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Eine Berliner Romanze

 (16)6,81 Std. 17 Min.19560
Uschi ist eigentlich im Osten Berlins zu Hause. Beim Spaziergang durch Berlin lernt sie "Lord" und Hans aus Westberlin kennen, die Eindruck auf sie machen. Sie träumt von einer Karriere als Model und wird von Autoschlosser Hans angehimmelt.
Regie
Gerhard Klein
Hauptdarsteller
Annekathrin BürgerErich FranzHartmut Reck
Genre
DramaRomantik
Untertitel
Keine verfügbar
Wiedergabesprachen
Deutsch

Enthalten im alleskino Channel bei Amazon für 6,81 €/Monat nach dem Testzeitraum

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Nebendarsteller
Ulrich TheinUwe Jens PapeErika DunkelmannErnst Legal
Studio
alleskino
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Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
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Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

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Rezensionen

4,5 von 5 Sternen

16 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 71% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 8% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 21% der Bewertungen haben 3 Sterne
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Top-Rezensionen aus den Deutschland

FilmaddictAm 18. Juni 2019 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Die DEFA lässt es auf einen Vergleich zwischen Ost- und Westberlin ankommen
Verifizierter Kauf
Die Geschichte spielt vor dem Mauerbau in Berlin. Die hübsche Uschi aus dem Osten hat viele Rosinen im Kopf und träumt von einer Mannequinkarriere in Westberlin. Dort lernt sie Angehörige einer Jungenklique kennen und verliebt sich in Hans, der an dem Versuch gescheitert ist, als Boxer Karriere zu machen. Obwohl die vielen Geschäfte, das überreiche Warenangebot und die dicken Autos in Westberlin nicht verschwiegen werden, fällt der Vergleich mit Ostberlin doch - natürlich aus politischem Kalkül - negativ aus. Anrüchige, moralisch anfechtbare Spielfilme, zweifelhafte Bars mit zwielichtigen Gästen, unsichere und ausbeuterische Verhältnisse beim Bau, illegale Geschäftspraktiken und keine Arbeit, jedenfalls keine anständig bezahlte, weit und breit. Da geht es im Osten doch vergleichsweise solide zu. Man lebt zwar bescheiden, aber es gibt Arbeit und die Moral stimmt. Wen wundert es da noch, wenn Uschi ihre Träume begräbt und Hans schließlich in den Osten geht, um mit ihr ein braves Leben im Paradies der Arbeiter und Bauern zu führen. Wie gehemmt, unsicher und vorsichtig zurückhaltend Uschi und Hans miteinander umgehen zeigt und belegt das kleinbürgerliche und spießige Milieu, das den ostdeutschen Bürgern schmackhaft und zum Vorbild gemacht werden soll. So reizend die Bürger ist, ist die Botschaft und Gesamtstimmung des Films doch eher bedrückend.
Gert KoshoferAm 28. November 2017 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
"Interview mit Berlin" als Bonus
Verifizierter Kauf
Schon der Bonus ist den Kauf wert: Ganz Berlin vor dem Mauerbau in Agfacolor. Sieht man vom politisch gefärbten Kommentar ab, ist diese DEFA Dokumentarfilmproduktion ein Zeitgemälde der geteilten deutschen Hauptstadt.
DVD-RezensionenAm 15. März 2017 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Der Start und die erste verlegte DVD innerhalb der "Film Stadt Berlin-Edition"
Eine Berliner Romanze - "Film Stadt Berlin 1"

Mit "Eine Berliner Romanze" geht hier die "Film Stadt Berlin-Edition" mit deren erstem auf DVD verlegten Titel an den Start. Um die dreihundert Filme entstehen inzwischen ein jedes Jahr in und rund um Berlin. Dabei liegt das Hauptaugenmerk der Veröffentlichungen in der Reihe der "Film Stadt Berlin-Edition" in der Vorstellung von sich dem Thema Berlin widmenden und unmittelbar in der Nachkriegszeit entstandenen Filmen.

Diesmal liegt der besondere Reiz bei dem 1955 in einer Produktion des DEFA-Studio für Spielfilme fertiggestellten Schwarz-Weiß-Streifens, der im Mai 1956 in die Lichtspieltheater der DDR kam, für mich vor allem in der Tatsache begründet, dass der Film mit seiner Geschichte noch zu Zeiten vor dem Mauerbau spielt. Er zeigt daher nicht nur die insgesamt wirklich sehenswerte Geschichte einer "Berliner Romanze", sondern ist zugleich auch ein auf Film festgehaltenes Stück Berliner Zeitgeschichte.

Erzählt der Film eine eigentlich ganz alltägliche Liebesgeschichte, wie sie sich damals sicherlich zuhauf im in Ost und West geteilten Berlin abspielte, gewinnt die hier an Brisanz und Exklusivität durch die schlicht kongeniale Zusammenarbeit von Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase ("[[ASIN:B010MAC4PQ Ich war neunzehn]]" 1968, "[[ASIN:B00DSNUU5Q Solo Sunny]]" 1980) und Regisseur Gerhard Klein ("[[ASIN:B00CUC98HM Der Fall Gleiwitz]]" 1931, "[[ASIN:B000A7PQXO Berlin - Ecke Schönhauser]]" 1957).

