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Apokalypse jetzt!: Washingtons geheime Geopolitik Gebundene Ausgabe – 26. Oktober 2007

3,6 3,6 von 5 Sternen 4 Sternebewertungen

Geopolitik im Zeichen der Apokalypse

F. William Engdahl gilt als ausgewiesener Kenner der geopolitischen Interessen der führenden Weltmächte im Allgemeinen und der amerikanischen Geopolitik im Besonderen. Was er in diesem Buch enthüllt, ist erschreckend:

Christliche und jüdische Fundamentalisten leben in der Erwartung der biblischen Apokalypse. Sie wollen die Menschheit an den Rand des Weltuntergangs bringen und streben nach der Endzeitschlacht Armageddon. Denn erst nach dieser großen und finalen Schlacht zwischen Gut und Böse kann und soll der Messias kommen beziehungsweise wiederkommen. Diese religiösen Fanatiker beten nicht nur dafür, daß diese verheerenden Ereignisse rasch eintreten, sondern sie sind der Meinung, dass hier auch handfest nachgeholfen werden muss, um die »Wiederkunft Christi« zu beschleunigen. F. William Engdahl belegt lückenlos, dass George W. Bush der Interessenvertreter und Frontmann dieser »wiedergeborenen Christen« ist. Er soll »Politik im Auftrag Gottes« betreiben, die »Achse des Bösen« besiegen und Armageddon, die letzte große Endzeitschlacht, provozieren.

Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ Kopp Verlag e.K.; EA Edition (26. Oktober 2007)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 288 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3938516542
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3938516546
  • Kundenrezensionen:
    3,6 3,6 von 5 Sternen 4 Sternebewertungen

Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
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4 weltweite Bewertungen

Spitzenbewertungen aus Deutschland

Rezension aus Deutschland vom 6. Dezember 2014
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin zwar nur ein Laie auf dem Weg zur katholischen Taufe, habe mir aber einmal erlaubt mir einige Gedanken zum Evangelikalismus zu machen, dem in den USA ja auch die Familie Bush anhängt. Die Bushs sollen übrigens auch Freimaurer sein. Der Sohn und Bruder der bisherigen US-Präsidenten Bush, Jeb Bush, wird ja schon in Position gebracht, um in 2 Jahren für die Republikaner als Präsidentschaftskandidat zu kandidieren. Mehr Argumente zum Thema "Weltuntergang" und evangelikale Christen finden Sie auch in dem politischen Buch "Apokalypse jetzt!", das im Kopp Verlag erschienen ist und von F. William Engdahl verfasst wurde. Vielleicht lohnt es sich mit diesem Thema mehr auseinanderzusetzen. Ich hoffe, dass ich nichts falsch dargestellt habe. Vielleicht ist ja auch unsere Bundeskanzlerin, Frau Merkel, eine Evangelikale, obwohl man wohl auch nicht alle Evangelikalen in einen Topf werfen kann.

Für Antworten und Hinweise bin ich immer dankbar!

Hier also "meine" Überlegungen. "Meine" schreibe ich so, weil ich denke, dass mir der Heilige Geist doch etwas geholfen hat. Möge Gott uns beistehen.

Matthäus 19:28 : Jesus erwiderte ihnen: Amen, ich sage euch: Wenn die Welt neu geschaffen wird und der Menschensohn sich auf den Thron der Herrlichkeit setzt, werdet ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

Mein Kommentar zu Matthäus 19:28 : Jene Israelis (und angeblich auch Freimaurer), die den Neubau des Salomonischen Tempels anstreben und daher auf eine Konfrontation mit dem Islam aus sind, sollten sich nicht solche evangelikalen Freunde zur Seite stellen, die den Weltuntergang herbeiführen wollen und somit auch die Bekehrung der Juden durch Jesus Christus. Diese Bekehrung wird zwar geschehen, aber nicht so. Das wäre ja auch keine freiwillige Bekehrung. Bekehrung bedeutet schon an sich einen freiwilligen Vorgang. Der Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee, die auf dem Territorium des früheren Tempels Salomos stehen und für den Neubau eines Salomonischen Tempels beseitigt werden müssten, sollten dem Islam als 3. wichtigste religiöse Stätten nach Mekka und Medina erhalten bleiben. Dies stellte im Oktober 2014 auch US-Außenminister John F. Kerry fest.
Die katholische Kirche braucht keinen Salomonischen Tempel. Jesus Christus offenbart sich als dieser Tempel in jeder Heiligen Messe, ja er ist sogar mehr als dieser Tempel gemäß Matthäus 12:6 . In Matthäus 26:61 wird Jesus folgendermaßen zitiert: "Ich kann den Tempel Gottes niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen." Jesus Christus selbst ist dieser Tempel, der nach 3 Tagen vom Tode auferstanden ist. Wer Jesus Christus hat, braucht keinen Salomonischen Tempel.

