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Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo 1981

Die 13-jährige Christiane F. lebt in Berlin und erlebt die soziale Misere der Familie, aus der sie wenigstens zeitweilig mit Tabletten entkommen will. Sie wird süchtig. In der Schule wird sie durch ihre Clique im Konsum bestärkt. Bald steigt sie auf harte Drogen um und nimmt Heroin. Obwohl sie ihren Freund Detlef liebt, wird sie zur Prostituierten und steht vor dem endgültigen Abstieg.

Darsteller:
Natja Brunckhorst, Thomas Haustein
Laufzeit:
2 Stunden, 5 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Drama
Regie Uli Edel
Hauptdarsteller Natja Brunckhorst, Thomas Haustein
Nebendarsteller Jens Kuphal, Reiner Wölk, Jan Georg Effeler
Studio Eurovideo
Altersfreigabe Freigegeben ab 16 Jahren
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen Details
Format Amazon Video Streaming

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von charly am 17. Dezember 2006
Format: DVD
Als Stammgast der Diskothek SOUND von 1975 bis 1981 kann ich den Film nur vollinhaltlich bestätigen. Ein Detail an das ich mich gut erinnere, im Film aber nicht so gut rauskommt: die über dem Griff abgesägten WC-Türen. Das war am Anfang gewöhnungsbedürftig, insgesamt aber eine wichtige, für Einige eine lebensrettende Maßnahme. Drücker konnten dadurch rechtzeitig rausgeholt werden (siehe Film, ca. 0:11.00). Treffend dargestellt ist auch die Änderung im sprachlichen Bereich "Szene-Sprache", so wie das im "normalen" Leben auch ist (bei Computer-/Technik-/Auto-/Freaks, ...).
An Christiane Vera F. kann ich mich noch erinnern, im SOUND habe ich sie einige Male gesehen. Beim Abholen eines Bahnexpress Pakets am Bahnhof Zoo war ich sehr überrascht bekannte Gesichter aus Sound zu sehen. Vorher dachte ich die reden nur davon (vom auf den Strich gehen) um Eindruck zu schinden und ihre persönliche Entwicklung in Richtung Erwachsen-werden zu dokumentieren.
Hilfe für Süchtige gab es damals (außer im Krankenhaus, Bonhoeffer-Klinik) durch Entzugshilfevereine wie Narkanon (ein Ableger von Scientology Church, dort war Christiane, kommt im Buch vor aber nicht im Film) und Synanon. Synanon gibt es - nach massiven finanziellen Turbulenzen - noch immer. Die Erfolgschancen waren damals bei Synanon recht gut, ich würde auch heute noch Freunde oder nahe Angehörige Synanon anvertrauen. Ganz einfach deshalb, weil sie Freunden von mir geholfen/ihnen das Leben gerettet haben.
Mein Lieblingskapitel im Film ist "voll drauf", im Bahnhof Zoo relativ zügig gedreht mit Laienschauspielern und daher sehr authentisch.
Würde ich Leuten von damals begegnen, wie würde ich sie behandeln?
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Format: DVD
Christiane F. - Dies ist also die Verfilumg zum erschuetternden Buch aus den 70ern.

Nicht weniger erschuetternd ist auch der Film.

Hervorragend umgesetzt, nicht gerade mit einer immens hohen Spannungskurve, was aber auch nicht erforderlich ist, aber mit viel Gefuehl, trauriger, beaengstigender und gefaehrlich wirkender Atmosphaere und trotz ihres Alters erstaunlich guten Schauspielern.

Von denen ist natuerlich an erster Stelle Natja Brunckhorst (Christiane F. spielend) zu erwaehnen. Kaum zu glauben, dass ein so junges Maedchen so ueberzeugend ein Drogenabhaengige mit all ihren Problemen verkoerpern kann!

Man fuehlt richtig mit ihr und ist am Ende froh, dass man selbst nicht so ein Leben gefuehrt hat, vor allem, da diese Geschichte

eine wahre Begebenheit ist!

