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Last Days of Disco

 (99)6,71 Std. 49 Min.199912
Die selbstsichere, schnippische Charlotte und ihre zurückhaltend e Freundin Alice verbringen ihre Nächte bevorzugt in einem exklu siv-exquisiten Discoclub.
Regie
Whit Stillman
Hauptdarsteller
Chloë SevignyKate BeckinsaleChris Eigeman
Genre
Drama
Untertitel
Keine verfügbar
Wiedergabesprachen
Deutsch
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Nebendarsteller
Matt KeeslarMackenzie AstinTara SubkoffRobert Sean LeonardJennifer BealsMatt Brandon Ross
Produzenten
Whit Stillman
Studio
Warner Bros.
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

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Rezensionen

4,3 von 5 Sternen

99 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 65% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 19% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 4% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 4% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 8% der Bewertungen haben 1 Sterne

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Top-Rezensionen aus den Deutschland

mohammad DjavaheriAm 28. Dezember 2018 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Last Days of Disco
Verifizierter Kauf
Ich mag die Schauspielerin, ich mag den Film
FrankAm 5. Oktober 2014 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
No problem
Verifizierter Kauf
The DVD was as listed on amazon. The packaging was secure and delivered on time. I have always been pleased with the Scorpio products.
KBAm 14. März 2020 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Hi Honey, it's me... Disco, der stampfende Sound der Seele
Entstanden aus dem schwarzen und schwulen Untergrund illegaler Clubs, im gesellschaftlichen Kontext krasser sozialer und politischer Krisen in den USA, war Disco in den 70ern ein subkulturelles Phänomen, das sich seinen Weg ins weiße Mainstream fräste. Die Zeichen der Zeit standen auf Befreiung von Zwängen jeglicher Art, auf Betäubung und Ekstase im Rausch einer künstlichen Glitzerwelt in der alles erlaubt war, außer ernst und häßlich.

Angelehnt an die Zeiten im legendären Studio 54, dreht sich der Film um die sozialen Gatherings zweier Collegeabsolventinnen und ihrem hauptsächlich männlichen Bekanntenkreis in einem angesagten New Yorker Club in den frühen 80ern.
Whit Stillman's Markenzeichen sind dabei die konzentrierten, pseudo-intellektuellen Dialoge, die die soziale Kultur seiner Figuren anregend beschreiben.
Es sind Yuppies, die jungen Qualifizierten der Großstädte mit Zukunftsaussichten, angehende Juristen, Werbefachleute und Verlagsassistentinnen, um die es hier geht.

Charlotte nimmt kein Blatt vor den Mund und läßt keine Gelegenheit aus ihre Mitmenschen geschickt zu manipulieren und bloßzustellen, heute würde man ihr eine ausgeprägte narzisstische Störung attestieren. Alice hingegen ist der biedere Typ, ambitioniert im Job und unsinnig darum bemüht lasziv und bewandert auf Männer zu wirken.
Jimmy hängt an seinem Job in der Werbebranche, der von seiner Fähigkeit, Kunden durch die strenge Gesichtskontrolle des Clubs zu schleusen, abzuhängen scheint.
Des arbeitet für Bernie als Manager des Clubs und kann schönen Frauen nicht widerstehen. Vertölpelt und eigensinnig konsumiert er geschenkte Drogen, und versteht nicht, was die Säcke voller Bargeld im Keller des Clubs zu bedeuten haben.
Josh ist angehender Staatsanwalt, der in der Vergangenheit mit psychotischen Episoden zu kämpfen hatte, und Tom, Josh's Studienfreund und Alice's anfängliches Love-Interest, entpuppt sich als rücksichtsloser Snob mit Doppelmoral.
Jeder hat irgendwie mit jedem zu tun, man kennt sich und trifft sich im Club, doch merken sie zu spät auf welchen Bomben aus Umbrüchen und dunklen Machenschaften sie da eigentlich sitzen.

