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Wir sind die Guten.: Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren Taschenbuch – 1. September 2014

4,5 4,5 von 5 Sternen 678 Sternebewertungen

Dieses Buch gibt es in einer neuen Auflage:

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Kaufoptionen und Plus-Produkte

Wer sind die Guten?

Was geht Deutschland die Ukraine an? Und wie kommt es, dass ein gescheitertes Abkommen mit der EU zu einer der gefährlichsten Krisen geführt hat, die Europa in den vergangenen Jahrzehnten erlebte? Alles Putins Schuld? Oder ist die Wahrheit hinter diesem Konflikt, der nun den Frieden eines ganzen Kontinents bedroht, doch komplexer? Und welche Rolle spielen eigentlich die Medien? Sind sie noch unabhängige Berichterstatter oder längst selbst zur Partei geworden? Mathias Bröckers und Paul Schreyer schauen hinter die Kulissen eines politischen Spiels, das tödlicher Ernst geworden ist.

Seit der Westen sich im Kampf mit Putins Russland um die Ukraine wähnt, werden auch in Deutschland längst vergessene Kriegsängste wieder wach. Doch worum geht es in diesem Spiel wirklich? Und welche Rolle spielen die Medien? Irritiert spüren viele Leitartikler, wie ein wachsender Teil der Leserschaft ihnen nicht mehr länger folgt. Öffentliche und veröffentlichte Meinung gehen drastisch auseinander. Kritisiert wird eine Einseitigkeit in der Berichterstattung, die den Medienmachern selbst als böse Unterstellung gilt. Dabei ist das ständige Mantra vom "bösen Putin" kaum zu überhören. Wie kommt es, dass dem Publikum kein komplexeres Bild zugemutet wird? Bröckers und Schreyer schauen hinter die Kulissen und analysieren neben der Rolle der Medien auch den historischen Hintergrund des Ukraine-Konflikts, sowie die Rolle der Geopolitik. Denn tatsächlich sind Geostrategie und internationale Machtpolitik kein vergangenes Relikt des Kalten Krieges, sondern ein sehr einflussreiches Instrument der Gegenwart. Wer aber sind die realen Akteure und welche Interessen verfolgen sie?

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

,Das packend geschriebene, gut mit Belegen unterfütterte Buch füllt eine Leerstelle, die die westlichen Medien offengelassen haben.‘‘ Wiener Zeitung
„Bröckers und Schreyer haben das richtige Buch zum passenden Zeitpunkt verfasst. [.] Der Dissens zwischen Bevölkerungsmeinung und Medienmeinung war nie so groß wie 2014.“ Richard Zietz, Der Freitag
„Das Buch hat eine wichtige Botschaft: Es geht nicht darum, ob die Guten im Westen und die Bösen im Osten leben. Es geht darum, dass sich Europa überlegen muss, ob es in seiner Außenpolitik nicht andere Interessen verfolgen muss als die Amerikaner – und dass Krieg – egal gegen wen – nur das allerletzte Mittel der Politik sein darf.“ Brigitte Baetz, Deutschlandfunk „Andruck“
„Die Autoren beschreiben nachvollziehbar wie durch Zuckerbrot und Peitsche handzahme Journalisten herangezogen, gefüttert, am Tropf gehalten und mit Ruhm versehen werden – der jederzeit wieder entzogen werden kann.“ Neues Deutschland
„Ein lautstarker Appell an die Werte einer offenen Gesellschaft und [.] für verantwortungsvolle Politik.“ Patric Seibel, NDR
„Das gut recherchierte und stilistisch elegante Buch ist zweifellos eine Provokation.“ Ulrich Teusch,
SWR2
„Ein sehr feines Buch.“ Friedrich Küppersbusch, Pro Bono TV
„Eine Polemik gegen die Behandlung des Ukraine-Konflikts in den deutschen Medien. Dieser […] Aufschrei gegen die herrschende Heuchelei ist der stärkste Teil des ganzen Buches.“ Reinhard Lauterbach, Junge Welt

Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ Westend; 9. Edition (1. September 2014)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 208 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3864890802
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3864890802
  • Abmessungen ‏ : ‎ 13.6 x 1.8 x 21.5 cm
  • Kundenrezensionen:
    4,5 4,5 von 5 Sternen 678 Sternebewertungen

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4,5 von 5 Sternen
678 weltweite Bewertungen

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Die Kunden sagen

Die Leser loben das Buch für seine aufschlussreiche und gut recherchierte Darstellung der Ukraine-Krise. Sie beschreiben es als lesenswert, spannend geschrieben und eine hervorragende Ergänzung zu den großen Medien. Das Buch bietet ein exzellentes Gesamtpaket mit wahrheitsgefüllten Fakten und aussagekräftigen Ergebnissen. Außerdem wird die objektive Darstellung des Sachstands gelobt.

