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Die Schatzinsel (Vollständige Ausgabe) Kindle Edition
- LanguageGerman
- PublisherBookRix
- Publication date21 Jun. 2017
- File size300 KB
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Product description
About the Author
Excerpt. © Reprinted by permission. All rights reserved.
Der alte Freibeuter
Kapitel 1
Der alte Seebär im »Admiral Benbow«
Weil Squire Trelawney, Dr. Livesey und die übrigen Gentlemen mich gebeten haben, alle Einzelheiten über die Schatzinsel vom Anfang bis zum Ende niederzuschreiben und nichts zurückzuhalten als die Lage der Insel, und auch das nur, weil noch ungehobene Schätze dort liegen, greife ich im Jahr des Herrn 17.. zur Feder und gehe in die Zeit zurück, als mein Vater das Gasthaus »Zum Admiral Benbow« führte und der braun gebrannte alte Seemann mit der Säbelnarbe im Gesicht Wohnung unter unserem Dach nahm.
Ich erinnere mich an ihn, als sei es gestern gewesen, wie er schwerfällig zur Tür des Gasthauses kam, während ihm seine Seemannskiste auf einem Schubkarren nachgeführt wurde – ein großer, starker, schwerer Mann mit nussbraun gefärbtem Gesicht und einem teerigen Zopf, der ihm über die Schulter auf seinen beschmutzten blauen Rock fiel; seine Hände waren rau und narbig und hatten schwarze, abgebrochene Fingernägel; und die quer über eine Backe laufende Säbelnarbe war von schmutzig fahlem Weiß. Ich erinnere mich an ihn, wie er rings über die Bucht blickte, vor sich hin pfiff, während er so dastand und dann das alte Seemannslied anstimmte, das er später so oft sang: »Fünfzehn Mann auf der Kiste des Toten – Jo-ho-ho, und eine Flasche mit Rum!«, mit einer hohen, zittrigen Altmännerstimme, die klang, als wäre sie an den Spaken der Ankerwinde gestimmt und gebrochen worden. Dann schlug er mit einem Stock, der aussah wie eine Handspake und den er mit sich führte, an die Tür und rief, als mein Vater erschien, mit grober Stimme nach einem Glas Rum. Als es ihm gebracht worden war, trank er es langsam wie ein Kenner, der beim Geschmack verweilt, und blickte immer noch über die Klippen und zu unserem Gasthausschild hinauf.
»Das ist eine nette Bucht«, sagte er schließlich, »und der Grogladen hübsch gelegen. Viel los, Freund?«
Mein Vater verneinte; sehr wenig Kundschaft, und umso bedauerlicher sei es.
»Na gut«, sagte er, »das ist der Ankerplatz für mich. Heda, Freundchen«, rief er dem Mann zu, der den Karren geschoben hatte, »dreht hier bei und schafft meine Kiste hinauf. Ich will hier ein bisschen bleiben«, fuhr er fort. »Ich bin ein einfacher Mann; Rum und Speck und Eier, das ist’s, was ich brauche, und die Anhöhe dort drüben zum Beobachten der Schiffe. Wie Ihr zu mir sagen sollt? Ihr könnt Captain zu mir sagen. Oh, ich seh schon, worauf Ihr hinauswollt – da«, er warf drei oder vier Goldstücke auf die Schwelle. »Ihr könnt mir’s sagen, wenn ich damit fertig bin«, sagte er und sah so grimmig drein wie ein Kommandant.
Und tatsächlich hatte er, so schlecht seine Kleider waren und so grob er sprach, nicht die Erscheinung eines Matrosen, sondern sah eher aus wie ein Steuermann oder Schiffer, gewohnt, Gehorsam zu finden oder zuzuschlagen. Der Mann, der mit dem Schubkarren gekommen war, erzählte uns, die Postkutsche habe den Captain am Morgen zuvor beim »Royal George« abgesetzt; der Captain habe sich erkundigt, was für Gasthäuser es die Küste entlang gebe; und da er, nehme ich an, von unserem Gutes zu hören bekam und es ihm als einsam gelegen beschrieben wurde, hatte er es vor den anderen zu seinem Wohnsitz gewählt. Und das war alles, was wir über unseren Gast erfahren konnten.
