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Unterwerfung: Roman (Taschenbücher) Taschenbuch – 21. Juni 2016
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Er erzählt in ›Unterwerfung‹ die Geschichte des Literaturwissenschaftlers François. Der Akademiker forscht im Frankreich einer sehr nahen Zukunft zu dem dekadenten Schriftsteller Huysmans, der ihn sein Leben lang fasziniert. Zugleich verfolgt er die Ereignisse um die anstehende Präsidentschaftswahl: Während es dem charismatischen Kandidaten der Bruderschaft der Muslime gelingt, immer mehr Stimmen auf sich zu vereinigen, kommt es in der Hauptstadt zu tumultartigen Ausschreitungen. Als schließlich ein Bürgerkrieg unabwendbar scheint, verlässt François Paris ohne ein bestimmtes Ziel. Es ist der Beginn einer Reise in sein Inneres.
- Seitenzahl der Print-Ausgabe272 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberDuMont Buchverlag GmbH & Co. KG
- Erscheinungstermin21. Juni 2016
- Abmessungen12.6 x 2.1 x 19.4 cm
- ISBN-10383216359X
- ISBN-13978-3832163594
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Produktbeschreibung des Verlags
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| Michel Houellebecq | Serotonin | Unterwerfung | Interventionen 1992-2020 | Vernichten | |
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| Preis | 41,12 €€41,12 | 11,21 €€11,21 | 10,08 €€10,08 | 13,08 €€13,08 | 15,89 €€15,89 |
| Zu Entdecken | Das Buch, an dem kein Houellebecq-Fan vorbeikommt, Broschur, 592 Seiten | Ein literarisches Meisterwerk, Taschenbuch, 336 Seiten | Der wohl umstrittenste Roman der letzten Jahre, Taschenbuch, 272 Seiten | Alle Essays in einem Band, Taschenbuch, 430 Seiten | Jetzt auch als Taschenbuch: Der neue Roman von Michel Houellebecq, 624 Seiten |
Produktbeschreibungen
Pressestimmen
Michel Houellebecq im Interview mit Canal Plus
»Der umwerfendste Schriftsteller unserer Gegenwart.«
Julia Enke, F.A.S.
»Der neue Roman von Michel Houellebecq ist schrecklich. Er entwirft das Bild eines islamistischen Gottesstaates in Frankreich in der nahen Zukunft. Nicht dass der Roman nicht lesenswert wäre. Im Gegenteil: man kann ihn kaum aus der Hand legen. Man redet sich ein, dass die Kunst alles darf, doch die Unruhe, die den Leser erfasst, verlässt ihn nicht. Es ist ein Roman, der einen abstößt und zugleich fasziniert […]. Der stupende Diagnostiker Houellebecq zielt so furcht- wie gnadenlos ins Herz westlicher Angst. Kein Autor hält der offenen Gesellschaft ihre Albträume so schonungslos vor wie er.«
Sandra Kegel, F.A.Z.
»Eine literarische Bombe […]. Der Meister der subversiven Provokation […] meldet sich als radikaler Zeitdiagnostiker und schwärzester Kulturpessimist mit einer politischen Fiktion [...].«
Romain Leick, SPIEGEL
»Ich halte ›Unterwerfung‹ für eine der gelungensten, weil fantasievollsten, witzigsten, um nicht zu sagen aberwitzigsten Arbeiten, die der Autor je geschaffen hat […] ein grandioses Buch.«
Tilman Krause, DIE WELT
»Mit kühler Ambivalenz macht der Franzose dem inzwischen ja gerade zu freiheitsbesoffenen Westen vor, wie man wahrhaft frei denkt.«
Edo Reents, F.A.Z.