KI-generiert aus dem Text von Kundenrezensionen.

71 Kunden erwähnen „Inhalt"71 positiv0 negativ

Kunden sind mit dem Inhalt des Buches zufrieden. Sie beschreiben es als aufschlussreich, lesenswert und gut recherchiert. Die Autoren betrachten die Lage sachlich und nüchtern. Außerdem loben sie die schlüssigen Argumentationen und Hintergrundinformationen.

"...Die hervorragende Studie von Uwe Krüger (Meinungsmacht) wird angeführt und ansatzweise auf die Berichterstattung zur Ukraine angewandt...." Mehr

"...Alles in allem aber ein gutes, interessantes, bereicherndes und zweifellos lesenswertes Buch." Mehr

"...Noch ein Tipp: Wenn das Papierbuch gerade ausverkauft ist, lohnt sich die Kindle-Ausgabe." Mehr

"...Wir sind die Guten“ ist flüssig, teilweise packend geschrieben, der Ton wechselt zwischen Ernsthaftigkeit, gelegentlichem, einfühlbaren..." Mehr

25 Kunden erwähnen „Recherche"25 positiv0 negativ

Kunden sind mit der Recherche des Buches zufrieden. Sie beschreiben sie als sachlich, sauber und gut recherchiert. Das Sachbuch bietet Wahrheiten und ist sehr gut geeignet, die eigene Meinung zu verifizieren.

"Ausgezeichnete Recherche, die gebotenen Fakten kann man kaum leugnen. Was macht man denn nur, wenn man die Meinung des Mainstream nicht teilt ?..." Mehr

"...es für ganz hervorragenden Journalismus: hochaktuell, brisant, faktenreich, seriös recherchiert und genügend mit Quellen belegt...." Mehr

"...Das Sachbuch ist sehr gut geeignet, die eigene Meinung zu verifizieren. Selbstverständlich kann das Buch nicht die absolute Wahrheit liefern...." Mehr

"...Im Ernst: habe selten ein so gut recherchiertes und durchstrukturiertes Buch gelesen...." Mehr

10 Kunden erwähnen „Qualität"10 positiv0 negativ

Kunden sind mit der Qualität des Buches zufrieden. Sie beschreiben es als eine hervorragende Ergänzung zu Ploppas "Die Macher hinter den Kulissen" und Bittners "Die Macher hinter dem Spiegel". Das Buch bietet aussagekräftige Ergebnisse und Antworten auf Konfliktsituationen in der Welt, die sie abseits des Mainstreams ermöglichen.

"...Alles in allem aber ein gutes, interessantes, bereicherndes und zweifellos lesenswertes Buch." Mehr

"Ein sehr gutes recherchiertes Buch. Genau richtig in dieser Situation. Es ermöglicht es aus einem anderen Blickwinkel zu sehen...." Mehr

"...Es liefert aussagekräftige Ergebnisse und Antworten auf die Konfliktsituationen in der Welt und auf die Frage nach dem Warum?...." Mehr

"...ein äußerst wertvolles Buch; abseits des Mainstreams eine wundervolle Fundgrube für Argumentationen gegen die veröffentliche Kriminalisierung und..." Mehr

9 Kunden erwähnen „Aktuelles"9 positiv0 negativ

Kunden sind mit der aktuellen Informationen des Buches zufrieden. Sie beschreiben die Beschreibung als exakt, anschaulich und hintergründig. Das Buch bietet eine Zustandsbeschreibung aktueller Entwicklungen und Hintergrundinformationen in schlüssiger Weise.