Die Story mit ihren Verflechtungen ist interessant und gut aufgebaut. Wie gesagt, zeigen insbesondere die Dialoge, aber auch die erotisierenden Songs mit dem Glamour von Disco und der sportliche Chic der 80er, die Gruppenidentität der Clique mit ihrer anmaßenden Dekadenz als eine Erscheinung dieser Zeit.
Eingeläutet durch einen göttlichen Vorspann, Juicy!
Eine Person fand das hilfreich
HeleneAm 12. Oktober 2014 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
vollkommen uninteressant
Verifizierter Kauf
Nach den Rezenzionen habe ich doch ein B-Movie erwartet, indem die (Disco)-Musik zumindest eine große Rolle, wenn nicht sogar die Hauptrolle spielt. Stattdessen bildete diese den Hintergrund hinter laaangweiligen Dialogen von laaangweiligen Charaktären gehalten. Wenig Story wenig Schauspiel- eigentlich nichts außer Chloë Sevigny, die vollkommen passiv ist und bei der man sich immer fragt, wann Sie endlich loslegt so wie man sich während des gesamten Films immer wieder fragt, wann er denn beginnt...leider vergeblich!
"verill"Am 26. Juni 2001 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Ein kleiner großer Film
Als dieser Flm 1999 den Weg in die wenigen deutschen Kinos fand, wurde er leider so gut wie gar nicht beachtet. Vermutlich liegt es wohl daran, daß "The Last of Disco" im Original mit Untertitlen lief, was ja unbegreiflicherweise immer noch die meisten der so genannten "Filmfans" abschreckt, andererseits ist dieser Film zu weit entfernt von gängigen Musikfilmchen, wie "Studio 54" etc.pp. Whit Stillman nimmt sich sehr viel Zeit für seine Charaktere und den Verlauf seiner Geschichte(n). Mitunter ist das etwas dialoglastig, aber niemals langweillig oder konstruiert wirkend. Es sind eher sehr lebendige Figuren, die man hier erlebt und am Schluß ist man ein ganz klein wenig traurig und denkt wehmütig an diese Epoche zurück. Da hilft nur eins: Kassette zurückspulen und den Film nochmal anschauen !
7 Personen fanden das hilfreich
Peter Waldbauer (Autor)Am 15. November 2012 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Der berühmteste Nachtclub der Welt
„The last days of disco“ ist ein sehr gut gemachtes B-Movie, das die Geschichte des bekanntesten Nachtclubs der Welt erzählt, auch wenn der Name im Film nie genannt wird.

Im Jahr 1977 ereichte die Discowelle in den USA ihren Höhepunkt. Erheblichen Anteil daran hatte der neue Kinostar John Travolta, der in zwei „Tanzfilmen“ die Hauptrolle spielte: Grease (dt.: Schmiere) und Saturday Night Fever (dt.: Nur Samstag Nacht). Der Film spielte in der New Yorker Discothekenszene. Genau dort hatten Steve Rubell und Ian Schrager Mitte der Siebziger die Zeichen der Zeit erkannt. Im April 1977 eröffneten sie einen rießigen Tanztempel unter dem Namen Studio 54, der alles bisher dagewesene in den Schatten stellte. Es war die Geburtsstunde der späteren Spaßgesellschaft, jenes hedonistischen Lebensstils, ausschweifend und exzessiv, der von nun an bedeutete: wilde Partys und Drogen, pure Exzentrik und hemmungslosen Sex.

Wenn man so will, ist Steve Rubell der Urvater des goldenen Gastronomiezeitalters der achtziger Jahre; mit Sicherheit aber ist das "Studio 54" die Mutter aller Großraumdiscotheken in der ganzen Welt.
Geboren wurde Rubell 1943 als Sohn eines Postangestellten in New York, in Brooklyn ging er auf die Highschool und versuchte sich auf Drängen seines Vaters zunächst im Tennissport, jedoch ohne nennenswerten Erfolg. Nach dem Schulabschluss begann er ohne rechte Überzeugung ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Syracuse University. 1971 verschlug es ihn an die Wall Street. Die Tätigkeit in einem Finanzbüro gab er jedoch bald wieder auf.

Seinen späteren Kompagnon Ian Schrager hatte er in den späten 1960er Jahren an der Universität kennengelernt. Mit ihm und einem Kredit seiner Eltern, stürzte Rubell sich in verschiedene unternehmerische Abenteuer. Dabei waren die beiden ganz unterschiedliche Typen. Rubell, laut, ein Partygänger. Schrager, still, ganz der seriöse Geschäftsmann.

