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Darwins Alptraum (OmU)
| Weitere Versionen auf DVD | Edition | Disks | Preis | Neu ab | Gebraucht ab |
|
DVD
21. August 2009 "Bitte wiederholen" | Standard Version | 1 | 24,90 € | 6,37 € |
| Genre | Erde & Universum, Umwelt & Ökologie, Unsere Erde, Dokumentarfilm |
| Format | Dolby, Surround-Sound, PAL |
| Beitragsverfasser | Diverse, Hubert Sauper |
| Laufzeit | 1 Stunde und 42 Minuten |
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- DARWINS NIGHTMARE (Premium Edition)Hubert SauperDVD4,89 € VersandLieferung 28 Dez - 17 JanNur noch 1 auf Lager
Produktbeschreibungen
Produktbeschreibung
''DER Dokumentarfilm unserer Zeit'' (movieman.de)
''Spannender, verstörender und brutaler als so mancher Horror-Thriller'' (Video.de)
''Ungeheuer beeindruckend'' (Amazon-Kundenrezension)
''Aufrüttelnde Dokumentation über den Sieg des Kapitalismus über den Verstand'' (Amazon-Kundenrezension)
''Gelungen und sehenswert'' (Amazon-Kundenrezension)
''Meisterwerk'' (Amazon-Kundenrezension)
''Einer der beklemmendsten und schockierensten Dokumentarfilme'' (Amazon-Kundenrezension)
''Unglaublich interessant und aufrüttelnd'' (Amazon-Kundenrezension)
In seinem vielfach preisgekrönten Dokumentarfilm schildert der österreichische Regisseur Hubert Sauper die ernüchternden Konsequenzen von Globalisierung am Beispiel des Viktoriasees und der Vermarktung des Viktoriabarsches. Er lässt die Schwachen zu Wort kommen, die nicht zu den wenigen starken Profiteuren des Fischbooms gehören, die verarmten Fischer, die Prostituierten, die Straßenkinder. Sauper zeigt die Schattenseiten jener neuen Weltordnung, welche die Kluft zwischen Arm und Reich immer extremer vergrößert und in der das darwinistische Prinzip des Gesetzes des Stärkeren geradezu alptraumhafte Züge annimmt. Ein Film, der tief unter die Haut geht.
Ausgezeichnet mit dem Europäischen Filmpreis (2004)
Oscar-Nominierung ''Bester Dokumentarfilm'' (2006)
Movieman.de
"Darwins Alptraum" ist der DER Dokumentarfilm unserer Zeit! Hier wird schonungslos gezeigt, was sonst der erhobene Zeigefinger vieler ähnlich gearteter Produktionen verschweigt. Kommentarlos berichtet der Film von Menschen wie Du und ich, die voller Herzlichkeit von einem Leben berichten, dass in unseren Augen allerhöchstens noch in Spendenplakaten der Vorweihnachtszeit sein Dasein fristet. Aber der Dokumentarfilm ist viel mehr als das: Es geht ihm nicht darum, Elend auszustellen oder Mitleid zu erregen. Der Film deckt Hintergründe auf, so simpel und zugleich hintergründig, wie sie nicht einmal Michael Moore verhandelt. In Alltagsbildern kommen die zu Wort, die keine Spendengelder erhalten. Und selbst wenn, dann wäre keinem der Spender klar, was wirklich geschieht, dort im tiefsten Afrika. Und vor allem ... wer hier von wem profitiert ...! Die wahren Kriegstreiber oder wie auch immer man sie nennen mag, sollte man eigentlich schon ganz gut kennen. Fazit: Für jeden, der einen Fernseher besitzt, sollte dieser Film Pflicht sein!!!
Moviemans Kommentar zur DVD: Im Vergleich von Bild und Ton muss hier zwar für den Ton entscheiden werden, der für einen Dokumentarfilm dieser Gattung wirklich gut ausfällt. Insgesamt aber ist der Inhalt dieses Werkes aber sowieso über jede technische Einordnung erhaben, die sich immerhin im Mittelfeld bewegt.
Bild: Das immer wieder von starkem Rauschen (Meer, 00:01:12) geprägte Material versucht seinen dokumentarischen Charakter auch technisch nicht zu verleugnen. Dem entsprechen die Schärfewerte und die leicht graustichigen Farben (Hafen, 00:04:43). Auch die Kontraste haben immer wieder unter Überbelichtungen (Boot, 00:05:14) und verschwimmenden Kontrasten zu leiden. Schmutzflecken auf der Kameralinse sind keine Seltenheit und wissen Zeugnis davon zu tragen, wie wichtig den Dokumentarfilmern optimale Bildqualität war. Und genau so ist es auch: Wer bei diesem großartigen Dokument technisch nicht ein Auge zudrücken kann, der hat von Film wirklich nichts verstanden.
Ton: Schon zu Beginn des Filmes dröhnen die Motoren eines Flugzeuges (00:02:33) genauso eindrucksvoll in allen Kanälen wie es das Summen einer Biene am Fenster vermag. Der Stereoton klingt dabei ein wenig hohler als die volle 5.1-Fassung, ist aber durchaus passabel. In der Fischfabrik klingen die Messerschneiden (00:11:54) präzise und scharf aus der Front, während sich der Aufprall der riesigen Fischkörper tief und voluminös aus dem Hintergrund in den Raum drängt. Der entstehende Raumeindruck ist äußerst dicht gewoben und füllt sich breit aus. Sprache ist stellenweise von Nebengeräuschen durchzogen, welche Präzision verhindern (Wummern der Maschinen, 00:13:22).
