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The Congress (2013) 2013

Die Schauspielerin Robin Wright, deren Stern verblasst, lässt sich auf einen folgenschweren und beispiellosen Deal ein...

Darsteller:
Robin Wright, Harvey Keitel
Laufzeit:
1 Stunde, 57 Minuten

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Details zu diesem Titel

Genre Drama
Regie Ari Folman
Hauptdarsteller Robin Wright, Harvey Keitel
Nebendarsteller Jon Hamm, Danny Houston, Kodi Smit-McPhee, Sami Gayle, Paul Giamatti
Studio Pandora Film Gmbh & Co Filmproduktions- und Vertriebs KG
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen Details
Format Amazon Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
"The Congress" habe ich mir auf dem Fantasy Filmfest 2013 angesehen und bin ohne große Erwartungen ins Kino gegangen. Was mir dann jedoch an cineastischer Raffinesse serviert wurde, übertraf meine Vorstellungskraft.

Die Handlung kurz gefasst:
Die Karriere der Schauspielerin Robin Wright (Robin Wright) ist am Ende, was vor allem an ihrem Alter liegt. Ihr Agent Al (Harvey Keitel) und der Miramount-Studioboss Jeff (Danny Huston) überreden sie dazu, sich digitalisieren zu lassen: Gestik, Mimik und sogar die Gefühle der Darstellerin werden dafür gescannt und gespeichert. Alle Rechte an ihrer Person gehen in den Besitz des Studios über, während die echte Robin Wright keine Rollen mehr annehmen darf. Zwanzig Jahre später reist Robin auf einen Kongress, wo Miramount ein neues Halluzinogen vorstellt, mit dem sich Menschen dauerhaft in eine animierte Traumwelt flüchten können. Auf dem Kongress erscheinen alle Anwesenden dank der Einnahme der Droge als Cartoonfiguren und proben den Aufstand gegen die neue Scheinwelt.

Das Filmerlebnis "The Congress" lässt sich schlecht in Worte fassen und schon gar nicht mit einem anderen Film vergleichen, denn es ist einfach auf jede Weise andersartig. Selten hat es ein Film geschafft, mich so in seinen Bann zu ziehen und wirklich mitzunehmen. Man fühlt sich, als würde man auf demselben comichaften Drogentrip wie Robin Wright sein. Die spätere Rückkehr in die reale Welt trifft einen dann wie ein Schlag ins Gesicht.
Robin Wright ("House of Cards") macht ihre Sache großartig und spielt unglaublich überzeugend. Die überragend detailreiche Animationswelt von Ari Folman tut ihr übriges. Teilweise kriegt man vor Staunen den Mund gar nicht mehr zu.
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Format: DVD
Hollywood-Star Robin Wright (Robin Wright) bekommt das letzte und lukrativste Angebot ihres Lebens: Das Miramount-Studio bietet ihr an, sie abzuscannen. Alle Filme mit ihr sollen künftighin digital hergestellt werden, damit die Figur für immer jung bleibt. Im Gegenzug muss sie darauf verzichten, jemals wieder vor die Kamera zu treten. Der Vertrag gilt zwanzig Jahre. Ihr Agent Al (Harvey Keitel) überredet sie dazu, den Vertrag anzunehmen.

Nach einem Zeitsprung von 20 Jahren wird Robin Wright erstmals wieder von den Miramount-Bossen eingeladen. Sie betritt dazu eine komplett digitale Welt, in die man sich nach Einnahme eines neu entwickelten Halluzinogens begeben kann. Dort ist alles künstlich. Der Film löst dies anschaulich, indem alles in einer Cartoonwelt stattfindet.

Die Einladung erfolgte allerdings nicht ohne Grund. Robin Wright soll einen weiteren Vertrag unterschreiben, nach dem es künftig auch möglich sein wird, sie als Geschmack, Speise, Geruch oder was auch immer zu vermarkten. Der Teufel Miramount will also auch ihre Seele.

