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Reine Chefsache 2004

Dan Foreman, ein 51-jähriger Familienvater und erfolgreicher Businessman, bekommt den nur halb so alten Carter Duryea als neuen Chef vor die Nase gesetzt. Dieser macht sich dann auch noch an Dans geliebte Tochter heran. Eine Explosion ist unvermeidlich!

Darsteller:
Clark Gregg, Philip Baker Hall
Laufzeit:
1 Stunde, 45 Minuten

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Komödie
Regie Paul Weitz
Hauptdarsteller Clark Gregg, Philip Baker Hall
Nebendarsteller Selma Blair, Frankie Faison, Ty Burrell, Kevin Chapman, Amy Aquino, Zena Grey, Colleen Camp, Lauren Tom, Dennis Quaid, Topher Grace, Scarlett Johansson, Marg Helgenberger, David Paymer
Studio Tobis
Altersfreigabe Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen Details
Format Amazon Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
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Zwei Verträge werden unterzeichnet. Einer in einem Bankgebäude, der andere in einer Anwaltskanzlei. Dan, 51, nimmt die zweite Hypothek auf sein Haus auf, denn seine Tochter studiert an einer teuren Privatuni und seine Frau erwartet ihr drittes Kind. Carter, 26, lässt sich von seiner Frau scheiden, die ihn nach fünf Monaten Ehe verlassen hat.
Nur eine scheinbar beiläufige Montagesequenz aus „Reine Chefsache“ von Paul Weitz und doch exemplarisch für die Thematik, der man sich hier widmet: Veränderungen und wie der Mensch mit ihnen umgeht. Bereits zuvor befasste sich der Regisseur in „American Pie“ und der Nick-Hornby-Adaption „About a Boy“ mit dem, was wir „Erwachsen werden“ nennen, und ließ stets die Altersunabhängigkeit des Prozesses am Ende als Quintessenz stehen.
Nach der Angst vor sozialer Bindung („About a Boy“) und der Angst vor frühzeitigem Samenerguss („American Pie“) durchleben die Akteure in „Reine Chefsache“ die Ängste vor beruflichem und elterlichem Versagen. Schauplatz sind die Büros des fiktiven Fachblattes „Sports America“, wo der alteingesessene Anzeigenleiter Dan Foreman (Dennis Quaid) und der junge Karrierist Carter Duryea (Topher Grace) aufeinandertreffen. Nach Firmenübernahme und Umstrukturierung muss der alte Hase den Chefsessel für den solariumgebräunten Senkrechtstarter räumen. „Mann! Mein Dad ist jünger als sie“, wird richtigerweise festgestellt.
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Format: DVD
Eine etwas laue Komödie vor ernstem Hintergrund, dem Haifischbecken Kapitalismus mitten in Manhattan. Geboten wird immerhin ein recht unterhaltsamer und sehr realistischer Einblick in die schnelllebige Welt des Hire & Fire, in der jeder ersetzbar scheint und nur der Profit zählt. Alle hässlichen Facetten treten hervor: Karrieregeilheit und Jugendwahn, Mobbing und Abstiegsangst, Materialismus und Oberflächlichkeit, hohle Phrasen und Schaumschlägerei im Marketing-Neusprech (Stickwort "Synergie").

Typisch Hollywood und eine Kompromiss ans Massenpublikum ist dann aber, dass der skrupellose Emporkömmling im Laufe des Films seine Bekehrung erfährt und am Ende doch das ewig Gute siegt, nämlich Ehrlichkeit, Menschlichkeit, Leidenschaft und schließlich die gute alte Familie. Nun gut, das Ganze sollte ja eine Komödie werden, deshalb kann man zu viel Systemkritik hier wohl nicht erwarten. Allerdings hätte dem Film etwas mehr Dynamik, etwas mehr Elan, etwas mehr "Pfiff" gut getan.
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Format: DVD
Was mir an diesem Film besonders gut gefallen hat, daß sich herausstellt, daß Erfahrung und Reife einem im Endeffekt doch am ehesten helfen im Leben. Worum es geht, wurde ja bereits beschrieben. Die Besetzung der Rollen ist meines Erachtens herausragend. Topher Grace hatte ich zuvor noch nie gesehen, aber wie er vom arrogant-jungdynamischen Chef wieder zum seinem Alter entsprechenden Normalo mutiert und dies überzeugend darstellt, ist schon schön anzusehen. By the way, auch er ist schön anzusehen ;-)

