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Die Jagd [dt./OV]

 (1.085)8,31 Std. 55 Min.2013X-Ray12
Nach einer schwierigen Scheidung hat der 40-jährige Lucas eine neue Freundin, einen neuen Job und befindet sich mittendrin, die Beziehung zu Marcus, seinem Sohn im Teenageralter, wieder herzustellen. Doch die Dinge gehen schief. Nur eine Geschichte - eine zufällige Lüge. Und als der Schnee fällt und die Weihnachtslichter leuchten, verbreitet sich die Lüge wie ein Virus. Der Schock und das Misst.
Regie
Thomas Vinterberg
Hauptdarsteller
Mads MikkelsenThomas Bo LarsenSusse Wold
Genre
Drama
Untertitel
Keine verfügbar
Wiedergabesprachen
DeutschDansk

Enthalten im Arthouse CNMA Channel bei Amazon für 3,99 €/Monat nach dem Testzeitraum

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Weitere Informationen

Nebendarsteller
Alexandra RapaportAnnika WedderkoppLasse FogelstrømAnne Louise HassingLars Ranthe
Produzenten
Morten KaufmannSisse Graum Jørgensen
Studio
Film i Väst
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

4,6 von 5 Sternen

1085 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 73% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 17% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 6% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 1% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 3% der Bewertungen haben 1 Sterne

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Top-Rezensionen aus den Deutschland

AmazoneAm 14. Juni 2018 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Der Spirale der Anschuldigungen und der Zwang diese wahr werden lassen zu wollen
Verifizierter Kauf
Ein Drama über die Schwierigkeit die "Wahrheit" im Fall eines Verdachts auf Kindesmissbrauch im Kindergarten herauszufinden. Und zwar nicht nur, weil es generell schwierig ist die Wahrheit herauszufinden, sondern auch, weil sehr gut aufgezeigt wird, wie Menschen sehr schnell mit ihren eigenen Vorurteilen, Werten, Zwängen und Herdentrieb verstrickt sind. Und dann auch wieder besseren Wissens daran festhalten. Auch wie angeblich "Schuldige" benutzt werden um den eigenen Hass und die eigenen Frustration an ihm "legitim", da er ja ein asoziales krankes Schwein ist, auszulassen und Gewalt anwenden und vernichtend agieren. Ich fand den Film trotz seiner Konstruiertheit, die anderen Rezensenten unglaubwürdig finden, spannend und beklemmend zugleich. Die freundliche Fassade in vielen Familien, Unternehmen, Gesellschaften hält ernsten Prüfungen nur insoweit stand, soweit die Werte eben nicht nur aufgesetzt sind, sondern lebendiger Bestandteil des eigenen Lebens sind. Das heißt das Rechte und Menschlichkeit immer auch für jeden Menschen gelten müssen, Opfer und Täter. Und wer Opfer und Täter ist, ist ja auch nicht ganz so klar. Spoiler: Hier in dem Fall, hat der Täter (das Kind) durch die unbewusste, kindliche Welt kein Bewusstsein über die Konsequenzen des Geredes. Aber die Erwachsenen konstruieren daraus eine Missbrauchsgeschichte, aus der niemand mehr heraus kommt. Keiner tritt einen Schritt zurück oder gibt Irrungen zu. Täter, Opfer, alle Beteiligten sind in sich gefangen. Und selbst nach der Unschuldsaufkllärung bleibt ein Makel, ein Verdacht, eine Hetzjagd bestehen. Verstörend.
76 Personen fanden das hilfreich
VerbraucherAm 8. Juni 2018 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Realistisch, traurig - sehr guter Film!
Verifizierter Kauf
Gut, dass die Thematik mal so verfilmt wurde. Sehr viel zum Nachdenken und verdammt realistisch, daher auch so "gruselig". Das wünscht man wirklich keinem. Nerventerror pur.
Meine Frau musste am Ende sogar ein Tränchen verdrücken und ist sonst eher nicht nah am Wasser gebaut! Sehr guter Film! (und daher gebe ich auch hierfür meine erste Bewertung ab)! Unbedingt angucken und über das Thema nachdenken!
44 Personen fanden das hilfreich
Baby OutlawAm 12. April 2019 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Kinder lügen nicht... oder doch?
Verifizierter Kauf
Wie aktuell und wichtig dieser Film ist, zeigen die jüngsten Ereignisse rund um Michael Jackson oder auch die aktuelle MeToo-Debatte.

