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Nakba - die offene Wunde: Die Vertreibung der Palästinenser 1948 und ihr Folgen Taschenbuch – 15. Januar 2012
- Seitenzahl der Print-Ausgabe444 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberRotpunktverlag, Zürich
- Erscheinungstermin15. Januar 2012
- Abmessungen13.5 x 2 x 20.4 cm
- ISBN-109783858694447
- ISBN-13978-3858694447
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Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- ASIN : 3858694444
- Herausgeber : Rotpunktverlag, Zürich; 1. Edition (15. Januar 2012)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 444 Seiten
- ISBN-10 : 9783858694447
- ISBN-13 : 978-3858694447
- Abmessungen : 13.5 x 2 x 20.4 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 375,546 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 246 in Naher Osten
- Nr. 284 in Israelische Politik (Bücher)
- Nr. 364 in Politik Maghrebs & der Arabischen Staaten (Bücher)
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Sehen Sie mal nach, aus welchem politischen Coleur die anderen Rezensenten zu kommen scheinen. Antisemitismus lässt sich auch gut im Mantel des Nahostkonflikts transportieren, da kann man als antisemitischer Deutscher sich auch mal kurz mit arabischen Nationalisten verbrüdern - auch gar nicht so fern, denkt man an Mohammed Amin al-Husseini und dessen Zusammenarbeit mit Hitler.
Die Nakba, die Katastrophe der Vertreibung, stellt für Marlène Schnieper, freischaffende Nahost-Korrespondentin und Autorin aus der Schweiz, den Dreh- und Angelpunkt für die Lösung des Nahostkonfliktes dar. Dieses traumatische Ereignis, das die palästinensische Identität bis heute maßgeblich bestimmt, ist nicht vergessen, obgleich die Alten" gestorben sind, wie es einst Ben Gurion in seinem Tagebuch vermerkt hat; dies wird anhand von acht Interviews mit Nachgeborenen deutlich. Der Transfer" der arabischen Bevölkerung gehörte schon immer zum Gedankengut der zionistischen Bewegung, beginnend mit Theodor Herzl, so die Autorin. So solle die arme Bevölkerung unbemerkt" über die Grenze geschafft werden, und das Expropriationswerk muss ebenso wie die Fortschaffung der Armen mit Zartheit und Behutsamkeit erfolgen".
Die Aussagen der Interviewten werden immer wieder durch längere familienbezogene historische Diskurse bis in die Gegenwart hinein ergänzt. So kommen so unterschiedliche Charaktere wie Ahmed Yousef, Berater von De-facto-Ministerpräsident Ismail Haniya in Gaza, und Sari Nusseibeh, Präsident der Al-Quds-Universität in Ostjerusalem, zu Wort. Ginge es nach Yousef, so würde in Israel und Palästina ein Gebilde à la Schweiz entstehen, in dem Israelis und Palästinenser in je eigenen Kantonen leben würden, für die ein gemeinsames Parlament Gesetze erlassen würde.
Dem palästinensischen Narrativ stehe der israelisch-zionistische Narrativ gegenüber, der die Bindung des jüdischen Volkes an die historische Heimat sowie das Leid und das erlittene Unrecht dieses Volkes zum Ausdruck bringt, wie es der Politikwissenschaftler Shlomo Avineri ausdrückt.
Das Buch macht noch einmal schlaglichtartig deutlich, wie viel die Nakba mit europäischer Geschichte zu tun hat und wie aus einem Volk mit Land, ein Volk ohne Land geworden ist. Marlène Schnieper gebührt Dank, dass sie der palästinensischen Sichtweise auf überzeugende Weise eine Stimme verliehen hat, welche die Europäer zur Kenntnis nehmen sollten.
Dr. Ludwig Watzal, Journalist und Redakteur, Bonn. [...]
Die Autorin, Marlène Schnieper, hat mit dem voliegenden mutigen, engagierten Buch ein Zeichen gesetzt. In neun Teilen zeigt sie die Situation der arabischen Einwohner Palästinas nach 1948 auf. Ihre Dörfer und Städte wurden zerstört wie auch ihre blühende Kultur, ihr Hab und Gut haben sie verloren. Vertriebene und ihre Angehörigen kommen zu Wort. Episoden aus dem Alltag in Israel und in den Palästinensergebieten lassen den Leser nachdenklich werden. Geschichtliche Hintergründe und eine Zusammenfassung neuester Forschungsergebnisse zur Wahrnehmung des Konflikts machen denn wirklich betroffen und ratlos.Geschichte aus Vergangenheit und Gegenwart mit fehlender Perspektive für die Zukunft?
Ein gelungenes Buch, das durch eindrückliches Bildmaterial, eine Chronologie, Begriffserklärung und Literaturverzeichnis ergänzt, ein unverzichtbares Zeitdokument ist. Ein Buch, geeignet für all jene, an denen unsere Welt und was in ihr geschieht nicht unbemerkt vorüberzieht, die nicht vergessen wollen, weil sie wissen, dass Vergangenheit der Ursprung der Zukunft ist, an der zu bauen es sich lohnt.
Ich meine dieses Buch sollte viele Leser finden um einem Gewöhnungsmechanismus entgegenzuwirken und einmal mehr wachzurütteln.