Extras: Zum Bonusmaterial gehören der Originaltrailer, ein Werbefilm für die Hilfsaktion "Gemeinsam für Afrika", ein Afrika Spenden-Musikvideo von Wolfgang Niedecken und die Anzeige weiterer DVDs aus dem Programm. Wirklich informativ ist das zwar nicht aber immerhin spornt es zu Motivation an. --movieman.de
Produktinformation
- Seitenverhältnis : 16:9 - 1.85:1, 16:9 - 1.77:1
- Alterseinstufung : Freigegeben ab 12 Jahren
- Verpackungsabmessungen : 18,03 x 13,76 x 1,48 cm; 83,16 Gramm
- Herstellerreferenz : 22140
- Regisseur : Hubert Sauper
- Medienformat : Dolby, Surround-Sound, PAL
- Laufzeit : 1 Stunde und 42 Minuten
- Erscheinungstermin : 7. Dezember 2005
- Darsteller : Diverse
- Untertitel: : Deutsch
- Studio : Tiberius Film
- ASIN : B000AJ9V9W
- Anzahl Disks : 1
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 54,954 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
- Nr. 2,579 in Dokumentation (DVD & Blu-ray)
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Spitzenrezensionen
Spitzenbewertungen aus Deutschland
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Ebenfalls im Booklet sind die Umstände beschrieben, unter denen der Film zustande gekommen ist (sind übrigens auch auf der Internetseite zu finden).
Aber nun zum Film:
Die Bild- und Tonqualität lassen einem die Fußnägel aufrollen, aber so ist das wohl, wenn man Dokumentationen dreht, ohne das man dabei viel Aufmerksamkeit erregen darf. Außerdem würde eine andere Aufmachung dem Inhalt nicht gerecht.
Worum geht es nun? Um den Viktoriasee und den, in den 1950er darin ausgesetzten, Nilbarsch. Wie er das Leben der Menschen in Tansania verändert hat (und am Rande auch das Leben im See, schließlich ist der Nilbarsch viel größer als die anderen Fische und nach dem Menschen und dem Krokodil die Spitze der Nahrungskette geworden). Darum, wie sich die einheimischen Frauen an die Piloten verkaufen, die den Fisch nach Europa fliegen, oder, falls sie vom HI-Virus schon zu stark gekennzeichnet sind, an die Fischer, die hoffen, am See Geld verdienen zu können. Es wird von der Fabrik berichtet, die jeden Tag 500 Tonnen Fischfilet produziert, die nach Europa verkauft werden, während im Land eine Hungersnot herrscht. Und von den Einheimischen, die die Reste essen dürfen, da sie sich die guten Teile nicht leisten können (um sich das anzuschauen sollte man übrigens einen starken Magen haben). Interessant auch der Pfarrer, der einerseits sagt, daß er davon ausgeht, daß von den 350 Dorfbewohnern in den nächsten sechs Monaten 50 an den Folgen von AIDS sterben, aber dennoch nicht zur Nutzung von Kondomen rät, da das Sünde ist.
Kein Film also für Leute, die ein sonniges Weltbild haben und behalten wollen. Für alle anderen eine echte Empfehlung. Eine aufrüttelnde Dokumentation über den Sieg des Kapitalismus über den Verstand.
Ökosystems bzw. eines Nahrungsnetzes haben kann.
Ich fand es gut, dass der Film sich nicht nur auf die Thematik selbst beschränkt, sondern auch die
Auswirkung auf Gesellschaft um den Victoriasee einschließt.
Allerdings gab es auch ein paar Mängel.
Meiner Meinung nach hätte man den Film deutlich kürzen können, oder an manchen Stellen mehr Informationen bzw. Zusammenhänge einbinden können.
Manche Stellen wirken ein wenig aneinandergehängt und nicht vollständig ausgearbeitet.
Diesen Eindruck hatte ich von einigen Aufnahmen, deren Zusammenhang nicht klar war.
Manche Bilder sollten wohl einfach schocken. Das ist verständlich, aber nicht immer hilfreich.
Die Interviews wirkten zum Teil nicht gut integriert.
Ein Beispiel dafür, ist die Frage nach den Waffenimporten im letzten Drittel des Films, die immer wieder gestellt wird.
Man hätte die Tatsache, dass man nicht darüber sprechen will, besser darstellen können.
Insgesamt fehlte manchmal der rote Faden, der die Geschichte hätte besser führen und aufbauen können.
Trotz der Dinge, die mir nicht gefallen haben, hat der Film eine gute Aussage. Die Problematik wurde gut dargestellt. Sowohl die ökologischen, als auch humanen Auswirkungen wurden mit angemessener Deutlichkeit gezeigt.
Der Film ist trotz der geringen Mängel also definitiv sehenswert.
Details zur Produktsicherheit
Siehe Compliance-Details für dieses Produkt(Verantwortliche Person für die EU).