Dass man dem Opfer zuerst Gehör und Glauben schenken sollte - keine Frage. Aber dieser Film zeigt sehr deutlich, wie sehr sich Menschen in ihre eigenen Wahnvorstellungen und dem was sie glauben wollen verrennen.

Selbst als das Opfer zugibt, dass nichts passiert ist, hört die Hetzjagd nicht auf. Die Erwachsenen reden dem Kind sogar ein, dass es ja alles nur verdrängen würde.

Es geht hierbei schon lange nicht mehr um die eigentlichen Opfer, sondern um das Stigmatisieren ohne Fakten und Beweise. Menschen lassen sich so schön leicht manipulieren.

In einer Zeit, in der Glaube wichtiger ist als Wissenschaft, eine Zeit, in der Fakten und Beweise weniger Wert sind als die Aussagen von Zeugen in dieser Zeit ist es wichtig, dass man zuhört. Dass man Klarheit schafft, dass man versucht, objektiv zu sein. Nicht vorzuverurteilen.

Dieser Film zeigt, wie man mit dem Thema "Missbrauchsvorwurf" besser NICHT umzugehen hat. Er zeigt die Abgründe der Menschen, die selbst glauben, dass sie etwas besseres sind - er zeigt aber, dass genau diese Menschen eben nicht besser sind. Und dass ein falsches Wort Leben zerstören kann...

Unbedingt anschauen!
26 Personen fanden das hilfreich
GILLAm 13. Juni 2020 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
DIE VERNICHTUNG
Verifizierter Kauf
Ein sehr berührender Film mit ungeheurer Tragweite! Die Aussage eines kleinen Mädchens betreffs Missbrauch an ihr wird in einer Kindertagesstätte nicht hinterfragt und bedeutet für den erst kürzlich eingestellten Betreuer Lucas eine Katastrophe schrecklichen Ausmaßes. Sein Ruf, seine Existenz und Glaubwürdigleit erleidet ungeheuren Schaden und eine Hexengagd auf ihn beginnt. Der Film hat durchaus einen realen Hintergrund und könnte sich überall abspielen. Als Betrachter des Filmes leidet man mit, erkennt aber auch die seelischen Nöte des kleinen Mädchens, welches sich sehr spät bewusst wird, was es verursacht hat. Die Filmhandlung macht mehr als betroffen!
14 Personen fanden das hilfreich
Tita Fürst - KorenAm 19. April 2019 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Es geht um die Kinder...über die Kleinen...
Verifizierter Kauf
Über den Film ist viel geschrieben worden. Er ist, schon am Beginn will ich meine subjektive Meinung sagen, einer der besten Filme über das Thema, und zwar "wie ist es, wenn die Kinder eigentlich nicht lügen, aber auch mit der Wahrheit ihre Probleme haben".

Ein dänisches Dort oder eine kleine Stadt. Lucas (Mads Mikkelsen) arbeitet im Kindergarten. Die Schule ist nämlich geschlossen, so musste er eine neue Stelle finden als Lehrer, das war die einzige Möglichkeit, wie es scheint.
Im Lucas' Leben hat sich in der letzten Zeit ziemlich viel verändert. Er lebt geschieden von seiner Frau, sein vierzähnjähriger Sohn Marcus (Lasse Fogelstrøm) will zu ihm ziehen. Lucas hat einen Hund (eigentlich Hündin), die immer bellt, wenn man den Namen seine Ex sagt. Er hat, so scheint es, viele Freunde. Sie alle sind irgendwie im Ort geblieben, kennen sich, die Männer teilen eine Leidenschaft - die Jagd. Man wundert sich, als man Lucas, der so still und sanft daherkommt, beim Schießen sieht. Konzentriert und "männlich".
Die Freunde trinken manchmal ein oder mehrere Biere, besprechen die Neuigkeiten, sie helfen sich, anscheinend ist der Ort fast idyllisch.
Es passiert nicht viel. Als Lucas sich nach der Scheidung sehr vorsichtig mit Nadja (Alexandra Rapaport), einer Ausländerin, anfreundet, ist der Ort nicht zufrieden. Man bleibt unter sich - mehrere Leben oder Generationen lang.
Lucas Freund Theo hat eine, sagen wir, intakte Familie. Die kleine Klara (Annika Wedderkopp), die immer nach unten sehen muß, weil sie die Streifene auf der Straß zählt, hat Lucas besonders gern. Sie gehen öfter zusammen, wenn sich Theos Frau Agnes (Anne Louise Hassing) verspätet. Lucas hat viel von einem Kind in sich. Und das fühlen die Kleinen und mögen ihn.
Klara hat ihm (heimlich) ein Herz gebastelt und ihm in die Tasche gesteckt. Lucas spricht mit ihr, möchte, dass sie das Geschenk ihrem Vater oder ihrer Mutter gibt. Klara streitet alles ab, sie hat ja nichts gemacht, dann wird sie - beleidigt?
Als sie zuhause bei ihrem Bruder einige Bilder mit nackten Photos sieht, erzählt sie Grethe (Susse Wold), der Chefin, Lucas hat ihr "etwas gezeigt" und beschreibt das ziemlich genau.
"Den Kindern muß man immer glauben", so lautet die Meinung von Grethe. Sie holt sich einen befreundeten Pedagogen, der Klara "ausfragt". Die arme Kleine, sie sagt, es sei nichts wahr, aber die Fragen des "Spezialisten" sind so suggestiv, dass sie nur noch mit dem Kopf "ja" andeuten kann.
Noch am selben Abend werden alle Eltern über den Verdacht unterrichtet. Nur Lucas erfährt ungefähr, wessen man ihn beschuldigt und wird sofort suspendiert.