Alles in allem finde ich den Film definitiv sehenswert.
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Format: DVD
Also ich habe von dem Film auch über eine Filmvorschau erfahren und ihn dann auf meine Ausleihliste gesetzt und muss sagen ich fand ihn echt super! Am Anfang kommt er ein wenig schleppend daher, sodass ich fast wieder ausgeschalten hätte, aber ich hab weiter geschaut und war sehr überrascht, dass er doch noch so lustig wurde. Das Thema ist natürlich nicht unbedingt ein Lachen Wert, alter erfahrener Chef wird von jungem überdynamischen, völlig ahnungslosen Bubbi abgelöst, aber ich finde es lohnt sich allein auch schon wegen Dennis Quaid, der hier die Rolle des fürsorglichen Vaters und degradierten Ex-Chefs sehr überzeugend spielt.

Über viele Wortspielereien oder Situationskomiken kann man beherzt lachen, auch wenn sie im wahren Leben nicht besonders witzig wären.

Mein Urteil: auf jedenfall sehenswert, nur nicht die Geduld verlieren am Anfang!
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Von Ein Kunde am 23. November 2005
Format: DVD
Wenn man die Inhaltsangabe liest, denkt man, man hätte den Film schon gesehen. Dem ist aber nicht so. Was Drehbuchautor, Regisseur und Darsteller aus dieser Geschichte gemacht haben, ist äußerst sehenswert. Die Kritik oben ("nicht Fisch, nicht Fleisch") ist berechtigt: der Film läßt sich nicht einordnen in die Kriterien Komödie oder Drama. Gut so! Und nicht mal das Ende ist verkitscht worden.
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Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 20. Juni 2005
Format: DVD
Der 51 jährige Held Dan Foreman (Dennis Quaid) ist Werbeleiter der Sportzeitschrift „Sports America". Privat könnte man von einer Bilderbuchfamilie sprechen. Er wohnt mit seiner Frau, die zum dritten Mal schwanger wird, und seinen beiden reizenden Töchtern, in einem wunderschönen Vorstadthaus. Als seine Tochter Alex (Scarlett Johansson) den Wunsch äußert, ein teures College besuchen zu können, steht auch dem nichts im Wege, denn der sichere Gehaltsscheck macht auch das möglich.
Doch dann ist die heile Welt abrupt zu Ende. Ein globaler Mischkonzern kauft den Verlag und Dan muss sein Büro für den neuen Chef, einen halb so alten, total unerfahrenen Harvard Streber (Topher Grace) räumen. Sein Auftrag ist es, die Werbeabteilung zu „verschlanken" und da heißt es „fire". Da er Null-Ahnung hat, sucht er Unterstützung bei Dan Foreman. Seine Nächte verbringt er in seiner sterilen Wohnung auf dem Laufband, seine Frau hat ihn nach nur sieben Monaten verlassen.
Dan Foreman muss nun täglich zusehen, wie der junge Boss seine Unfähigkeit mit pseudoklugen Phrasen übertüncht. Und da Topher Grace das sucht, was Dan hat, nämlich ein heiles Zuhause, lädt er sich kurzerhand zum abendlichen Essen ein. Und da verliebt er sich so nebenbei in Alex. Die Romanze muss im Verborgenen blühen. Doch als der Vater dem Liebespaar doch schließlich auf die Schliche kommt, rastet
er vollends aus und macht seinen beruflichen Widersacher zur Schnecke.
Selten hat ein Plot das „Big-Business" mit seinen menschenunwürdigen Intrigen so zur Zielscheibe gewählt.
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