»Es kann gar nicht laut genug gesagt werden: ›Unterwerfung‹ ist kein rassistischer Roman, nicht frauenfeindlich und auch nicht islamophob. Es wimmelt darin nur von dergleichen Ansichten, aber davon, dass Houellebecq sie sich zu eigen machen würden, kann keine Rede sein [...]. Mehr als jeder andere europäische Schriftsteller der Gegenwart hat Houellebecq die Sensibilität und den Mut schwelende Konflikte zu erkennen und erzählerisch fortzuspinnen [...] in seiner hingebungsvoll verwüsteten Prosa.«
Jan Küveler, WELT AM SONNTAG
»Wer Houellebecq einen Skandalautor nennt, der nur vorsätzlich provoziere, der sollte de Sade, Rimbaud, Baudelaire, Balzac aus seiner Bibliothek entfernen oder mal lesen [...]. Houellebecq ist der Charlie Hebdo der europäischen Literatur. Je suis Houellebecq.«
Doris Akrap, TAZ
»›Unterwerfung‹ ist ein Buch der Angst und der Einsamkeit. Es handelt von der Liebe zur Literatur, der Liebe zu denen, die die Literatur erschaffen haben, von herrlichem Sex, traurigem Sex, Polygamie, vom Glück des guten Essens, dem phantastischen Glück guten Weins, von Schüssen in Paris, Bürgerkrieg, Desinteresse an Politik, und es endet mit einer friedlichen Vision […]. Ein halb ironisches, halb ernstes Spiel mit den Möglichkeiten der Welt. Von geistiger Brandstiftung, Schüren von Ängsten ist da beim besten Willen nichts zu finden […]. Die islamische Republik ist eine Houellebecqsche Traum-Vision, eine literarische Möglichkeit der Welt. Dafür ist Literatur erfunden worden.«
Volker Weidermann, F.A.S.
»Ein wichtiges Gedankenexperiment [...] Dieses Buch liefert Pegida-Idioten nicht die geringste Munition […] Houellebecq fällt auf diesen Islamisierung-des-Abendlandes-Quatsch nicht herein […] Wodurch er mir zuwider ist, sind seine Sex-Szenen. Ansonsten liefert er ein Gedankenspiel, das muss möglich sein.«
Elke Heidenreich, MÜNCHNER ABENDZEITUNG
»[Der Roman erscheint vielen als] eine Vorwegnahme des terroristischen Überfalls und [...] ein Lockruf des Schreckens [...]. Dagegen ist der Autor so machtlos wie gegen alle anderen Konsequenzen, die seine Leser aus seinen Büchern ziehen. Und er darf aus dieser Machtlosigkeit nicht die Konsequenz ziehen, den Roman seinen Folgen zu opfern.«
Thomas Steinfeldt, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
»Das Buch, über das im Januar ganz Frankreich spricht und bald auch ganz Deutschland«
ZDF HEUTE JOURNAL
»Nichts für intellektuelle Feiglinge. [...] Da ist etwas im Busch, und dieses Gefühl der Auflösung, nicht nur der Individuen, sondern auch der Gesellschaft und der Politik, ein Grundmotiv Houellebecqs, verdichtet sich im Lauf der Erzählung derart, dass der Leser das Buch nicht aus der Hand legen mag. Auch wenn er sich weder mit der Hauptperson noch mit Houellebecq identifiziert.«
Gero von Randow, ZEIT ONLINE
»Ein phänomenales, genaues Porträt der französischen Gesellschaft, vor allem ihrer Medien und der politischen Klasse, deren Personal unfreiwillig und ungefragt in Nebenrollen auftritt, wobei der Autor vor herrlichen Überzeichnungen nicht zurückschreckt. Rücksichtslos beschreibt er in eher platten Sätzen die französischen Realitäten, Tabus, Albträume und Obsessionen. Es ist ein heilsames Buch – eine Komödie, von der vielleicht sogar eine Katharsis ausgehen kann.«
Jürg Altwegg, F.A.Z.
