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Die Islamische Eroberung der Welt Hardcover – 24 Sept. 2018

4.5 4.5 out of 5 stars 5 ratings

Dem gebürtigen Perser Fazel Gheybi ist es gelungen, jene Aspekte in den Vordergrund zu stellen, welche in der europäischen Islamdebatte schlicht unter den Tisch fallen. Dabei ist zu spüren, wie sehr er sich danach sehnt, die Fremdherrschaft der arabischen Ideologie über sein Volk überwinden zu können – um dabei einen Aspekt darzulegen, der in der europäischen Debatte bislang gänzlich ausgeblendet wird. Gheybi sagt, es sei in den meisten jener Völker, die einst vom Islam unterworfen wurden, über die Zeit zu einer Synthese gekommen zwischen jenen in der Volksidentität verankerten, vorislamischen Vorstellungen mit jenem Zwangsdiktat des Mohammed. So sei es dort, wo der Islam auf eine Hochkultur getroffen sei, eine Humanisierung der Wüstenphilosophie erfolgt mit der Konsequenz, dass dort ebenso wie in den christlich geprägten Ländern ein absolutes Unverständnis herrsche darüber, was jene Muslime, die sich wortgetreu auf den Koran berufen und in seinem Namen zu Mördern und Schlächtern werden, im Namen des Islam tun. Es ist nicht nur der Überblick über den Siegeszug der Wüstenideologie, den Gheybi gerade auf eine für den Europäer gut nachvollziehbare Weise bietet. Es ist auch der Kampf gegen das Vergessen und die Hoffnung des Humanisten auf eine friedliche Zukunft des Islam in der Gemeinschaft mit anderen Religionen und Philosophien ebenso wie die stille Bitte, dass sein persisches Volk zurückfinden möge zu jenen Werten, die es geprägt hatten, bevor es vom Islam vergewaltigt wurde. Dieses Buch ist ein Werk, das jedem Europäer, der unabhängig davon, ob er mit Argwohn oder mit Begeisterung dem Phänomen Islam gegenübersteht, einen Überblick über eben dieses Phänomen verschaffen kann. Wichtiger noch aber – und das ist das eigentlich zutiefst Bedauerliche – wäre dieses Buch jedoch für die Selbsterkenntnis jener, die es niemals lesen werden: Jene Muslime, die in ihrem Verfangen-Sein in einem Kollektiven Stockholmsyndrom die kulturellen Wurzeln ihrer eigentlichen Herkunft vergessen, verdrängt haben und sich widerspruchslos jenen Gesetzen unterwerfen, die ein barbarischer Nomade sich vor rund 1.400 Jahren erdachte, um sich damit zum Alleinherrscher seiner Wüstenvölker aufzuschwingen. Es gelang ihm dieses mit einer im Sinne humanistischen Denkens unvorstellbaren Brutalität – und es gelang seinen Nachfolgern etwas, an das er selbst vielleicht noch nicht zu glauben wagte: Auf dieser Barbarei der Zerstörung die Vernichtung zahlreicher Hochkulturen aufzubauen und ein kollektivistisch-totalitäres Reich zu schaffen, in dem bis heute der manchmal aufblitzende Wunsch nach individueller Selbstbestimmung mit den Instrumenten des frühen Mittelalters bekämpft wird, wenn in dem Arabien der Söhne Sauds Islamkritiker langsam zu Tode gepeitscht oder im Iran der klerikalen Greise solche und andere, die der Koran der Widernatürlichkeit oder der Abtrünnigkeit bezeichnet, erhängt werden. Scheinbar schreibt Gheybi für den aufgeklärten Europäer, dem es nach mehr Kenntnis verlangt über etwas, das ihm fremd ist und dessen unabdingbarem Vordringen er letztlich hilflos gegenüber steht. Tatsächlich aber schreibt Gheybi vor allem auch für jene, die wie er unter dem Islam geboren und aufgewachsen sind – und von denen er sich erhofft, dass sie das klerikal-totalitäre Diktat überwinden und zu selbstbestimmten Individuen werden mögen. Ein Wunsch – nein, eher eine Hoffnung – der man sich unbedingt anschließen kann auch dann, wenn einem der Glaube fehlt daran, dass es so werden könnte.
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4.5 out of 5 stars
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Top reviews from Germany

