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Der Selbstmord Europas: Immigration, Identität, Islam Hardcover – 12 Mar. 2018
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Doch warum haben die europäischen Regierungen einen Prozess angestoßen, wohl wissend, dass sie dessen Folgen weder absehen können noch im Griff haben? Warum laden sie Tausende von muslimischen Einwanderern ein, nach Europa zu kommen, wenn die Bevölkerung diese mit jedem Jahr stärker ablehnt? Sehen die Regierungen nicht, dass ihre Entscheidungen nicht nur die Bevölkerung ihrer Länder auseinandertreiben, sondern letztlich auch Europa zerreißen werden? Oder sind sie so sehr von ihrer Vision eines neuen europäischen Menschen, eines neuen Europas und der arroganten Überzeugung von deren Machbarkeit geblendet?
Der Selbstmord Europas ist kein spontan entstandenes Pamphlet einer vagen Befindlichkeit. Akribisch hat Douglas Murray die Einwanderung aus Afrika und dem Nahen Osten nach Europa recherchiert und ihre Anfänge, ihre Entwicklung sowie die gesellschaftlichen Folgen über mehrere Jahrzehnte ebenso studiert wie ihre Einmündung in den alltäglich werdenden Terrorismus. Eine beeindruckende und erschütternde Analyse der Zeit, in der wir leben, sowie der Zustände, auf die wir zusteuern.
- Print length384 pages
- LanguageGerman
- PublisherFinanzBuch Verlag
- Publication date12 Mar. 2018
- Dimensions15.4 x 3.2 x 21.6 cm
- ISBN-103959721056
- ISBN-13978-3959721059
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From the Publisher
Der FinanzBuch Verlag wurde 1997 gegründet um Anleger-, Börsen- und Finanzliteratur im deutschsprachigen Raum zu etablieren. Mittlerweile umfasst das Verlagsspektrum nicht nur Anlage-Ratgeber, sondern auch Literatur zu bedeutenden Wirtschaftsgrößen und zur Wirtschafts- und Finanzpolitik. Der FinanzBuch Verlag ist heute der mit Abstand wichtigste und größte Finanz- und Wirtschaftsverlag im deutschsprachigen Raum. Zu seinen Bestsellerautoren gehören u.a. Börsenlegende Warren Buffett, NIKE-Gründer Phil Knight, Rich Dad Poor Dad-Autor Robert Kiyoasaki, McDonalds-Gründer Ray Kroc, Hedgefonds-Legende Ray Dalio, Virgin-Gründer Richards Branson, Disney-CEO Bob Iger, Napoleon Hill, Tesla-Chef Elon Musk, Tim Ferriss, Ryan Holiday, Tony Robbins, Value-Investing-Legende Benjamin Grahm, der weltbekannte Physiker Neil deGrasse Tyson, Brendon Burchard, Ex-Navy Seal Jocko Willink, Biohacker Dave Asprey, Florian Homm, Robert Green, Bodo Schäfer, Max Otte, Ramit Sethi oder Sandra Navidi.