»Der Roman ist am Ende nur ein ziemlich ernst gemeinter Spaß. Es wäre Unsinn, seinem Autor vorzuwerfen, den europäischen Rechtspopulismus, mit dessen Ängsten er sarkastisch spielt, noch zu schüren. Houellebecq - noch immer einer der begnadetsten Beobachter unserer Lebenslügen und Widersprüche - lässt sich nicht in die Karten gucken. Er schreibe [...] darüber, was die Leute so reden. Er sei eben das Produkt seiner Epoche.«
Iris Radisch, DIE ZEIT
»Kein Aufklärer hätte es besser sagen können.«
Martina Meister, CICERO
»Die Verführbarkeit zum Extremismus, das ist es, was Michel Houellebecqs Roman verhöhnt.«
Christopher Schmidt, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
»Die wahre Provokation seines Rom […] ist die von ihm visionierte freiwillige Selbstaufgabe einer Gesellschaft, die sich von der Tradition des Kampfes um die Werte der Freiheit verbschiedet hat.«
Georg Diez, DER SPIEGEL
»Houellebecq beschreibt nüchtern und lakonisch, oft sehr witzig - aber er bewertet nicht. Damit muss man als Leser erst einmal zurechtkkommen.«
Jochen Kürten, DEUTSCHE WELLE
»Hoeuellebecq ist auf dem Höhepunkt seines Schreibens angelangt.«
Wofgang Paterno, FORMAT
»Ein zu Recht hochgelobter Roman.«
Georg Hoffmann-Ostenhof, PROFIL
»Dieses Buch verhandelt anregend einige der zentralen Konflikte unserer Gegenwart.«
Denis Scheck, DER TAGESSPIEGEL
»Michel Houellebecqs Roman ›Unterwerfung‹ ist ein grandioser Roman, inhaltlich höchst relevant und literarisch einwandfrei konstruiert.«
Friederike Gösweiner, SPECTRUM/ DIE PRESSE
»Houellebecq hat mit diesem Roman zwar ein dystopisches, aber nur allzu wahrscheinliches Spiegelbild unserer Zukunft entworfen. Sein Zynismus ist dabei ein notwendiges Übel.«
FALTER
»Ich liebe seine großen düsteren Entwürfe, diesen Mut zum Visionären. Und das Erzählen im kläglichen Kleinklein des Alltags. Begnadeter Erzähler, der auch wirklich was zu erzählen hat.«
Finn-Ole Heinrich, HAMBURGER MORGENPOST
Klappentext
Buchrückseite
Über den Autor und weitere Mitwirkende
NORMA CASSAU übersetzt überwiegend aus dem Französischen, u. a. Michel Houellebecq, Philippe Djian und Muriel Barbery.
BERND WILCZEK, geboren 1975, arbeitete mehrere Jahre als Universitätslektor in Frankreich. Er übertrug u. a. André Glucksman, Maurice Blanchot und Paul Virilio ins Deutsche.
Produktinformation
- Herausgeber : DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG; 12. Edition (21. Juni 2016)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 272 Seiten
- ISBN-10 : 383216359X
- ISBN-13 : 978-3832163594
- Originaltitel : Soumission
- Abmessungen : 12.6 x 2.1 x 19.4 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.599 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 83 in Politische Romane
- Nr. 109 in Science-Fiction Geschichte & Kritik
- Nr. 109 in Science-Fiction-Kurzgeschichten
- Kundenrezensionen:
Informationen zum Autor

Michel Houellebecq wurde 1958 auf La Réunion geboren und wuchs bei seinen Großeltern in Crécy-La-Chapelle auf.
1980 erhielt er sein Diplom als Agraringenieur, danach arbeitete er im Informatik-Bereich.
Houellebecq veröffentlichte zunächst Gedichtbände, für die er bald mit Preisen ausgezeichnet wurde. 1992 wurde ihm der Prix Tristan Tzara für »Suche nach Glück«, 1996 der Prix de Flore für »Der Sinn des Kampfes« verliehen. Der internationale Durchbruch gelang ihm mit seinem ersten Roman »Ausweitung der Kampfzone«.
Sein zweiter Roman, »Elementarteilchen«, erschien im Herbst 1998 und wurde noch im gleichen Jahr mit dem angesehenen Prix Novembre und dem Prix du Meilleur Livre de l’Année des Literaturmagazins »Lire« ausgezeichnet. Der visionäre Gesellschaftsroman erschien in über 25 Übersetzungen und wurde zum viel diskutierten Kultbuch.
Im Jahr 2000 erschienen die satirische Reiseerzählung »Lanzarote« und die Miszellaneensammlung »Die Welt als Supermarkt«. 2002 folgten ein Essay über den amerikanischen Autor H.P. Lovecraft, »Gegen die Welt, gegen das Leben«, und der Roman »Plattform«. 2009 wurde sein Briefwechsel mit Bernard-Henri Lévy, »Volksfeinde«, und 2010 die Essaysammlung »Ich habe einen Traum« veröffentlicht. 2011 erschien der Roman »Karte und Gebiet«, für den Michel Houellebecq mit dem renommiertesten französischen Literaturpreis, dem Prix Goncourt, ausgezeichnet wurde. Zuletzt veröffentlichte der DuMont Buchverlag 2014 den Gedichtband »Gestalt des letzten Ufers« und 2015 den Roman »Unterwerfung«.