1972 eröffneten die beiden eine Steakhouse-Kette. Als zwei Jahre später in den USA die ersten Discotheken aufkamen, bauten sie eines ihrer Lokale zu einem Tanzclub um. Doch im "Enchanted Garden" in Queens gab es immer Ärger mit den Nachbarn. Das Lokal floppte.
Die beiden Jungunternehmer siedelten von den ärmlichen Stadtbezirken ins vornehme Manhattan, wo schon seit 1976 im "Infinity" das Discoleben pulsierte. Mit Hilfe eines Investors erwarben sie für 650.000 Dollar ein Gebäude an der 54. Straße. Es stammte aus dem Jahr 1927 und hatte schon immer als Illusionsfabrik gedient: während der Weltwirtschaftskrise als Opernhaus, in den 1930er Jahren als Theaterrestaurant und danach als Fernsehstudio des CBS, die darin die „Johnny Carson Show“ produziert hatte. Rubell und Schrager restaurierten das Objekt an der West Side aufwändig und bauten es zum späteren legendären Studio 54 um. (Das Nachtlokal wurde benannt nach seiner Lage in der 54. Straße.)

Eine solche Größe für eine Discothek war bis dahin völlig unbekannt. Der Raum umfasste 800 Quadratmeter, allein die Tanzfläche reichte für 500 Menschen. An der Decke hing das modernste Soundsystem, und als Neonleuchte fungierte „der Mann im Mond mit dem Löffel“. Die Bühne und der Balkon des früheren Theaters hatte man in das neue Konzept integriert.

Die Eröffnung am 26. April 1977, zu der 5.000 Einladungen verschickt worden waren, verursachte ein Chaos. Schon zuvor hatte sich herumgesprochen, dass hier etwas ganz Großes im Gange sei. Um Mitternacht versank Midtown Manhattan im Verkehrsstau. Kurioses am Rande: In den ersten Wochen hatte das Lokal noch keine Lizenz zum Alkoholausschank.
Eine Woche nach der Eröffnung reitete Bianca Jagger anläßlich ihres 32. Geburtstags auf einem weißen Pferd durch den Eingang. Ein halbes Jahr später, im Oktober 1977, avancierte die Disco zum Lieblingstreff der Prominenten aus Film- und Showbusiness und war so in aller Munde.

Hier, im Studio 54, lag auch die Wiege der strengen Türkontrolle, die bald rund um den Globus Discogänger zur Verzweiflung treiben sollte. Rubell führte die Einlasskontrolle meist persönlich durch, er nannte es „mixing the salad“, was bedeutete: die Zusammensetzung des Publikums war alles. Unbekannte Großstädter durften hinein, wenn sie originell und gutaussehend waren („Dress spectacular“). Einfache Partygänger wurden „gemischt“ mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und internationalen Stars. Bisexuell und multi-ethnisch war gefragt. Nie zuvor hat es etwas Vergleichbares gegeben: Friseure feierten mit Filmstars, Aussteiger mit Aristokraten. Im Studio konnte jeder ein Star für eine Nacht sein, egal ob arm oder reich, jung oder alt, schwul oder hetero, vorausgesetzt - er kam am Türsteher vorbei. (1979 gab es Jeanshosen der Marke Studio 54 mit dem Slogan „Now everbody can get into Studio 54“.)

Das Studio machte „Disco“ zu einem Lebensgefühl und kreierte den Prominentenkult. Rubell und Schrager, die anfangs in der VIP-Szene noch ziemlich unerfahren waren, zahlten einer „Promoterin“ 250 Dollar für jeden Berühmten, den sie mitbrachte. Eine kleine Auswahl der Stammgäste: Bianca und Mick Jagger, Rod Stewart, Elton John, Frank Sinatra, Liza Minelli, Diana Ross, Elizabeth Taylor, Michael Jackson, Calvin Klein, Andy Warhol, Salvador Dali, Margaux Hemingway, Kirk Douglas, Truman Capote, Richard Gere, Arnold Schwarzenegger, Sylvester Stallone, Madonna und natürlich: John Travolta.

