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Sonnenallee

 (710)6,81 Std. 25 Min.19996
Die DDR war nicht nur Mauer, Stasi und Zentralkomitee.
Regie
Leander Haußmann
Hauptdarsteller
David MüllerTeresa WeißbachAlexander Beyer
Genre
Comedy
Untertitel
Keine verfügbar
Wiedergabesprachen
Deutsch
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Produzenten
Claus BojeDetlef Buck
Studio
Boje Buck Produktion
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

4,6 von 5 Sternen

710 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 78% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 12% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 4% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 3% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 3% der Bewertungen haben 1 Sterne

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Top-Rezensionen aus den Deutschland

MerelAm 5. Februar 2020 in Deutschland rezensiert
2.0 von 5 Sternen
Diese verstümmelte Kinofassung im Prime-Videoangebot hat leider nur 2 Sterne verdient
Verifizierter Kauf
Ich hatte den Film im Zuge des kostenlosen Amazon-Prime-Video-Angebotes geguckt bzw. angefangen zu gucken, denn ich habe ihn wieder abgeschaltet.

"Sonnenallee" gehört wie "Good bye, Lenin!" (für mich persönlich der Beste, vor allem durch die Musik) mit zu den sehenswerten DDR/Wendezeit-Komödien.
Leider wird hier aber nur die kurze Kinofassung angeboten, die dem Film inhaltlich nicht gerecht wird.
Nicht immer sind Langfassungen oder Directors Cut's besser, aber die zusätzlichen Szenen verbessern die Qualität des Films enorm.
Viele Menschen wissen gar nicht, dass es 2 Filmfassungen gibt und würden den Film dann vielleicht mit anderen Augen sehen.
Natürlich funktioniert der Film bei Menschen, die diese Zeiten miterlebt haben, besser als wie bei Zuschauern, die gar keinen richtigen Bezug zu dieser Zeit hatten. Einige werden den Film, also egal in welcher Fassung, gar nicht "verstehen", vor allem die Gags.

Ich persönlich hatte den Film zum ersten Mal im TV gesehen, weshalb ich eben die TV-Langfassung kannte und über diese Kinofassung schon damals erschrocken war.
Der Zeitunterschied beträgt fast 10 Minuten an zusätzlichem Filmmaterial !!!
Darunter viele geniale und überzogene Dialoge & Gags (z.B. die längere Grenzkontrolle von Onkel Heinz und den Früchten, verschiedene Dialoge von Micha's Eltern, die längeren Szenen der beiden Schallplatten-Hehler usw.), aber eben auch dramaturgisch wichtige Szenen, die den Film als Ganzes niveauvoller machen.
Dazu gehört das Gespräch zwischen Miriam und ihrer Mutter zwecks Flucht des Vaters und natürlich die Beerdigung von Onkel Heinz mit ein paar zusätzlichen Humoreinlagen und das darauffolgende wichtige Gespräch zwischen Micha und Mario, was komplett fehlt o_O
Genau das ist aber für die Dramaturgie wichtig, weil diese Szene zeigt, wie eine lange Jugendfreundschaft auf Grund von gesellschaftlichem Druck "zerbricht". Visuell und musikalisch perfekt inszeniert und gehört einfach in den Film.

Fazit:
Alles in Allem ist "Sonnenallee" eine herrlich überzogene DDR-Komödie, die aber auch mit dramatischen Elementen punkten kann.
Ein wirklich gelungenes Werk, ABER eben nur in der TV-LANGFASSUNG !!!
Die hier angebotene Kinofassung ist leider nicht sehenswert, da wichtige lustige und ernste Szenen fehlen.
20 Personen fanden das hilfreich
ErehwonAm 6. November 2017 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
"Ich beeil mich, über alles zu lachen, aus Angst zu weinen" (Beaumarchais in " Le Barbier de Séville")
Verifizierter Kauf
"Ich lebe in der DDR. Ansonsten hab ich keine Probleme."
Ja, genau so wirkt der Film. Unbeschwert, unverkrampft, leicht. Diese Coming-of-Age-Komödie erzählt mit viel Humor und einigen satirischen Einlagen die Geschichte von ein paar Freunden, die sich sehr für Musik aus dem Westen interessieren.
Auf leicht subtil-skurrile Art und Weise werden Situationen mit dem strengen Regime thematisiert, doch weitestgehend dreht sich dieser Film um verbotene Musik und Tänze, Rebellion, Freundschaft und natürlich die Liebe.
Es macht einfach Spaß, diese leicht unkonventionelle Geschichte zu schauen, zu sehen, dass auch Jugendliche in der DDR Spaß am Leben hatten und es genossen jung zu sein.
"Oh, hier is ja richtig was los im Osten!" trifft es wohl ganz gut!