Deer ganze Film ist duester und trist gehalten, mit negativ auswirkender Filmmusik und vielen dunkelen Gestalten im Berlin der 70er und 80er Jahre.

Alles in allem eine Atmosphaere ohne Lichtblicke, von der man selber traurig und bedrueckt gestimmt wird.

Dazu traegt auch die nicht uebertriebene Gewalt, oft psychische aber auch aeusserst brutale (Sado-Masochistische Szenen, detailliert dargestelltes Injizieren von Heroin,...) Gewalt, bei.

Nich umsonst ist dieser Film in vielen Laendern restricted und ohne Jugendfreigabe!

Nachdem wir den Film in der Schule gesehen haben (10. Klasse), sind alle erstmal ein paar Minuten wie versteinert sitzengeblieben, weil dieser Film und die Geschichte einen wirklich mitgenommen hat!

Nichtsdestotrotz ein handwerklich sehr guter Film mit erstaunlich guten Akteuren und viel, viel Tragik und Gewalt!

Auch wenn das Buch mehr Details enthaelt - bei einer Laufzeit von 135 Min kann man micht von zu knapp erzaehlter Story sprechen!
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Format: Amazon Video Verifizierter Kauf
Als Teenager habe ich den Film zum ersten Mal gesehen, jetzt, also Jahre später und nachdem ich auch die Bücher gelesen habe, habe ich mir diesen Film wieder angeschaut. Und ich muss sagen, er erschüttert mich so sehr wie beim ersten Mal. Zum Teil habe ich Gänsehaut bekommen und habe geheult.
Wirklich erschütternd was Christiane F. durchgemacht hat als Teenager oder besser gesagt, als halbes Kind noch.
Auch Nadja Brunckhorst als Christiane ist sehr überzeugend, man könnte meinen, sie ist es wirklich.
Es lohnt sich wirklich, sich diesen Film anzuschauen
Natürlich sind einige Passagen kürzer wie im Buch (geht ja auch nicht anders, sonst wäre es doch sehr langatmig) und manche Passagen fehlen bzw. wurden meiner Meinung nach etwas geändert, aber auch das ist ja nicht unüblich. Aber es ist sehr, sehr nahe am Buch dran (nicht wie bei anderen Filmen, bei denen man denkt, dass man ein anderes Buch gelesen hat) und sehr authentisch.
Ich finde, dieser Film ist ein "Muss", etwas, das man gesehen haben muss.
Und vor allem Jungendliche sollten diesen Film sehen und mit den Eltern darüber sprechen.
So wie ich es machen werde mit meiner Tochter, wenn sie im richtigen Alter für diese Biographie ist.
Fazit:
Ein Muss, sehr authentisch, zum Weinen und mitleiden, zum Nachdenken.
Absolut sehenswert und empfehlenswert.
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Von M. Weber am 13. August 2015
Format: Amazon Video Verifizierter Kauf
Eigentlich ein Klassiker unter den deutschen Filmen! Hier geht es nicht so sehr um schauspielerische Leistungen oder eine stimmige Story. Hier wird die nackte Realität, wie sie Christiane F. wohl erlebt hat, rüber gebracht.
Jugendliche Naivität, Risikobereitschaft und die erste Liebe sorgten verbunden mit dem falschen Umfeld für den ersten Kontakt mit Drogen bis hin zur "Suchtkarriere!" Und immer mehr rückt die Sucht in den Mittelpunkt des Lebens.
Was mich dabei sehr nachdenklich gestimmt hat, auch in Bezug auf die dargestellte Beschaffungskriminalität (Babystrich und Schwulenstrich), ist die Tatsache, dass dies nicht in der heutigen Zeit stattfand sondern in den 70ern, wo nach Ansicht vieler Menschen von heute die Welt noch in Ordnung war.
Abschließend ist noch zu sagen, dass man bei diesem Film nicht so sehr nachdenken muss. Man soll ihn vielmehr auf sich wirken lassen!
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