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Kundenrezensionen
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Kunden sind mit dem Buch zufrieden. Sie beschreiben es als lesenswert, amüsant zu lesen und eine stimmige Novelle. Der erzählerische Stil wird gelobt, da sie faszinierend ist. Einige empfinden das Buch als große zeitgenössische Literatur.
"Diesen Houellebecq las ich sehr entspannt. Die Geschichte hat einen gelungen Spannungsbogen, der vom ersten Kapitel an gleichmäßig angezogen wird...." Mehr
"...Insgesamt ist das Buch sehr spannend, sehr interessant, teilweise witzig und äußerst intelligent geschrieben...." Mehr
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"...Der Schreibstil von MH ist sparsam, intelligent, fokussiert. Die Übersetzung erscheint mir gut gelungen...." Mehr
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"...Ein sehr geistreicher, relevanter und angesichts der Fülle an Themen auch ein sehr kompakter Roman...." Mehr
"...Stilistisch hingegen ist das Buch insgesamt gut gelungen. Der Schreibstil von MH ist sparsam, intelligent, fokussiert...." Mehr
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Kunden sind mit dem Humor des Buches zufrieden. Sie beschreiben den Humor als hintergründig, frivol und provokativ.
"...Insgesamt ist das Buch sehr spannend, sehr interessant, teilweise witzig und äußerst intelligent geschrieben...." Mehr
"...sogar ein weiteres Schlüsselwerk, brilliant geschrieben, humorvoll, genau beobachtet, mit eingestreuten Stellen wie diesen:..." Mehr
"...führen lassen will, wer gerne mal Lust hat auf Anspruchsvolle, Lustige Unterhaltung und dem Spiel mit der Übertreibung, dem empfehle ich „..." Mehr
"...Zu den stärksten Teilen des Romans gehört die satirische Darstellungen dieser Vorgänge...." Mehr
Kunden haben unterschiedliche Meinungen zur Langweiligkeit des Buches. Einige loben die gut komponierten Dialoge und das dramatisch gelungene Szenario. Der Autor schreibt schnörkellos und abstoßend, während andere es als langweilig empfinden. Die seitenlangen halbphilosophen Abhandlungen werden als zu oberflächlich beschrieben.
"...eine Art Politikkrimi hätte sein können, schreibt der Autor das Buch so überdreht und realitätsfern, das man einfach nur lachen kann...." Mehr
"...zu provozieren, ist auch das Szenario des Herrn H. viel zu oberflächlich beschrieben und dreht sich um die intellektuelle Masturbation der..." Mehr
"...Und zum anderen der islamische Glaube. Das dramaturgisch sehr gelungene Szenario, indem sich Frankreich im Jahre 2022 nach kurzen politischen..." Mehr
"...Der Roman hinterlässt sehr zwiespältige Gefühle. Sicherlich ist er äußerst lesenswert - bei allen Schwächen...." Mehr
Kunden haben unterschiedliche Meinungen zur Spannung. Einige loben den unaufgeregter Ton und die fesselnde, stimmige Komposition des Autors. Andere empfinden das Buch als ausschweifend, lapidar oder als Larm.