Taufe und Weltuntergang

Die Taufe dient der Sündenvergebung und somit dem Weg in den Himmel, wenn man nach der Taufe keine neuen Sünden begeht. Da dies zwar anstrebenswert ist, aber nahezu unmöglich, gibt es nach der Taufe in der katholischen Kirche die Beichte zur Sündenvergebung, wie es Jesus Christus seinen Aposteln in Johannes 20:21-23 ; Matthäus 16:18-19 und Matthäus 18:18 aufgetragen hat Sünden zu vergeben. In der Regel kennt man im Protestantismus mit seinen vielen Konfessionen keine Beichte und somit keine Sündenvergebung nach der Taufe. Vielmehr hofft man in weiten Teilen des Protestantismus entgegen der Lehre Jesu Christi, dass Gott schon von allein irgendwie die Sünden vergeben wird oder auch nicht. Das ist schade. Im Protestantismus geht es dann auch gleich in die Hölle (in der katholischen Kirche gibt es noch das Fegefeuer, in dem man für den Himmel gereinigt wird. Dies ist eine zusätzliche Gnade Gottes nach Matthäus 5:26 und Lukas 12:59 und dient der Vorbereitung für den Himmel), wobei manche glauben, die Taufe allein reiche aus, um in den Himmel zu kommen, wie es der Apostel Paulus in seinen Briefen andeutet. Dies widerspricht den bereits angegebenen Aussagen Jesu und des Briefes des Jakobus 2:14-26 . Ist das der Grund, warum sich im Protestantismus das Streben nach Glück für den Einzelnen ohne die Liebe und Solidarität zu Anderen dermaßen ausbreiten konnte? Kann sein. Ein weiterer Grund mag das Fehlen einer Soziallehre sein, wie sie die katholische Kirche vorgibt.

Im Islam gibt es auch keine Sündenvergebung durch einen Mittler wie dem Beichtvater. Ist der Islam in gewissen Teilen der Welt genau deswegen so radikal wie der militante Protestantismus? Kann auch sein. Im Koran gibt es eine Sündenvergebung durch die Reise des Muslims/ der Muslima zum Berg Arafat (Heiliger Koran Sure 2:198-199). Nur kann sich diese Reise nicht jeder Muslim/ jede Muslima finanziell leisten. Wer sich diese Reise nicht leisten kann oder verhindert ist, ist auf die im Koran häufig erwähnte Barmherzigkeit Gottes angewiesen. Ehrlich geschrieben, kenne ich mich mit der Sündenvergebung im Islam zu wenig aus. Psychologie spielt bei der Sündenvergebung oder eben nicht jedoch immer eine Rolle in jeder Religion, wobei Gott oder der katholische Priester dabei auch züchtigen und Werke der Nächstenliebe zu jedem Menschen verordnen kann.

Was ist nun mit dem Weltuntergang? Jene evangelikalen Christen, die den Weltuntergang herbeiführen wollen, schließen aber eine Tür zur Rettung in den Himmel für jene, die vor allem nach der angeblichen Lehre nach den Briefen des Apostels Paulus noch nicht getauft sind. Diese Lehre soll ja angeblich besagen, dass die Taufe reicht, um in den Himmel zu gelangen und Werke gar keine Rolle mehr spielen. Es ist nach Jesu Aussagen in Matthäus 22:36-40 die Liebe zu Gott und den Nächsten (die wir alle sind), die es uns ermöglichen sollte getauft zu werden, um nach der Taufe in den Himmel zu kommen, selbst wenn es nach evangelikalen Vorstellungen der Taufe geht. Wer diese Tür seinem Nächsten, also Jedem von uns, schließt, übergibt sich selbst dem Gericht. Wer selbst nicht vergeben kann oder dem nicht vergeben wird, wird seinen ganzen Frust oder die Scheinheiligkeit an Anderen auslassen oder sich aufgeben. Keines von beiden ist erstrebenswert. Ich hoffe, alle Ansichten richtig präsentiert zu haben.

Sündenvergebung des Paulus und orthodoxe Beichte

Auch der Apostel Paulus schreibt in 2. Korinther 2:10 vor, dass die Gläubigen einander Sünden vergeben sollen. Im orthodoxen Christentum gibt es übrigens auch die Beichte. Die Sündenvergebung besagt ja gerade, dass wir für unsere Werke vor Gott Rechenschaft ablegen müssen und die sündigen Werke uns durch Sündenvergebung erlassen werden. Es läuft also auch hier auf die Werke hinaus und deren Vergebung.

Ich bin dafür, dass man jenen evangelikalen Christen, die den Weltuntergang herbeiführen wollen, vergibt, wenn Sie den Weg des Friedens und der gegenseitigen Liebe einschlagen, wie Gott es von uns wünscht. Jede/r sollte das Recht haben, die eigene Meinung zu ändern und somit dem Überleben vieler Menschen eine minimale Chance zu geben. Diese evangelikalen Christen sollten erkennen, dass die Menschheit sich auch mittels Kunst, Sport und Musik bemüht einander zu helfen, um zu überleben!

