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Die Avantgarde der Angst (Fröhliche Wissenschaft) Taschenbuch – 29. Oktober 2020
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- Seitenzahl der Print-Ausgabe191 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberMatthes & Seitz Berlin
- Erscheinungstermin29. Oktober 2020
- Abmessungen9.6 x 2 x 18 cm
- ISBN-103957579511
- ISBN-13978-3957579515
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Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : Matthes & Seitz Berlin; 4. Edition (29. Oktober 2020)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 191 Seiten
- ISBN-10 : 3957579511
- ISBN-13 : 978-3957579515
- Abmessungen : 9.6 x 2 x 18 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 191.643 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 131 in Energiepolitik (Bücher)
- Nr. 196 in Kriminalität in Wirtschaft & Politik
- Nr. 1.652 in Ängste (Bücher)
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Schicht für Schicht schält Prof. Bolz heraus, wie Ängste, Schuldgefühle, Angstlust, Furcht und Panik die Risikoabwägung und die kritische Vernunft in der gesellschaftspolitischen Diskussion außer Kraft setzen: „Panik“, die „als Instrument der Aufklärung“ eingesetzt werden darf „als Erziehung durch Einjagen von Angst“, S.75.
Prof. Bolz setzt sehr viele Akzente. Ich greife wenige heraus, um einen Eindruck erahnen zulassen. Er behandelt „Gefälligkeitswissenschaftler“, „die Angstindustrie der Medien“, „die politisch-mediale Elite der Öko-Bewegung“, die davon ausgeht „…, dass man durchaus ein wenig fälschen kann, wenn es der guten Sache dient […]: die weiße [platonische] Lüge. Gemeint ist die Übertreibung der Tatsachen in volkspädagogischer Absicht.“ (S.24). Psychoanalytische Betrachtungen, wie im Kapitel Generation Greta, untermauern, dass diese Altersgruppe „extrem intelligente, aber unreife Menschen“ „produziert“. Er zeigt die „Konsequenz des Ökologischen Fußabdruckes im Horizont des Katastrophendiskurses“ auf, S.36, als „ökologischen Menschenhass“. Mit der logischen Konsequenz, „dass der Mensch nicht mehr wert sei als eine Pflanze.“ Damit stehen wir wieder hinter den Werten der Aufklärung. Es ist eine Entwicklung in unserer heutigen „infantilen Gesellschaft“ hin zu einem „paternalistischen Staat“ festzustellen, S.47. Mit „Schubser in die richtige Richtung“. Bolz zeigt auch hier die übergeordnete Konsequenz: „Diese hochmoderne Form der Demokratie lässt sich von Despotismus kaum mehr unterscheiden.“ Das Konzept eines mündigen Bürgers als Souverän aus Staatsverständnis der Aufklärung wird so stückweise überwunden. Ein für mich überraschender Punkt war auf S. 48 seine Kritik an der „Propaganda für Teamarbeit“ als „Austreibung von Individualität und Wettbewerb“, die „konformistische Charaktere“ hervorbringt. Sehr schön arbeitet Bolz auf S.61 Angst und Katastrophe als „komplementäre“ Elemente heraus. … An vielen Stellen zeigt Prof. Bolz den Charakter des Öko-Absolutismus, der sich als neue Religionsform geriert. Unser Leben soll sich „in ein einziges Bußritual“ verwandeln, S. 166. „An die Stelle der Analyse tritt Selbstanklage“, S.167.
Dichte, prägnante, treffsichere Formulierungen kennzeichnen Bolz Sprache. Oft lese ich sie zweimal, um sowohl ihre ganze Sinnschärfe und Schönheit als auch ihre Tiefgründigkeit und Folgewirkung in ihrer Kürze zu erfassen. Die meist verborgenen, politischen, psychologischen Angst- Ursache Wirkungszusammenhänge greifen auf der Gesellschaftsebne wie Zahnräder ineinander. Wer in den gesellschaftlichen Motorenraum der Öko-Agenda blicken will, wird hier fündig. Bolz lässt die Schleier fallen! Klare Leseempfehlung.
Die Kontroversen um die je aktuell gesetzten oder auch sich aufdrängenden Themen gelten ihm als infantil und deshalb auch als komplexitätsreduziert. Aus dem eigentlich nötigen Versuch, Phänomene zu verstehen wird eine angstgeleitete Abwehr, die sich aus Illusionen der Harmonie (mit der Natur) speisen oder bei anderen Akteuren aus Geschäftsinteressen (Fördermittel, Schlagzeilenproduktion etc.) oder auch Herrschaftsinteressen.
Die daraus entstehenden apokalyptischen Schwärmereien haben eine zutiefst religiöse Dimension und lösen als solche herkömmliche Glaubenssysteme ab.
Den Schreibstil von Bolz ist gut zu verstehen. Erstaunlich viele Sätze sind derart präzise formuliert, dass sie einen aphoristischen Charakter erhalten. Sie können alleine stehen und bestehen und laden schon so zum Nachdenken ein.
Wir wissen spätestens zwar seit Max Weber, dass sich religiöse Heilserwartung verschieben können, dass sich also religiöse Haltungen mit neuen weltlichen Elementen verbinden können und somit eine Richtungsänderung erfahren. Die hier vorgelegt Analyse nimmt solche theoretischen Vorlagen auf und entwickelt und bezieht sie sehr scharfsinnig auf aktuelle Entwicklungen. Das ist überaus lesenswert und damit empfehlenswert.
Schwerer verständlich wird alleine das letzte kurze Kapitel über die philosophischen Grundlagen. Horkheimer, Adorno, Benjamin und Luhmann seien hier als Stichworte genannt.
Die Kontroversen um die je aktuell gesetzten oder auch sich aufdrängenden Themen gelten ihm als infantil und deshalb auch als komplexitätsreduziert. Aus dem eigentlich nötigen Versuch, Phänomene zu verstehen wird eine angstgeleitete Abwehr, die sich aus Illusionen der Harmonie (mit der Natur) speisen oder bei anderen Akteuren aus Geschäftsinteressen (Fördermittel, Schlagzeilenproduktion etc.) oder auch Herrschaftsinteressen.
Die daraus entstehenden apokalyptischen Schwärmereien haben eine zutiefst religiöse Dimension und lösen als solche herkömmliche Glaubenssysteme ab.
Den Schreibstil von Bolz ist gut zu verstehen. Erstaunlich viele Sätze sind derart präzise formuliert, dass sie einen aphoristischen Charakter erhalten. Sie können alleine stehen und bestehen und laden schon so zum Nachdenken ein.
Wir wissen spätestens zwar seit Max Weber, dass sich religiöse Heilserwartung verschieben können, dass sich also religiöse Haltungen mit neuen weltlichen Elementen verbinden können und somit eine Richtungsänderung erfahren. Die hier vorgelegt Analyse nimmt solche theoretischen Vorlagen auf und entwickelt und bezieht sie sehr scharfsinnig auf aktuelle Entwicklungen. Das ist überaus lesenswert und damit empfehlenswert.
Schwerer verständlich wird alleine das letzte kurze Kapitel über die philosophischen Grundlagen. Horkheimer, Adorno, Benjamin und Luhmann seien hier als Stichworte genannt.