Bildnachweis: Peshkova/Shutterstock.com |
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Review
The Times
»Ein brillantes, wichtiges und bedrückendes Buch [...] Lesen Sie es!«
Sunday Times
About the Author
Product details
- Publisher : FinanzBuch Verlag; 2. edition (12 Mar. 2018)
- Language : German
- Hardcover : 384 pages
- ISBN-10 : 3959721056
- ISBN-13 : 978-3959721059
- Original title : The Strange Death of Europe
- Dimensions : 15.4 x 3.2 x 21.6 cm
- Best Sellers Rank: 42,188 in Books (See Top 100 in Books)
- 5 in Contemporary History of Europe
- 10 in Foreigners in Germany
- 417 in Political Science
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Reviewed in Germany on 14 September 2019Nach dem lehrreichen Studium des Buches „Kritik der Migration“, welches das ganz bewusste Fördern von Massenmigration nach Europa aus rein wirtschaftlich getriebenen Interessen global wirkender Eliten und Konzerne kompromisslos enttarnt, habe ich mir dieses Buch namens „Der Selbstmord Europas“ zu Gemüte geführt. Auch dieses äußerst penibel recherchierte Werk bestätigt meine bisherigen Vermutungen aufs Ganze und fördert schonungslos zu Tage, wie sich der Großteil des europäischen, politischen Establishments dazu hat hinreißen lassen, sich – wissentlich oder aus purer Naivität – zum leicht zu manipulierenden Vollziehungswerkzeug dieses Unterfangens zu machen. Anstatt eine öffentliche, breit aufgestellte Debatte rund um dieses sehr wichtige Thema unter Einbeziehung der europäischen Bevölkerung zu fördern oder zumindest zuzulassen, haben sich die politischen Führungsspitzen erneut im Hinterzimmer getroffen und letztendlich abermals dazu bekannt, einfach den bereits eingeschlagenen Kurs der uneingeschränkten Willkommenspolitik ohne viel Aufsehen voranzutreiben, ohne sich dabei jemals ernsthaft darüber Gedanken gemacht zu haben, wie all die damit einhergehenden, negativen Begleiterscheinungen in den Griff zu bekommen wären. Dabei muss der Politik mittlerweile doch klar geworden sein, dass beim ungebremsten Aufeinanderprallen von verschiedensten kulturellen Gepflogenheiten auf engstem Raum und innerhalb kürzester Zeit eben unweigerlich Probleme entstehen müssen, welche jedoch noch immer offiziell negiert werden. Verfolgt man die diesbezügliche Berichterstattung in den Mainstream-Medien und vergleicht diese mit eigenen Erfahrungen und Wahrnehmungen im Alltag, so gewinnt man als aufmerksamer europäischer Bürger unweigerlich den Eindruck, als habe die Politik die einseitige Rolle übernommen, Massenmigration ohne Duldung von anderen Meinungen als unvermeidbaren und durchwegs rein positiv zu interpretierenden Aspekt der heutigen Zeit zu manifestieren. Dies gipfelt in der Aufstellung eines sehr gewagten Postulats, nämlich dass die uneingeschränkte Zuwanderung verschiedenster Völker nach Europa ausschließlich eine Bereicherung für die gesamte europäische Gesellschaft mit sich brächte. Die öffentlich-rechtlichen Medien, welche bei ordnungsgemäßer Verbreitung dieser Thesen von der UN auch noch finanziell entlohnt werden, haben dabei die Aufgabe erhalten, den oftmals bereits vorgefertigten Wortlaut an die breite Masse weiterzuvermitteln, ohne dabei fairerweise über jedes Für und Wider wahrheitsgemäß zu berichten bzw. jedem Bürger ganz offen sein eigenes Urteil bilden zu lassen. Gemäß einem entsprechenden Wortlaut aus dem UN-Migrationspakt selbst, soll dabei die jedwede Infragestellung der positiven Natur von Migration im Extremfall sogar sanktioniert werden. Alle Versuche, eine sachliche und vollständig durchdachte Darstellung zu diesem Thema zu erwirken, werden von der politischen Elite, globalen Wirtschaftstreibenden sowie einflussreichen Printmedien sofort als Angstmache deklariert. Dabei wäre dieser Gedanke eigentlich gar nicht einmal so falsch, denn Angst ist immerhin einer jener natürlichen und überlebenswichtigen Indikatoren, welcher lebendige Individuen rechtzeitig auf drohende Gefahren hinweist und zu raschem Handeln zwingt, um nicht selbst auf der Strecke zu bleiben. Pure, blauäugige Naivität hingegen, ohne solch ein groß angelegtes Szenario fertig zu Ende zu denken, ist jedenfalls noch viel unangebrachter, um die anstehenden Migrationsprobleme zu lösen, welche in diesem Buch offensichtlicher und klarer gar nicht mehr belegt werden können. Warum mittlerweile mehr als 50% der europäischen Bevölkerung verstanden hat, dass der bisher eingeschlagene Weg nicht richtig sein kann, die führenden Politiker hingegen aber regelmäßig versuchen, genau das Gegenteil darzustellen, ist der Grund, warum die Gesellschaft derzeit hier so gespalten ist. Die politische Elite weiß eben alles, die einfältige, breite Bevölkerung versteht hingegen nicht einmal die simpelsten Zusammenhänge und Auswirkungen – soweit der allgemein verbreitete Tenor der Massenmigrationsbefürworter.
