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Jedes Kind kann schlafen lernen Gebundene Ausgabe – 1. Juli 2007

4,1 4,1 von 5 Sternen 589 Sternebewertungen

Mein Kind will nicht einschlafen - Mein Kind schläft nicht durch! Wenn Babys und kleine Kinder die Nacht zum Tag machen, sorgen schlaflose Nächte für eine gehörige Portion Stress. Die ganze Familie und oft auch die Beziehung der Eltern zu ihren Kindern wird dadurch belastet. Alle jungen Eltern kennen das und für viele wird es zum ernsthaften Problem.
In dieser überarbeiteten und erweiterten Neuauflage ihres Bestsellers zeigt Annette Kast-Zahn Eltern, wie sie ihre Kinder liebevoll und konsequent zu guten Schläfern erziehen können. Sie bietet wertvolle Hilfestellung mit anschaulichen Fallbeispielen und zahlreichen Tipps zur Vorbeugung und Behandlung von Schlafproblemen. Kernstück des Buches ist der Ein- und Durchschlaf-Plan. Mit seiner Hilfe und mit der Unterstützung von Vater und Mutter kann jedes Kind in wenigen Tagen lernen, allein einzuschlafen und gut durchzuschlafen.

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Der Verlag über das Buch

Mein Kind will nicht einschlafen - Mein Kind schläft nicht durch! Wenn Babys und kleine Kinder die Nacht zum Tag machen, sorgen schlaflose Nächte für eine gehörige Portion Stress. Die ganze Familie und oft auch die Beziehung der Eltern zu ihren Kindern wird dadurch belastet. Alle jungen Eltern kennen das und für viele wird es zum ernsthaften Problem. In dieser überarbeiteten und erweiterten Neuauflage ihres Bestsellers zeigt Annette Kast-Zahn Eltern, wie sie ihre Kinder liebevoll und konsequent zu guten Schläfern erziehen können. Sie bietet wertvolle Hilfestellung mit anschaulichen Fallbeispielen und zahlreichen Tipps zur Vorbeugung und Behandlung von Schlafproblemen. Kernstück des Buches ist der Ein- und Durchschlaf-Plan. Mit seiner Hilfe und mit der Unterstützung von Vater und Mutter kann jedes Kind in wenigen Tagen lernen, allein einzuschlafen und gut durchzuschlafen.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Annette Kast-Zahn, Jahrgang 1956, ist die Top-Autorin für Erziehungsfragen. Als Mutter von drei Kindern, praktizierende Diplom-Psychologin und Verhaltenstherapeutin besitzt sie einen einzigartigen Erfahrungsschatz, aus dem sie reichlich schöpft. Jeweils fünf Jahre arbeitete sie in einem Heim für verhaltensauffällige Kinder sowie in einer kinderpsychologischen Praxis. Seit 1991 hat Annette Kast-Zahn eine eigene Praxis in Reutlingen und berät Eltern mit normalen Erziehungsproblemen bis hin zu denen mit ¿schwierigen¿ Kindern. Nebenbei gibt sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen in vielen Vor-trägen und Fortbildungsveranstaltungen weiter. Annette Kast-Zahn hat mit besonders wirksamen Er-ziehungsmethoden in Büchern wie ¿Jedes Kind kann schlafen lernen¿ und ¿Jedes Kind kann Regeln lernen¿ große Bekanntheit erlangt.

Dr. med. Hartmut Morgenroth, geb. 1940, absolvierte bereits seine Facharztausbildung in der Pädiatrie (in Cincinnati, Ohio). Danach war er Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der von Haunerschen Kinderklinik in München. Erst als Vater eines Sohnes und einer Tochter und seit 1982 in eigener Kinderarztpraxis erlebte er, welch großen Leidensdruck es bei den Eltern auslösen kann, wenn Kinder nachts nicht durchschlafen. Einige Jahre lang arbeitete er mit dem Kinder-Schlafbuch des amerikanischen Kinderarztes Ferber. 1990 begann die fruchtbare Zusammenarbeit mit Annette Kast-Zahn, mit der zusammen er Schlafstudien durchführte und ein eigenes Schlafkonzept entwickelte, das man im späteren Bestseller "Jedes Kind kann schlafen lernen" der Öffentlichkeit vorstellte.

Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH; 10. Edition (1. Juli 2007)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 176 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3774274096
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3774274099
  • Abmessungen ‏ : ‎ 16.7 x 1.7 x 22.1 cm
  • Kundenrezensionen:
    4,1 4,1 von 5 Sternen 589 Sternebewertungen

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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
589 weltweite Bewertungen
Schwere Traumatisierung des Kindes durch unmenschliches u. kontraproduktives Schlaftraining
1 von 5 Sternen
Schwere Traumatisierung des Kindes durch unmenschliches u. kontraproduktives Schlaftraining
Das Buch beschreibt sehr gut, wie man ein Kind schwer traumatisiert und es in dauerhafte Panik -u. Angstzustände versetzt.Dieses unmenschliche Schlaftraining zerstört das Vertrauen des kleinen Menschlein in die Welt und hinterlässt auch Spuren bei den Eltern in der Seele...Aus pädagogischer sowie elterlicher Sicht ganz klar NICHT EMPFEHLENSWERT!!!Es ist UNFASSBAR, dass so ein Buch überhaupt noch auf dem Markt ist 😰
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Spitzenrezensionen aus Deutschland

Bewertet in Deutschland am 29. April 2012
Unser Sohn schläft, seit dem wir die Tipps aus dem Buch anwenden, morgens und mittags ziemlich regelmäßig und ohne viel Gemecker 1 - 2 Stunden und ist so am Tag viel ausgeglichener. Abends schläft er nun schon die ganze Woche ohne Geschrei im eigenen Bett ein und schläft in der Regel 10 Stunden durch. Vorher hat er mittags und abends geschrieen bis zum geht-nicht-mehr, wenn ich ihn hingelegt habe, ganz egal ob er im Bett lag oder auf dem Arm war, ob ich neben dem Bett saß oder nicht, und war tagsüber oft total quengelig, weil ihm der Schlaf fehlte. Im Kinderwagen schläft er nun auch nicht mehr, sondern spielt fröhlich oder guckt sich den Himmel an.

Mir sind die vielen Ein Sterne - Kritiken an diesem Buch daher ein Rätsel. Ich habe aufgrund der schlechten Rezensionen lange mit mir gerungen, dieses Buch zu kaufen, weil ich immer las es würde empfohlen, man solle das Kind schreien lassen. Die Vorstellung war für mich wie für viele Eltern furchtbar. Letzlich hat mir mein Kinderarzt das Buch empfohlen, daher habe ich es dann doch gekauft und erst mal gelesen. Fazit: Viele der Kritiker sollten m. E. das Buch erstmal vollständig von vorne bis hinten lesen! Denn was heisst denn "schreien lassen"?
Folgende Punkte erscheinen mir wichtig:
1. Das Buch empfiehlt eben nicht, das Kind allein panisch und ängstlich über längere Zeiträume schreien zu lassen.
2. Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass das Baby mindestens 6 Monate alt und gesund sein muss. Das Baby ist also in einem Alter, in dem es Strukuren braucht und erlernen kann.
3. Die angegebenen Zeiträume können in "sanftere" Zeiträume umgewandelt werden bis dahin, dass das Kind gar nicht alleine ist. (Aber sofern Eltern nicht in der Lage sind, ihr Kind 1 bis max. 5 Minuten allein zu lassen, wenn es weint - was machen diese Eltern denn, wenn sie z. B. mal zur Toilette sind?)
4. Es wird deutlich gemacht, dass man sich ganz sicher sein muss, dieses System konsequent anzuwenden, weil es natürlich auch Stress für Kind und Eltern bedeutet - wobei ich finde, monate- oder sogar jahrelang jeden Abend stundenlang um das Einschlafen zu kämpfen und/oder jede Nacht mehrfach aufzustehen mit deutlich mehr Stress verbunden ist.

Das Buch ist m. E. sehr gut strukturiert. Es geht zunächst um Grundlagen zum Schlafverhalten von Babys. Dann gibt es Tipps, wie man frühzeitig schon bei den Kleinsten Grundlagen für ein entspanntes Einschlafen und späteres Durchschlafen schaffen kann, die nichts mit "schreien lassen" zu tun haben - im Gegenteil, es wird durchaus empfohlen, dass Baby (wenn es noch zu klein für das Programm ist) z. B. auf dem Arm zu wiegen. Eine Freundin von mir hat bereits mit 8 Wochen Vormittags- und Mittagsschlaf auf Empfehlung der Hebamme eingeführt (ohne schreien lassen!) und wird nun, da das Baby 6 Monate ist, schärfstens beneidet, da ihr Baby jeden Morgen und jeden Mittag entspannt 2 Stunden schläft!