  • Reviewed in Germany on 19 May 2021
    Ich bin jedem Buchhändler dankbar, der wenig nachgefragte aber wertvolle Literatur anbietet.
  • Reviewed in Germany on 19 February 2020
    Gheybi schildert den Islam aus ungewohnter Perspektive, die dem „schon lange in diesem Land lebenden“ Leser den Atem stocken lässt, erwartet der doch bei der Lektüre den unangekündigten Besuch der Gedankenpolizei, um einen weiteren Islamophoben zu entlarven; doch der Autor selbst outet sich unmissverständlich als Angehöriger einer Glaubensminderheit mit Wurzeln in der persischen Hochkultur und stellt gut begründet fest: Der Islam war nie Friedensreligion, wie die politisch korrekte veröffentlichte Meinung der aufgeklärten westlichen Welt glauben machen will!.
    Rational im Sinne der Frankfurter Schule analysierend, erweitert um die Emotionalität der Hannah Ahrendt, schildert Gheybi die Rolle der muslimischen Religion in ihrer historischen Entwicklung, beginnend mit dem Kampf der arabischen Wüstenvölker untereinander. Islam und Scharia schreiben Gegebenheiten dieser Zeit und dieser Räume fest, als Familien, Clans, Stämme in feindlicher Umgebung durch Überfälle auf Siedlungen oder Karawanen sich das Hab und Gut anderer aneigneten.
    Dabei tötete man die Männer brutal, raubte bzw. versklavte Frauen und Kinder, rechtfertigte gleichzeitig das eigene Vorgehen durch göttlichen Dispens, verkündet durch dessen Propheten.
    In gleicher Weise ging man gegen benachbarte Kulturnationen vor, zerstörte Städte und Regionen, entvölkerte ganze Landstriche, beflügelt durch Aussicht auf Beute oder Belohnung im Jenseits; der Islam als Religion verbreitete sich durch Gewalt und Drohung, quasi über die „Identifikation mit dem Aggressor“ („Stockholm-Syndrom“) unter den unterworfenen Völkern, die Reste der eigenen Kultur bewahrten, auf denen man bei einer Reform des Islam aufbauen könnte.
    Der Autor beschreibt die Rückständigkeit islamischer Gesellschaften auf Grund der Rigidität ihrer Religion, selbstverschuldeter Ursachen und Auseinandersetzungen innerhalb des Islam.
    Die „islamische Erweckung“ des Iran, der Sturz des Schahs und der Zerfall der Sowjetunion änderten die Verhältnisse total, gaben dem Islam neue Möglichkeiten der Ausbreitung: Westliche Linke sympathisieren mit diesem politischen Islam, sehen in ihm den Ersatz für das verlorene Proletariat, hoffen, die Vereinbarkeit von Sozialismus und Islam für eigene Zwecke nutzen zu können, nicht erkennend, dass sie selbst als Mittel zum Zweck genutzt werden, um die westlichen Staaten, die von außen unbezwingbar waren, nun von innen durch Migration zu unterwandern; die christlichen Kirchen spielen aus eigennützigen Motiven mit.
    Verfehlte Vergangenheitsbewältigung in Deutschland – Tomas Spahn analysiert die Zusammenhänge - mit ihrer Form von Religionsfreiheit bietet dem Islam staatlich geförderte Umsetzung eigener Ziele; einen europäischen Islam wird es nicht geben.
    Die Werte freiheitlich-demokratischer Gesellschaften sind in historischen Dimensionen in Gefahr; heute werden die Weichen gestellt!
    Das Buch besticht durch klare Sprache und deutliche Position; man sollte es bis zum Schluss lesen, um aktuelle Entwicklungen einordnen zu können.
    3 people found this helpful
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  • Reviewed in Germany on 23 October 2018
    Es lässt sich leicht lesen. Die Auswahl der Themen ist zusammenhängend und interessant. Es wurden jedoch viele Themen sehr kurz behandelt. Daher handelt es sich viel mehr um ein Lesebuch im journalistischen Kontext. Es gibt Zitaten teilweise ohne korrekte Quellenangaben und noch viel wichtiger: eine Bibliographie fehlt!
    6 people found this helpful
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  • Reviewed in Germany on 7 January 2019
    Das Buch ist sehr spannend zu lesen. Es vermittelt viele geschichtliche Details zur Entwicklung des Islam in einer kompakten Form, die sonst nicht so schnell zugänglich sind und bietet neue Blickwinkel. Es ist durchaus geeignet, den Islam aus einer neuen Sicht zu betrachten und die Akzeptanz des Islam vom Standpunkt der Multi-Kulti-Gesellschaft zu hinterfragen. Allerdings sind manchmal die Schlussfolgerungen nicht sehr ausführlich belegt.
    3 people found this helpful
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