Ist man – selbst als liberal denkender Europäer – der Meinung, dass hier nicht alles ausschließlich durch die rosarote Brille zu betrachten sei und anstatt ausschließlich falsch verstandenen Emotionen Vorschub zu leisten auch tunlichst etwas natürlicher Hausverstand mit im Spiel sein sollte, so wird man – völlig zu Unrecht – sehr oft schon als Rechts-Populist abgestempelt. Wenn man heutzutage als europäischer Bürger in irgendeiner Weise öffentlich seine Hingezogenheit zu seinen eigenen Wurzeln artikuliert, einheimischen Traditionen, Gepflogenheiten und Bräuchen positiv gegenübersteht, die typische lokale Kulinarik, Musik und Kultur verehrt und vielleicht darüber hinaus auch noch christliche Werte vertritt, dann wird man nicht mehr – wie noch vor wenigen Dekaden üblich – als patriotisch bezeichnet, sondern man bekommt mittlerweile den abfälligen Status eines Nationalisten, eines Rassisten oder im Extremfall sogar eines Nazis verpasst. Nachdem die letzten seriösen Argumente seitens der politisch Linken nicht mehr gefunden werden können, welche es noch hätten schaffen können die durchaus gerechtfertigten Bedenken innerhalb der besorgten Bevölkerung in irgendeiner Form zu zerstreuen, scheint das nunmehr einzig verbliebene Werkzeug zu sein, einigermaßen mitdenkende und betroffene Menschen damit zu diskreditieren, indem man sie ins rechte Eck stellt. Dabei geht es eigentlich um ganz legitime Fragen, welche einer klaren Antwort bedürfen. Jenen gegenüber, welche aus anderen Kontinenten stammen und hier in Europa Fuß fassen wollen, soll hingegen – ohne jedwede Vorbehalte und unter voller Anerkennung ihrer eigenen Moralvorstellungen – uneingeschränktes Verständnis und Toleranz entgegengebracht werden, obwohl dies in deren Ursprungsländern anderen Kulturen gegenüber oftmals überhaupt nicht der Fall ist. Das Ausmaß an offizieller Selbstverleugnung der mühsam etablierten und mittlerweile überall sehr geschätzten europäischen Kultur geht durch Drängen der hiesigen Politik sogar so weit, dass die Nennung des Umstandes, dass Europa seit jeher auf christlichen Wurzeln basiert, vor kurzem sogar aus der EU-Verfassung absichtlich gestrichen wurde. Warum wohl? Vielleicht abermals aus falsch verstandener Toleranz den neuen Zuwanderern gegenüber, welche mit ihrem eigenen Weltbild und ihren eigenen Ansichten natürlich sofort über die Jahrhunderte hinweg gewachsenen europäischen Werte und Regeln stolpern könnten, welche sie ja dann vielleicht sogar selbst zu tolerieren und anzunehmen hätten. Wir wissen aber aus der Vergangenheit, dass sich die Ignoranz geschichtlicher Tatsachen sehr schnell rächen kann. Eine Leugnung des seit jeher vorherrschenden Christentums in Europa und die Negierung der vielen historischen Schlachten, bei denen die immer wieder versuchte Islamisierung Europas erfolgreich abgewehrt wurde, ist genau so, als würde man den Holocaust leugnen. Trotzdem wird dieser Schritt nun hochoffiziell von der Politik vollzogen, so als wolle sich Europa tatsächlich selbst aufgeben, indem es sich fremden Kulturen uneingeschränkt opfert und seine eigenen Interessen abschafft. Kein anderer Kontinent hat dieses sehr merkwürdige Symptom in dieser hohen Ausprägung in seine Politik mitaufgenommen. Man wäre fast geneigt, dies mit dem Stockholm-Syndrom zu vergleichen, wo das Opfer – trotz unfreiwilliger Geißelhaft – dem Peiniger ein gewisses Maß an Sympathie entgegenbringt. Es ist daher für den Großteil der europäischen Bevölkerung überhaupt nicht nachvollziehbar, warum die politischen Weichen trotzdem genauso gestellt wurden, ohne dabei die kritisch denkende Mehrzahl an Personen ohne deren Diskreditierung auch zu Wort kommen zu lassen. Stets die Wahrung der Meinungsfreiheit als wertvollstes, oberstes europäisches Gut zu benennen, und andererseits im Bereich der Massenmigration jedoch anderslautende Aspekte hochoffiziell unterbinden zu wollen, kann daher nur als Heuchelei bezeichnet werden. Bei allem Respekt und bei aller Wertschätzung den agierenden Personen gegenüber muss nun endlich festgehalten werden, dass hier mit Sicherheit andere Wege beschritten werden müssen, bei welchen auch auf die Bevölkerung gehört wird.