Es beginnt eine Zeit, in der sich Lucas immer mehr zurückzieht, seine Freunde meiden ihn. Die Tuscheleien werden immer lauter. Jetzt soll er schon mehrere Kinder belästigt haben. Es spielt keine Rolle, dass sein Haus keinen Keller hat, wo die "Ergeignisse" stattfinden sollen. Wo Rauch ist, ist IMMER Feuer. Er ist ein Ausgestoßener, ein Corpus alienum, ein Fremder, weniger als das. Ein FREIWILD! Als Jäger kennt er vermutlich diesen Gefühl...
Im örtlichen Market wird er nicht mehr bedient. Die Polizei holt ihn ab. Was für "Schande", er kommt nach Hause! Wo ist die Gerechtigkeit, empören sich seine einstige Freunde!?
Auch Marcus wohnt jetzt bei ihm. Aber, es wird immer gefährlicher. Nur Bruun (Lars Ranthe), der auch Patenonkel seines Sohnes ist, hält zu ihm...Ohne wenn und aber!
Still ist es geworden. Aber die Stille birgt Gefahr. Die Menschen fragen sich nicht, ob vielleicht Lucas die Wahrheit sagt. Es wäre zu schwierig zu akzeptieren, dass die Kinder unbewusst, natürlich (?) auch grausam sein können. Und ein solcher Mensch gehört sowieso nicht zu ihnen.
Doch, man wundert sich, Lucas bleibt. Fast trotzig geht er langsam auf der Straße, sein Gesicht geschwollen, man hat ihn verprügelt. Er zeigt die "Narben" äußerlich; die innere Zerissenheit, Einsamkeit, die Wunden der Seele sieht keiner. Will auch keiner sehen...
Wie leicht ist es einen Menschen, den man bis vor einigen Tagen "bestens gekannt hat", der ein "wahrer" Freund war, zum Monster zu stilisieren.
Kann man den Menschen das verübeln? In der Zeit, wo man jeden Grund hat (früher ja auch), dass eigene Kinder in einem ruhigen Ort, wo sich ALLE kennen, nicht sicher sind? Kann man eine Mutter verstehen, die NUR auf die Geschichte des Kindergartenpersnals hört? Wer kennt schon die Tiefen unserer Seelen, die Grausamkeit, die sich hinter der Fassade verbirgt?
Hier weiß der Zuschauer, dass Lucas unschuldig ist. Dass er sogar das Geschenk nicht annehmen wollte. Nur ein Gedanke - WARUM? Hatte er unbewusst Angst, schlechte Erfahrungen? Er, als einziger Mann im Kindergarten, der sowieso lieber mit den Jungen spielt/e.
NIE kommt der Gedanke auf, dass Lucas irgendwas Klara hätte tun können. Und trotzdem glauben die Menschen sofort, dass er das machen könnte. WARUM? Hat der Regisseur Thomas Vinterberg hier eine verstecke Botschaft plaziert?
JEDER könnte Täter/in werden. Vielleicht nur in den Gedanken...

Lucas bekommt nur wenig Hilfe...Damit die Geschichte noch tragischer wirkt, passiert das vor Weihnachten, einem Fest der Familie und der Liebe. Auch die Kirche gibt ihm keine Absolution...nur schlimme Erinnerungen.

Wir alle könner die Bewohner dieses Ortes in Dänemark werden. Wann? Wenn es um die Kinder geht! Wenn es öffentlich ist! HInter den Türen geschehen Tragödien, bei denen die Kinder als die Schwächsten den Horror erleben. Darüber spricht man nicht. Klara kann auch nicht sagen, wer ihr die Bilder gezeigt hat. Man würde ihr NICHT glauben, wenn schon, dann wäre eine kleine Strafe für ihren Bruder fällig.

