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second hand spaces – über das Recyceln von Orten im städtischen Wandel Taschenbuch – 1. Juni 2012
- Seitenzahl der Print-Ausgabe464 Seiten
- SpracheDeutsch, Englisch
- HerausgeberJOVIS Verlag
- Erscheinungstermin1. Juni 2012
- Abmessungen16.51 x 3.18 x 21.59 cm
- ISBN-103868591559
- ISBN-13978-3868591552
Produktinformation
- Herausgeber : JOVIS Verlag; 1. Edition (1. Juni 2012)
- Sprache : Deutsch, Englisch
- Taschenbuch : 464 Seiten
- ISBN-10 : 3868591559
- ISBN-13 : 978-3868591552
- Abmessungen : 16.51 x 3.18 x 21.59 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1,897,639 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 1,279 in Bauplanung (Bücher)
- Nr. 6,073 in Architekturdesign
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Die Macher und Initiatoren der vorgestellten Projekte erzählen mit viel Liebe zum Detail von den Schwierigkeiten und Probleme beim „Recyceln“ von Orten, aber auch von Ihren Erfolgen. Das Buch ist eine Liebeserklärung an eine Stadt, in der jeder selbst die Möglichkeit hat, etwas mitzugestalten und zu bewegen und dem Zwang der Gewinnmaximierung etwas entgegen zu setzen.
Für Menschen wie mich, die mit dem Thema Zwischennutzung bisher nicht viel anfangen konnten, ist es ein sehr erhellender Einstieg in ein Thema welches stadtplanerische Alltagsprobleme wie Leerstand und den Mangel an Flächen für kreativ Schaffende aufgreift und einen Lösungsansatz anbietet.
Ein sehr lesenswertes Buch!
Was soll mit den Brachen und den baulichen Ruinen des Dienstleistungs- und des Industriefordismus geschehen? Eine Antwort, die in den letzten Jahren zwar vermehrt, aber immer noch vereinzelt gegeben wird, lautet "temporäre" oder "Zwischennnutzung". Das Team der in Bremen angesiedelten ZwischenZeitZentrale will mit ihrem Buch hinter die Kulissen, auf die Akteur_innen und die Wirkungen von second hand spaces blicken. Die Herausgeber_innen und auch etliche Beiträge benutzen den Begriff "second hand spaces" (oder auch: "Nutzung vakanter Räume") um sich für einen erweiterten, wenn nicht neuen, Begriff von Zwischennnutzung stark zu machen. Fokussiert Zwischennnutzung unwillkürlich auf die zeitliche Befristung des ganzen Unterfangens, so weitet "second hand spaces" den Blick und macht Aspekte von Interaktion und Partizipation stark: "zwischen" also verstanden als Brücke und als Kooperation zwischen verschiedenen Ebenen und Menschen.
Das Buch enthält neun Artikel, je drei zu Rahmenbedinungen, Akteur_innen und Wirkungen von "second hand spaces". Dazwischen werden jeweils fünf konkrete Beispiele vorgestellt, unter anderem aus Basel, Berlin, Bremen, Frankfurt, Freiburg und Hamburg. Hier kommen bekannte und weniger bekannte Beispiele ins Bild: Prinzessinengärten, tentstation und RAW aus Berlin oder das Frappant und das Gängeviertel in Hamburg - aber auch Brachen in Bremen oder eine Wagenburg in Freiburg.
Einige Beiträge, vor allem die aus der prekären Zwischennutzungsszenerie selbst, fragen nach den Spaltungen innerhalb von Zwischennutzungen und nach den Ambivalenzen diesbezüglicher Forderungen. Ist die Nutzung von second hand spaces nun eine Wiederaneignung der Commons und damit des gesellschaftlich produzierten Reichtums oder doch nur "Leben" vom aktuell Übrigseienden und Unbenötigten und damit das Begnügen mit dem Rest und seiner kreativen Verwertung? Der Hamburger Historiker Arndt Neumann etwa fragt deutlich danach, wer die durch temporäre Nutzungen erzeugten Aufwertungsprofite schlussendlich bekommt.
Durch das Buch wird eine Utopie deutlich, was Stadt auch sein könnte, nämlich ein Raum, der tagtäglich durch seine Nutzer_innen neu produziert wird. Es zeigt aber auch, dass eine Nutzung vakanter Räume ohne ein Bündnis mit aufgeschlossenen Segmenten der Verwaltung und womöglich der Immobilienwirtschaft nur schwer möglich ist. Die Verwaltung wiederum braucht den politischen Druck, der durch soziale Proteste und Bewegungen erst entsteht: Die altbekannte Mehrdeutigkeit von Protest und Modernisierung, von Revolte und Rekuperation also.
Diese Rezension erschien zuerst in dérive, der Zeitschrift für Stadtforschung (Wien), Ausgabe 49.
Recycelte Orte machen mehr aus der Stadt – das zeigen die vielen Beispiele, in denen Macher von ihren Projekten berichten. Dazu erläutern Wissenschaftler und Experten, wie das Recyceln von Stadtraum helfen kann, soziale Distanz zu überbrücken, Arbeitsverhältnisse zu stabilisieren und den Klimawandel zu entschärfen.
Das Buch ist allen Lesern zu empfehlen, die sich kritisch mit dem Leben in der Stadt auseinandersetzen wollen. Dank des hohen professionellen Anspruchs, der klaren Sprache und des gewitzten Designs ist „Second Hand Spaces“ sowohl ein Gewinn für die Fachbibliothek als auch eine anregende Freizeitlektüre.