Der Grund, warum Integration unter Berücksichtigung der extrem hohen Anzahl an Zuwanderern in Europa nicht so stattfinden kann wie von der Politik einst geplant, ist der Umstand, dass es für Migranten hauptsächlich nur Rechte (zum Zweck des Bezugs von Beratungs-, Sach- und Geldleistungen) gibt, welche sie in den neuen Zielländern in Anspruch nehmen können, jedoch keine verbindlichen Pflichten, welche sie zwecks besserer Eingliederung in ihr neues Zielland unbedingt zu befolgen hätten. Es gibt jedenfalls keinerlei Gesetze, welche Migranten verbindlich vorschreiben würden, die lokale Sprache des Ziellandes innerhalb einer angemessenen Zeit zu erlernen und sich halbwegs mitteleuropäisch zu kleiden. Jedwede Gewänder in öffentlichen Bereichen, welche sich bereits aus der Ferne unverwechselbar einer bestimmten Religion zuordnen lassen, zeugen jedenfalls nicht gerade von einem ausreichenden Integrationswillen, da die inszenierte Zurschaustellung der eigenen, religiösen Einstellung nach außen hin in unseren Kreisen einfach nicht üblich ist. Und selbst wenn zum Beispiel von Muslimen immer wieder entgegnet wird, die Burka oder das Kopftuch seien doch keine religiösen Symbole, so sei darauf hingewiesen – so wie der Autor treffend anmerkt – dass hier in unseren Breiten keinerlei Sandstürme zu erwarten sind, welche solch extrem körperbedeckende Schutzmaßnahmen erforderlich machen würden. Von den Migranten selbst wäre daher vor allem die eigene Bereitschaft mitzubringen, sich aktiv in die neue Gesellschaft einzubringen und mit dieser irgendwann einmal sogar selbst verschmelzen zu wollen. Hierfür ist wie gesagt ein Mindestmaß an Eigeninitiative – ja, vielleicht sogar etwas Überwindung – notwendig; dies kann aber keinesfalls ausschließlich die Holschuld des Ziellandes sein, welches ohnehin ausreichend versucht, die Rahmenbedingungen für jeden einzelnen Neustart hier im Land zu setzen. Für viele Zuwanderer ist es aber natürlich viel einfacher, bloß die angebotenen Leistungen des großzügig agierenden Wohlfahrtsstaates zu konsumieren, jedoch die bisherigen Gepflogenheiten und Moralvorstellungen des Ursprungslandes unverändert beizubehalten, selbst wenn diese Werte diametral zum geltenden, lokalen Recht stehen mögen. Anstatt (von der Politik vielleicht damals noch wirklich gut gemeinte) musterhaft geplante Migrationsprozesse wohlwollender Zuwanderer in der Praxis beobachten zu können, entstehen hingegen – nicht zuletzt durch zu rasch stattfindende Zuwanderungsbestrebungen aber keinerlei verbindliche Verhaltensvorgaben – zumeist nur Parallelgesellschaften, welche ihr Dasein im neuen europäischen Niederlassungsgebiet lediglich als territoriale Erweiterung ihres Ursprungslandes sehen und deren Personen oftmals nicht den Willen aufbringen wollen, selbst Teil jener Nationalität zu werden, welche sie aufgenommen hat. Der Politik dürfte es mittlerweile immer noch schwerfallen öffentlich einzugestehen, dass dies genau jene Entwicklung der letzten Jahre ist, welche ganz anders geplant war. Man ging ganz blauäugig davon aus, dass viele Zuwanderer entweder später wieder in ihre ursprüngliche Heimat zurückkehren würden, um – zum Beispiel nach Erlernung neuer Fähigkeiten – zur wirtschaftlichen Stärkung (oder im Extremfall zum Wiederaufbau) ihrer Heimatregionen beizutragen; oder im Falle des Bleibens sich spätestens ab der zweiten Generation so in die bestehende Gesellschaft eingegliedert zu haben, sodass aus ihnen sozusagen „echte“ Europäer geworden sind. Leider trifft dieser Verlauf in den wenigsten Fällen zu.