"...Der Stil ist sehr angenehm, Houellebecq komponiert in unaufgeregter Tonlage, jedes Wort empfinde ich perfekt gewählt und die Schar an Nebenfiguren..." Mehr
"...Es herrscht kollektives Schweigen und schließlich folgt kollektive Konvertierung zum Islam, damit das Leiden ein Ende hat - zu feige sogar zum..." Mehr
"...er, hätte er sich nicht einer wunderbar klaren, eindrucksvollen, schnörkellosen, aber auch sperrigen Sprache bedient, die man ebenfalls mögen muss...." Mehr
"...politischen Entwicklungen beschreibt der Autor jedoch zu einfach und lapidar...." Mehr
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Spitzenrezensionen aus Deutschland
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- Bewertet in Deutschland am 25. Januar 2015Diesen Houellebecq las ich sehr entspannt. Die Geschichte hat einen gelungen Spannungsbogen, der vom ersten Kapitel an gleichmäßig angezogen wird. Die Figuren sind allesamt houellebecqische Stereotypen, allen voran die Hauptfigur Francois. Aus dessen nihilistisch-zynischen Perspektive wird uns die Welt, wie sie seines Erachtens ist, erklärt. Ich habe vieles angestrichen und einige Passagen mit Grinsegesichter am Rand markiert. Der Stil ist sehr angenehm, Houellebecq komponiert in unaufgeregter Tonlage, jedes Wort empfinde ich perfekt gewählt und die Schar an Nebenfiguren sind weise ausgewählt, um die zahllosen politisch inkorrekten Seitenhiebe in die passenden Münder zu legen.
Der Roman erfüllt eine Menge an zu erwartenden Klischees über ein saturiertes, bürgerlich-akademisches Milieu in den westeuropäischen Metropolen. Hier ist sich Houllebecq treu geblieben. Und sicher,es gibt in diesem Roman auch wieder einigen Sex. Meist derb und emotionslos, doch auch mal – zumindest für mich – ziemlich erotisch und lustvoll. Den hat Francois, der Antiheld des Romans, mit der jüdischen Studentin Myriam. Myriam war eine Überraschung für mich im Roman. Denn über die ersten 80 Seiten stellt uns Houellebecq seine typisch Hauptfigur als Erzähler vor: lebensfrustrierter, „verhärtet und vertrockneter“ Typ, der sich zwar klar und amüsant zu analysieren weiß, jedoch keinerlei Ambitionen zur Veränderung mehr verspürt. Ein Gefühlsautist, der in seinem selbst versifften Weltbild allmählich versumpft. Und dann taucht plötzlich die kecke, lebensfreudige Myriam – herzlich von Francois ersehnt – zu seinem Geburtstag auf. Es folgt eine Szene, die ich im Buch markiert und als „fast romantisch“ bezeichnet habe.
In seinen kürzlich gegebenen Interviews bestätigte Houellebecq, was ich in dieser Episode vermutet habe. Es ist seine Form von Liebesgeschichte und zugleich auch eine Hommage an die französischen Juden, von denen aktuell viele – auch zu seinem Bedauern – aus Frankreich auswandern. Darüber hinaus spielt aber der wachsende Antisemitismus in diesem Zukunftsroman keine weitere Rolle. Aber die beiden anderen „Buchreligionen“.
Zum einen konkret der Katholizismus, repräsentiert durch J.-K. Huysmann, einem französischen Autor des 19. Jahrhunderts. Er ist das lebenslange Studienobjekt von Francois. Wie man im Roman ausführlich erfährt – und Huysmann deshalb auch nicht gelesen haben muss –, wendet sich auch dieser ähnlich angewidert von der dekadenten Gesellschaft des Fin de Siècle ab und konvertiert letztlich zum katholischen Glauben.
Und zum anderen der islamische Glaube. Das dramaturgisch sehr gelungene Szenario, indem sich Frankreich im Jahre 2022 nach kurzen politischen Kapriolen und Komplotten innerhalb von nur wenigen Monaten in einen „gemäßigten“ islamischen Staat wandelt, in dem sich Frauen verschleiern und unterordnen, die Polygamie und Päderastie legalisiert ist und einzig nur noch staatliche Bildung bis zum 7. Schuljahr finanziert wird, ist wirklich faszinierend schaurig. Jedoch auch sehr fiktiv. Die Schilderung blendet erheblichen Widerstand aus und attestiert der überwiegenden Mehrheit der Franzosen (und damit wohl allen „Westlern“) feigen Opportunismus, korrupte Egomanie und leichtfertigen Verrat aller Werte einer aufgeklärten, säkularen Gesellschaft.