"...Fazit: Aktuell, spannend zu lesen, mit außergewöhnlichen Standpunkten...." Mehr

"...Ich halte es für ganz hervorragenden Journalismus: hochaktuell, brisant, faktenreich, seriös recherchiert und genügend mit Quellen..." Mehr

"...Die schlüssigen Argumentationen, Hintergrundinformationen und die hier geschilderten Zusammenhänge schaffen erst ein Bewusstsein dafür, wie wenig..." Mehr

"...alle sehr zu empfehlen und ich bedanke mich bei den Autoren für die Aktualität,gute Recherche und,viele interessante Details." Mehr

8 Kunden erwähnen „Ukraine-Krise"8 positiv0 negativ

Kunden sind mit dem Buch zufrieden und beschreiben es als interessante Einblicke in die Hintergründe der Ukraine-Krise. Sie loben, dass das Buch mit wahren Worten über die Ukraine, Russland, EU und USA schreibt.

"...Doch es präsentiert den Verlauf der Ukraine-Krise bis in den Spätsommer hinein unter Erklärung der wichtigsten Hintergrundkenntnisse...." Mehr

"Ich habe das Buch mit großem Gewinn für eine ausgewogenere Sicht der Ukraine-Krise gelesen...." Mehr

"Ein Buch, das die Hintergründe der Ukraine-Krise und den Wandel Russlands unter Putin sehr gut beleuchtet...Wer die derzeitige Krise lediglich in..." Mehr

"Endlich gibt es Journalisten die einfach, knapp und mit WAHREN Worten über die Ukraine, Russland, EU und USA schreiben...." Mehr

7 Kunden erwähnen „Darstellung"7 positiv0 negativ

Kunden sind mit der Darstellung des Buches zufrieden. Sie beschreiben sie als objektiv, exakt und informativ. Das Buch bietet viele Eindrücke hinter die Kulissen und vermittelt die Realität dem Leser sehr nahe.

"...die Menschen in freien Wahlen entschieden haben, das BIG Picture ist einfach interessant. Lesetipp" Mehr

"Ein super Buch, das viele Eindrücke hinter die Kulissen gewährt...." Mehr

"...Am Ende sieht man Dinge differenzierter." Mehr

"...Ein sehr empfehlenswertes Buch, dass die Realität dem Leser sehr nahe legt." Mehr

7 Kunden erwähnen „Einfache Handhabung"7 positiv0 negativ

Kunden sind mit der einfachen Handhabung des Buches zufrieden. Sie beschreiben es als nachvollziehbar, gekonnt und für alle Putinversteher.

"...Nicht immer ganz leicht verständlich, aber gut fundiert, nachvollziehbar und aufschlussreich...." Mehr

"Endlich gibt es Journalisten die einfach, knapp und mit WAHREN Worten über die Ukraine, Russland, EU und USA schreiben...." Mehr

"Leichter Erwerb und interessante Empfehlungen haben mich dazu bewegt dieses Buch online in elektronischer Form zu kaufen...." Mehr

"Super Buch und einfach und verständlich geschrieben. Super Aufteilung. Keine überflüssigen schwer verständlichen Erläuterungen...." Mehr

6 Kunden erwähnen „Augenöffnend"6 positiv0 negativ

Kunden sind mit dem Buch zufrieden. Sie beschreiben es als Augenöffnend und loben die plausible, belegte Sicht der Dinge. Außerdem erhellt das Buch in vielen Fragen selbstständig.

"...Es erhellt sehr gut, daß wir uns in vielen Fragen auch einmal selbst an die Nase fassen müssen, unsere Rolle in dem Konflikt also selbskritisch..." Mehr

"...Buch nicht einverstanden, aber es ist ein "Mind-Opener" und erweiterte mein Blickfeld. Meine Empfehlung!" Mehr

"...Medien verloren geht: Eine andere aber zugleich plausible und belegte Sicht der Dinge...." Mehr

"...Es öffnet die Augen und benennt mit klaren Fakten die tatsächlichen Aggressoren in den vielen Kriegen der letzten 25 Jahre: den US-Schurkenstaat mit..." Mehr

