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Vergiss mein nicht! 2004

Joel will mit Hilfe eines Wissenschaftlers seine Verflossene Liebe vergessen. Doch der Eingriff ist nur von kurzem Erfolg, denn er verliebt sich erneut in die nun aber für ihn unbekannte Clementine.

Darsteller:
Jim Carrey, Kate Winslet, Kirsten Dunst
Laufzeit:
1 Stunde, 43 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Romantik
Regie Michel Gondry
Hauptdarsteller Jim Carrey, Kate Winslet, Kirsten Dunst, Mark Ruffalo
Nebendarsteller Elijah Wood, Tom Wilkinson, Thomas Jay Ryan, Jane Adams, David Cross, Ryan Whitney, Lola Daehler, Debbon Ayer, Deirdre O'Connell
Studio Constantin Film
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen Details
Format Amazon Video Streaming

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Gut, der deutsche Titel klingt erstmal nach Kitsch (der US-Titel ist mit Eternal Sunshine of the Spotless Mind dafür noch sperriger) und dass Titanic Star Kate Winslet die weibliche Hauptrolle spielt lässt es nach üblem Schmachtfetzen riechen. Noch verwirrender werden die Mutmaßungen über Qualität und Inhalt, wenn man liest, dass die Hauptrolle von Jim Carry gespielt wird. Schnulze + Ace Ventura? Mitnichten! Vergiss Mein Nicht ist einer der cleversten Filme des Jahres.
Den grossen Unterschied zu Kitsch und Klamauk macht hier Drehbuchautor Charlie Kaufmann, der schon so aberwitzige Geniestreiche wie Adaption und Being John Malkovich geschrieben hat.
Die Story: Mit Hilfe einer neuen Technologie kann ein Unternehmen über Nacht unangenehme Erinnerungen völlig auslöschen. Ideal für Joel, der völlig mitgenommen ist, als er erfahren musste, dass seine Freundin Clementine (eine sehr impulsives, lebhafte Frau mit ständig wechselnden Haarfarben) ihn nach viel Beziehungsstress hat löschen lassen. Während der Prozedur erlebt Joel rücklaufend zum Tag ihres Kennenlernens nochmal alle gemeinsamen Momente, die sich immer wieder auflösen. Dabei erkennt er, dass er Clementine immer noch liebt und nicht loslassen will. In Schlaf versetzt kann er den Technikern (unter anderem Elijah Wood, Kirsten Dunst und Oscarpreisträger Tom Wilkinson) kein Abbruchsignal geben. Verzweifelt versucht er nun die Erinnerungen an Clementine zu bewahren und sie an allen Orten seiner Vergangenheit zu verstecken.
Einzigartig wird die bizarre Kopfstory durch die faszinierenden Bilder für die Auflösung der Erinnerung.
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Format: DVD
Ein wirklich schräger Film, denkt man am Anfang und man braucht schon einige Minuten, um sich daran zugewöhnen, wenn man Filme dieser Art nicht gewöhnt ist. Er stammt aus der gleichen Feder wie "Being John Malkowitch" und wer diesen Film gesehen hat, kann sich in etwa denken, was ihn bei "Eternal Sunshine of the Spotless Mind" erwartet.
Gehirnwäsche der etwas anderen Art...sämtliche Erinnerungen an die verflossene Liebe werden aus dem Gehirn der Betroffenen entfernt, damit sie nicht weiter unter ihren Liebeskummer leiden müssen. Nun, das könnte klappen, kann man sich denken, aber eins zeigt uns dieser Film: der Vestand läßt sich vielleicht kontrollieren, aber die Gefühle nicht. So ist es kein Wunder, dass Joel (Jim Carrey) und Klementine (Kate Winslet) sich nach ihrer gescheiterten Beziehung und eine Gehirnwäsche später wieder treffen und wieder ineinander verlieben.
Der Film glänzt durch viele skurrile Szenen und ungewöhnliche Bilder. Wer hier eine Komödie erwartet, liegt falsch, auch wenn Jim Carrey auf der Hauptdarsteller-Liste steht. In diesem Film zeigt uns Carrey mal wieder sein ganzes Können und dass er schon längst nicht nur der Blödel-Typ aus vergangenen Komödien ist, sondern mittlerweile auch zu seinem unglaublich guten, ernsthaften Schauspieler herangereift ist. In diesem Film verkörpert er den Charakter des unter starken Liebeskummer leidenden und zu tiefst deprimierten und schüchternen Joel einfach nur perfekt und man kann gar nicht anders, als mit ihm mitzutrauern und mitzuleiden.
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Format: DVD
Der Autor Charlie Kaufman zeigt, was mit uns womöglich geschähe, wenn wir unsere Erfahrungen auslöschen könnten. Was sich dabei zunächst wie eine für ihn typische intellektuelle Spielerei ausnimmt, wird - dank der kongenialen Regie von Michel Gondry und einer Riege sehr gut aufgelegter Darsteller (neben Jim Carrey in seiner m.E. besten Rolle und Kate Winslet, die für derlei Partien eine Bank ist, vor allem auch Kirsten Dunst und Tom Wilkinson) - überraschend zu einem wunderbaren Plädoyer, das Leben und die Liebe so anzunehmen, wie sie kommen - und sie auch so zu behalten.

"Hi!" - "Wie bitte?" - "Hab mur 'Hi' gesagt!" - "Oh! Hi! Hallo!"

Ruhelos wirken die beiden Menschen, die sich hier im Zug das erste Mal unterhalten, wie auf dem Weg zu einem Ziel, das sie nicht kennen. Er findet sie "nett", was sie auf die Palme bringt. Aber offenbar fallen ihm keine anderen Adjektive zu ihr ein - ja, er kennt nicht einmal das alte Lied "My darling Clementine", das sie sich nach Nennung ihres Namens verbittet.

"Was ist, wenn es bricht?" - "Wenn was? Interessiert dich das jetzt wirklich?"

Die Angst vor dem Unbekannten, vor Verletzung, besonders bei Joel wird sie deutlich. Wann will man sie überwinden, wenn nicht zu Beginn einer Liebesbeziehung? Joel, der sich als nicht impulsiv bezeichnet, braucht offenbar jemanden wie Clementine, die unvermittelt plötzlich von Heirat spricht. Er willigt ein, als habe er grade nichts besseres zu tun. Irgendwie scheinen beide im Moment verhaftet, scheint ihnen jedes Maß verloren gegangen zu sein.

"Ich könnte auf der Stelle steben, Clem. Ich bin einfach... einfach glücklich. Sowas habe ich noch nie zuvor gefühlt.
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