Das vorliegende Buch hatte mich thematisch sehr interessiert, weil ich alle Werke der Bronte-Schwestern verschlungen habe und wirklich mehr über die Autorinnen erfahren wollte. Das Buch hat einen Schreibstil, der dem von "Jane Eyre" wirklich ähnelt, teilweise wird der Leser zum Beispiel direkt angesprochen.
Neben der Geschichte von Charlotte gibt es noch einige Nebenhandlungen, die ich auch durchaus interessant fand. Dadurch entsteht für mich ein recht rundes Bild der belgischen Gesellschaft zur damaligen Zeit. Auch der Gegensatz zwischen den harten Engländerinnen und den leidenschaftlichen Belgiern kommt wirklich gut raus.
Insgesamt hätte ich mir ein wenig mehr Bezug zu "Jane Eyre" bzw. allgemein zum Werk der beiden (Emily & Charlotte, die hauptsächlich Thema sind) gewünscht. Ebenso ein ausführliches Nachwort der Autorin, in der sie beschreibt, was war ist und was Fiktion.
Ich kann das Buch aber wirklich empfehlen, da ich die Lektüre sehr genossen habe :) Meinen Geschmack hat es getroffen, danke!
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Die geheime Liebe der Charlotte Brontë: Roman Hardcover – 14 Jan. 2016
by
Jolien Janzing
(Autor),
Wibke Niederländisch Kuhn
(Illustrator)
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Charlotte sehnt sich nach Abenteuern und leidenschaftlicher Liebe. Weil es beides in Yorkshire nicht gibt, geht sie mit ihrer Schwester Emily nach Brüssel, um endlich mehr von Europa zu sehen. Dort erleben sie eine Achterbahn der Gefühle und tauchen ein in eine neue Welt: Die Stadt bietet französisches Flair, monumentale Bauten und zahlreiche neue Eindrücke. Im „Pensionnat Heger” verbessern die beiden Schwestern ihre Französischkenntnisse, doch Charlottes Aufmerksamkeit gilt vor allem dem charismatischen Monsieur Heger, in den sie sich hoffnungslos verliebt. Zeitgleich umwirbt sie auch der gut aussehende flämische Arbeiter Emile. Plötzlich hat sie die Wahl: eine Affäre mit einem verheirateten Mann oder eine ehrenhafte Ehe? Am Ende ist ihr Herz gebrochen und sie verarbeitet ihren Schmerz in einem Roman, den sie Jane Eyre nennt und der noch 200 Jahre später auf der ganzen Welt gelesen und geliebt wird.
- Print length320 pages
- LanguageGerman
- PublisherLangen-Müller
- Publication date14 Jan. 2016
- Dimensions14.6 x 3.1 x 22.1 cm
- ISBN-103784433871
- ISBN-13978-3784433875
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Product description
From the Back Cover
Im beschaulichen Pfarrhaus ihres Vaters in Yorkshire fällt Charlotte die Decke auf den Kopf. Sie möchte hinaus in die Welt, fremde Kulturen erleben und sich Hals über Kopf verlieben. Daher ersinnt sie einen Plan: Gemeinsam mit ihrer Schwester Emily will sie nach Belgien gehen, um ihr Französisch zu verbessern. Nach der langen und beschwerlichen Reise erleben die beiden Brontë-Schwestern in Brüssel einen wahren Kulturschock. Das katholische und gleichzeitig weltliche Flair der Stadt überwältigt die Protestantinnen aus dem ländlichen England. Im eleganten Internat von Madame Claire Heger wirken die Schwestern in ihren schlichten, farblosen Kleidern und ihren altmodischen Frisuren neben den vornehmen jungen Mitschülerinnen, die sich modern und stilvoll kleiden, wie graue Mäuse. Emily fühlt sich von Anfang an unwohl, schottet sich ab und möchte zurück nach England, während Charlotte neugierig die Stadt erkundet. Sie begleitet Constantin Heger in die Armutsviertel, wo er den Arbeitern Sprachunterricht gibt. Charlotte bewundert ihn für sein Engagement und verliebt sich. Doch es ist eine Liebe, die nicht sein darf, denn er ist ein verheirateter Familienvater. Als ihr dann der flämische Arbeiter Emile Avancen macht, steckt sie in einer Zwickmühle. Sie besitzt weder Schönheit noch Geld, hat kein Talent fürs Zeichnen oder das Klavierspiel – unter diesen Voraussetzungen wird sie kaum einen besseren Mann finden. Aber sie liebt Emile nicht. Schweren Herzens folgt sie ihrer Schwester zurück nach England und besinnt sich auf ihr wahres und größtes Talent: Charlotte ist eine begnadete Schriftstellerin.