Selbst die deutsche Bundekanzlerin Merkel gab 2010, also noch lange vor Ausbruch der Flüchtlingskrise 2015/2016 in einer besonnenen Minute zu, dass das Projekt Migration aus den besagten Gründen gescheitert sei. Damals war der Anteil an Asyl(be)werbern in Europa noch sehr überschaubar. Was sich allerdings bis zum Höhepunkt der Krise (und sogar bis zum heutigen Tag) an dieser vollkommen richtigen Erkenntnis von damals geändert haben soll, bleibt uns die Politik aber noch immer schuldig. Anstatt die schmerzlichen Fehler der jüngeren Vergangenheit in der Massenmigrationspolitik einzugestehen und daraus zu lernen, wurde – unter dem Motto „Jetzt erst recht“ das Gegenteil weiterbehauptet und mit Durchhalteparolen wie „Wir schaffen das“ den Bürgern vorgegaukelt, das bisherige Konzept würde tatsächlich aufgehen, egal wie viele Zuwanderer auch noch nach Europa kommen würden. Das Bemerkenswerte an dieser Sache ist, dass genau jene Zielländer, welche – in Bezug auf ihre eigene Einwohnerzahl – in der besagten Krise die meisten Migranten aufgenommen haben, nämlich Österreich, Deutschland und Schweden, nach wie vor im europäischen Kontext als vorwiegend rassistisch gelten. Offenbar wissen andere Länder, welche etwa gar keine Einwanderer zulassen, dies sehr gut für sich zu nutzen, indem sie den Druck auf die üblichen Verdächtigen noch weiter erhöhen und gleichermaßen von deren eigener Einwanderungspolitik ablenken. Was später – also im Nachhinein gesehen – auch immer die richtige Verhaltensweise gewesen sein mag, um die eigene Bevölkerung von zu massiver Zuwanderung zu schützen; einen gewissen Trend kann man sich schon ausmalen. Immerhin kann man jetzt schon sagen, dass jene europäischen Länder, welche am freizügigsten den Zuwanderern gegenüber agieren werden, aufgrund von finanziellen Umverteilungen letztendlich der einheimischen Bevölkerung gegenüber nur mehr einen geringeren Lebensstandard als bisher zugestehen werden können, bis hin zum Verlust der eigenen Identität. Es ist unbestritten, dass sich die bestehende, einheimische Bevölkerung Europas weit weniger vermehrt als der immer mehr anwachsende Anteil an Zuwanderern. Es ist daher durchaus nicht falsch, tatsächlich langfristig über den Begriff eines Bevölkerungsaustausches (übrigens der offizielle Begriff aus einer diesbezüglichen, offiziellen UN-Studie von 2001) zu sprechen, sollte sich in Zukunft nichts am derzeitigen Trend ändern. Dabei ist die von der Politik und Wirtschaft immer wieder propagierte Aussage, Europa müsse einwohnermäßig unbedingt wachsen um konkurrenzfähig zu bleiben, strenggenommen falsch. Um den derzeitigen Lebensstandard für jeden Bürger zu erhalten, ist es sogar vorteilhaft, wenn der Bildungsdurchschnitt durch Zuwanderer, z.B. von Drittwelt-Ländern, nicht drastisch sinkt. Statt Zuwanderung könnte die bestehende Bevölkerung umso mehr durch finanzielle Zuwendung für Weiterbildung und Qualifikation profitieren. Entweder man bezeichnet sich als Sozialstaat, bei welchem zumindest sichergestellt ist, dass jeder Staatsbürger abgesichert ist und nicht durch den Rost fällt, oder man ist Einwanderungsland, welches die uneingeschränkte Massenmigration gutheißt und aktiv fördert. Beides gleichzeitig ist unmöglich und widerspricht sich von selbst – alleine der Aspekt der nicht durchführbaren Finanzierbarkeit spricht Bände. Seit der Flüchtlingskrise wurde bisher in mehr als 1 Mio. Fällen europaweit kein Bleiberecht für Asyl(be)werber ausgesprochen. Strenggenommen müssten die entsprechenden Rückführungen schon lange eingeleitet worden sein; dies scheitert allerdings an einigen, ebenso zuvor von der Politik unbedachten Tatsachen. Zum einen nehmen manche Staaten ihre zuvor abgewanderten Bürger erst gar nicht mehr zurück, zum anderen tauchen manche vor ihrer Abschiebung gezielt ab, da seitens den Behörden alles sehr transparent (unter Vorankündigung des Abholtermins) abgehandelt wird. Darüber hinaus stünde ohnehin kein Staatsbudget für die Durchführung aller Abschiebungen zur Verfügung; man lässt es daher am besten gleich sein, da es viel einfacher und vorerst billiger erscheint. Und genau hier eröffnet sich jene Strafverschärfung, welche eigentlich bedingen müsste, dass beim nächsten Flüchtlingsschwall umso weniger Neuankömmlinge ins Land zu lassen wären. Aber auch dies wird von der Politik natürlich derzeit nicht berücksichtigt oder sogar absichtlich unter den Tisch gekehrt.