Aus Gewohnheit war er ein sehr schweigsamer Mensch. Den ganzen Tag lungerte er in der Bucht oder auf den Klippen herum, ein Messingfernrohr unter dem Arm; den ganzen Abend saß er in einer Ecke der Gaststube nah am Fenster und trank starken Rum mit Wasser. Meist sagte er nichts, wenn man ihn anredete, sah nur rasch und grimmig auf und schnaubte durch die Nase wie ein Nebelhorn; wir und die Leute, die in unser Haus kamen, lernten es bald, ihn in Ruhe zu lassen. Jeden Tag, wenn er von seinen Streifzügen zurückkam, pflegte er zu fragen, ob irgendwelche Seeleute auf der Straße vorbeigekommen seien. Zuerst dachten wir, es sei der Mangel an Gesellschaft von seinesgleichen, der ihn diese Frage stellen ließ; aber schließlich fingen wir anzubegreifen, dass er sie zu vermeiden trachtete. Wenn ein Seemann im »Admiral Benbow« einkehrte (was ab und zu welche taten, die auf der Küstenstraße nach Bristol unterwegs waren), betrachtete ihn der Captain immer durch den Vorhang an der Tür, bevor er die Gaststube betrat; und man konnte sicher sein, dass er, war einer anwesend, sich so still wie ein Mäuschen verhielt. Für mich wenigstens gab es bei dieser Sache kein Geheimnis; denn ich war sozusagen Teilhaber seiner Befürchtungen. Er hatte mich eines Tages beiseite genommen und mir ein silbernes Vier-Pence-Stück für jeden Ersten des Monats versprochen, wenn ich nur mein »scharfes Auge für einen Seefahrer mit einem Bein offen hielte« und es ihn in dem Augenblick wissen ließe, da dieser auftauchte. Oft genug, wenn der Erste des Monats gekommen war und ich mich um meinen Lohn an ihn wandte, schnaubte er mich durch die Nase an und brachte mich durch sein Anstarren in Verlegenheit; aber bevor die Woche um war, besann er sich gewiss eines Besseren, brachte mir mein Vier-Pence-Stück und wiederholte seine frühere Anordnung, »nach dem Seefahrer mit einem Bein« Ausschau zu halten.
Wie diese Figur mich in meinen Träumen heimsuchte, brauche ich kaum zu sagen. In stürmischen Nächten, wenn der Wind an den vier Ecken des Hauses rüttelte und die Brandung die Bucht entlang und die Klippen hinauf brüllte, sah ich den Mann in tausend Gestalten und mit tausend teuflischen Grimassen. Bald war das Bein am Knie, bald an der Hüfte abgesägt, dann wieder war er eine Art Ungeheuer, das immer nur ein Bein gehabt hatte, und zwar in der Mitte des Körpers. Zu sehen, wie er sprang und rannte und mich über Hecke und Gräben verfolgte, war der schlimmste der Albträume. Und eigentlich bezahlte ich mein monatliches Vier-Pence-Stück hübsch teuer, in Anbetracht dieser schauerlichen Fantasiegebilde.