Spitzenrezensionen aus Deutschland

  • Bewertet in Deutschland am 4. Oktober 2014
    Es war der 20. Februar 2014 an dem in Kiew Blut floss – nicht zum ersten Mal im Rahmen der Euromaidan-Bewegung. Neu war allerdings die qualitative und quantitative Dimension der Gewalt: über 50 Tote durch Scharfschützen. In den westlichen Medien stand der Schuldige sofort fest: Viktor Janukowitsch, der (leider) demokratisch gewählte Präsident der Ukraine. Seinen Spezialeinheiten – den Berkut – war dieser Ausbruch der Gewalt absolut zuzutrauen, berichtete der Westen doch schon seit Wochen über die Abscheulichkeiten dieser Elitetruppe. Das schon unmittelbar nach den Vorgängen vom 20. Februar auch tote Polizisten gemeldet wurden, tat der Berichterstattung keinen Abbruch. Im Gegenteil: der kritische Beobachter ahnte bereits was folgen würde. Eine Phase hektischer Aktionen - genannt 'Regime Change' – und eine Welle der Gewalt im Land. Eines stand dabei ebenfalls fest: die Vorgänge des 20. Februar sollten niemals hinterfragt werden, sondern als normative Kraft des Faktischen die Situation in der Ukraine über Nacht radikal ändern und zementieren.

    Besser als die Berichterstattung über die sogenannte 'Krim-Krise' konnte man diese Vorhersage nicht bestätigen: Putin stand im Rampenlicht. Und sein Handeln auf der Krim. Der Putsch in Kiew – als solcher durch seine verifizierte Unrechtmäßigkeit erkennbar – spielte keine Rolle, hätte dies doch die argumentative Basis des Westens im Konflikt mit Russland unhaltbar gemacht. Von einer löblichen Ausnahme abgesehen (ARD-Magazin 'Monitor' am 10.04.2014) spielten die Umstände des Putsches von Kiew nie wieder eine Rolle in den Leitmedien. Derweil rumorte es in Teilen der deutschen Gesellschaft. Zeitungen und Fernsehsender wurden massiv für ihre Berichterstattung kritisiert, während man im Internet regen Austausch mit Informationen über die Situation in der Ukraine betrieb. In vielen Städten gingen Menschen montags Abend auf die Straße um gegen den Krieg der Worte zu protestieren. All diese Entwicklungen dauern an und werden uns noch intensiv beschäftigen.

    Mathias Bröckers und Paul Schreyer haben die Ereignisse des Frühjahr und Sommer 2014 dokumentiert und in Buchform gebracht. Dabei wird die Geschichte der Ukraine kurz dargestellt, Bezug genommen auf die geopolitische Situation und die Problematik der russischen Gaslieferungen in und durch das Nachbarland. Der unvermeidliche Zbigniew Brzezinski kommt natürlich zur Sprache, allerdings nicht ohne den Verweis auf Vordenker wie Halford Mackinder. Die Full Spectrum Dominance wird ins Spiel gebracht und die Frage gestellt: Sind friedliche Entwicklung und Koexistenz überhaupt mit dem imperialen Kurs der USA vereinbar? Wir erfahren die Hintergründe der charmanten Victoria Nuland und begreifen die enorme Bedeutung, die solch erlesene Treffs wie der Atlantic Council auf den Lauf der Dinge in dieser Welt haben. Und wer weiß schon so genau, dass der gern als Schokoladen-König titulierte Poroschenko einen Großteil seines Geldes als Rüstungsunternehmer verdient? Sicherlich sind dem interessierten Beobachter viele Fakten aus der aktuellen Diskussion (gemeint ist beispielsweise das Konglomerat relevanter Seiten im Internet: Nachdenkseiten, telepolis, Junge Welt, Ken FM, Compact etc.) geläufig, doch Bröckers und Schreyer fügen sie überzeugend zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Teilweise stammen Inhalte des Buches aus Texten, die die Autoren im Laufe des Jahres für unter anderem telepolis und die taz geschrieben haben.