Verstörend für Europäer ist jedenfalls auch die Tatsache, dass selbst unter Zuwanderern starke Spannungen und Verfeindungen herrschen, welche aus den Krisenregionen bis hin in die vorläufigen Asylunterkünfte des europäischen Ziellandes mit importiert werden, wo so mancher Disput in einer Messerstecherei endet. Wenn unter Insassen eines Bootes, welches sich zum Beispiel über den Weg des Mittelmeers Richtung Europa aufgemacht hat, noch immer keinerlei Zusammenhalt, Konsens oder Solidarität etabliert werden kann, obwohl doch alle – im wahrsten Sinne des Wortes – im selben Boot sitzen und gemeinsam dasselbe Ziel anstreben, so ist dies wahrlich Zeugnis stumpfsinnigen, rückwärtsgerichteten Denkens, welches man normalerweise mit dem Mittelalter assoziiert. Wie der Autor nach eindringlicher Befragung einiger Betroffener einer solchen Überfahrt nach Europa an einem tragischen Beispiel festhält, gab man von muslimischer Seite her einem mitfahrenden christlichen Geistlichen, welcher zwischendurch am Boot für eine gute Ankunft am neuen Kontinent betete, die Schuld am schlechten Wetter. Unter dem Vorwand, jener habe durch die Anbetung des falschen Gottes erst diese kritische Situation verursacht, identifizierte man daraufhin alle Christen und schmiss sie kurzerhand gleich alle über Bord. Um ehrlich zu sein, hat aus meiner persönlichen Sicht jeder, welcher genau diese Art von Weltanschauung oder Moral aktiv unterstützt, egal von woher er auch kommen möge, sein Anrecht auf Einreise nach Europa automatisch verwirkt. Dabei wird ohnehin meist schon großzügig darüber hinwegsehen, dass mit der Bezahlung eines Schleusers (in Österreich auch Schlepper genannt) strenggenommen der erste Strafbestand erfüllt ist; immerhin wurde eine illegale Handlung vom Zuwanderer selbst beauftragt und finanziert.
Leider lassen viele Vorkommnisse in Zusammenhang mit Migranten anderer Kulturen erkennen, dass die Anwendung von Gewalt für diese stets ein erlaubtes Mittel zum Zweck ist; speziell unter den jungen, männlichen Asylwerbern, welche für den Großteil des kriminellen Anstiegs an Verbrechen verantwortlich sind. Dies ist ein wichtiges Indiz dafür, dass solch ein Gedankengut überhaupt nicht mit dem heutigen europäischen Gedanken in Einklang zu bringen ist. Ist man mit diesen Regeln erst einmal aufgewachsen, sind diese auch nicht mehr ohne Weiteres – zum Beispiel durch spezielle Werteschulungen im Zielland – so einfach aus den Köpfen der Migranten herauszubekommen, da einfach ein ganz anderes Gerechtigkeitsverständnis vorherrscht bzw. ganz andere Regeln im Ursprungsland galten. Blutrache, Ehrenmorde, Frauenbeschneidungen, Zwangs- oder Mehrfach-Ehen etc. mögen zwar dort üblich gewesen sein, sind aber nun einmal nicht mit europäischem Recht vereinbar. Bei der Einhaltungskontrolle dieser geltenden Gesetze wurde bisher seitens der europäischen Vollzugsbehörden viel zu oft weggesehen, um nicht selbst in den Verdacht eines möglichen Rassismus-Dunstkreises zu geraten; der Großteil der befragten Zuwanderer gibt aber aus freien Stücken – und sogar äußerst stolz – zu, alle seine ursprünglichen Regeln und Bräuche weit über das lokal geltende Recht des neuen Einwanderungslandes zu stellen, so als wäre dies ohnehin überall geduldet. Zeigt man solche Diskrepanzen falsch verstandener Toleranz ganz normal bei Vorkommnissen im Alltag auf, so ist man als Privatperson natürlich wiederum nur der Rassist, wie eingangs bereits erwähnt. Offensichtlich ist dies die neue Art von Political Correctness.
