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Der neue Mensch: 1917-1923 Taschenbuch – 15. Februar 2018
Kaufoptionen und Plus-Produkte
- Seitenzahl der Print-Ausgabe504 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberVerlag zeitgeist Print & Online
- Erscheinungstermin15. Februar 2018
- Abmessungen13.1 x 4.1 x 21.2 cm
- ISBN-103943007138
- ISBN-13978-3943007138
Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : Verlag zeitgeist Print & Online; 1. Edition (15. Februar 2018)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 504 Seiten
- ISBN-10 : 3943007138
- ISBN-13 : 978-3943007138
- Abmessungen : 13.1 x 4.1 x 21.2 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.011.657 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 10.952 in Familiensaga
- Nr. 65.015 in Historische Romane (Bücher)
- Kundenrezensionen:
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Spitzenrezensionen
Spitzenrezensionen aus Deutschland
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Positiv gefällt mir...
+ die Liebesgeschichte zwischen Anna und Heinrich dominiert nicht die Geschichte
+ über die 2 Figuren erhält man Einblick in verschiedene Szenegruppen der damaligen Zeit (über Anna in die Intelektuellenkreise und über Heinrich in die Armee-/Nationalistenkreise)
+ die Schilderung der Zustände des Landes: selbst bei hungernder Bevölkerung kommt es zu keinem Volksautstand. Nur die Finanzierung und Förderung radikaler Gruppen (Rechte / Linke) durch äußere/wohlhabende/einflussreiche Kräfte macht dies Möglich. Das macht nochmal mehr bewusst, wie fake die ganzen heutigen "Bewegungen" (Fridays for Futures, Arabischer Frühling, Venezuela,... ) sind.
+ wie amateurhaft der Putsch in München ausgeführt wurde, was mir bei meiner bisherigen Lebenserfahrung sehr realistisch erscheint und glaubhaft wirkt - im Gegensatz zu vielen Hollywood streifen.
+ über die "Reise" der Figuren trifft man auf viele Zeitzeugen und erhält hier Einsichten in deren damalige Ansichten (Respekt an den Autor zur intensiven Recherche!)
Ich freue mich, dass immer mehr Autoren den Mut finden, diese tabuisierten Themen anzugehen. Ich werde das Buch in meinem Bekanntenkreis weiterempfehlen und freue mich auf den zweiten Band!
"Der neue Mensch" erzählt aus der jeweiligen Sicht zweier Protagonisten namens Anna und Heinrich. Sie durchlebt die geistige Welt der aufkommenden Bohème in Berlin und New York, während er die Straßen und Braukeller Münchens durchstreift. Letztere Erfahrungen erhält der Leser aus der etwas persönlicheren Ich-Form vermittelt. Auch wenn das Geflecht aus familiären Verstrickungen arg konstruiert erscheint, so passt sich hier der Versuch ein, die Gründe für den ersten Weltkrieg auf eine Art zu beleuchten, wie sie außerhalb Deutschlands nicht unüblich ist. Vor allem das Öffnen der russischen Archive nach 1990 hat hierzu besonders beigetragen. Und was wichtig für die Interpretation der politischen Ereignisse des 20ten Jahrhunderts ist wird hier dem Leser mit Fulminanz Kapitel für Kapitel um die Ohren gehauen: das bis heute vermittelte Schulwissen und der auch über n-tv weiterhin transportierte Geschichtsrückblick ist an Einseitigkeit und mangelhafter Einbindung aktueller Forschungsergebnisse ein Konstrukt an Halbwahrheiten, Nebelkerzen und glatten Lügen. Die Welt war, ist und wird nicht schwarz / weiß sein, und Konfliktparteien werden sich nicht in gut / böse einteilen lassen.
Dem Autor gelingt die Vermittlung anschaulich und garniert mit einer spannenden Handlung. Leider fehlt bei der Darstellung der Ereignisse aus Annas Sicht die Distanz zum Kommunismus, so wie sie bei Heinrich uns seinem Wirken in den Anfangszeiten der NSDAP nicht nur durchklingt, sondern manches mal schon geradezu belehrend aufflammt. Entweder hätte man die unreflektierte Sicht beiden zukommen lassen sollen oder eben die reflektierte - so aber stört es den Lesefluss und das Eintauchen in das Thema. Davon ab bleibt die etwas arg zusammen gesponnene Familienbande, die das Buch zu einer runden Geschichte bindet als einziger Kritikpunkt zu benennen. Der Rest ist spannend, teils erschreckend offen und vor allem der Komplex zu den Wurzeln der Eugenik und die tiefe Verwurzlung dieser Lehre in den USA in den Zeiten vor und zwischen den Weltkriegen sollten dem einen oder anderen Leser mit Schaudern darauf stoßen, woher die Grundlagen für diesen Teil der irrsinnigen NS-Ideologie ursprünglich stammt.