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Der blinde Fleck 2014

"Der blinde Fleck" erzählt die Geschichte des BR-Hörfunk-Reporters Ulrich Chaussy (gespielt von Benno Fürmann). Er bekommt den Auftrag, über das Oktoberfest-Attentat, bei dem am 26. September 1980, 13 Menschen starben und mehr als 200 verletzt wurden, zu berichten. Zunächst plant er nur einen kleinen Beitrag, doch dann stößt er auf Widersprüche und Ungereimtheiten. So erfährt er beispielsweise im...

Darsteller:
Benno Fürmann, Nicolette Krebitz
Laufzeit:
1 Stunde, 35 Minuten

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Ein junger Mann namens Gundolf Köhler zündete im September 1980 eine Bombe auf dem gut besuchten Münchner Oktoberfest. Ungefähr ein Dutzend Menschen zählten zu den Todesopfern, die die Bombe forderte; viele weitere wurden zum Teil schwer verletzt. "Der blinde Fleck" erzählt die Geschichte um die Hintergründe des Attentats.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht nicht etwa der Bau der Bombe oder das Attentat selbst, sondern die Bemühungen eines BR-Journalisten namens Ulrich Chaussy (gespielt von Benno Fürmann), der versucht, gegen die Widerstände des Staatsschutzes und der Polizei die wahren Hintergründe des Attentats aufzudecken. Die zentrale Frage hierbei lautet: War Köhler ein Einzeltäter oder handelte er namens und im Auftrag einer größeren Gruppe?

Der Film hat viele, viele positive Merkmale. Zunächst einmal die Tatsache, dass ausnahmslos hervorragende Schauspieler in ihm mitwirken, so zum Beispiel einige aus dem deutschen Fernsehen bekannte Tatort-Kommissare (z. B. Udo Wachtveitl oder Miroslav Nemec). Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle die schauspielerische Leistung von Heiner Lauterbach, der den Staatsschutz-Chef Langemann spielt und seine Aufgabe sehr, sehr gut macht. Ich denke, er dürfte der beste Darsteller des ganzen Films sein.

Ein weiteres, echt positives Merkmal des Films: Das Fehlen jeglichen Pathos. Der Film wirkt nüchtern, fast schon steril und komplett auf die Fakten konzentriert, was beim Zuschauer den Effekt auslöst, dass man während des Ansehens schon ins Nachdenken gerät.
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Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Ich hab mir als passionierter Wiesngänger diese Perle bereits im Kino angesehen.
Da kann man mal alle bisherigen TV Berichte vergessen. Das hier ist wirklich brisant !
Ein Skandal. Bayern halt ;-)
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Format: Blu-ray
Wenn man sich das Thema des Filmes anschaut, wird man schnell an den Streifen "Der Baader Meinhof Prozess" erinnert. Tatsächlich geht "Der blinde Fleck" noch eine Ecke weiter und versucht weniger biografisch vorzugehen, sondern eher in Form des investigativen Journalismus des Reporters Ulrich Chaussy aufzuklären. Die Handlung basiert tatsächlich auf dem Anschlag auf das Münchener Oktoberfest vom 26. September 1980, der bis dato der schwerste Terroranschlag der deutschen Nachkriegsgeschichte und geht dabei besonders auf die eigenen Ermittlungen des Journalisten Ulrich Chaussy vom bayrischen Rundfunk ein. Dieser hat mit Regisseur Daniel Harrich auch das Drehbuch verfasst und dabei sein Buch "Oktoberfest – Das Attentat: Wie die Verdrängung des Rechtsterrors begann" mit einbezogen.
Im Grunde zeigt "Der blinde Fleck" keine Emotionen, er versucht sie beim Zuschauer zu wecken. Neugier, Ratlosigkeit, Empörung, ob so etwas wirklich sein kann und überrascht dabei mit einigen aufschlussreichen Fakten, die in Zusammenhang mit zahlreichen Original TV Einspielungen beispielsweise der Tagesschau Aufnahmen von damals fast schon dokumentartorisch erscheint. Das stört aber keinesfalls und dank der gut konstruierten Geschichte sowie den tollen Schauspielern wie Benno Führmann, Nicolette Krebitz, Heiner Lauterbach, Jörg Hartmann, Miroslav Nemec oder August Zirner bleibt die Spannung und der Unterhaltungswert stets hoch. Einziger Kritikpunkt ist die stark polarisierende Aussage des Films. Harrich und Chaussy beziehen logischerweise klar Stellung konfrontieren die Regierung sowie die Polizei konsequent mit Vorwürfen, die mitunter vielleicht auch nur Unterstellungen sind.
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Von Frank79 TOP 500 REZENSENT am 25. Oktober 2014
Format: DVD
Am 26.09.1980 detoniert kurz nach 22:00 eine Bombe an einem der Ausgänge des Oktoberfestes in München.
Die Bilanz ist grausig: 13 Tote und 211 schwer und leicht Verletzte.
Der Täter scheint schnell ausgemacht: Es ist der 29 Jährige Gundolf Köhler der Mitglied der rechtsgerichteten Wehrsportgruppe Hoffmann war.
3 Jahre später: Lediglich der Anwalt der Opfer Werner Dietrich und BR Journalist Ulrich Chaussy vermuten das es sich nicht um einen Einzeltäter handelt wie u.a. vom Leiter des bayrischen Verfassungsschutzes Hans Langemann behauptet wird.
Um Aufklärung bemüht wird Chaussy in einen Sog aus Vertuschung, Täuschung und Lügen gezogen der ihn Jahrzehnte lang nicht loslassen wird.

Der Blinde Fleck ist ein klassischer Recherche-Krimi der auf dem Buch von Ulrich Chaussy beruht.
Für Menschen die es gerne etwas Action reicher oder Thriller artiger mögen könnte der Film etwas dröge und langatmig wirken da das Erzähltempo eher gemächlich ist.
Aber darin liegt wie ich finde die Stärke.
Ruhig und in angemessener Weise wird hier dem bis dato schlimmsten Terroranschlag auf Deutschem Boden nach dem Krieg gedacht.
Da sich der Film an das Buch hält fällt leider ein wichtiger Aspekt weg, nämlich die vermutete Beteiligung der Geheimorganisation GLADIO.
Hatte vor kurzem eine Doku über GLADIO, Stay Behind und P2 gesehen und da wurde auch auf das Oktoberfest-Attentat eingegangen....das fehlt hier leider.
Dafür wird interessanterweise eine Brücke zu den NSU Morden geschlagen die alles in einem etwas anderen Licht erscheinen lässt.
Ansonsten glänzt Der Blinde Fleck durch stimmige Dialoge, authentische Settings und einem tollen Cast.
Mit dabei sind u.a.: Benno Führmann, Heiner Lauterbach, Nicolette Krebitz, August Zirner, Udo Wachtveitl, Miroslav Nemec, Jörg Hartmann und Walter Hess.
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