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The Runaways

 (659)6,51 Std. 42 Min.201012
Ende der 70er Jahre. Vier minderjährige Mädchen in hautengen Leder-Korsagen mischen die Musikszene in L.A. auf und heizen ihren Publikum mit hartem Rock ein. Mit "Cherry Bomb" landen THE RUNAWAYS einen Hit und werden als Skandal-Girl-Group weltberühmt. Basierend auf der Autobiographie von Sängerin Cherie Currie, erzählt der Film von den Freundinnen Joan und Cherie und ihrem rasanten Aufstieg vo...
Regie
Floria Sigismondi
Hauptdarsteller
Kristen StewartDakota FanningMichael Shannon
Genre
Drama
Untertitel
Keine verfügbar
Wiedergabesprachen
Deutsch
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Nebendarsteller
Tatum O´Neal
Produzenten
Bill PohladJohn LinsonArt Linson
Studio
River Road Entertainment - Linson Entertainment - Road Rebel - Runaway Productions
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

4,3 von 5 Sternen

659 Bewertungen aus einem anderen Land

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  2. 23% der Bewertungen haben 4 Sterne
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Top-Rezensionen aus den Deutschland

Tita Fürst - KorenAm 8. April 2020 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Joan Jett und Cherie Currie - der Anfang
Verifizierter Kauf
PROLOG:
als 1975 The Runaways mit ihren Liedern für Furore sorgten, gingen sie irgendwie an mir vorbei. Das kann man jetzt leichter erklären. Ich bin ungefähr so alt wie sie..., mit 15 oder etwas älter habe ich lieber David Bowie gehört (ich glaubte, so muß es sein, er ist ja DAS Original!), natürlich auch andere...Erst nachdem sich die Band 1979 aufgelöst hat, hörte ich ihnen zu. Natürlich am meisten der wunderbaren Joan Jett (die mag ich immer noch...alte Liebe).
Den Film wollte ich mir schon längst ansehen, er lag Zuhause und wartete...
Mit etwas Skepsis habe ich doch die zwei jungen Darstellerinnen, die in dem Film spielen, beäugt, nicht nur sie, und wurde freudig und großzügig belohnt.
Eine große Arbeit, bei der sowohl die ECHTEN Joan Jett wie auch Cherie Currie ihre Sicht erzählt haben (die Extra's zu dem Film sind perfekt) und die filmische Geschichte zur Realität machten.

Die 70. Jahre(n) - Beatles sind nicht mehr da, neue Band's kommen, neue Musik...die Zeit des Punks bricht an. Rock ’n’ Roll wird härter, die Songs sind immer noch als Proteste zu hören.
Die progressiven Rockbands singen laut und stark. Man soll sie noch besser hören. Die Texte werden..., naja, wenn man z.B. Sex P*** hört, was soll man noch dazu schreiben?

Weil es hier um eine Geschichte handelt, die viele kennen, schreibe ich nur meine Meinung dazu, und die nur kurz. Schon bevor ich die letzte Zeile schreibe - wenn man sich den Film ansieht, sollte man sich Zeit nehmen und die/ihre besonders Songs hören...Auf jeden Fall!

Kim Fowley (Michael Shannon) ist im Jahr 1975 ein ziemlich bekannter Musikproduzent. Der ganz große Erfolg lässt noch auf sich warten...Da kam ein Mädchen zu ihm, Sandy West (Stella Maeve), zwischen 15-16 Jahre jung, und sagte, sie sei Schlagzeugerin und sie möchte mit Joan Jett (Kristen Stewart), die Gitarristin, eine Band gründen, in der NUR Mädchen spielen und singen würden. Fowley war sehr skeptisch, doch die zwei jungen Mädchen könnten schnell Lita Ford (Scout Taylor-Compton), die Lead-Gitarristin und Cherie Currie (Dakota Fanning), Sängerin, mitbringen. Außerdem wurde auch eine Bass-Gitarristin gefunden.
Die Mädchen waren so jung, eigentlich müssten sie noch in der Schule sein, doch...

Wie es heute aussehen würde, wenn ein Mann fünf Mädchen unter 16 Jahre "nur so" zu einer Gruppe, einer Band "gemacht" hat, bleibt offen und fraglich.

