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Fassadendemokratie und Tiefer Staat: Auf dem Weg in ein autoritäres Zeitalter Taschenbuch – 21. August 2017
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- Seitenzahl der Print-Ausgabe272 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberPromedia
- Erscheinungstermin21. August 2017
- Abmessungen14.6 x 2.7 x 20.8 cm
- ISBN-109783853714256
- ISBN-13978-3853714256
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Produktinformation
- ASIN : 3853714250
- Herausgeber : Promedia; 4. Edition (21. August 2017)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 272 Seiten
- ISBN-10 : 9783853714256
- ISBN-13 : 978-3853714256
- Abmessungen : 14.6 x 2.7 x 20.8 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 199.327 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 2.732 in Politikwissenschaft (Bücher)
- Kundenrezensionen:
Über die Autoren

Ullrich Mies (* 1951) studierte Sozial- und Politikwissenschaften sowie internationale Politik in Duisburg und Kingston, Jamaica.
Er lebt in den Niederlanden und Frankreich, arbeitete zehn Jahre lang im öffentlichen Dienst, ist Unternehmer, Politaktivist sowie Herausgeber zahlreicher Bücher und schreibt Beiträge für verschiedene Online-Medien. Seine Arbeitsgebiete sind unter anderem Kapitalismuskritik, Demokratiezerfall und der neue Totalitarismus im Weltmaßstab.

Jens Wernicke, Jahrgang 1977, ist Diplom-Kulturwissenschaftler und arbeitete lange als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Politik und als Gewerkschaftssekretär. Er verantwortete mehrere Jahre das Interviewformat der NachDenkSeiten, Deutschlands meistgelesenem politischen Blog. Heute ist er Autor, freier Journalist und Herausgeber von Rubikon, dem Magazin für die kritische Masse. Zuletzt erschienen von ihm als Mitherausgeber „Netzwerk der Macht – Bertelsmann: Der medial-politische Komplex aus Gütersloh“, „Fassadendemokratie und Tiefer Staat: Auf dem Weg in ein autoritäres Zeitalter“ und „Die Öko-Katastrophe: Den Planeten zu retten, heißt die herrschenden Eliten zu stürzen“. Sowie von ihm als Autor die Spiegel-Bestseller „Lügen die Medien? Propaganda, Rudeljournalismus und der Kampf um die öffentliche Meinung“ und „Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen: Das Corona-Unrecht und seine Täter“.
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Die Herausgeber schreiben im Vorwort dazu: "Seit etwa drei Jahrzehnten beobachtet der kritische Teil der politisch interessierten Öffentlichkeit mit Sorge, dass die Regierungen der westlichen Wertegemeinschaft sich zunehmend Kapitalinteressen unterwerfen. Gemeinsam mit den ökonomisch Mächtigen dieser Welt haben sie inner- und suprastaatliche Strukturen geschaffen, die sich der demokratischen Kontrolle entziehen. Vom Volk gewählte politische Repräsentanten degradieren sich zu Handlangern der Akteure 'hinter den Kulissen'. Wir erleben die schleichende Transformation parlamentarischer Demokratien in Richtung autoritärer Systeme. Grund- und Menschenrechte bleiben dabei ebenso auf der Strecke wie das Völkerrecht." (S. 7)
Für Bernd Hamm sind "bereits heute weite Politikbereiche einer demokratischen Kontrolle entzogen...Der Tiefe Staat - ein Konglomerat aus Ministerien, Behörden, Politikern, Rüstungsindustrie, den Geheimdiensten, privatisierter Sicherheitsindustrie, Kontraktfirmen und Lobbyisten - hat in den USA weitgehend die Kontrolle übernommen. Die Demokratie steht am Rande des Überlebens." (S. 27)
Für die Gründerväter der USA war es zentral, die bestehenden Eigentumsverhältnisse unangetastet zu lassen und die Väter des deutschen Grundgesetzes hatten ein massives Misstrauen gegenüber souveränen Volksentscheidungen. "Nur unter der Voraussetzung, dass auch in einer Demokratie der Status der herrschenden Eliten nicht gefährdet wird, konnte Demokratie zu einer auch von den jeweiligen Zentren der Macht anerkannten Herrschaftsform werden." (Rainer Mausfeld, S. 49) "Parlamentswahlen spielen offenkundig in kapitalistischen Demokratien für alle grundlegenden politischen Entscheidungen keine Rolle mehr. Die großen politischen Entscheidungen werden zunehmend von Instanzen und Akteuren bestimmt, die nicht der Kontrolle der Wähler unterliegen. Während also die Hülse einer repräsentativen Demokratie weitgehend formal intakt erscheint, wurde sie ihres demokratischen Kerns nahezu vollständig beraubt. Demokratie birgt also für die eigentlichen Zentren der Macht keine Risiken mehr." (S. 47)
Die Verbindung von "Tiefem Staat" und neoliberaler Ideologie hat zu einer unfassbaren Konzentration von Reichtum und Macht geführt. Laut einer Studie der NGO Oxfam (Ullrich Mies, S. 67) besitzen 8 Menschen auf der Welt mehr Vermögen als die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung und das reichste 1% so viel wie die restlichen 99% zusammen. Beschreibungen wie "Oligarchenherrschaft" und auch "Neuer Feudalismus" erscheinen mir in diesem Licht mehr als zutreffend zu sein.