War Lucas auch deswegen ein perfektes Opfer, weil er allein lebte? Weil er etwas langsamer, schweigsamer als die anderen war? Weil er DIE Möglichkeit hatte bei der Arbeit mit den Kindern?
Man kann die Menschen sogar teils verstehen, die Frauen im Kindergarten auch noch, auf keinen Fall aber den un­pro­fes­si­o­nellen "Facharbeiter".
Lucas ist ein Opfer und irgendwie ein "naiver Täter".
Wie würden Sie reagieren, wenn sie selbst betroffen wären - ihr Kind, ihr/e Enkel/in? Hinterfragen oder glauben? Und, würden sie wollen, dass ein "solcher" Mensch weiterhin im Ort lebt? Als ein Mahnmal, falls er sich herausstellt, er ist unschuldig....Fragen über Fragen!

Mads Mikkelsen spielt so gut, dass ich ihn gebannt gesehen habe, mit ihm gelitten habe...Er ist - perfekt. Theo als Vater von Klara (Thomas Bo Larsen) - auch grandios. Überhaupt ist der Film fast so gut wie "Der Fest" (einer der schwierigsten Filmen von Vinterberg). Ein Horror ohne "Horror", eine Geschichte, die tief unter die Haut geht, die direkt ins Herz sticht und uns...zurücklässt.
Die Rezensenten vor mir (viele sind es) haben unterschiedliche Meinungen gehabt, ist normal - ich möchte mich bei Rumbu (Zauberer), Ray (der immer da ist), Steffi (My, Girl, Du weisst schon), Roxy (meinen Freundin) und, ja, man staune, bei SIR Stephan. Sein Beitrag ist schon als Titel - perfekt. DANKE an alle, nicht nur an die Genannten!
10 Personen fanden das hilfreich
Shop_around_the_cornerAm 11. November 2017 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Kontrovers durch und durch
Verifizierter Kauf
Toller Film, grandioser Mads Mikkelsen, macht viele Kontroversen auf, regt zu Diskussionen und zum Nachdenken an, vielschichtiges Bild von Freundschaft, Liebe, Verrat, dem Umgang mit der Wahrheit und die immer zu klärende Schuldfrage...absolut sehenswert.
24 Personen fanden das hilfreich
BraxAm 23. September 2018 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
geschickt aber frustrierend konstruierte Hetzpirsch
Verifizierter Kauf
Ein Film zum Haare raufen. Realistisch? Ach was! Die Figuren handeln meistens nicht so, wie man das von sich selbst erwarten würde. Viele Ereignisse müssen so erst einmal zusammen kommen wie das hier passiert. Einfach mal miteinander reden? Fehlanzeige. So wird daraus ein Zug, der vor die Wand rollt. Nach Strich und Faden konstruiert, aber auf durchdachte Weise. Mit Andeutungen über die Charaktere sowie Erwartungen und Vorurteilen des Zuschauers ist jede zweite Szene aufgeladen mit Möglichkeiten. Häufig kam es dann nicht so wie ich dachte. Manchmal aber doch. Schnell merkt man dann auch, dass die Handlung eher der Pirsch als dem finalen Todesschuss gleicht.
3 Personen fanden das hilfreich
Alexander WiebeAm 7. Juli 2018 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Die Jagd
Verifizierter Kauf
Mads Mikkelsen spielt überzeugend, wie auch alle anderen. Der Film wirkte auf mich beklemmend und zeigte sehr anschaulich, wie mit einer Aussage eines Kindes umgegangen wird. Da steht man plötzlich vor der Situation, wem kann man mehr glauben? Kinder sagen immer die Wahrheit, reicht da schon aus? Erwachsene streiten alles ab, weil sie um die Konsequenzen wissen? Und je mehr man an dieser (und auch andere) Lüge festhält, umso mehr glaubt man ihr. Ist der Stachel erst einmal tief drin, kann eindeutige Unschuld auch nichts mehr retten.
Mads Mikeklsen war schon in der Serie Hanibal brillant. Hier zeigt er eine andere Seite von sich, die er sehr gut spielen kann. Ich habe während des Films zwar gedacht, er ist doch unschuldig. Aufgrund der Aussage musste jeder so reagieren, weil es im richtigen Leben nicht anders läuft und ich konnte mich hinein versetzen.
7 Personen fanden das hilfreich
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