Die Filmgeschichte erzählt das Leben der Band in den zwei Jahren, in denen Cherie Currie als Sängerin aufgetretten und gesungen hat. Mit dem Song Cherry Bomb (zweideutig, der Titel) gelingt es der Gruppe in die Charts zu kommen. Ihren größten Erfolg feierten sie in Japan, wo die Fans sie buchstäblich aus Liebe attackiert haben.
Fowley hat den Mädchen mehr oder wenig befohlen auf der Bühne stark zu sein, ohne Skrupel, auch mit den Schimpfworten dem Publikum zu zeigen, was sie konnten.
Ihr Gesang ist trotz der "Befehle" schön, traurig, die Songs haben eine Sehnsucht in sich, die man immer noch spürt. Die Jugend sehnt sich "anders" zu sein. Cherie und ihre Schwester Marie , wie originell, Currie (Riley Keough) bleiben alleine mit ihrer Großmutter, dem Vater, Alkoholiker, sie müssen sich um die Älteren sorgen...Wegrennen geht nicht, als Cherie Sängerin wird, muß die Schwester noch mehr tun...

Ihre Songs sind sehr erwachsen, man würde nie sagen, es sind die Lieder der Jugend, oder, es können nur die Lieder einer Generation sein, die viel verloren hat. Man denke an die Zeit nach V***....

Das Lied "Rock&Roll", hier ist eine Zeile...

Ginni said when she was five years old
You know there's nothing going down at all
She turned on that radio
And there was nothing happenin' at all
She turned on that LA station
Couldn't believe what she heard at all
She started dancing to that fine fine music
Her life was saved by rock and roll...

Die Geschichte ist hart, weil das Leben, das sie führen, sie an ihre Belastungsgrenze gebracht hat. Ein Jahr, vielleicht weniger...und man konnte die Konzerte "nur" mit Hilfsmitteln durchstehen. Drogen, Alkohol, die Mädchen können all das bekommen. Und ihr Weg?

Cherie hat die Notbremse gezogen. Sie war nicht für solches Leben geschaffen. Sie würde überleben. Doch Joan Jett ist bis heute aktiv und ist...einfach wunderbar.

FAZIT:
man fragt sich, warum man Joan nicht als "DAS" Gesicht der Band genommen hat. Sie ist und was der Motor der Gruppe, doch in der ersten, sehr wichtigen Zeit war Cherie einfach präsenter.
Man erinnert sich immer an die Sängerin, hat Lita zu Joan gesagt (in Film, ob das wahr ist...).

Die Regisseurin Floria Sigismondi ist die richtige Wahl, sie macht Musikvideos für viele berühmten Künstler, sie ist Fotografin. Ihre Arbeit ist wichtig auch insofern, weil sie gut aufgepasst hat. Kristen Stewart sieht Joan Jett verblüffend ähnlich, auch Dakota Fanning Cherie Currie, doch etwas weniger.

Die beiden Schauspielerinnen waren sehr jung, der Film ist aus dem Jahr 2010, doch sie spielen gut, mit viel Elan...das rettet manche Szenen, die vielleicht etwas übertrieben sind.
Die Kamera wollte manchmal zuviel, die Einstellungen sind sehr gut, dann geht es aber von Traumszenen bis zur Wirklichkeit, manchmal sind die Übergänge zu hart...ist nur mein Gefühl.

Trotzdem ein guter Film und ein Ansporn die Musik, nicht nur von The Runaways und der Jett zu hören...
Sandy West ist leider gestorben, 2006 an Lungenjrebs, sie wurde nur 47 Jahre alt.
7 Personen fanden das hilfreich
klaas_kleverAm 8. April 2017 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Zickenkrieg und Rock'n'Roll
Verifizierter Kauf
"Mädchen spielen keine E-Gitarre." Das ist die häufigste Antwort, die die junge Joan Jett (gespielt von Kristen Stewart) zu hören bekommt, wenn sie Gitarrenunterricht nehmen möchte. Also bringt sie sich das kurzerhand selbst bei. In einer heruntergekommenen Disco lernt sie den Musikproduzenten Kim Fowler kennen, der sie mit einer Schlagzeugerin und der Sängerin Cherry Currie (Dakota Fanning, hoppla, plötzlich eine junge Erwachsene - wie die Zeit vergeht) bekannt macht. Fowler will die Mädels ganz groß raus bringen: Als erste Rockband, die ausschließlich aus jungen Mädchen besteht.