    Der Untertitel des Buches legt es nahe: Es geht den Autoren auch und vor allem um die Rolle der Medien in diesem (abgekarteten) Spiel. Als solches können die Verflechtungen zwischen Politik, Wirtschaft und Medien mit den entsprechenden Abhängigkeiten durchaus bezeichnet werden – die bekannten schrecklichen Folgen für viele Menschen vor Ort inklusive. Die hervorragende Studie von Uwe Krüger (Meinungsmacht) wird angeführt und ansatzweise auf die Berichterstattung zur Ukraine angewandt. Zudem werden Bröckers und Meyer nicht müde die nahe liegenden Fragen zu stellen: Auf welcher Basis argumentiert der Westen? Wer ist diese selbst ernannte Wertegemeinschaft und für welche konkreten Werte steht sie denn? Warum bilden die Medien nur Augenblicke ab und unternehmen keine Versuche der Erklärung? Welches Problem hat der Westen mit der Person Wladimir Putin? Warum dieser ideologische Eifer und die ewigen Zuweisungen der eigenen Schuld an die Gegenseite (ein sehr beliebter Zug in den Leitmedien)?

    Fundamental Neues wird man in diesem Buch nicht finden. Doch es präsentiert den Verlauf der Ukraine-Krise bis in den Spätsommer hinein unter Erklärung der wichtigsten Hintergrundkenntnisse. Der bisweilen sarkastisch-polemische Schreibstil der Autoren gibt der Intention für dieses Buch den richtigen Ton und vermittelt die moralische Empörung ob der beschriebenen Sachverhalte und Zustände. Der Westend-Verlag hat jedoch für einen bitteren Beigeschmack gesorgt: Die Preispolitik ist durchaus fragwürdig. Für ein Buch von diesem Inhalt – 207 Seiten inklusive Anmerkungen und Register – knappe 17 Euro? Der bisherige Erfolg des Buches sei den Autoren gegönnt und – idealistisch gedacht - der Sache der Wahrheit auch dienlich, aber der Verlag hat hier doch überzogen. Ein moderaterer Preis stände der weiteren Verbreitung des Buches keinesfalls im Wege. Ganz im Gegenteil, ist doch die Käuferschaft wohl eher in den weniger gut situierten Kreisen dieser Gesellschaft zu finden.
    104 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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  • Bewertet in Deutschland am 21. März 2015
    Ausgezeichnete Recherche, die gebotenen Fakten kann man kaum leugnen. Was macht man denn nur, wenn man die Meinung des Mainstream nicht teilt ?
    Ich sehe Deutschland und die fehlkonstruierte EU durchaus skeptisch, sehe auch die USA durchaus kritisch, teile aber nicht die Meinung die USA seien der einzige Hauptübeltäter. Mir scheint, Europa hat den zweiten Weltkrieg noch nicht abgearbeitet und verliert sich im Gutmenschentum ("Menschenrechte", Frauenquote, equal pay,Homoehe, unbegrenzte und unkontrollierte Immigration, Beschimpfung der Leistungsträger), das wohl letztlich in der Selbstabschaffung gipfelt. Da passen Vorwände wie Förderung der Demokratie gut ins Bild, obwohl die nicht überall wünschenswert sein können noch je funktionieren werde. Die Unehrlichkeit unserer ausgerichteten rot grün ideologischen Presse sehe ich ûbrigens schon lange. Jedenfalls gehört das aussterbende Europa ebenso auf die Psychiaterbank wie das "böse, kapitalistische und machthungrige" Amerika. Gut, daß es den Kapitalismus überhaupt gibt, meine ich.
    Und lieber im christlichen Kapitalismus als im rechtlosen Postkommunismus oder Neo-Islamismus.

    Alles in allem aber ein gutes, interessantes, bereicherndes und zweifellos lesenswertes Buch.
    3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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  • Bewertet in Deutschland am 3. September 2014
    Mathias Bröckers ist ein erfahrener Autor u.a. bei taz, Zeit und SFB. Im Jahr 2014 veröffentlichte er Artikel beim Online-Magazin Telepolis, in denen er eine kritische Gegenposition zur Mehrheit der Journalisten in Deutschland vertritt. Seine Kritik richtet sich vor allem gegen die Haltung, „wir“ oder "die internationale Gemeinschaft“ seien uns einig über Demokratie, Frieden und Menschenrechte, während nur die Gegenseite wie Islamisten oder Russen Kriegsverbrechen begehe.

    Die Analyse von Bröckers, wie sie in diesem Buch vertreten wird, beginnt mit einer Einführung in die ukrainische Geschichte und ihren verschiedensprachigen Bevölkerungsgruppen. Bröckers beschreibt die weltweiten Strategien der USA anhand öffentlich zugänglicher Strategiepapiere insbesondere neokonservativer Autoren. Anstelle von verbreiteten, willkürlichen moralischen Wertungen der Konfliktparteien versucht der Autor die unterschiedlichen Interessen der Beteiligten aufzuzeigen.

