Halleluja! Weil ich mich selbst immer wieder frage: Was ist eigentlich Realität? Was ist das? Bin ich es alleine ... in meinem unvorstellbar gigantischen Bewusstseinskino?
Das Werk "Mr. Nobody" ist für mich summa summarum eine Glanzleistung. Mein Gehirn ist gar nicht in der Lage dieses opulente Buffet an Inhalten mit einem Mal zu verstehen. Der Zuschauer wird unaufhörlich in Erlebensfragmente hineingeworfen, er bekommt keine Zeit, die Dinge großartig zu reflektieren ... sondern darf den Erlebnisstrudel mit seinen Achterbahnfahrten einfach nur wahrnehmen und "genießen".
Ja, die Inhalte wollen mit Leben gefüllt werden und hier wird in sehr beeindruckender Weise in die Schatzkiste der technischen Möglichkeiten und Raffinessen gegriffen, nicht als Selbstzweck, sondern als Stilmittel. Nicht zu übersehen sind auch die handwerklich gekonnte Kamera- und Bildführung, der Schnitt ... die einen Raum, eine Atmosphäre und eine Ästhetik schaffen und den Zuschauer ständig an sich binden.
Last but not least: Die Musik kommt in diesem bombastischen, bildgewaltigen Tanz aus Erlebnissen als wunderbare Tanzpartnerin hinzu.
8 Personen fanden das hilfreich
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