Während heute solche "Mädchenbands" keine Seltenheit (und dafür oft eine Tötungsmaschine für Ohren und Nerven) sind, ist dies in den frühen 70ern noch Neuland. RockNRoll war Männerdomäne, genau wie der Fußball (in Deutschland gab es erst in den 80ern eine offizielle DFB-Frauen-Fußballbundesliga). Die Runaways gehörten zu den ersten weiblichen Pionierbands in diesem Genre und immerhin nahmen hier zwei nicht unbedeutende Karrieren im Rock- (Joan Jett) bzw. Metalgenre (Lita Ford) ihren Anfang. Ungeachtet des Kontextes ist der Film auf dem ersten Blick eine Bandbiografie, die kein Rock'n'Roll-Klischee auslässt: Alkohol, Sex, Drogen, Skandale, Absturz, Neuanfang. Nur: Die (wenige Jahre kurze) Geschichte der Band war halt so. Der Film erzählt die Geschichte von den Probesessions in Fowlers Wohnwagen bis zur erfolgreichen Tournee in Japan (die damals von den Zuschauerzahlen her nur von ABBA getoppt wurde). Gefolgt vom Zickenkrieg und dem endgültigen Bruch. Dabei konzentriert sich der Film sehr stark auf das Gespann Jett/Currie, was einerseits ja auch sinnvoll ist, da Currie als Sängerin die "Frontwoman" der Band war, während Jett die meisten Songs beisteuerte. Dass Ford und die anderen Bandmitglieder nur zu Stichwortgebern verkommen, ist dann doch etwas schade. Die Chemie zwischen Fanning und Stewart ist stimmig. Gerade Stewart (die damit immerhin mal einen sinnvollen Film macht statt dieses ewige Vampirgesülze) wirkt der Joan Jett der 70er wie aus dem Gesicht geschnitten, läuft und bewegt sich genau so wie das Original.

In den letzten 20 Minuten geht dem Film dann etwas die Luft aus. Currie, die von ihrem Image als Sexbombe die Nase voll hat, schmeißt hin, bekommt aber aufgrund ihrer Alkoholprobleme nichts auf die Kette. Die Dialoge zwischen ihr und ihrer Schwester oder Jett in der Entzugsklinik bremsen den bis dahin recht hastig erzählenden Film arg aus. Aus dem Radio hört man, wie Joan Jett mit ihrem "I love Rock'n'Roll"-Cover groß rauskommt und wenige Einstellungen später ist der Film vorbei. Eine unterhaltsame, nicht groß pathetisch aufgebaute Biographie, mal heiter (Drogenreste in der Flugzeugtoilette runterspülen), mal dreckig, stets aus einer nüchternen aber nicht zu distanzierten Perspektive. Ein guter Einblick in das ständige Auf und Ab des Rockbusiness der 70er Jahre. Und einiges davon ist ja bis heute so geblieben.
7 Personen fanden das hilfreich
Luciver FightAm 7. Dezember 2018 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
der fehlende Funke
Verifizierter Kauf
Bereits die erste Szene des Filmes, - Blut der auf den Asphalt tropft und sich als Menstruationsblut einer Teenagerin herausstellt, ist der erste Tabubruch dieses Filmes und der dargestellten Geschichte. The Runaways existierten von 1975 bis 1979 und galten als die erste reine Frauenband die Rock 'n Roll; Rock bis Punk spielten. Etwas das 1975 für Mädchen als absolut unüblich galt. Der harte Umgang mit den Fans, dem Manager und den Produzenten sowie der Umgang mit Alkohol, Medikamenten und anderen Drogen …..
So glaubhaft wie mit zwischenmenschlichen Problemen umgegangen wird, … so wenig springt der Funke für die Musik glaubhaft herüber.
Die Musik damals war ein Funke, ein Symbol, ein Anstoß ..... Aufbegehren gegen Alles und jeden ..... - Entweder man war Feuer & Flamme oder man konnte garnichts damit anfangen.
Das Fieber das einen traf (so wie in "On the Line") kommt leider nicht rüber ....
lostloboAm 13. April 2018 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Rotzig, rockig, rebellisch
Verifizierter Kauf
Rotzig, rockig, rebellisch – ein Biopic über The Runaways. Ende der 70er sorgte das Quintett aus Los Angeles als erste Girls-Rockband der Geschichte für Furore. Dakota Fanning als Leadsängerin Cherie Currie, und Kristen Stewart als Gitarristin/Texterin Joan Jett fangen den damaligen Zeitgeist authentisch ein. “This isn’t about women’s lib, this is about women’s libido“, fasst der Bandmanager das Produkt "The Runaways“ zusammen.