Neber der ausgesprochen zeitaktuellen Grundidee des Films wird dem Zuschauer eine faszinierende Dreiteilung von Film, Comic und wiederum Film geliefert, die mit üblichen Sehgewohnheiten bricht. Vor allem das Zeichentrickland der Halluzinationen überrascht mit einer Flut farbenprächtiger Szenen, die aufgrund der vielfältigen Anspielungen auf Stars und Sternchen höchste Konzentration verlangt.

Insgesamt ein visuell hochkarätiges Filmexperiment, das von Stanislaw Lems »Der Futurologische Kongress« inspiriert wurde. Diejenigen, die sich darauf einlassen, werden den Streifen wohl mehrfach sehen, um die Fülle der Bilder zu verarbeiten.
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Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Als Stanislaw Lem Fan bin ich begeistert und kann mich den positiven Berwertungen meiner Vorgänger nur anschliessen. Eine behutsame und kreative Anpassung des alten Stoffes an die nahe Zukunft (virtuelle Schauspieler) und Projektionen in die entfernte Zukunft wieder näher an Lems Stoff, dargestellt in beeindruckender Animation. Die Darstellung der emotionalen Dimensionen dieser Moderne anhand der Charaktere (Schauspielerin, ihr erblindender Sohn, Arzt, Agent, Produzent) ist gut gelungen. Der Film ist ganz klar die Liebesarbeit eines Fans. Bravo, Ari Folman !
Ein Ärgernis sind die Funktionen der Blu-ray. Nach Umschalten auf englischen Originalton werden automatisch deutsche Untertitel eingeschaltet. Diese konnten über das Menü nicht abgeschaltet werden (Oppo BDP-103). Ich konnte bis jetzt nicht herausfinden wie man diese wieder abschalten kann, um das Bild ohne störende Einblendungen geniessen zu können. Vielleicht hat dies vertragliche Gründe um Verkäufe der rein englischsprachigen Blu-ray nicht zu gefährden, die bis jetzt noch nicht erschienen ist. Sehr kundenunfreundlich. Deshalb leider nur 3 Sterne.
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Format: DVD
"Warum drehst du keinen Holocaust-Streifen? Jede mittelmäßige Schauspielerin, die einen Holocaust-Film macht, hat damit Preise gewonnen", argumentiert Sarah gegenüber ihrer in einer beruflichen Krise steckenden Mutter und beschreibt damit ein Phänomen der westlichen Filmindustrie, gegen das die Schauspielerin sich vehement wehrt. Doch dann raubt ihr der Gang der Geschichte die bisher so standhafte Selbstbestimmung.
Schauspielerin Robin Wright erhält im Alter von 45 Jahren mitten in ihrem Karrieretief ein unerhörtes Angebot von ihrer Filmfirma. Das Studio braucht sie nicht mehr. Man braucht nur noch ihr digitales Abbild. Schon in Kürze wird es das Filmemachen so wie man es kennt nicht mehr geben. Schauspieler werden gegen eine einmalige Summe gescannt. Dann kann die Filmfirma 20 Jahre lang mit ihrem digitalen Muster unbegrenzt Filme erschaffen, ohne daß die Schauspieler noch über die Wahl ihrer Rollen entscheiden dürfen.
Robin willigt nach einer Bedenkzeit in das Angebot ewiger Jugend ein, denn der Deal gibt ihr die Möglichkeit, künftig ganz für ihren Sohn Aaron dazusein, der infolge einer seltenen Erbkrankheit langsam Gehör und Augenlicht verliert. Teenager Aaron läßt wie besessen am Flughafen Drachen steigen. Der Junge hat einen ausgesprochen feinen Sinn für die Ästhetik der Bildermagie, die sich am Abendhimmel aus dem Leuchten des Sonnenuntergangs und den Lichtern der Flugzeuge und dem Positionsfeuer der Landebahn zaubert. Aarons Ziel ist es, mit einem Drachen ein Flugzeug zum Absturz zu bringen...
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