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Die große Finanzmarkt- und Staatsschuldenkrise: Eine kritisch-heterodoxe Untersuchung Taschenbuch – 30. Mai 2011

4,5 4,5 von 5 Sternen 3 Sternebewertungen

Dieses Buch gibt es in einer neuen Auflage:

In den Jahren seit 2007 stand die Welt vor einer Kernschmelze des Finanzsystems, die nur durch massive Rettungsaktionen der Politik zu Lasten des Steuerzahlers verhindert wurde. Die Finanzkrise widerlegt radikal die von Wirtschaft, Politik und der großen Mehrheit der Mainstreamökonomie geteilte Weltsicht, dass Selbstkontrolle, soft regulation und das Eigeninteresse der Akteure zu effizienten Finanzmärkten führt. Lehren hat man im finanzwirtschaftlich-politisch-wissenschaftlichen Komplex aus dieser Jahrhunderterfahrung interessen- und ideologiebedingt zugunsten kleinerer Mariginalreformen bisher kaum gezogen. Das Buch soll diesen Mangel begegnen. Im ersten Teil wird der deutsche und internationale Diskurs über die Finanzkrise nachgezeichnet und seine gravierenden Defizite hervorgehoben. Im zweiten Teil wird der gegenwärtige Stand der wirtschaftswissenschaftlichen Theoriebildung über Finanzmärkte kritisch unter die Lupe genommen. Im dritten Teil wird u.a. im Anschluss an Veblen, Galbraith, Keynes, Minsky und der neueren Verhaltensforschung ein alternatives Spekulationsparadigma der Finanzmärkte entwickelt. Im vierten Teil werden hierauf aufbauend drastische Reformen vorgeschlagen: Eine 100%ige Mindestreserve (Fishers 100%-Geld), eine Größenbeschränkung für Banken, die Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken, deutlich höhere und andere Eigenkapitalanforderungen, substantielle Beschränkungen des Derivatehandels eine Tobin-Steuer usw. Untersucht werden auch gesamtgesellschaftlichen Ursachen und Folgen der Aufblähung des Finanzsektors und die Notwendigkeit seiner Schrumpfung. Der Beitrag ist staatswissenschaftlich-finanzsoziologisch und nicht expertokratisch angelegt: Der Verfasser setzt nicht auf ökonometrische und modelltheoretische, sondern auf wissenschaftshistorische u. a. Ansätze und er vertritt die Interessen der Bürger und Steuerzahler, die zunehmend unter die Räder geraten. In diesem Zusammenhang werden auch die sich in der Finanzkrise anschließende europäische Staatschuldenkrise und die Schwächen der "Rettungsschirme" untersucht und eine alternative kurz- und langfristige Lösung vorgestellt.

Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ Metropolis; 2., korrigierte und erweitere Auflage (30. Mai 2011)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 618 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3895188611
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3895188619
  • Abmessungen ‏ : ‎ 13.9 x 4.1 x 21 cm
  • Kundenrezensionen:
    4,5 4,5 von 5 Sternen 3 Sternebewertungen

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
4,5 von 5
3 weltweite Bewertungen

Spitzenbewertungen aus Deutschland

Rezension aus Deutschland vom 12. Februar 2012
ein absolut aufregendes, lesenswertes Buch, das den Irrsinn unseres Finanzsystems überzeugend kritisiert und höchst materialreich dokumentiert. Die Mainstream-Ökonomie bekommt ihr Fett reichlich ab und man fragt sich nach der Lektüre fassungslos, wie das Ammenmärchen von der optimalen Ressourcenallokation durch nationale und internationale Liberalisierung der Finanzmärkte so lange gläubige Zuhörer finden konnte.

Ein Stichwort- und Personenverzeichnis würde das Wiederauffinden von Passagen in den dicht bedruckten 600 Seiten wesentlich erleichtern. Knappe Abstracts mit den Kernaussagen zu Beginn der Kapitel würden das Verständnis und die Orientierung erleichtern.

Der Autor schreibt einen bewundernswert geistreichen, zum Teil amüsanten Stil, wobei unter dem Amusement manchmal die Verständlichkeit leidet. Viele Zitate - obwohl durchweg lesenswert - wären besser in Fußnoten aufgehoben, da sie den Fortgang der Argumentationslinie aufhalten. Und vor allem der eilige Leser wäre dankbar, wenn er das sinnstiftende Verb, das allein ihm erst den Sinn der manchmal mehrere Zeilen langen Sätze erschliesst und damit den Wegweiser durch das Dickicht der Nebensätze darstellt, nicht erst nach 5 Zeilen und damit am Ende des Absatzes vorfände.

Dennoch, ich bleibe dabei: ein wichtiges, ein verdienstvolles Buch, das dem Leser viele Aha-Erlebnisse vermittelt, überraschende Zusammenhänge aufzeigt und - falls es dessen noch bedarf - die Enthüllung des nackten Kaisers vollendet.
Die große Finanzmarkt- und Staatsschuldenkrise: Eine kritisch-heterodoxe Untersuchung
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 8. Oktober 2011
Manchmal findet man beim stöbern in Buchhandlungen (hier Dussmann-Berlin) Bücher, die in keiner Bestsellerliste zu finden sind und dort wahrscheinlich auch nie erscheinen werden. Schon gar nicht, wenn ein öffentlich angestellter Ökonomieprofessor sich so gegen den Mainstream der Politik und leider auch der sonst üblichen Veröffentlichungen der Finanzwirtschaft stellt. Mit dieser kritischen Untersuchung der Finanz- und Staatsschuldenkrise wird man im wahrsten Sinne des Wortes aufgeklärt. Und zwar ohne die sonst vorhandenen Ideologien und Interessen, die seit mehreren Jahrzehnten von der Finanzwirtschaft auch öffentlich vermittelt werden. Das System kollabiert in regelmäßigen Abständen und Dank staatlicher Interventionen machen alle so weiter wie bisher. Banken sind Systemrelevant, Staaten dürfen nicht pleite gehen, also werden Bürgschaften auf Lebenszeit ausgestellt. Ist das noch der Kapitalismus indem der Markt eigentlich alles regelt ? Es geht nur noch um Interessen bestimmter Gruppen und der Staat ist Dank eigener unanständiger Verschuldung abhängig vom System. Das Fazit ist bitter, die Kernschmelze läuft und die Rettungsschirme können das nicht aufhalten. Sie verhindern und verzögern nur die unausweichlichen Änderungen, die notwendig wären, aber nicht gewollt sind. Ein sehr gutes Buch, störend sind nur die vielen englischen und nicht übersetzten Passagen von internationalen Akteuren. Die Mühe der Übersetzung hätte der Autor auf sich nehmen sollen. Trotzdem volle Punktzahl, wegen dem Inhalt !
12 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 7. Juni 2012
Professor Helge Peukert hat DAS umfassende finanzsoziologische und wissenschaftliche fundierte kritische Werk zur Finanzmarkt- und Staatsschuldenkrise vorgelegt. Das Buch liest sich trotz der Wissenschaftlichkeit gut; es eignet sich auch als Nachschlagewerk.

Uneingeschränkt empfehlenswert.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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