Nicht Islamophobie macht den Roman bedenklich, sondern eben diese durchgängige Unterstellung, dass eine säkularisierte Gesellschaft, die sich den Krücken eines Gottesglauben entledigte, selbst nicht ausreichend Werte und Sinn bieten könne, um sich vor einem Rückfall zu wappnen. Religion ist nicht nur für Marx, sondern auch für Houellebecq Opium fürs Volk. Doch für Houellebecq besteht das Volk aus nicht therapiefähigen Junkies. Früher oder später gewinnt immer wieder die Sucht nach göttlicher Auserwähltheit.
Wem das im Roman so nicht deutlich wird dem empfehle ich die Interviews mit Michel Houellebecq in der Süddeutschen und der Zeit. In der Zeit sagte er z.B.:
„Es tut mir leid, wenn ich hier etwas pedantisch werde. Aber diese Idee hatte vor mir schon Auguste Comte. Er hat vorausgesagt, dass das Zeitalter der Revolution und der Aufklärung von einem neuen religiösen Zeitalter abgelöst werden wird. Diesem Gedanken habe ich schon immer zugestimmt. Eine Gesellschaft ohne Religion ist nicht überlebensfähig. Der Laizismus, der Rationalismus und die Aufklärung, deren Grundprinzip die Abkehr vom Glauben ist, haben keine Zukunft. Sie finden in vielen meiner Romane Entwürfe einer neuen Religion.“
Das Bittere ist, dass ich der Diagnose – oder soll man schon Obduktion sagen – unserer Gesellschaft in vielem zustimme. Wir sind apolitisch, wirken saturiert, moralisch bigott und verteidigen humanistische Werte kaum mehr für die gesamte Gesellschaft, sondern nur für persönlich bevorzugte Kreise. Mit dem Wert „Freiheit“ wissen viele nichts mehr anzufangen, ja hadern sogar mit ihm, so dass Houellebecq kaltschnäuzig in Raum stellen kann, dass es manchen sicher gefällt, keine Freiheit und keine Sorgen mehr zu haben.
Wenn er mit seiner Fiktion letztlich Recht behalten sollte, dann dürfen meinetwegen auch gerne die Macher der BILD weiter ihrer zynischen Lust frönen. Es wundert kaum, dass Medien und Politik das politische desinteressierte Alter Ego Francois anekeln. Ihm sei jedoch klar,
„dass der seit Jahren sich verbreiternde, inzwischen bodenlose Graben zwischen dem Volk und jenen, die in seinem Namen sprachen – also Politiker und Journalisten –, notwendiger Weise zu etwas Chaotischem, Gewalttätigem und Unvorhersehbarem führen müsste.“
Noch unzählige weitere provokative – und wie zu erwarten, auch misogyne – Sätze hat Michel Houellebecq auf den rund 270 Seiten uns überlassen. Ein sehr geistreicher, relevanter und angesichts der Fülle an Themen auch ein sehr kompakter Roman. Schon auf Seite 9 erklärt uns der Literaturwissenschaftler Francois seine besondere Wertschätzung von Literatur gegenüber anderen Künsten:
„Aber allein die Literatur vermittelt uns das Gefühl von Verbundenheit mit einem anderem menschlichen Geist, … Allein die Literatur erlaubt uns, mit dem Geist eines Toten in Verbindung zu treten, auf direkte, umfassendere und tiefere Weise, als das selbst in einem Gespräch mit einem Freund möglich wäre – …
Bei allem Respekt, den ich vor dem Autor Michel Houellebecq und seinem Werk habe, ich mag sie sicher nicht einem intensiven Gespräch mit einem guten Freund vorziehen. So sehr ich gute Literatur schätze, so neige ich nicht dazu, sie zu überschätzen und stimme Houellebecq gerne zu, wenn er im Interview der NZZ zitiert wird:
„Noch nie habe ein Leser wegen eines Romans seine Weltanschauung geändert.“
Sollte es jemand nun aufgrund der Lektüre von „Unterwerfung“ doch tun, so lasse sie/er es mich bitte wissen
- Bewertet in Deutschland am 28. Januar 2015Den Plot des Buches kann man sehr schnell erzählen: Paris im Jahr 2022. Der 44 Jahre alte, des Lebens, sogar des Sexlebens, überdrüssige Literaturprofessor François (Spezialgebiet Huysmans), wird im Zuge des Wahlsieges der Muslimbrüderschaft bei den französischen Präsidentschaftswahlen zunächst pensioniert. Später konvertiert er – nicht zuletzt wegen der Aussicht, eine Vielehe führen zu dürfen – zum Islam und unterwirft sich und „hätte damit nichts zu bereuen“.