Mitunter verhalf das Studio auch Kellnern zur Karriere. Al Corley, der Anfang der Achtziger in der Serie Denver Clan die Rolle des Steven Carrington spielte, bekam hier ersten Kontakt in die Filmbranche.
Aktuelle Disco-Stars wie Village People oder Grace Jones (vorzugsweise nackt) traten live auf und Disco-Hymnen wie „I love the nightlife” oder „Last Dance” von Donna Summer eroberten vom Studio aus die ganze Welt.

Die (meist schwulen) Kellner bedienten mit freiem Oberkörper und flirteten mit den Gästen. Wie von der Geschäftsleitung gewünscht, tummelten sich unter diesen viele Exoten. Ein Gast kam mit seinem Klammeraffen auf der Schulter, ließ ihn an der Bar ein paar Bier trinken, was den Affen erst fröhlich, dann böse machte und er schließlich jemandem in die Nase biss. Es gab einen Mann, der mit seiner lebensgroßen Marionette schmuste. Den „Sanitäter“, der Bahre, „Patient“ und Lachgas mitbrachte. Ein Latin Lover, der im Anzug kam und sich dann entblößte. Junge Frauen, die als „Lady Godiva“ hoch zu Ross ritten. Und „Disco Sally“, die über 80jährige tanzbegeisterte Anwältin Sally Lippmann, die zu den Stammgästen zählte.

Lillian Carter, die Mutter des damaligen Präsidenten Jimmy Carter schwärmte: „Ich weiß nicht, ob ich im Himmel war oder in der Hölle, aber es war wundervoll!“
Spaß, Schweiß, Sex und Drogen. Im „Nachtclub der Exzesse“ fand jede Party unter einem anderen Motto statt. Einmal engagierte man eine Truppe aus lauter Kleinwüchsigen, ein anderes Mal wurden weiße Tauben freigelassen. Die flatterten erst in die Scheinwerfer und plumpsten danach gegrillt auf die Tanzfläche. Die verkohlten Tiere kehrte man hinterher mit einem Besen zusammen.

Wahrscheinlich war auch der ungehemmte Konsum von Drogen wie Kokain und Marihuana Ursache für die sexuellen Auschweifungen im Studio. Während sich die Tänzer unter der Discokugel bis in die frühen Morgenstunden dem pulsierenden Rhythmus hingaben, fanden in den Hinterzimmern ganz andere Vergnügungen statt. Im ersten Stock lag der berüchtigte „Rubber Room“, dessen Wände nach Sex- und Drogenexzessen problemlos abwaschbar waren. In der VIP-Lounge im Keller (mit Elton-John-Flipper) muss es sogar noch schlimmer zugegangen sein. Jedenfalls meinte der Schweizer Modedesigner Prinz Egon von Fürstenberg, der damals in New York lebte: „Es war der einzige Nightclub, in dem man Sex haben konnte".

Der Erfolg der „exklusivsten Disco der Welt“ war gigantisch. Der Club, der es sich leisten konnte an einem Wochenende 1.000 Gäste an der Tür abzuweisen, machte im ersten Jahr einen Umsatz von einer Million Dollar – offiziell. Tatsächlich soll er ein Vielfaches davon betragen haben, denn Rubell und sein Partner praktizierten im wahrsten Sinne des Wortes „doppelte“ Buchführung. Das ganze ging solange gut, bis ein gefeuerter Mitarbeiter des Studio die Betreiber bei der Steuerbehörde anzeigte. Im Dezember 1979 führte ein Team der IRS in fünfzig-Mann-Stärke eine Razzia durch, bei der man nicht nur die echten Bücher fand, sondern auch Mülltüten voller Bargeld und Kokain. Rubell und Schrager wurden 1980 wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 2,5 Millionen Dollar angeklagt und zu je dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Wegen Kooperation mit der Behörden mussten sie davon nur 13 Monate verbüßen.

Am 4. Februar 1980 schloss das Studio 54, weil die Konzession auslief. Das Motto der letzten Party: „Das Ende des modernen Gomorrah“.
Nach ihrer vorzeitigen Entlassung, Anfang 1981, verkauften Rubell und Schrager ihren Nachtclub für 4,75 Millionen Dollar an den Gastronomen Mark Fleishman, der ihn im September des selben Jahres wieder eröffnete. Doch die Promis ließen sich nicht mehr so blicken wie einst, der Zauber der Anfangszeit war verflogen.