In diesem Spannungsfeld zwischen weiblicher Rebellion versus sexueller Vermarktung bewegt sich der Film. Die Girls, allesamt Teenagers, wollen den Mief der amerikanischen Prüderie loswerden. Durch Regelbruch und harten, frechen Rock n Roll. Vor allem Kristen Stewart, der die Rolle als Joan Jett auf den Leib geschrieben ist, steht für diesen Schrei nach Befreiung.

Cherie Currie, das Gesicht der Runaways, hingegen lässt sich vom Manager instrumentalisieren – für heiße Photoshoots, um vor allem männliche Fans bei der Stange zu halten. Pun intended.

Der Film zeigt die Emotionen, Spannungen, Ups und Downs der Band. Wobei die reale Cherie Currie ebenso als Beraterin zur Seite stand wie Joan Jett, die später mit ihrer eigenen Formation, den Blackhearts, einen Welthit landete: “I Love Rock n Roll“.

Wenn man sich alte Videoclips (z.B. “Cherry Bomb“) von den Runaways ansieht, sieht man, wie sehr Dakota Fanning die Posen von Cherie Currie verinnerlicht hat. Tolle Leistung!
ks-koelnAm 14. Oktober 2017 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Gelungenes Biopic
Verifizierter Kauf
"The Runaways" ist ein Biopic über die Girl-Rockband, die Mitte der 1970er Jahre die Szene aufmischte und weltweit berühmt wurde.

Dieser Musikfilm basiert auf der Autobiographie der Sängerin Cherie Currie und zeigt die Anfänge der Band, ihre zunehmende Popularität und die sich zuspitzenden Konflikte zwischen Currie und Gitarristin Joan Jett (großartig gespielt von Dakota Fanning und Kristen Stewart) und trifft dabei auch punktgenau die Atmosphäre dieser Zeit.

Der Film hat mir richtig gut gefallen, man muss auch nicht unbedingt ein ausgemachter Fan der Band sein, um ihn zu mögen.
Die recht kurze Zeit der Runaways hatte ich selbst noch mitbekommen, ihre Fotos waren ja auch ständig in einschlägigen Jugendmagazinen zu sehen.
Aber selbst, wer vielleicht die Musik nicht präsent hat, wird sich doch zumindest an die Namen Cherie Currie und Joan Jett erinnern - letztere hatte ja nach der Auflösung der Runaways mit "I love Rock 'n' Roll" einen Welthit und macht auch heute noch Musik.

Mir gefiel es auch, im Film mal wieder rockige Klänge aus den 70ern zu hören, neben den Runaways auch z.B. von Suzi Quatro, David Bowie und den Sex Pistols.

Begeistert war ich aber von den beiden Hauptdarstellerinnen, Dakota Fanning als Cherie Currie und Kristen Stewart als Joan Jett - wow, die beiden haben ihre Sache wirklich verdammt gut gemacht!
Es ist immer schwierig, real existierende Personen zu spielen, noch schwerer ist es aber wohl, wenn diese Personen noch unter den Lebenden weilen und - wie in diesem Fall - die Geschehnisse noch nicht all zu lange zurückliegen, so dass sie noch vielen Leuten präsent sind.
Fanning und Stewart standen aber die wirklichen Cherie Currie und Joan Jett beratend zur Seite. So konnte z.B. Fanning aus erster Hand lernen, sich wie Currie auf der Bühne zu bewegen, und Stewart haut einen als Joan Jett wirklich vom Hocker!
Auch wenn der Film sich vielleicht aus dramaturgischen Gründen hier und da Freiheiten in der Handlung nehmen mag, sollte aber durch die Mitwirkung der beiden "echten" Runaways gewährleistet sein, dass der Kern den wahren Ereignissen entspricht.