Ich hätte eigentlich noch gerne andere, wichtige Aspekte zum politischen Islam hier in Europa angeführt; die Zeichenbeschränkung für Amazon-Rezensionen zwingt mich allerdings, hier an dieser Stelle aufzuhören.
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Reviewed in Germany on 3 October 2024Wer immer noch blauäugig auf die Migrationspolitik blickt, insbesondere aus dem islamischen Kulturkreis, dem sei dieses brilliante Buch wärmstens empfohlen. Die gute Nachricht ist, noch ist es nicht zu spät, die Zustände wieder umzukehren.
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Reviewed in Germany on 19 March 2018Da ich bereits mehrere Bücher zum Thema Migration gelesen habe, war ich zu Beginn der Lektüre von Douglas Murrays "Der Selbstmord Europas" auf einiges gefasst. Der Inhalt ließ mich ähnlich verstört zurück wie Sieferles Buch über das Migrationsproblem.
Murray entwickelt seine Darstellung anhand der Ereignisse, die sich seit den 1990er Jahren in Westeuropa und Skandinavien zutrugen. Vieles - vor allem die Ereignisse in Deutschland - wird dem interessierten Leser, der sich mit dem Thema bereits anderweitig beschäftigt hat, bekannt sein, vieles aber auch nicht. Das gilt besonders für die Entwicklung in Großbritannien, Frankreich und Schweden, die Murray mit großer Detailfülle und Eindringlichkeit beschreibt. Wie in Deutschland, so zeigen sich auch in den genannten Ländern überall ähnliche Phänomene: Was in den 1950er Jahren zunächst in kleinem Rahmen als zeitlich begrenzte Arbeitsmigration geplant war, verstetigte sich zur dauerhaften und massenhaften Einwanderung, für die keine Konzepte vorlagen. Regierungen und staatliche Behörden improvisierten, steuerten die Zuwanderung nur unvollkommen oder gefielen sich in unkritischer "Weltoffenheit". Um sich nicht dem oft vorschnell erhobenen und zunehmend ritualisierten Vorwurf des Rassismus auszusetzen, wurden auftretende Probleme und gewaltsame Kofrontationen oft vertuscht bzw. relativiert oder man schob die Verantwortung der (Noch-) Mehrheitsgesellschaft zu, da sie angeblich zu wenig Verständnis für die Zuwanderer aufgebracht habe. Behauptungen der Migrationsbefürworter, die sich bei näherer Betrachtung als maßlose Übertreibungen oder Lügen herausstellten ("Fachkräfte", "Bereicherung" etc.), sollten aufkommende Verunsicherung und Kritik aus den Reihen der angestammten Bevölkerung beschwichtigen. Zusätzlich verschärft wurden die Probleme durch einen immer aggressiver auftretenden Islam, mit dessen Erstarken angesichts der früheren säkularen Orientierung in Ländern der Dritten Welt niemand gerechnet hatte. Auf alle diese Herausforderungen hat Westeuropa bis heute keine passende Antwort gefunden, sondern es scheint sich seinem Schicksal, d.h. Niedergang und Transformation in sich fraktionierende, teils islamisierende Gesellschaften mit kontinuierlich sinkendem Anteil europäischer Bevölkerung, zu ergeben. Murrays Darstellung der mentalen Hintergründe für Dekadenz und Degeneration westeuropäischer Gesellschaften halte ich für einen besonders interessanten Abschnitt seines Buches. Murray nennt zum einen den Verlust christlicher Überzeugungen, die u.a. durch wissenschaftliche textkritische Untersuchungen der Bibel und Charles Darwins Evolutionstheorie ausgelöst wurden. Zum anderen beschreibt er eine allgemeine Sinnkrise und mentale Ermüdung, anhaltende Selbstzweifel und Selbstanklagen der Europäer, von denen sich viele als Nachfahren schuldig gewordener Rassisten, Imperialisten und Völkermörder empfinden, die