Steve Rubell arbeitete noch eine Zeitlang als Berater für den neuen Betreiber und 1986 schloss das Studio dann endgültig als konzessionierter Nachtklub. Seitdem werden die Räumlichkeiten für private Feiern und Special Events vermietet.
Rubell und Schrager blieben zunächst im Nachtklubgeschäft, 1985 eröffneten sie das Palladium, dessen Erfolg jedoch nie an das Studio 54 heranreichte. Wegen dem Rückgang des Disco-Booms und des damit einhergegangenen Lifestyle wechselten sie in die konservativere Hotelbranche.

Während Schrager sich zum erfolgreichen Hotelier mauserte mit Hotels in New York, Miami, London, San Francisco und Los Angeles, endete Rubells Leben tragisch. 1985 fiel sein HIV-Test positiv aus. Sein ausschweifender Lebenswandel, von Nachtleben, Alkohol- und Drogenkonsum bestimmt, beeinträchtigte zunehmend seinen Gesundheitszustand. Im Juli 1989 starb er in einem Krankenhaus in Manhattan.

Seine Biographie „Steve Rubell - Lord of the Disco“ erschien 1987 als Video.
Der Mythos des Studio 54 lebt indes weiter. Stilbildend für die Disco-Musik sowie die Nachtclub-Szene allgemein, verbindet sich mit dem Namen eine starke Symbolik. Dies hat dazu geführt, dass die Marke "Studio 54" heute dem MGM Grand Hotel in Las Vegas gehört. Im Dezember 1997 wurde im Hotelcasino eine Kopie des New Yorker Nachtclubs errichtet, wobei viele Stilelemente und Originalausstattungsstücke integriert wurden. Zur Eröffnung kam Elton John, der frühere Stammgast.
Um den alten Zeiten zu gedenken, finden heute in vielen Discotheken „Studio 54-Partys“ statt.

Der amerikanische Journalist, Anthony Haden-Guest, ehemaliger Stammgast des Studio hat mehrere Bücher über die Ära verfasst: „Studio 54. The Legend“ (1997), mit vielen Originalfotos; „The Last Party” (1998) und „Disco Years“ (2006) mit einer schreiender Grace Jones auf dem Buchcover.
Auch in zwei Filmen wurde der Mythos aufgeriffen. Außer "The last days of disco" gibt es noch „Studio 54“ aus dem gleichen Jahr.
4 Personen fanden das hilfreich
Josephine NachtsheimAm 4. Dezember 2007 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Portait der 80er mit cooler Musik
Dieser Film gehört definitiv zu meinen Lieblingen.
Handlungsort ist New York, frühe 80er-Jahre, und die Protagonistinnen sind die schüchterne, naive Alice und die zickige Charlotte, die als Yuppies von Disco zu Disco ziehen und so einige denkwürdige (Männer)bekanntschaften machen, z.B. mit dem "Loser" Jimmy, dem Kleinkriminellen Des und dem manisch-depressiven Josh. Im Mittelpunkt stehen eben diese Nächte in den Clubs, die vielen amüsanten und intelligenten Dialoge, die Entwicklung und Veränderungen, die die Charaktere durchmachen und schließlich ihre Erkenntnis, Zeugen des Endes einer Ära zu sein, eben der Disco-Ära.
Gute Darsteller (Chloe Sevigny, Kate Beckinsale), interessante Charaktere, coole Outfits gemischt mit der Discomusik der 70er und 80er machen diesen Film zum hippen Portrait einer ganzen Generation.
Kleiner Tipp: wer dialoglastige Filme nicht mag, könnte sich langweilen.
6 Personen fanden das hilfreich
OliverAm 19. Dezember 2007 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Was ist das???
Ich bin absoluter seventies Fan, habe viele gute Filme gesehen, doch dieser ist zum gähnen langweilig, ellenlange Dialoge und keine berauschende Handlung, wahrscheinlich taucht dieser Film deswegen in keiner Filmliste auf.
Eine Person fand das hilfreich
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