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Der Elefantenmensch 1980

Der durch eine Krankheit verunstaltete John Merrick wird ständig von seiner Umwelt erniedrigt und gedemütigt. Frederick Treeves, ein bekannter Chirurg, ist fasziniert von der grotesken Erscheinung und bringt Merrick in seine Klinik. Dort muss er feststellen, dass dieser trotz seines abstoßenden Äußeren, ein empfindsamer und liebenswerter Mensch ist.

Darsteller:
Phoebe Nicholls, Cl, Pat Gorman
Laufzeit:
1 Stunde, 58 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Thriller
Regie David Lynch
Hauptdarsteller Phoebe Nicholls, Cl, Pat Gorman, Clai
Nebendarsteller Phoebe Nich, Anthony Hopkins, John Hurt, John Gielgud, Wendy Hiller, Freddie Jones, Michael Elphick, Hannah Gordon, Helen Ryan, John Standing, Dexter Fletcher, Claire Davenport, Lesley Dunlop, Phoebe
Studio STUDIOCANAL Germany
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen Details
Format Amazon Video Streaming

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
"Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."

Dieses Zitat von Saint-Exupéry ist bezeichnend für die Figur des John Merrick, einem jungen Mann des viktorianischen England, der aufgrund der absurden Deformation seines Kopfes (mit fast einem Meter Umfang) und seines mit Geschwüren bedeckten Körpers zum Schau- und Spottobjekt seiner Umwelt wird. Vom Londoner Arzt Dr.Treves für seine wissenschaftliche Forschung entdeckt und, nach mehreren Hindernissen, auf Dauer in einem Hospital untergebracht, stellt sich heraus, dass Merrick nicht, wie man wegen seiner zunächst apathischen Stummheit vermutet, schwachsinnig, sondern ein sensibler Mensch mit wachem Reflektionsvermögen ist, ein einsamer, misshandelter Mann, der jahrelang wie ein Tier gehalten wurde und nie eine Chance hatte mit anderen Menschen in gleichberechtigten Kontakt zu treten.

John Hurt gelingt es (obwohl er unter der Maske nicht mehr wiederzuerkennen ist) seiner Darstellung dieses gequälten Mannes, grosse Würde und Sensibilität zu geben, Eigenschaften, die ihn menschlicher und liebenswerter machen, als die meisten seiner Zeitgenossen, die ihn ihm nur das Schauobjekt sehen und die die wahren Monster sind.

David Lynch verfilmt hier eine historisch belegte Geschichte. Ihm gelang ein atmosphärisch dichtes und überaus packend erzähltes Werk mit grandiosen Schwarz-Weiß-Bildern.

"Der Elefantenmensch" ist eine Geschichte über menschliche Einsamkeit, über die Sehnsucht nach Geborgenheit inmitten einer brutalen, materialistischen Welt. Wenn John Merrick sagt, dass er nur geliebt werden will, so wie er ist, dann spricht er nicht nur für sich, sondern eigentlich für jeden von uns.

Gleichzeitig ist der Film ein Plädoyer dafür, Menschen nach ihrem Wesen und nicht ihrem Äusseren wahrzunehmen und zu beurteilen.
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Format: DVD
Die Story: irgendwann um das Jahr 1888 wurde im viktorianischen London auf einem Jahrmarkt ein extrem deformierter Mann (der dort als große Attraktion einer schaulustigen Menge mit dem Namen "der Elefantenmensch" vorgeführt wurde) durch einem Arzt zunächst ebenfalls für ein schlimmes Beispiel der Krankheit Elephantiasis einem wissenschaftlichen Gremium präsentiert.

Dann allerdings, als festgestellt wurde, das er ein empfindungfähiges Wesen mit der Fähigkeit sich mitzuteilen und durchaus einer gewissen Bildung war, schließlich befreit und ihm bis zu seinem frühen Tode ein normales und anständiges Leben erst ermöglicht.

Da sich ungefähr zu dieser Zeit auch ein gewisser "Jack the Ripper" mit 5 Prostituiertenmorden einen unrühmlichen Platz in der Geschichte zulegte, sowie niemals gefasst wurde, hielt sich lange Zeit das Gerücht, John Merrick hier als Monster wäre wschl. der Täter gewesen.

Was allerdings schon rein körperlich garnicht machbar gewesen sein kann, - da er weder die ganz offensichtliche, chirurgische Erfahrung hatte und dazu noch lediglich nur einen gesunden Arm (den linken) besaß.

Von John Hurt (als Entstellter) eine sehr überzeugende schauspielerische Darbietung, ebenso verkörpert Anthony Hopkins seine Rolle als Arzt hier recht gut. Auch sind ebenfalls die mehr kleineren Nebenrollen (wie z. B. Freddie Jones als Besitzer des Elefantenmenschen) ziemlich glaubwürdig realistisch dargestellt durch menschlichen Facetten: Abscheu, Profitgier, Mitleid, Bewunderung und Anerkennung ...

… so das wschl.
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Format: DVD
Dieser Film ist ein absolutes Meisterwerk.
Für einen David Lynch Film von der Machart und Thematik eigentlich eher ungewöhnlich.
Die Schauspieler sind grossartig, die Masken- und Bühnenbildner haben ganze Arbeit geleistet - kein anderer Film fängt die Atmosphäre des Londons des 19. Jahrhunderts besser ein...
David Lynch blickt vor dem Hintergrund der Tragödie um den entstellten John Merrick tief in die Abgründe der menschlichen Psyche, teilweise wirklich schonungslos und an der Grenze des Ertragbaren. Absolute Empfehlung! Jetzt endlich in Deutschland auf DVD erhältlich - obwohl die englischspr. Originalfassung mehr als empfehlenswert ist!
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Format: DVD
1980 verwirklichte der Experimentalfilmer David Lynch sein zweites Kinoprojekt; eine Auftragsarbeit, die von Mel Brooks produziert wurde, der - man höre und staune - Lynchs Erstlingswerk „Eraserhead“ mit Begeisterung aufgenommen hatte.
Ende des neunzehnten Jahrhunderts wird ein Londoner Arzt auf einen von Geschwüren und Abzessen total verunstalteten Mann aufmerksam, der wegen seines abnormen Äußeren von einem geldgierigen als auch sadistischen „Besitzer“ als Schauobjekt auf Jahrmärkten mißbraucht wird. Der Arzt nimmt den sichtlich kranken Menschen unter seine Fittiche und findet heraus, daß sich hinter der schrecklichen Fassade kein zurückgebliebener, sondern ein junger, intelligenter Mann verbirgt. Mit großem Engagement erreicht er die Wiedererlangung seiner intellektuellen Fähigkeiten und fördert diese. Parallel dazu versucht er, seinem Patienten die Welt nahezubringen und führt ihn in die Londoner Gesellschaft ein. Angesichts der Tatsache, daß er wegen seiner unheilbaren Erkrankung nicht liegend, sondern nur sitzend schlafen kann, entscheidet er sich schließlich für einen Schlaf wie ein ganz normaler Mensch und stirbt so den Erstickungstod.
Obgleich sich David Lynch im Vergleich zu „Eraserhead“ hier mit einem nach einer wahren Begebenheit entstandenen Drehbuch beschäftigen mußte, ist dem Film seine eigene persönliche Handschrift deutlich anzumerken. Der Film ist in scharf kontrastiertem Schwarz-Weiß gedreht, wirkt phasenweise expressionistisch und hat diese bedrohliche Ausstrahlung, die, um dies zu verstärken, durch eine düstere, kalte Geräuschkulisse untermalt wird.
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