Dieser Plot ist natürlich aktuell extrem provokativ und wurde es nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo noch mehr. Das zugrunde liegende Szenarium knüpft an eine tatsächliche Begebenheit an: Bei den Präsidentschaftswahlen 2002 errang Jean-Marie Le Pen vom Front National im ersten Wahlgang den zweiten Platz. Das führte im zweiten Wahlgang dazu, dass sich praktisch alle nicht-nationalistischen Wähler – egal ob rechts oder links – hinter Jacques Chirac solidarisierten. Michel Houellebecq (MH) spinnt das Szeanrium lediglich weiter, indem er den Front National von 17% 2002 auf 34% 2022 und damit zur stärksten Partei werden lässt. Gleichzeitig unterstellt er, dass die 2017 gegründete Muslimbrüderschaft knapp vor den Sozialisten die zweitstärkste Kraft wird und für den zweiten Wahlgang die Unterstützung der Sozialisten und letztlich auch der konservativen UMP erhalten. Die muslimische Partei gewinnt und reformiert das Land. Die Reformen führen zu einem Rückgang von Kriminalität und Arbeitslosigkeit (die Frauen arbeiten ja nicht mehr!). Das Land hat sich unterworfen. Insgesamt ist das ein zwar ein äußerst unwahrscheinliches, aber zukünftig auch nicht gänzlich unmögliches Szenarium.
Insgesamt ist das Buch sehr spannend, sehr interessant, teilweise witzig und äußerst intelligent geschrieben. Teilweise hat diese Fiktion, da sehr viel Bezug auch auf aktive französische Politiker und Politikverhältnisse genommen wird, fast Sachbuchcharakter. „Politisch inkorrekt“, aber meines Erachtens literarisch sehr begrüßenswert, ist, dass MH nicht klar macht, ob er jetzt eine Utopie oder eine Dystopie geschrieben hat, d.h. er bewertet den Wahlsieg der Muslimbrüderschaft und die dann kommenden Gesellschaftsreformen nicht. Insofern ist das Buch auch definitiv nicht islamophob, ja angesichts der wohlwollenden Beschreibung der Wirkungen der Reformen noch nicht einmal islamkritisch. Sehr deutlich hingegen wird seine Ablehnung der dekadenten, westlichen – speziell französischen, libertären und die Zusammengehörigkeit zerstörende Gesellschaftsordnung. Hier wird das Buch teilweise durchaus zur Spottschrift.
Literarisch ist definitiv ein Problem des Buches, dass es mit nur einem echten Akteur, François auskommen muss. Alle anderen Figuren – inklusive seiner zwischenzeitlichen Geliebten - bleiben Pappmaché, Beiwerk. MH geht es eindeutig darum, die „Sache“ zu verhandeln, nicht Menschen. François, der einzige wirkliche Mensch des Buches ist zwar in sich authentisch und plausibel, aber bestenfalls ambivalent, wenn nicht einfach unsympathisch: Er ist zwar gebildet, und literarisch und künstlerisch urteilsfähig, aber gleichzeitig ist er am Leben gescheitert und des Lebens überdrüssig. Er säuft, er raucht wie ein Schlot, er ist beziehungsunfähig. Sexuelle Befriedigung findet er nur bei Studentinnen oder Prostituierten. Streng genommen ist er ein Versager und betrachtet sich auch als solcher. Die einzige „lebende“ Figur eindeutig negativ besetzt: Das mindert die Lesefreude!
Stilistisch hingegen ist das Buch insgesamt gut gelungen. Der Schreibstil von MH ist sparsam, intelligent, fokussiert. Die Übersetzung erscheint mir gut gelungen. Die Dialoge sind gut komponiert, teilweise – vor allem im Schlussteil - exemplarisch. Kenner, speziell der französischen Literatur (vor allem des späten 19. Jahrhunderts) werden viel Spaß mit dem Buch haben. Natürlich, hier wie in allen Büchern von MH sind wieder einige übermäßig derbe und pornographische Sexszenen enthalten. Und natürlich sondert MH auch hier wieder eine ganze Reihe von frauenfeindlichen Hasstiraden ab.