Aber obwohl mich die Vorstellung des Seefahrers mit dem einen Bein in solchen Schrecken versetzte, hatte ich vor dem Captain selber weit weniger Angst als jeder andere, der ihn kannte. Es gab Abende, an denen er ein Gutteil mehr Rum und Wasser zu sich nahm, als sein Kopf vertragen konnte; und da saß er dann manchmal und sang seine gottlosen alten, wilden Seemannslieder, ohne auf jemand Rücksicht zu nehmen; bisweilen jedoch bestellte er Runden und zwang die ganze zitternde Gesellschaft, seinen Geschichten zuzuhören oder seine Singerei im Chor zu begleiten. Oft hörte ich das Haus beim »Jo-ho-ho und eine Flasche Rum« erdröhnen, weil alle Nachbarn, die Todesangst im Gesicht, einfielen und einer lauter sang als der andere, um keine Bemerkung herauszufordern. Denn bei solchen Anfällen war er der rücksichtsloseste Kumpan, den man sich vorstellen kann. Er schlug dann mit der Hand auf den Tisch, um rundum Schweigen zu gebieten; er ging bei einer Frage mit einem Wutanfall hoch, oder manchmal auch, weil keine gestellt wurde und er glaubte, die Gesellschaft folge seiner Geschichte nicht. Auch wollte er niemandem erlauben, das Gasthaus zu verlassen, bevor er sich nicht selber müde getrunken hatte und wegtorkelte, ins Bett.
Es waren seine Geschichten, die die Leute am schlimmsten ängstigten. Fürchterliche Geschichten waren das; vom Aufknüpfen, und wie man Gefangene über die Planken springen lässt, von Stürmen auf See, von den Dry Tortugas und von wilden Taten und Orten an der Nordostküste Südamerikas. Nach seiner eigenen Darstellung musste er sein Leben unter den verruchtesten Gesellen zugebracht haben, die der Herrgott je auf See geduldet hat; und die Ausdrücke, mit denen er diese Geschichten erzählte, erschreckten unsere einfachen Landbewohner fast so sehr wie die Verbrechen, die er beschrieb. Mein Vater sagte immer, das Gasthaus werde ruiniert, denn die Leute würden bald nicht mehr hierher kommen, wenn sie tyrannisiert, ihnen der Mund verboten und sie schaudernd ins Bett geschickt würden; ich glaube aber eher, dass die Anwesenheit...
Product details
- ASIN : B00O2BOMW0
- Publisher : BookRix (21 Jun. 2017)
- Language : German
- File size : 300 KB
- Text-to-Speech : Enabled
- Screen Reader : Supported
- Enhanced typesetting : Enabled
- X-Ray : Not Enabled
- Word Wise : Not Enabled
- Print length : 236 pages
- Page numbers source ISBN : 153912214X
- Best Sellers Rank: 57,532 in Kindle Store (See Top 100 in Kindle Store)
- 20,922 in Literature & Fiction (Kindle Store)
- 47,954 in Genre Fiction (Books)
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Das Buch hat ein stabiles Hardcover und mit einem Lesebändchen versehen. Wie immer bei den Bücherbär-Ausgaben hängt eine kleine Figur am Lesebändchen. Von der Aufmachung her macht das Buch schon mal Lust aufs Lesen.
Der Text ist in ausreichend großer Fibelschrift gedruckt und mit ansprechenden Zeichnungen aufgelockert. Allerdings es schon recht viel Text. Bücherbär greift bei seinen Altersempfehlungen immer eher zu tief; hier wird das Buch für die 2. Klasse empfohlen. Verglichen mit anderen Büchern würde ich den Textumfang auf Ende zweite Klasse oder eher 3. Klasse einschätzen (Antolin listet auch als 3. Klasse.)
Die Geschichte entspricht vom Plot her dem Original: Der Junge Jim Hawkins kommt in den Besitz einer Schatzkarte und bricht mit Baron und dem Doktor zur Schatzsuche auf. Auf der Schatzinsel kommt es dann zur Konfrontation mit den Piraten. Allerdings wurde das Original entschlackt und entschärft: Die Erzählung ist wesentlich gestrafft und wirklich auf den Plot reduziert. Fast komplett herausgenommen wurde alles Angsteinflößende und Grausame. So taucht z.B. der Text des Piratenliedes nirgendwo auf (15 Mann auf des Totenmanns Kiste...); das nimmt ein potentiell bedrohliches Element, aber natürlich auch etwas Stimmung. Außerdem wird das im Original z.T. im Detail geschilderte Gemetzel nicht erzählt, sondern Piraten fallen über Bord oder laufen weg. Der Doktor kehrt nicht, wie im Original, zum Blockhaus zurück, um verwundete und kranke PIraten zu versorgen, sondern um nach Jim zu suchen. Am Schluss finden die Schatzsucher einfach so die leere Schatzgrube, ohne vorher auf das Skelett als Wegweiser zu stoßen.