About the Author
Jolien Janzing, Jahrgang 1964, ist Journalistin und Autorin. An "Die geheime Liebe der Charlotte Brontë" arbeitete sie drei Jahre, in denen sie unermüdlich recherchierte und die damalige Zeit in Brüssel wieder zum Leben erweckte. Die Brontë Society hat sie als Ehrengast zum jährlichen Literatur-Lunch eingeladen. Mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern lebt die Autorin in Leuven, Belgien. www.jolienjanzingenglish.com
Product details
- Publisher : Langen-Müller; 1st edition (14 Jan. 2016)
- Language : German
- Hardcover : 320 pages
- ISBN-10 : 3784433871
- ISBN-13 : 978-3784433875
- Dimensions : 14.6 x 3.1 x 22.1 cm
- Best Sellers Rank: 2,573,127 in Books (See Top 100 in Books)
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- 119,674 in Contemporary Fiction (Books)
- 229,506 in Literary Fiction (Books)
- Customer reviews:
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Reviewed in Germany on 6 March 2016
Reviewed in Germany on 4 February 2016
Meine Meinung:
Die Basis für diesen Roman von Jolien Janzing ist die Zeitspanne, die Charlotte und Emily Brontë’s in Belgien verbringen und insbesonders Charlotte’s Verliebtheit für ihren Lehrer, Constantin Heger. Zu Beginn des Buches findet der Leser zur Einstimmung noch eine historische Straßenkarte von Brüssel und eine Personenübersicht.
Der Roman beginnt mit der geplanten Reise von Charlotte und Emily Brontë von Yorkshire ins mondäne Brüssel. Hier sollen die beiden jungen Frauen im Mädchenpensionat Heger ihre Französischkenntnisse verbessern, um später in ihrer Heimat selbst eine Schule zu eröffnen. Während Emily lieber zuhause in England geblieben wäre, stürzt sich Charlotte ins neue Leben, das ihr allerdings im strengen Pensionat kaum Freiräume lässt. Die Schwestern finden bei den belgischen Mädchen keinen Anschluss und so verliert sich Charlotte immer mehr in ihrer Schwärmerei für Constantin Heger, dem Mann der Direktorin. Der eher grobschlächtig aussehende Lehrer ist weder schön, noch besonders sympathisch, aber er trifft sich auf intellektueller Höhe mit Charlotte, deren Schreibstil und Erzähltalent schon damals auf hohem Niveau zu sein scheint.
Jolien Janzing hat die Unterschiede zwischen dem protestantischen England und dem mondänen Brüssel sehr gut dargestellt. Auch die Lebensweise der jungen Damen und die bevorzugten Schönheitsideale werden aufgegriffen. Dies zeigt sich auch sehr gut in einem Nebenstrang, in dem uns die Autorin die Geschichte von König Leopold und seiner zukünftigen Mätresse Arcadie erzählt. Was es damit auf sich hat, hat die meisten Mitleser in unserer Leserunde allerdings vor ein Rätsel gestellt. Vielleicht wollte die Autorin die gegensätzlichen Lebensanschauungen zweier jungen Frauen während dieser Zeitepoche darstellen oder wie wenig Mitsprache diese unbedarften Mädchen zu dieser Zeit hatten. Auch ich konnte mir keinem Reim daraus machen, jedoch wurde die oft unspektakuläre Geschichte rund um Charlotte damit etwas aufgelockert. Leider führten die beiden Erzählstränge am Ende des Romans nicht zusammen, was man als Leser eigentlich erwartet hätte.... Außerdem riss dieser eigentlich überflüssige Erzählstrang den Leser immer wieder aus dem Lesefluss und dem Haupterzählstrang heraus, was ein tieferes Eintauchen in die Geschichte verhindert.