Hier noch ein Auszug aus der protestantischen Bibel "Hoffnung für Alle", die nicht der katholischen Version entspricht. Manchmal muss man Evangelikale eben mit der eigenen Heiligen Bibel ansprechen...

Lukas 9:51-56
51 Als die Zeit nah war, dass Jesus wieder zu Gott zurückkehren sollte, brach er nach Jerusalem auf.
52 Unterwegs schickte er Boten voraus, die in einem Dorf in Samarien für eine Unterkunft sorgen sollten.
53 Aber weil Jesus auf dem Weg nach Jerusalem war, wollte ihn keiner aufnehmen.
54 Als seine Jünger Jakobus und Johannes das hörten, waren sie empört: "Herr, das brauchst du dir doch nicht gefallen zu lassen! Wenn du willst, lassen wir Feuer vom Himmel fallen wie damals Elia, damit sie alle verbrennen!"
55 Doch Jesus wies sie scharf zurecht und sagte: "Habt ihr denn vergessen, von welchem Geist ihr euch leiten lassen sollt?
56 Der Menschensohn ist nicht gekommen, das Leben der Menschen zu vernichten, sondern es zu retten." und sie gingen in ein anderes Dorf.

PS: Dies ist mein erster und letzter Eintrag in diesem Amazon-Profil. Für mehr habe ich einfach keine Kraft und will dies auch niemandem mehr zumuten.

Herzliche Grüße und Vergelt's Gott
Euer Dominique Voigt
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 8. Juni 2008
Der deutsch-amerikanische Verfasser beschreibt die Außenpolitik der USA gegenüber Israel anhand von Presse- und Insider-Notizen aus den vergangenen 50 Jahren. Kein Religionsführer, Politiker oder höherer Offizier wird dabei ausgelassen. Eine stellenweise schon ermüdende Fülle von Informationen, wer, wen kannte, um wann und wo Einfluß auf das amerikanisch-israelische Verhältnis zu nehmen. Eine ganz außergewöhnliche Fundgrube, einschließlich der biographischen Skizzen aller Aktionäre im Anhang.

Die meisten von ihnen sind fundamentalistisch geprägt und kennen quasi nur gute und böse Menschen bzw. Absichten. An ihrer Spitze steht George W. Bush, dessen Amtszeit als Präsident der USA zu Ende geht, ohne daß sein Nachfolger irgendetwas an dieser Konstellation bzw. Politik ändern könnte, weil die inzwischen erfolgte Prägung der Masse und Kräfte-Verhältnisse im Lande nicht kurzfristig wandelbar sind.

Der Verfasser veranschaulicht, wie "Wiedergeborene", Christliche Zionisten und rechtslastige Anglikaner etwa 10 Jahre nach dem 2. Weltkrieg begannen, systematisch einen Stimmungsumschwung zugunsten der Juden in den USA und des Staates Israel herbeizuführen. Ein Meisterstück religiöser Eroberung eines fremden Landes!

Erschütternd ist anhand des journalistischen Bericht- und Kommentar-Stils die Primitivität der dominanten Überzeugung, die Menschheit sei auf dem Wege zur nicht mehr fernen Apokalypse, also dem Jüngsten Gericht mit der Erwartung des Messias. Aus diesem Grunde müßten die biblischen Grenzen Israels gesichert sein und ein neuer Salomonischer Tempel anstelle der Al-Aqsa-Moschee, dem dort stehenden Heiligtum des Islam, erbaut werden.

Die schon einmal im Mittelalter über Zentraleuropa geschwappte Kirchen-Drohung einer kurz bevorstehenden Rückkehr des Jesus von Nazareth scheint nunmehr als Neu-Auflage von den USA nach Europa zurückzukommen. Nur diesmal ist nicht die katholische Kirche treibende Kraft, sondern die umgeprägte vielfältige Masse rechtslastiger Protestanten, gesteuert durch raffinierte Fernseh-Show-Prediger und deren Finanzierer.

Selbst die US-Rüstungs- und Großindustrie profitiert erheblich von diesem Endzeit-Denken der führenden Persönlichkeiten, denn Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes, der Gewässer- und Arten-Pflege usw. haben natürlich keine Priorität, wenn es nur noch darum geht, die letzte Schlacht zwischen den Guten und den Bösen (Ländern)zu schlagen, um danach "mit Verzückung" von Jesus geleitet in den Himmel zu fahren.

Man könnte den Tenor dieses Buches und seiner gelegentlichen kleinen Irrtümer (Für die Baptisten sind z. B. Freimaurer ein Rotes Tuch!) als unsinnige Panikmache abtun, wenn nicht so viele Zeitungsmeldungen und Eindrücke, z. B. bei USA-Besuchen, genau dem Bild entsprächen, das dem Leser hier dargestellt wird!
34 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 7. Mai 2014
Es ist sehr tendenziös geschrieben. Wenn sie Geopolitik verstehen wollen dann sollten sie es nicht kaufen. Es ist fast reiner Antiamerikanismus
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