"Sonnenallee" ist endlich mal nicht einer dieser ewigen Betroffenheits-Filme von Berufsnörglern und Schwadroneuren. Wo soll denn die Einheit auch herkommen, wenn man sich gegenseitig mit Vorwürfen und Häme übergießt? Haußmann dagegen legt Humor drüber - und hat somit mehr für die Gemeinsamkeit getan, als Dutzende von Sozio- und Psychologen. Denn hier lachen der Ossi und der Wessi - und zwar sowohl über sich, als auch über die Spezies auf der jeweils anderen Seite der Mauer. Und wenn man schon gemeinsam lacht, ist ja wohl noch nicht alle Hoffnung verloren!

NB: Die Blu ray ist technisch perfekt, Bild und Ton..
18 Personen fanden das hilfreich
yumi72Am 24. August 2020 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
[Langspielfassung] - 95 Minuten - Großartig, aber Geschmackssache
Verifizierter Kauf
Die [Farbfilm]-Fassung ist hervorragend. Aber wenn man den Film mag, führt kein Weg an der [Langspielfassung] mit einer Länge von 95 Minuten vorbei. Das ist auch die ursprüngliche TV-Version, die extra länger geschnitten wurde, damit mehr Werbung gesendet werden kann. Und die zusätzlichen Szenen fügen sich nahtlos ein und sind eine Bereicherung.

Was den Film selbst betrifft, so ist es eine der sehr wenigen deutschen Komödien, die tatsächlich lustig sind. Deutsche Komödien sind ja leider viel zu häufig das Allerletzte, qualitativ kaum werthaltiger als Fernsehwerbung. Aber dieser Film entstammt einem Mastermind. Wenn man die Zeit ein bisschen kennt und die Situation mit Humor betrachten kann, dann hat man hier einen Film, der auch tatsächlich diesen Humor liefert. Liebevoll und mit einer cleveren Hand inszeniert, genau das richtige Tempo (welches deutschen Filmen oft abhanden kommt).

Persönlich kenne ich Leute, die diese Zeit auf DDR-Seite miterlebt haben und gar nicht darüber lachen können. Die sich nicht ernst genommen fühlen, wenn sie die hier gezeigte Sicht auf die Dinge vorgeführt bekommen. Vie bei so vielen Themen mit DDR-Bezug, die um die 2000er Jahre gedreht wurden. Aber auch wenn er nicht den persönlichen Geschmack treffen sollte - probieren schadet nicht ;) Für mich und meine Familie jedenfalls ein echter Feelgood-Film, der auch nach zwanzigmaligem Ansehen noch immer Unterhaltungswert bietet. Und bei dem man immer neue Feinheiten entdeckt, auf die man die ersten neunzehn Mal nicht geachtet hat.
6 Personen fanden das hilfreich
zuckerschnuteAm 7. Dezember 2020 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Sonnenallee da wohn ich
Verifizierter Kauf
Der Film könnte besser garnicht zu mir passen.
Ich kenne die Sonnenallee, ich komme aus den Osten und der DDR.
Ja vieles war schwer und trauig, aber trotzdem war die DDR einfach frei.
Der Film zeigt wie einfach es doch damals war und unbeschwert zu leben.
Die Teresa Weißbach damals mit ihren 18 Jahren noch richtig jung.
Jetzt ist sie eine erfolgreiche Schauspielerin und mit ein Filmmacher zusammen.
Schöner Film, zum Lachen, den man nicht immer ernst nehmen muss, aber Humorvoll.
2 Personen fanden das hilfreich
Stefan2012Am 10. Dezember 2020 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Sonnenallee - Immer wieder schön anzusehen
Verifizierter Kauf
Auch ich möchte dieses korrupte System, Namens DDR, nie wieder haben. Die Verlogenheit von damals, war um einiges schlimmer, als dass was wir heute haben. Die Stasi-Spitzeln waren die Schlimmsten, von alldem. Denn sie haben jeden Abend, dem West-Fernsehen gefrönt. Und mit viel Humor, bringt genau dieses alles, der Film Sonnenallee dass rüber.
2 Personen fanden das hilfreich
Amazon KundeAm 1. Januar 2021 in Deutschland rezensiert
2.0 von 5 Sternen
bin ich nicht hip genug für den Mist
Verifizierter Kauf
Ich bin 75 in der DDR geboren, aber habe den Film geguckt und war befremdet. Kein einziges Mal musste ich lachen, war traurig, bewegt oder sonst irgendwas. Das vorherrschende Gefühl war Befremdung. Das hat bei der Party angefangen und zog sich bis zur Asche in der Kaffeedose.
Auch wenn es sicher überzeichnet sein sollte. Nicht meins.
Eine Person fand das hilfreich
Sebastian SchlichtAm 6. Januar 2017 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Solides, harmloses DDR-Werk
Verifizierter Kauf
Der Film von Leander Haußmann aus dem Jahre 1999 gibt vielleicht nicht sehr realgetreu die Atmosphäre der DDR wieder, aber doch sehr charmant. Ich persönlich bin kein Fan von deutschen Filmen, doch „Sonnenallee“ sticht hier etwas positiver heraus, als andere Vertreter, gerade im Bereich Komödie.