Das Problem mit dem Roman war bei mir das völlige Fehlen von Emotionen. Ich fand beide Brontë Schwestern nicht wirklich sympathisch und konnte mit der Schwärmerei von Charlotte für Constantin Heger nichts anfangen. Bei mir kamen kein Gefühle auf und ich konnte mir nicht erklären WARUM sie diesen Mann so anhimmelt. Außerdem fand ich die Person des Monsieur Heger extrem unsympathisch. Er suhlt sich in der Bewunderung seiner Schülerinnen und zieht auch des öfteren seinen Vorteil daraus. Immer wieder geht er auf die Avancen der jungen Damen ein, während seine Frau - was zu dieser Zeit auch sehr ungewöhnlich ist - das Pensionat führt und ihrem Mann auch immer wieder zeigt, wo sein Platz zu sein hat... Eine sehr starke Frau, die einzige "Persönlichkeit", die für mich greifbar war...
Von der Verzweiflung Chalottes über die Liebe ohne Aussicht auf ein gutes Ende, spürte ich erst im letzten Teil des Romans etwas. Sie verarbeitete diese für sie schmerzliche Zeit in ihrem weltbekannten Roman "Jane Eyre", sowie in den Erzählungen "The Professor" und "Vilette".
Erwartet hatte ich mir eigentlich einen Roman, der mir mehr von Charlotte als Persönlichkeit zeigt und nicht ein unreifes Mädchen, das mir weitgehend unsympathisch war und fremd blieb.
Das ist sehr schade, denn die Autorin hat sehr lange recherchiert und ist ein bekennender Fan von den Brontë Schwestern. Ihre eigene Begeisterung konnte ich in diesem Buch leider nur teilweise wiederfinden.
Schreibstil:
Die Autorin hat sich gleich zu Beginn des Romans einem wenig verwendeten Stilmittels bedient. Sie bringt die Geschichte aus der Perspektive eines allwissenden Erzählers. Dieser spricht den Leser immer wieder "persönlich" an. Man hat somit das Gefühl selbst mitten im Geschehen zu sein und erlebt die Situationen so, als wenn ein Freund einem auf gewisse Dinge aufmerksam machen würde. Das ist eher ungewöhnlich und hat einigen in der Leserunde nicht sehr gefallen. Mir sagte dieser etwas andere Schreibstil aber zu. Leider verliert sich dieses Stilmittel im Laufe des Romanes immer mehr....
Cover:
Das deutsche Cover gefällt mir hier um einiges besser. Den Titel des Buches finde ich aber im Original angemessener. Hier wird die "geheime Liebe" auch nur als Untertitel erwähnt.
Fazit:
Leider konnte mich dieser Roman über die Autorin des wunderbaren Romans "Jane Eyre" nicht wirklich begeistern. Der Schreibstil ist ungewöhnlich, aber faszinierend, die Charaktere leider weniger. Diese bleiben blass und konnten mich nicht berühren. Ich hatte mir etwas anderes von diesem Buch erwartet - schade!
Die Basis für diesen Roman von Jolien Janzing ist die Zeitspanne, die Charlotte und Emily Brontë’s in Belgien verbringen und insbesonders Charlotte’s Verliebtheit für ihren Lehrer, Constantin Heger. Zu Beginn des Buches findet der Leser zur Einstimmung noch eine historische Straßenkarte von Brüssel und eine Personenübersicht.
Der Roman beginnt mit der geplanten Reise von Charlotte und Emily Brontë von Yorkshire ins mondäne Brüssel. Hier sollen die beiden jungen Frauen im Mädchenpensionat Heger ihre Französischkenntnisse verbessern, um später in ihrer Heimat selbst eine Schule zu eröffnen. Während Emily lieber zuhause in England geblieben wäre, stürzt sich Charlotte ins neue Leben, das ihr allerdings im strengen Pensionat kaum Freiräume lässt. Die Schwestern finden bei den belgischen Mädchen keinen Anschluss und so verliert sich Charlotte immer mehr in ihrer Schwärmerei für Constantin Heger, dem Mann der Direktorin. Der eher grobschlächtig aussehende Lehrer ist weder schön, noch besonders sympathisch, aber er trifft sich auf intellektueller Höhe mit Charlotte, deren Schreibstil und Erzähltalent schon damals auf hohem Niveau zu sein scheint.
