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Die Akte Moskau Gebundene Ausgabe – 30. Juni 2016

4,8 4,8 von 5 Sternen 19 Sternebewertungen

Ein Vierteljahrhundert nach Ende des Kalten Krieges ist der Frieden in Europa wieder brüchig geworden. Die NATO – und mit ihr die linientreuen Medien – lassen keine Gelegenheit aus, Wladimir Putin eine aggressive Expansionspolitik zu unterstellen, um im gleichen Atemzug die eigenen Kräfte aufzurüsten und heikle Manöver an den Grenzen zur Russischen Föderation zu vollführen. In der jüngsten Fassung ihres Weißbuchs klassifiziert die Bundesregierung Russland gar als „Rivalen“ und setzt es von der Bedrohung her dem IS gleich. Willy Wimmer plädiert für einen anderen, nämlich partnerschaftlichen Umgang mit unserem östlichen Nachbarn, und das aus guten Gründen. Zwischen 1988 und 1992 – in einer Zeit, in der sich die Ereignisse überschlugen und staatliches Handeln geradezu ausgesetzt war –, erlebte er in einer Spitzenposition des Verteidigungsministeriums eine Form der Zusammenarbeit mit der zerfallenden Sowjetunion, die an Offenheit und konstruktivem Charakter kaum zu überbieten war bei der Gestaltung eines gemeinsamen „Hauses Europa“. Über die vielen Reisen und Gespräche am Vorabend der deutschen Wiedervereinigung, vor allem bei der Integration der Nationalen Volksarmee in die Bundeswehr, sowie die in jüngerer Zeit legt dieses Buch Zeugnis ab. Aber auch darüber, wie schon damals versucht wurde, die hoffnungsvollen Entwicklungen zu ignorieren, ja zu hintertreiben. „Die Akte Moskau“ offenbart zudem, wie seinerzeit die Regieanweisungen für die heutigen Spannungen verfügt wurden.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Willy Wimmer (geb. 1943) war 33 Jahre lang Abgeordneter der CDU im Deutschen Bundestag, daneben hatte er verschiedene Ämter inne, u. a. war er Parlamentarischer Staatsekretär des Bundesministers der Verteidigung (1988–1992) und Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der KSZE/OSZE (1994–2000). Als ausgewiesener Experte für globale Sicherheitspolitik führte er rund um den Globus Gespräche auf höchster staatlicher Ebene. Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung zeichnete er verantwortlich für die Integration der Nationalen Volksarmee in die Bundeswehr sowie für die Zusammenarbeit mit den in Deutschland stationierten sowjetischen Truppen. Während der völkerrechtswidrigen Kriege in Jugoslawien und im Irak erregte er durch pointierte öffentliche Stellungnahmen größere Aufmerksamkeit, ebenso durch eine Verfassungsklage im Streitfall Afghanistan, gemeinsam mit Peter Gauweiler.

Produktinformation

  • ASIN ‏ : ‎ 394300712X
  • Herausgeber ‏ : ‎ Verlag zeitgeist Print & Online; 2. Edition (30. Juni 2016)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 328 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 9783943007121
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3943007121
  • Abmessungen ‏ : ‎ 14 x 2.8 x 24 cm
  • Kundenrezensionen:
    4,8 4,8 von 5 Sternen 19 Sternebewertungen

Informationen zum Autor

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Willy Wimmer
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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
4,8 von 5
19 weltweite Bewertungen

Spitzenbewertungen aus Deutschland

Rezension aus Deutschland vom 6. September 2016
„Die Akte Moskau“ ist ein historisches Lehrstück, und das für Zeitzeugen der 1989/90er Ereignisse sowie für nachfolgende Generationen gleichermaßen. Das Buch von Willy Wimmer, zweifellos einem der Hauptakteure für das Gelingen der deutschen Einheit, ist Beleg für gedeihliches politisches Wirken im wohlverstandenen nationalen Interesse. Der Leser erkennt, dass der Weg zum wiedervereinten Deutschland seinerzeit nicht glatt wie auf Schienen verlief, sondern das Gelingen maßgeblich vom klugen, beherzten Agieren weitsichtiger Persönlichkeiten im In- und Ausland, oft gegen widerstrebende Interessen, beeinflusst wurde.

Der Autor belegt das mit der Schilderung zahlreicher Gespräche und Episoden, wobei er selbst so wohl noch nicht veröffentlichte Details nicht ausspart. Als damaliger Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium widmet er sich naturgemäß besonders den hochsensiblen militär- und sicherheitspolitischen Fragen des Umgangs mit den in der DDR stationierten sowjetischen Streitkräften sowie des Übergangs der Nationalen Volksarmee in die Bundeswehr.