Die DDR, irgendwo in den 70er Jahren: Der Teenager Michael Ehrenreich muss sich mit den typischen Themen der Pubertät auseinandersetzen, wie Schule, verbotene Musik, der Traum vom Studium und natürlich die Liebe. Während sich gerade sein bester Kumpel Mario gegen alle Ideologien der DDR stellt, will Micha vor allen Dingen die unerreichbare Miriam von gegenüber erreichen…

Durch diesen Film entstand nicht nur ein Roman, sondern auch eine Theaterfassung. Der Einfluss des filmischen Werkes war also sehr groß und das merkt man auch. Das Potential ist ziemlich gut: Eine einfache Geschichte vom Leben hinter der Mauer. Gemischt mit der damaligen Popkultur und vielen Gags, kann das Ganze wirklich lustig sein. Und tatsächlich gibt es hier und da viel zu lachen, selbst wenn man nie was mit der DDR zu tun gehabt hat (so wie ich). Auch einige der ernsteren Momente funktionieren ganz gut, genauso wie die Musikauswahl, die vor allen Dingen auch im Film eine Rolle spielt (besonders Wuschel und die Rolling Stones!).

Wichtig in so einem Film sind natürlich die richtigen Darsteller und hier kann der Film ebenfalls punkten. Alexander Scheer als Micha ist sympathisch, Teresa Weißbach als Miriam ist ein optischer Hingucker und besonders Robert Stadlober als Wuschel hat mi gefallen. Und Henry Hübchen und Katharina Thalbach sind als Michas Eltern die heimlichen Stars!
Dagegen haben mir Alexander Beyer (Mario) und Ignaz Kirchner (Onkel Heinz) nicht so gefallen. Gerade Mario hatte nie was von einem wilden Typen, der alle Regeln bricht.

Das liegt aber auch daran, dass das Drehbuch vielen unwichtigen Nebenfiguren zu viel Zeit einräumt. Figuren wie Mario oder die anderen Kumpels von Micha haben zu wenig Charakter, als dass man sich mit ihnen identifizieren kann und wenn dann nur oberflächlich… Zudem werden in meinen Augen zu viele spielerische Ideen einfach übergangen und nicht selten hatte ich das Gefühl, dass die Darsteller über einige Texte nur hinweggehen (dasselbe Phänomen sehe ich übrigens bei vielen deutschen Filmen, gerade beim aktuellen Film „Tschick“ fiel mir dies auf!).

Auch technisch hat der Film einige Defizite: Vielleicht gibt es mehrere Schnittversionen, aber manchmal waren die Schnitte echt seltsam und verwirrend: Zum Beispiel beginnt eine Kameraposition im Gang mit Micha und Mario. Beide sind noch angeschwipst von der nächtlichen Party und torkeln noch. Vorne rechts im Bild sieht man an der Wand etwas herunter tropfen. Sicherlich hat einer der beiden sich dort übergeben, aber man siehts nicht, sondern erst kurz danach. Außerdem ist der Ton manchmal richtig schlecht abgemischt und ich konnte einige Darsteller nicht verstehen (ebenfalls typisch für viele deutsche Filme!).

Fazit: Das sind zwar viele Probleme, aber insgesamt, ist das Werk von Haußmann in meinen Augen trotzdem charmant und unterhaltsam. Und das bei einer Komödie, ein Genre, das in diesem Land nur ganz selten richtig gemacht wird. „Sonnenallee“ ist ein netter, kurzweiliger DDR-Film, der zwar recht wenig von der „wahren“ DDR zeigt, aber dafür mit cooler Musik, guten Darstellern und vielen Gags aufwartet.
2 Personen fanden das hilfreich
Sven Villwock Am 3. Dezember 2020 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Es war einmal im Osten...
Verifizierter Kauf
Ein realistisches Alltagsbild der DDR zeichnet dieser Film bestimmt nicht, dafür ein unterhaltsames.

Junge Darsteller, die Spaß an Performance haben, alte Darsteller, die am Rande glänzen, kleine Ost-West-Geschichten und Seitenhiebe gegen Politik und Bildung der DDR.

Unbeschwerter Film, den man trotz Ausklammerung der Schattenseiten genießen darf.

Medium: DVD
Enthält Making of, Doku, Musikvideo, Teaser, Dia-Show Interviews und DVD-Rom-Teil
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