Jolien Janzing hat die Unterschiede zwischen dem protestantischen England und dem mondänen Brüssel sehr gut dargestellt. Auch die Lebensweise der jungen Damen und die bevorzugten Schönheitsideale werden aufgegriffen. Dies zeigt sich auch sehr gut in einem Nebenstrang, in dem uns die Autorin die Geschichte von König Leopold und seiner zukünftigen Mätresse Arcadie erzählt. Was es damit auf sich hat, hat die meisten Mitleser in unserer Leserunde allerdings vor ein Rätsel gestellt. Vielleicht wollte die Autorin die gegensätzlichen Lebensanschauungen zweier jungen Frauen während dieser Zeitepoche darstellen oder wie wenig Mitsprache diese unbedarften Mädchen zu dieser Zeit hatten. Auch ich konnte mir keinem Reim daraus machen, jedoch wurde die oft unspektakuläre Geschichte rund um Charlotte damit etwas aufgelockert. Leider führten die beiden Erzählstränge am Ende des Romans nicht zusammen, was man als Leser eigentlich erwartet hätte.... Außerdem riss dieser eigentlich überflüssige Erzählstrang den Leser immer wieder aus dem Lesefluss und dem Haupterzählstrang heraus, was ein tieferes Eintauchen in die Geschichte verhindert.
Das Problem mit dem Roman war bei mir das völlige Fehlen von Emotionen. Ich fand beide Brontë Schwestern nicht wirklich sympathisch und konnte mit der Schwärmerei von Charlotte für Constantin Heger nichts anfangen. Bei mir kamen kein Gefühle auf und ich konnte mir nicht erklären WARUM sie diesen Mann so anhimmelt. Außerdem fand ich die Person des Monsieur Heger extrem unsympathisch. Er suhlt sich in der Bewunderung seiner Schülerinnen und zieht auch des öfteren seinen Vorteil daraus. Immer wieder geht er auf die Avancen der jungen Damen ein, während seine Frau - was zu dieser Zeit auch sehr ungewöhnlich ist - das Pensionat führt und ihrem Mann auch immer wieder zeigt, wo sein Platz zu sein hat... Eine sehr starke Frau, die einzige "Persönlichkeit", die für mich greifbar war...
Von der Verzweiflung Chalottes über die Liebe ohne Aussicht auf ein gutes Ende, spürte ich erst im letzten Teil des Romans etwas. Sie verarbeitete diese für sie schmerzliche Zeit in ihrem weltbekannten Roman "Jane Eyre", sowie in den Erzählungen "The Professor" und "Vilette".
Erwartet hatte ich mir eigentlich einen Roman, der mir mehr von Charlotte als Persönlichkeit zeigt und nicht ein unreifes Mädchen, das mir weitgehend unsympathisch war und fremd blieb.
Das ist sehr schade, denn die Autorin hat sehr lange recherchiert und ist ein bekennender Fan von den Brontë Schwestern. Ihre eigene Begeisterung konnte ich in diesem Buch leider nur teilweise wiederfinden.
Schreibstil:
Die Autorin hat sich gleich zu Beginn des Romans einem wenig verwendeten Stilmittels bedient. Sie bringt die Geschichte aus der Perspektive eines allwissenden Erzählers. Dieser spricht den Leser immer wieder "persönlich" an. Man hat somit das Gefühl selbst mitten im Geschehen zu sein und erlebt die Situationen so, als wenn ein Freund einem auf gewisse Dinge aufmerksam machen würde. Das ist eher ungewöhnlich und hat einigen in der Leserunde nicht sehr gefallen. Mir sagte dieser etwas andere Schreibstil aber zu. Leider verliert sich dieses Stilmittel im Laufe des Romanes immer mehr....
Cover:
Das deutsche Cover gefällt mir hier um einiges besser. Den Titel des Buches finde ich aber im Original angemessener. Hier wird die "geheime Liebe" auch nur als Untertitel erwähnt.
Fazit:
Leider konnte mich dieser Roman über die Autorin des wunderbaren Romans "Jane Eyre" nicht wirklich begeistern. Der Schreibstil ist ungewöhnlich, aber faszinierend, die Charaktere leider weniger. Diese bleiben blass und konnten mich nicht berühren. Ich hatte mir etwas anderes von diesem Buch erwartet - schade!