angeblich für das Leid der ganzen Welt Verantwortung tragen. Immer wieder weist Murray auf die doppelten moralischen Standards des Diskurses hin, indem Verfehlungen bzw. Verbrechen von Angehörigen außereuropäischer Völker mit Nachsicht oder gar Verschweigen behandelt, Verbrechen europäischer Völker jedoch mit großem Aufwand ans Licht gezerrt und Sühneleistungen dafür auf die heute lebenden Generationen übertragen werden. Eine weitere Quelle der gegenwärtigen mentalen Schwäche glaubt Murray in der europäischen Denktradition und Kultur zu erkennen, die bereits Ende des 19. Jahrhunderts auf einen Endpunkt zutrieb und von Todessehnsucht erfüllt war. Einen überzeugenden Ausweg aus diesem Dilemma kann Murray nicht aufzeigen, da er auf die Unmöglichkeit hinweist, glauben zu können, wenn man es nur wünsche. Als vorherrschende Tendenz der Gegenwart erkennt er eine sehr oberflächliche seichte Kultur, die vor allem auf Zerstreuung und maßlosen Konsum ausgerichtet ist.
Auch das Ende des Buches kann die düstere Stimmung, die den Leser bis dahin ergriffen hat, nicht aufhellen - im Gegenteil: Murray glaubt nicht an eine grundlegende Wende der Migrationspolitik und hat nur wenig Hoffnung, dass sich der Selbsterhaltungstrieb der westeuropäischen Völker durchsetzen könnte, auch wenn er in einem Nachwort auf die Wahlniederlagen migrationsfreundlicher Parteien in mehreren Ländern hinweist. Vielmehr glaubt Murray, dass die politische "Elite" Westeuropas ihren Kurs - von kleinen Veränderungen und Zugeständnissen abgesehen - weitgehend beibehalten und damit die innere Auflösung ihrer Gesellschaften fördern wird. Prognosen und statistische Berechnungen für das auf diesem Weg bereits weit fortgeschrittene Schweden zeigen, dass das um 1950 ethnisch homogene Land 2050 selbst bei vollständiger Einstellung der muslimischen Einwanderung einen muslimische Bevölkerungsanteil von 11 Prozent haben wird. Sollte die bisherige Zuwanderungspolitik beibehalten werden, wird ein muslimischer Bevölkerungsanteil von 31 Prozent prognostiziert. Auch andere Staaten werden ihr Gesicht und ihre Lebensform in einer Art und Weise verändern, die heute kaum vorstellbar ist.
Das Buch ist in einem flüssigen und sehr gut lesbaren Stil geschrieben, kann an manchen Stellen jedoch nicht verleugnen, dass es sich um eine Übersetzung handelt. Manche Kürzungen und einige zusätzliche Fußnoten zum Beleg der Angaben hätten nicht geschadet. Insgesamt betrachtet ist Murrays Buch ein verstörend wichtiger Beitrag, der auf den Büchertisch aller politisch interessierten Leser gehört - und der deutschen Politiker, die eine migrationspolitische Fehlentscheidung nach der anderen treffen, ohnehin.
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Reviewed in Germany on 4 June 2018aber irgendwann wiederholen sich die Dinge an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit. Ich habe das Buch interessiert gelesen, aber nach der Hälfte zur Seite gelegt. Was ich wichtiges versäumt habe, weiß ich nicht.
Was man lernen kann: Franzosen und Briten hatten die Probleme der starken Migration schon früher und sie leiden darunter. Die Integration hat nicht geklappt. Das ist beispielsweise der Grund, warum die Briten bei einer Verteilung der Flüchtlinge nicht mehr mitmachen wollten. Die Frage ist, warum Deutschland von UK und Frankreich nicht lernte.
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philippe grasserReviewed in France on 13 December 20245.0 out of 5 stars Visionary
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