Übrigens sind auch die Auftritte der Band im Film keinesfalls nur gestellt, sondern die beiden jungen Hauptdarstellerinnen haben tatsächlich selbst gesungen, Dakota Fanning erhielt dafür eigens Gesangsunterricht und Kristen Stewart hat intensiven Gitarrenunterricht genommen, um die Songs auch selbst spielen zu können. Das Ergebnis kann sich wirklich hören lassen - Respekt!
3 Personen fanden das hilfreich
E. StellingAm 19. September 2018 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Ein interessanter Film über die erste Girl Rockband
Verifizierter Kauf
Der Film zeigt eine Geschichte, wie sie wohl die meisten erfolgreichen Bands erlebt haben. In einer Garage angefangen, einen Hit gelandet, schnell zu Geld gekommen, einen windigen Manager aufgesessen, Alkohol, Drogen, Absturz. Aber anscheinend waren die Runaways schon in Vergessenheit geraten, denn der Film schaffte es nicht ins Kino und nicht in die Videotheken. Nach langen Suchen habe ich ihn hier gefunden und werde ihn sicher öfter anschauen. Für Fans der Girls bzw. der Musik ist es ein Kaufargument. Auch Kristen Stewart war toll als Joan Jett.
59JahrealtAm 21. Dezember 2013 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Gelungene Umsetzung
Verifizierter Kauf
Wenn reale Ereignisse filmisch umgesetzt werden, kann dabei einiges schiefgehen. Dies gilt jedoch nicht für den Musikfilm "The Runaways", dessen Umsetzung aus mehreren Gründen gut gelungen ist.

Die Original Bandmitglieder Joan Jett und Cherie Currie waren des Öfteren am Set und gaben den beiden jungen Hauptdarstellerinnen wertvolle Tipps. Vor allem Joan Jett hatte sich dabei mehr involviert, als sie sich vielleicht selbst ursprünglich vorgenommen hatte. Im Audiokommentar ist bemerkbar, wie gut diese Zusammenarbeit harmoniert haben muss, da die drei (leider fehlt hier Cherie Currie) sehr locker und gut gelaunt rüberkommen.

Die schauspielerische Leistung von Kristen Stewart als Joan Jett und Dakota Fanning als Cherie Currie ist beachtlich, was sicherlich auch mit den zuvor erwähnten Punkten zusammenhängt. Man merkt, dass sich Kristen Stewart wirklich intensiv in die Rolle hineingelebt hat, weil vor allem ihre Körperhaltung, oder wie sie die Gitarre hält, sehr gut dargestellt werden.

Die Regisseurin Floria Sigismondi hat bei den Dialogen und der Gestaltung der einzelnen Drehorte eine gute Hand bewiesen. Sie schafft es, das Flair der 70er Jahre richtig zu transportieren. Bei der Japan Tour beispielsweise, waren die Hotelzimmer mit den damals üblichen metallischen Tapeten ausgestattet. Wenn sogar solche Details stimmen, sieht man, dass sich die Filmcrew wirklich bemüht hat.

Außerdem finde ich sehr positiv, dass die Musik nicht von irgendjemandem eingespielt wurde, sondern auch dieser Beitrag von Joan Jett gekommen ist. Dazugesungen haben dann die jeweiligen Akteure (Kristen Stewart bzw. Dakota Fanning).

Mein Fazit: Eine gut gelungene Umsetzung mit interessantem Background.
Eine Person fand das hilfreich
Ulrich R.Am 19. Februar 2020 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Die Band hatte einen Film verdient!
Verifizierter Kauf
Wie fast immer in Biopics nimmt man es hier mit den Details und historischen Abläufen nicht supergenau. Aber die Atmosphäre der Zeit wird nachvollziehbar dargestellt und die Darstellerinnen, insbesondere von Joan Jett und Cherie Curry, machen ihre Sache ganz ausgezeichnet.
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