Sowohl Wolfgang Kohlhase als auch den leider viel zu früh im Mai 1970 verstorbenen Regisseur Gerhard Klein zeichnete deren wacher Blick und Einbringen ihrer Beobachtungen in ihre Arbeit für den Film aus. So gelingt es den beiden in der Zusammenarbeit mit Kameramann Wolf Göthe auch hier bei "Eine Berliner Romanze", eine Filmgeschichte zu erzählen und zu zeigen, bei der sich der Zuschauer als unmittelbarer Beobachter mitten hinein in den Berliner Alltag versetzt fühlt und fasziniert dem Geschehen folgt.

Gibt es einige Filme, die den harten Alltag nach dem Bau der Mauer in Berlin zeigen, ist das Angebot an solchen, die es unter der Verwaltung der vier Siegermächte, aber dabei noch passierbaren Sektorengrenzen zwischen Ost und West-Berlin zeigen, im überschaubaren Rahmen.

Beeindruckend an dem Film fand ich auch dessen relative Offenheit und die trotz der in ihm angesprochenen Probleme und Kritikpunkte positive und optimistische Grundstimmung. Ich denke, einige Jahre später wäre der Film so nicht mehr möglich gewesen und politisch ganz sicher mehr DDR-konform und von deren Propaganda geprägt fertiggestellt worden.

So aber erlebt man in dem Film eine schon fast naive und ein wenig an frühe Filme des italienischen Neorealismus erinnernde Geschichte einer zunächst beinahe unscheinbaren, sich dann aber entwickelnden Liebe zweier junger Menschen aus Ost und West inmitten Berlins. Während die gerade einmal sechzehnjährige "Uschi" (Annekathrin Bürger) als Lehrmädchen in einem Warenhaus am Alexanderplatz davon träumt, irgendwann ein bekanntes Modell zu sein, schlägt sich der in Berlin-West lebende "Hans" (Ulrich Thein) mit diversen Gelegenheitsjobs durch.

Ihm gelingt es erst nach einiger Zeit das Herz von "Uschi" zu erobern, die zunächst ein Auge auf den etwas selbstsicheren jungen Mann mit dem Spitznamen "Lord"(Uwe-Jens Pape) geworfen hatte. Als dann Uschi und Hans ihre Gefühle füreinander entdecken, macht es das alltägliche Einerlei den beiden nicht gerade einfach. Auch wenn sie sich bemühen und bereit sind, sich den Problemen entgegenzustellen, die auf sie beide zukommen, leicht wird es ihnen nicht gemacht.

Ob die beiden es schaffen werden und ihnen eine gemeinsame Zukunft als Pärchen bevorsteht, zeigt der hier auf einer DVD vom Typ 9 verlegte Film. Der von der DVD über ca. 77 Minuten laufende Film lässt schon erkennen, dass er vor inzwischen gut sechzig Jahren in die Kinos kam, bietet aber im Gesamteindruck ein für eine derart betagte Produktion akzeptables Bild an. Das sich von der DVD im klassischen 4:3 Format präsentierende Bild bietet meist gut gesetzte Werte und Einstellungen sowohl bei seinem Kontrast als auch in seiner Bildschärfe. Kleinere Unregelmäßigkeiten sind vorhanden, aber insgesamt nicht groß störend.

Aus dem übersichtlich gehaltenen DVD-Menü lässt sich direkt nach Einlegen der DVD in den Player die Wiedergabe über "Film abspielen" starten. Ein separates Kapitelmenü gibt es zwar nicht, aber auf der DVD wurden einige Szenenmarker gesetzt. Zudem kann aus dem Menü die Wahl getroffen werden, den Film mit englischen Untertiteln abzuspielen.

Sehr schön ist, dass die DVD auch einige Extras anbietet. So erinnern sich der Drehbuchautor Wolfgang Kohlhase und die Schauspielerin Annekathrin Bürger in zwei im Jahr 2001 aufgezeichneten, ca. 20 und dreizehn Minuten dauernden Gesprächen an die damalige Produktion. Recht interessant ist auch der aus dem Jahr 1959 stammende und in etwa 69 Minuten laufende farbige Beitrag aus dem "DEFA-Studio für Wochenschau und Dokumentarfilme" mit dem Titel "Interview mit Berlin". Der aus Anlass des zehnjährigen Gründungstages der DDR entstandene Film ist ideologisch wirklich kaum erträglich, zeigt dafür aber Bilder von Berlin Ost und West, die teils schon als echte Raritäten gewertet werden können und daher das Ansehen des Beitrags dann schon wieder lohnen.