Während der Begriff des "Tiefen Staates" im Vorbeigehen leicht als "Verschwörungstheorie" abgetan werden kann, zeigen die Texte mit ihren diversen Schwerpunkten sehr eindeutig, wie zutreffend dieses Konstrukt tatsächlich ist. Als interessierter Laie kamen mir zwar viele Darstellungen bereits bekannt vor, gleichzeitig konnte ich aber auch viel Neues erfahren und mir unbekannte Zusammenhänge erkennen.
Natürlich konnten mich nicht alle Texte gleichermaßen ansprechen, aber dies kann man ja auch kaum erwarten. In manchen Texten kommen mir persönlich Russland und Putin zu gut weg, allerdings wurde das Buch auch bereits 2017 veröffentlicht. Aus diesem Grund sind auch die Entwicklungen rund um Corona nicht Teil der Darstellung. Zu diesem Thema würde mich die Meinung einzelner Autoren auch interessieren.
Was man dem Buch in einer weiteren Auflage hinzufügen sollte, ist ein Register. Auf diese Weise könnte man Verbindungen einzelner Texte anhand gleicher Begriffe leichter nachschlagen.
Jochen Krautz beschreibt z. B., wie die neoliberale Hochschulreform in Deutschland massgeblich vom "Centrum für Hochschulentwicklung" (CHE) der BERTELSMANN-STIFTUNG angestossen und gestaltet wurde. Werner Rügemer dokumentiert detailreich, in welchem Ausmass die "Privatisierung des Staatsapparates" in den USA voran geschritten ist. Aber auch in Deutschland und der EU haben nach Rügemer inzwischen private "Beratungs"-Institutionen, hinter denen sich zumeist knallharte Partikularinteressen verbergen, vielfach eine Schlüsselrolle. Wer weiss schon, dass der US-Finanzinvestor BLACKROCK die Troika bei der sog. Griechenland-Rettung mit Risikoanalysen versorgt hat.
Interessant ist die unterschiedliche Akzentsetzung bei der Bewertung des Phänomens "Donald Trump" in den Beiträgen von Mike Lofgren und Rainer Rupp. Während Lofgren, ehemals Staatsssicherheits-Experte in der US-Administration, in Trump nur eine "Pseudo-Alternative" zum "Deep State" wahrnimmt, glaubt Rainer Rupp, dass die Elite diesseits und jenseits des Altlantiks in Trump "eine Gefahr .... für die Neue Weltordnung" und die Globalisierung sieht (oder nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt sah?).
Zuvor hatte allerdings Bernd Hamm bereits mit der gerade vom hiesigen Mainstream verbreiteten Vorstellung aufgeräumt, dass die US-Aussenpolitik erst unter Trump sich aggresiv zeigt und unter Obama an internationalem Ausgleich und friedlichen Konfliktregelungen orientiert gewesen sei. Wenn heute US-Spezialeinheiten (SOCOM) in 134 Ländern des Globus aktiv sind, während es 2001 nur 60 Länder waren, dann sei das vor allem ein "Verdienst" der Obama-Administration.
Fazit: Das Buch liefert gerade für die politische Linke wichtige Grundlagen für die Diskussion über die Entwicklungstendenzen des hegemonialen atlantischen Kapitalismus. Bei allen, die sich als kritische Zeitgenossen sehen, sollte es nicht im Bücherregal fehlen.