Fazit: Das Buch ist brandaktuell, äußerst spannend und sprachlich gelungen. Ich mag aber weder den Protagonisten noch die Pornografie und Frauenfeindlichkeit des Buches. Mit diesen Einschränkungen würde ich es weiterempfehlen.
Spitzenrezensionen aus anderen Ländern
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PermadBewertet in Spanien am 31. Oktober 20161,0 von 5 Sternen Libro más bien decepcionante
El anuncio del libro prometía más de lo que es. La crítica a la situación en Francia con la crisis causada por la inmigración musulmana no es tan lograda con esta novela de un posible desenlace futuro, aunque sí hace reflxionar al lector sobre lo desacertado de la política migratoria de los gibiernos europeos.
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Book WormBewertet in den USA am20. Juni 20155,0 von 5 Sternen A formidable parable on our inabiliy or unwillingness to submit to realities
Is Houellebecq getting moderate? Given the hype prior to the release of this book in connection with the events in Paris, I would have expected a much more controversial story. But most of the book is essentially an intellectual reflection on the literary opus of a rather unknown author of a gone century, sometimes quite lengthy. I am still rating the book with a five star, because like no other famous author he reminds us of prevalent prejudices, stereotypes, and hidden fears - and the inability of societies in Europe to deal with them.
Dr. Mathias HinkBewertet in Großbritannien am 2. Mai 20154,0 von 5 Sternen Ein bedrueckendes Buch, gut geschrieben und visionaer. Houellebecq ...
Ein bedrueckendes Buch, gut geschrieben und visionaer. Houellebecq laesst sich nicht in eine Schublade tun mit einem bestimmten Label drauf. Er sieht und denkt unabhaenig vom Zeitgeist und unserer Obsession "to be politically correct".
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Carsten SaagerBewertet in Frankreich am 22. Januar 20155,0 von 5 Sternen Kritik an der westlichen Gesellschaft
Ich muss zugeben,dass ich das Buch wegen der in den Feuilletons dargestellten Brisanz gekauft habe. Ich bin völlig enttäuscht worden, statt einer rassistischen Hass-Schrift entpuppt sich die Unterwerfung als eine Kritik an unserem westlichen Kulturverständnis und der Beliebigkeit seiner Werte. Solange exotische Fertigmenüs und Alkohol in den Supermärkten und Prostitution im Internet unbegrenzt verfügbar sind, ist unsere Welt in Ordnung. Wir suchen uns im Regal der Geschichte eben einen anderen Band, der uns die Welt wie sie sich gerade darstellt im Rechten Licht erscheinen lässt.
Houellebecq hat das Szenario eines islamischen Frankreich bewusst provokant gewählt, aber nicht um die muslimische Bevölkerung zu provozieren, sondern die français de souche. Eben diese Gewinner wollen weiter oben schwimmen und haben keine Hemmungen zu konvertieren, wenn es zum eigenen Vorteil ist. Die wenigen Aufrechten verschwinden in der Erzählung wie auch im Diskurs.
Ehrlich gesagt bin ich nicht enttäuscht worden, ich hatte insgeheim gehofft, das Houellebecq das zeitgenössische Gegenstück zur zahlreichen Drittes-Reich-Wie-Konnte-Es-Dazu-Kommen Literatur geschrieben hat und er hat es geschafft, in einer intelligent verschlüsselten Form (nur am Ende eine nebensätzliche Referenz an die "Collaboration") die Schwäche unserer Gesellschaft bloß zu legen: Heute sind es Arbeitslosigkeits- und Scheidungsstatistiken, die uns in Unruhe versetzen, der Entwurf einer Lebenswerten Gesellschaft ist uns S***egal solange der Champagner gut gekühlt serviert wird. Das wirklich Pessimistische ist die Abrechnung mit den Intellektuellen, die sich hier als die Schwächsten erweisen, da sie sich selbst schon aufgeben haben, der Kampf der 68er ging verloren.
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KarinBewertet in den USA am23. Oktober 20165,0 von 5 Sternen Food for thought
Haunting and very plausible. Nothing new, really, but the inevitable explained at the hand of a disillusioned intellectual.