Tonbewertung:

Leider ist der zum Film von der DVD zu erlebende deutsche Dolby digital 2.0 Mono Ton beinahe durchweg von einer nicht zu überhörenden Brummschleife überlagert. Darunter leidet besonders in ruhigen Szenen und Momenten dann auch die Verständlichkeit der Darsteller etwas. Ich finde es zudem auch sehr bedauerlich, dass hier neben den englischen Untertiteln nicht auch deutsche von der DVD mit angeboten werden.

Gesamteindruck:

Mir hat der Film gut gefallen. Ich freue mich auf hoffentlich noch viele weitere Veröffentlichungen innerhalb der "Film Stadt Berlin-Edition" und auf die bereits schon auf DVD verlegten Titel "[[ASIN:B01N4GT490 Leichensache Zernik]]", "[[ASIN:B01N2WQ4AX Heute Abend und morgen früh/Motivsuche]]" und "[[ASIN:B01MS079PQ Frühling in Berlin]]".
7 Personen fanden das hilfreich
j.h.Am 8. Februar 2017 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
EINE BERLINER ROMANZE - Gerhard Kleins Klassiker über eine junge Liebe in der geteilten Stadt vor dem Mauerbau
Die 16-jährige Uschi (Annekathrin Bürger) macht im HO-Bekleidungshaus am Alexanderplatz ihre Lehre als Textilverkäuferin. In ihrer Freizeit wird sie von den glitzernden Schaufenstern im Westteil der Stadt magisch angezogen. Nach der Mitwirkung in einer Modenschau der HO hat sie bald den Traum, eine Karriere als Mannequin im Westen zu beginnen. Bei ihren Streifzügen jenseits der Sektorengrenze lernt sie neben einigen anderen Jugendlichen auch den schüchternen Hans (Ulrich Thein) kennen. Erst auf den zweiten Blick erwidert sie die Liebe des Jungen aus einfachen Verhältnissen, der sich stets Sorgen um seine Mutter und eine geregelte Arbeit macht ...

Gerhard Klein (1920-1970) erzählt in seinem zweiten Berlin-Film nach einem Drehbuch von Wolfgang Kohlhaase (*1931) eine einfache Alltagsgeschichte junger Leute vor dem Hintergrund der offenen Sektorengrenzen. Für die nahezu vollständig an Originalschauplätzen gedrehten Aufnahmen waren die Meisterwerke des italienischen Neorealismus ein wichtiges Vorbild, das sich auch in der sehr offenen, kaum auf direkte Dramatik setzenden Struktur der Handlung bemerkbar macht. So verweigert sich der Film auch einer aufgesetzt-belehrenden politischen Moral und war folgerichtig der Kritik der SED-Kulturpolitiker ausgesetzt: "Es wirkt als eine Aufforderung, nach Westberlin zu gehen. Die Jugend will Abenteuer erleben - und hier wird gezeigt, dass man in Westberlin 'große' Abenteuer erleben kann." (Anton Ackermann) Noch heute reizvoll sind auch die nahezu dokumentarischen Aufnahmen von Alexanderplatz, Bahnhof Friedrichstraße, Hotel am Zoo, S-Bahnhof Grünau und Warschauer Brücke.

ICESTORM veröffentlicht den Film als Nr. 1 der Reihe "Film-Stadt Berlin". Die Freude über das hervorragende Schwarz-Weiß-Bild wird durch ein permanentes Brummen auf der Tonspur nahezu über die gesamte Laufzeit getrübt. Optional sind englische Untertitel verfügbar. Als Extras sind Ausschnitte aus dem Zeitzeugengespräch von Ralf Schenk mit Wolfgang Kohlhaase (2001, 21 min) und von Michael Hanisch mit Annekathrin Bürger (2001, 14 min) zu sehen. Ein ganz besonderes Extra ist der 1959 anlässlich des 10. Jahrestages der DDR produzierte Farb-Dokumentarfilm INTERVIEW MIT BERLIN (70 min) von Max Jaap (1902-1978), der die geteilte Stadt in Tag- und Nachtaufnahmen zeigt. Den Aufbauerfolgen in Ostberlin wird die fortgesetzte Ausbeutung in Westberlin suggestiv gegenübergestellt. Ausführlich wird auch das kulturelle Leben des Ostteils mit Museen, Konzerten und Theateraufführungen dokumentiert. Der die deutsche Einheit noch als politisches Ziel nennende Film ist sowohl inhaltlich als auch hinsichtlich der Dokumentaraufnahmen ein einzigartiges Zeitzeugnis und liegt in sehr guter Bild- und Tonqualität vor. Das 8-seitige Booklet dokumentiert einige Hintergründe zum Film, Ereignisse des Entstehungsjahres 1956 sowie Drehstab und Drehorte. Ein Wendecover ohne FSK-Logo ist vorhanden.

Für zeitgeschichtlich orientierte Sammlungen auch in Hinblick auf den zusätzlich enthaltenen Dokumentarfilm unbedingt zu empfehlen.
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