Reviewed in Germany on 13 February 2016
Klappentext:
Im beschaulichen Pfarrhaus ihres Vaters in Yorkshire fällt Charlotte die Decke auf den Kopf. Sie möchte hinaus in die Welt, fremde Kulturen erleben und sich Hals über Kopf verlieben. Daher ersinnt sie einen Plan: Gemeinsam mit ihrer Schwester Emily will sie nach Belgien gehen, um ihr Französisch zu verbessern. Nach der langen und beschwerlichen Reise erleben die beiden Brontë-Schwestern in Brüssel einen wahren Kulturschock. Das katholische und gleichzeitig weltliche Flair der Stadt überwältigt die Protestantinnen aus dem ländlichen England. Im eleganten Internat von Madame Claire Heger wirken die Schwestern in ihren schlichten, farblosen Kleidern und ihren altmodischen Frisuren neben den vornehmen jungen Mitschülerinnen, die sich modern und stilvoll kleiden, wie graue Mäuse. Emily fühlt sich von Anfang an unwohl, schottet sich ab und möchte zurück nach England, während Charlotte neugierig die Stadt erkundet. Sie begleitet Constantin Heger in die Armutsviertel, wo er den Arbeitern Sprachunterricht gibt. Charlotte bewundert ihn für sein Engagement und verliebt sich. Doch es ist eine Liebe, die nicht sein darf, denn er ist ein verheirateter Familienvater. Als ihr dann der flämische Arbeiter Emile Avancen macht, steckt sie in einer Zwickmühle. Sie besitzt weder Schönheit noch Geld, hat kein Talent fürs Zeichnen oder das Klavierspiel – unter diesen Voraussetzungen wird sie kaum einen besseren Mann finden. Aber sie liebt Emile nicht. Schweren Herzens folgt sie ihrer Schwester zurück nach England und besinnt sich auf ihr wahres und größtes Talent: Charlotte ist eine begnadete Schriftstellerin.
Meine Meinung:
Ich habe bis jetzt noch kein Buch aus der "Bronte-Welt" gelesen,allerdings möchte ich nun unbedingt Jane Eyre lesen.
Ich
kam sehr gut in das Buch und auch der besondere Schreibstil war sehr
passend für die Geschichte. Wir erleben wie die zwei Bronte-Schwestern
sich auf eine Reise nach Brüssel begeben und sich vor allem für
Charlotte nichts mehr so sein wird wie früher. Ihre Geschichte ist auch
die Haupthandlung im Buch, sie verliebt sich in einen verheirateten
Mann. Wir tauchen immer mehr in ihre Gefülswelt ein und nehmen Anteil an
ihrem Leid, wobei ich micht in diesem Fall wirklich gefragt habe, was
sie an dem Monsieur findet, da ich nicht warm geworden bin mit ihm.
Neben dieser Geschichte lernen wir auch die historischen Atmosphäre zu
der Zeit in Brüssel kennen,auch die Szenen waren sehr authentisch
beschrieben. Allerdings blieben die Figuren für mich sehr blass, einzig
Charlotte konnte ich mir sehr gut vorstellen und Emily, die im Laufe der
Geschichte immer mehr in den Hintergrund geraten ist, was ich auch
schade fand. In der Mitte gab es auch eine etwas langatmige Phase
wohingegen das Ende mich emotional mitnahm.
Mich hat das Buch aber insgesamt gut unterhalten und ich vergebe 4 Sterne!
Autorin:
olien Janzing, Jahrgang 1964, ist Journalistin und Autorin. An Die geheime Liebe der Charlotte Brontë arbeitete sie drei Jahre, in denen sie unermüdlich recherchierte und die damalige Zeit in Brüssel wieder zum Leben erweckte. Die Brontë Society hat sie als Ehrengast zum jährlichen Literatur-Lunch eingeladen. Mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern lebt die Autorin in Leuven, Belgien.
(...)