Sprachlich ist das Buch einfach gehalten, so dass es Leseanfänger nicht vor große Probleme stellen sollte; es ist aber dennoch nicht lieblos.
FAZIT: Eine gelungene Überarbeitung der Original-Schatzinsel für ganz junge Selbstleser, die kindgerecht überarbeitet wurde.
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Der Junge Jim Hawkins findet eine Schatzkarte. Es ist die Schatzkarte des skrupellosen Piraten Flint, der auf einer Insel seine zusammengeraubten Schätze versteckt hat. Die Karte hat er in den Sachen von Billy Bones gefunden, einem Seemann, der in der Kneipe von Jims Mutter dem "Admiral Benbow" quartier bezogen hat um sich vor seinen alten Schiffskameraden zu verstecken. Bones hat Angst vor seinen Kameraden und bittet daher den aufgeweckten Jim nach einem einbeinigen Ausschau zu halten. Doch der kommt nicht. Aber zwei andere Schiffskameraden besuchen Bones: "Der schwarze Hund" und "Pew" der blinde Bettler. Bevor der Captain flieht bekommt er durch seinen exzessiven Alkoholkonsum einen Schlaganfall und stirbt. Da er die Miete nicht bezahlt hat durchsuchen Jim und seine Mutter die Habseligkeiten des alten Seemanns und finden die Karte noch bevor die Piraten kommen.
Mit der Karte reitet Jim zu seinen Freunden Dr.Livesey und dem Gutsherren Trelawney. Er erzählt den beiden von der Karte und zusammen mit drei Dienern des Gutsherren Joyce, Redruth und Hunter kaufen sie ein Schiff um von Bristol aus zu der Insel zu fahren. Unter der Mannschaft ist auch der Schiffskoch John Silver, der die restliche Mannschaft ausgewählt hat. Eigentlich ist Silver ein ganz gewöhnlicher Matrose. Doch eine Sache ist anders an ihm: Er hat nur ein Bein...
Diese Ausgabe des Klassikers ist schön übersetzt und manchmal mit kleinen Zeichnungen verziert worden und meiner Meinung nach für Kinder Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen geeignet. Ich lese das Buch mit meinen 20 Jahren auch immer wieder. Außerdem kann ich die zahlreichen Verfilmungen dieses ausgezeichneten Lesestoffes nur empfehlen.
Im Gegensatz zu anderen Ausgaben scheint es sich hier um eine alte Übersetzung noch aus dem Jahr 1936 zu handeln, die für meine Begriffe wirklich gut gelungen ist. Leider tendieren ja viele Verlage heutzutage dazu, die alten Klassiker nach und nach dem heutigen Intellekt der Leser anzupassen - mitunter mit recht katastrophalen Folgen, was die Atmosphäre des Buches angeht.
Wie dem auch sei, die hier genannte Ausgabe ist in der Hinsicht als absolut gelungen zu bezeichnen. Die Geschichte ist bekannt und sehr schön übersetzt. Das Buch selber ist einfach klasse. Ein handliches Format, wirklich sehr schön und edel wirkend eingebunden. Ein super Geschenk. :-)
Leider bekommt man von der Jubiläumsausgabe nur noch Restposten, die sicherlich auch in Kürze vergriffen sein werden. Ich habe mir daher schon mal zwei Exemplare an die Seite gelegt, die ich meinen beiden Kindern später (so sie denn am Lesen interessiert sind) gerne mit auf den Weg geben möchte.
Von mir auf jeden Fall Daumen hoch.