    Dabei wird klar, dass nicht nur EU, NATO und USA mitunter gegensätzliche Ziele verfolgen, sondern auch die ukrainischen Oligarchen miteinander konkurrieren. Auch die „Prorussen“ im Osten und der russische Staat bzw. sein Militär müssen nicht auf einer Linie liegen. Das wird beim simplen Schwarzweißdenken einiger Medien leider ausgeblendet.

    Zitat (alle Kap. 15):
    „Russland und Iran, die zusammen über die Hälfte aller Öl- und Gasreserven der Welt verfügen, stehen der einzigen Supermacht nicht wegen ihrer religiös-fundamentalistischen oder autokratischen Ausrichtung im Wege, sondern weil sie die Profite aus ihren Bodenschätzen selbst einstreichen und transnationale Konzerne weitgehend außen vor halten.“

    „Die [Ukraine] könnte als blockfreier Brückenstaat sowohl mit der EU als auch mit Russland verbunden sein und ihre multiethnische und mehrsprachige Zerrissenheit als Chance begreifen.“

    Was steht dem entgegen? Laut Bröckers „Ein Imperium, das uns seinen permanenten Krieg als Friedenspolitik verkauft, seinen Überwachungsstaat als Freiheit, seinen von Plutokraten dominierten Kongress als Volksvertretung, sein 'Ein-Parteien-System mit zwei Flügeln‘ (Gore Vidal) als Demokratie und sein von Räuberbankiers beherrschtes Finanzsystem als alternativlos."

    Wer sich über die einseitige Ausrichtung der Massenmedien bei uns ebenso ärgert wie über Politiker, die leichtfertig eskalieren und in Kategorien von Feindbildern denken, lese dieses Buch. Mitunter wird Mathias Bröckers vorgeworfen, er würde Verschwörungstheorien verbreiten. Zumindest in diesem Buch (seine anderen kenne ich nicht) bezieht sich der Autor ausschließlich auf öffentlich zugängliche und seriöse Quellen. Seine Argumentation ist solide, auch wenn dieses Pamphlet mit Schwung über die Heuchler herzieht.

    Fazit: Aktuell, spannend zu lesen, mit außergewöhnlichen Standpunkten. Eine Pflichtlektüre für alle, die jetzt über die Ukraine-Krise, EU und NATO mitreden wollen. Noch ein Tipp: Wenn das Papierbuch gerade ausverkauft ist, lohnt sich die Kindle-Ausgabe.
    27 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Spitzenrezensionen aus anderen Ländern

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  • Dostoevsky
    5,0 von 5 Sternen Fantastic, profound, and humorous book!
    Bewertet in den USA am3. Oktober 2015
    An extraordinarily interesting and important book! It is not only well researched, but incisively analyzes and exposes the hypocrisy and lies of the Western propaganda machines as NATO and the EU dismember the Ukraine and various other countries.
    This book reminded me of the Russian expression "Laughter through tears," i.e. there is a lot of irony, humor, and sarcasm in the book. I am now reading it for the second time because the German style is so attractive and the analysis so profound.
    I want to personally thank the two authors for the knowledge, wisdom, and enjoyment that I derived from their book and wish them an enormous readership.
  • Leinad_
    5,0 von 5 Sternen Fakten anstatt mediale Gehirnwäsche
    Bewertet in Italien am 28. September 2014
    Journalismus vom feinsten der manchem die Augen öffnen dürfte und den Medien ein Dorn im Auge sein dürfte. Grossartiges Werk.
    Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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  • Eigil Møller
    5,0 von 5 Sternen Sehr gut. The most common myths about this conflict ...
    Bewertet in den USA am7. März 2015
    Sehr gut. The most common myths about this conflict gets deconstructed here. We are told how the politicians and the media fundamentally are misrepresenting the truth, and why that is. Very powerful research, information and analysis. Lots of stuff to think about, and a strong argument for stopping europes allegiance to the american empire. Read it!
  • Christian Reuss
    5,0 von 5 Sternen Five Stars
    Bewertet in den USA am31. Dezember 2014
    Lesenswert.