(Quelle: (...) )
Im beschaulichen Pfarrhaus ihres Vaters in Yorkshire fällt Charlotte die Decke auf den Kopf. Sie möchte hinaus in die Welt, fremde Kulturen erleben und sich Hals über Kopf verlieben. Daher ersinnt sie einen Plan: Gemeinsam mit ihrer Schwester Emily will sie nach Belgien gehen, um ihr Französisch zu verbessern. Nach der langen und beschwerlichen Reise erleben die beiden Brontë-Schwestern in Brüssel einen wahren Kulturschock. Das katholische und gleichzeitig weltliche Flair der Stadt überwältigt die Protestantinnen aus dem ländlichen England. Im eleganten Internat von Madame Claire Heger wirken die Schwestern in ihren schlichten, farblosen Kleidern und ihren altmodischen Frisuren neben den vornehmen jungen Mitschülerinnen, die sich modern und stilvoll kleiden, wie graue Mäuse. Emily fühlt sich von Anfang an unwohl, schottet sich ab und möchte zurück nach England, während Charlotte neugierig die Stadt erkundet. Sie begleitet Constantin Heger in die Armutsviertel, wo er den Arbeitern Sprachunterricht gibt. Charlotte bewundert ihn für sein Engagement und verliebt sich. Doch es ist eine Liebe, die nicht sein darf, denn er ist ein verheirateter Familienvater. Als ihr dann der flämische Arbeiter Emile Avancen macht, steckt sie in einer Zwickmühle. Sie besitzt weder Schönheit noch Geld, hat kein Talent fürs Zeichnen oder das Klavierspiel – unter diesen Voraussetzungen wird sie kaum einen besseren Mann finden. Aber sie liebt Emile nicht. Schweren Herzens folgt sie ihrer Schwester zurück nach England und besinnt sich auf ihr wahres und größtes Talent: Charlotte ist eine begnadete Schriftstellerin.
Meine Meinung:
Ich habe bis jetzt noch kein Buch aus der "Bronte-Welt" gelesen,allerdings möchte ich nun unbedingt Jane Eyre lesen.
Ich
kam sehr gut in das Buch und auch der besondere Schreibstil war sehr
passend für die Geschichte. Wir erleben wie die zwei Bronte-Schwestern
sich auf eine Reise nach Brüssel begeben und sich vor allem für
Charlotte nichts mehr so sein wird wie früher. Ihre Geschichte ist auch
die Haupthandlung im Buch, sie verliebt sich in einen verheirateten
Mann. Wir tauchen immer mehr in ihre Gefülswelt ein und nehmen Anteil an
ihrem Leid, wobei ich micht in diesem Fall wirklich gefragt habe, was
sie an dem Monsieur findet, da ich nicht warm geworden bin mit ihm.
Neben dieser Geschichte lernen wir auch die historischen Atmosphäre zu
der Zeit in Brüssel kennen,auch die Szenen waren sehr authentisch
beschrieben. Allerdings blieben die Figuren für mich sehr blass, einzig
Charlotte konnte ich mir sehr gut vorstellen und Emily, die im Laufe der
Geschichte immer mehr in den Hintergrund geraten ist, was ich auch
schade fand. In der Mitte gab es auch eine etwas langatmige Phase
wohingegen das Ende mich emotional mitnahm.
Mich hat das Buch aber insgesamt gut unterhalten und ich vergebe 4 Sterne!
Autorin:
olien Janzing, Jahrgang 1964, ist Journalistin und Autorin. An Die geheime Liebe der Charlotte Brontë arbeitete sie drei Jahre, in denen sie unermüdlich recherchierte und die damalige Zeit in Brüssel wieder zum Leben erweckte. Die Brontë Society hat sie als Ehrengast zum jährlichen Literatur-Lunch eingeladen. Mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern lebt die Autorin in Leuven, Belgien.
(...)
(Quelle: (...) )
Reviewed in Germany on 20 May 2021
Die Idee einen Roman über diesen Teil von Charlotte Brontes Leben zu schreiben, fand ich gut. Deshalb habe ich das Buch gekauft. Leider ist eine Enttäuschung. Die Darstellung bleibt sehr an der Oberfläche. Stattdessen wurde eine Menge Raum des nur ca 300 Seiten langen Romans mit einer Nebenhandlung um den belgischen König verschwendet, die mit Charlotte's Geschichte eigentlich nichts zu tun hat. Das Ganze wird dadurch sehr mager und Charlotte wirkt eher wie eine unsympathische Idiotin.
Der Erzählstil soll wohl an den der Bronte Romane angelehnt sein, aber er wirkt eher aufgesetzt und künstlich.
Schade um die Idee.
Der Erzählstil soll wohl an den der Bronte Romane angelehnt sein, aber er wirkt eher aufgesetzt und künstlich.
Schade um die Idee.