Wimmer belässt es aber nicht beim bloßen Rückblick auf die 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Das große Plus des Buches sind seine höchst aktuellen Bezüge zur Gegenwart. So plädiert er mit Blick auf Russland immer wieder für einen gedeihlichen Umgang der Deutschen mit seinem östlichen Nachbarn. Zitat: „Es galt jetzt, ein neues Kapitel in den jahrhundertelangen Beziehungen zwischen Russland und den Deutschen aufzuschlagen. In jenen Tagen waren wir voll dieser Hoffnung“, schreibt Wimmer über die Zeit der Wiederherstellung der deutschen Einheit und fährt fort: „Nach wenigen Jahre mussten wir indes feststellen, wie sehr dies vom Einfluss anderer Mächte abhängig war. Heute geht es offenbar nur noch darum, das Schlimmste zu verhindern: den Krieg zwischen unseren Völkern, den weder die Russen noch wir wollen.“

Näher am Zeitgeschehen kann Geschichte, wie sie dieses Buch vermittelt, nicht sein!
31 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 1. Januar 2022
Sehr gute und selten so genaue Darstellung der schwierigsten Zeit für die Deutschen vor und nach der Vereinigung.
Vieles ,was bisher vertuscht und verschwiegen wurde ,kommt zur Sprache.
Interessant ,weil man viele Informationen erhält, die sonst nur höchste Regierung - und Rüstungsexperten haben.
Auch wenn es subjektiv nur der Verfasser beurteilt, ist die Menge der konkreten damals geheimen Infos unglaublich interessant und ergibt ein völlig neues Bild der von den derzeitigen Medien vermittelte Weltbild..............
Sehr zu empfehlen für Leser oder Studenten ,die anhand jüngerer Geschichte auf die Gegenwart schließen wollen. Wenn in jüngster Zeit vor Kriegshysterie gewarnt wird , dann gibt das Buch den Tipp für die Ursache.....!!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 28. August 2016
NVA und Bundeswehr zur Zeit der Wiedervereinigung :
Das Buch ist insbesondere dem Leser zu empfehlen, der sich für die sicherheitspolitischen und militärischen Aspekte der deutschen Wiedervereinigung vor dem Hintergrund der damaligen geopolitischen Situation und der Ost-West Beziehungen interessiert. Darüber hinaus wird ausführlich auf die Rolle Washingtons und Moskaus in diesem Prozeß eingegangen.

Der Autor verfolgt auch sehr kritisch den Konfrontationskurs des USA und Nato gegenüber Moskau und ertreckt bei diesem Thema seine Betrachtung bis in die heutige Zeit.

Das Besondere dieses Buches ist, daß der Autor nicht nur ein zeitgenössischer Beobachter der damaligen Geschehnisse ist, sondern sie an verantwortlicher Position als Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium selbst gestaltet und geprägt hat.
Das macht seine Darstellung so authentisch und hebt sie gegenüber historischen Abhandlungen heraus.Dadurch bietet sie sich auch einer größeren Leserschaft an.

Der Autor stellt konkret und detailiert die einzelnen Schritte und Phasen der Annäherung und Integration der NVA und Bundeswehr unter den politischen Gegebenheiten und Bedingungen dar und beschreibt, wie dieser Prozeß von den regionalen und weltpolitischen Kräften , insb. dem Zerfall der Sowjetunion, positiv und negativ beeinflußt wurde.

Das Buch ist flüssig und spannend geschrieben.Dazu trägt auch die persönliche Sichtweise des Autors und die Wiedergabe persönlicher Erlebnisse am Rande des " trockenen "Politbetriebs dar.

Die 5 Sterne sind voll verdient.

KurtN.
27 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 21. Mai 2021
Wie die Wiedervereinigung Deutschlands durch die amerikinaschen Interessen der Nato Ost Erweiterung verspielt wurde und darüber hinaus die Verbindung mit Russland zum eurasischen Kontinent verhindert wurde.
Ich denke an die Rede in Deutsch vor dem Bundestag in 2000 mit der Vision Putins ein Europa von Wladivostok bis
Gibraltar.

Durch den Bruch des Verprechens der Nato Ost Erweiterung und dem Konflikt mit der Ukraine ,sowie den Behinderungen der wirtschaftlichen Entwicklung Russlands durch die vielen Embargos ,hat sich Russland endgültig abgewandt.
Man ist dort nunmehr immer mehr autark und wird in Verbindung mit China seine Interessen weiter entwickeln.

Wie kurzsichtig und bedauerlich .Das stuft uns in Europa schon mittelfrisitig zur Mittelmacht herunter.
Wir müssen sehr aufpsasen , das wir nicht vor den Karren der amerikanischen Interessen gespannt werden.

Das Buch ist wichtig für jeden ,der die heutige Situation verstehen will.

Leider etwas diffus in der Gliederung.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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