Der Dreh- und Angelpunkt des Buches ist jedoch, feste und zum Familienleben passende Tages- und Einschlafstrukturen zu schaffen. Das Kinder Strukturen brauchen, weiß man ja. Aber ich fand es verhältnismäßig schwierig, den Weg von "trinken und schlafen, wenn das Kind will" in den ersten Lebensmonaten zu "feste Essens- und Schlafenszeiten" zu finden. Zu mal es 1000 und eine Meinung dazu gibt und Eltern berechtigt etwas verwirrt sein können. Das Buch zeigt auch keinen Königsweg auf, aber es kann helfen, den eigenen Weg zu finden. Nur ein verhältnismäßig kleiner Teil des Buches beschäftigt sich dann mit dem eigentlichen Programm, welches jedoch individuell variiert werden kann. Die Anweisungen sind so präzise, dass es eigentlich für jede Situation eine "Anweisung" gibt. Ich persönlich finde es hilfreich, nicht verzweifelt das schreiende Kind immer wieder aus dem Bett zu nehmen, Flasche / Brust zu geben, wieder hinlegen, schaukeln, herumtragen, Kinderwagen...und was Eltern noch so alles tun, damit das Kind schläft, sondern für sich selbst feste Strukturen zu haben, an die man sich halten kann.
Darüber hinaus gibt es noch Hinweise und Tipps zu Schlafenszeiten, zu Zusammenhängen zwischen Einschlafhilfen und Durchschlafen etc.

Fazit:
Das Buch ist verständlich und liebevoll geschrieben, gut aufgebaut und durch und durch informativ. Es tut auch gut zu lesen, dass man als Eltern nicht versagt hat, weil das Kind nicht schläft, sondern das es vielen Eltern so geht. Ich kann es daher empfehlen - am besten von Geburt des Kindes an!

Anmerkung: Unser Sohn ist nun 13 Monate. Er macht regelmäßig 2 Stunden Mittagsschlaf und schläft abends in der Regel unproblematisch um ca. 19:00 ein und schläft bis ca. 07:00 morgens durch!Also: Die Hoffnung nicht aufgeben!

Zweite Anmerkung: Unser Sohn ist nun zwei! Er geht abends um 20:00 ins Bett und schläft ohne Gemecker und ohne Geschrei bis 07:30/08:00. Ebenso Mittags - er schläft 2 - 3 Stunden und geht gern ins Bett. Wird er nachts wach, weil er gestinkert hat, schläft er nach dem Wickeln ohne Flasche o.ä von allein wieder ein. Traumhafte Zustände, die wir zumindest z. T. diesem Ratgeber zu verdanken haben!
22 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Bewertet in Deutschland am 30. August 2011
Es gibt hier eine Menge (teils sehr langer) Rezensionen, die man zu Rate ziehen kann. Ich muß sagen, daß mich die Masse an Information verunsichert hat. Vor allem die vielen negativen Kommentare haben mich lange davon abgehalten das Buch zu kaufen. Sehr ärgerlich denn das Buch hat bei uns sehr gut funktioniert und unser Leben wieder lebenswert gemacht.

Unser Sohn war enorm schwierig mit Schlafen. Er konnte nur in den Armen seiner Mutter einschlafen...und wie es so ist...wenn er nachts mehrmals wach wurde (wie jeder Mensch eben) konnte er nicht alleine einschlafen. Meine Frau mußte sehr oft die Nacht zu ihm ins Zimmer (mich hat er gar nicht akzeptiert), was dann von 10 min bis zu 2 Stunden dauern konnte. Wir haben uns lautlos bewegt, Türen offen gelassen, damit sie nicht quietschten, Toilette nachts nicht gespült. Beim Fernsehen war fast Lippen ablesen angesagt, da der Ton kaum wahrnehmbar war. Es war unerträglich. Wir waren nach 10 Monaten erschöpft und sehr gereizt, was zu häufigem Streit führte.

Wir haben uns entschlossen, das Buch auszuprobieren (zumal meine Schwester das Programm erfolgreich benutzt hat). Wir fanden beim besten Willen nichts Verwerfliches oder Schädliches daran, das Kind zwischen 2min und maximal 10min schreien zu lassen. Man darf nicht vergessen, daß man ja immer wieder reingeht, um das Kind zu beruhigen (darf es dabei halt nicht aus dem Bettchen nehmen).

Man darf nicht unterschätzen wie hart das ist. Bei uns ist gleich der Härtefall eingetreten. Schon in der ersten Nacht, hat er von so starkem Schreien erbrochen. Ein furchtbarer Anblick. Wir haben das Programm aber (wie im Buch beschrieben) nicht abgebrochen. Es ist sehr gut beschrieben wie man sich am besten verhält und was man tut.

Nach 2-3 Tagen war schon eine Besserung eingetreten, nach 1 Woche war unser Sohn, was das Schlafen angeht, wie ausgewechselt und jetzt mehr als 1 Monat später schläft er nachts 11 Stunden und ist ausgeruht und ausgeglichen.

Nicht falsch verstehen...Ziel ist nicht, dass das Kind durchschläft. Ziel ist es,dass es lernt alleine einzuschlafen. Und ja, das muss es lernen. Woher soll es das denn alleine können, wenn man es vorher ausschliesslich in den Armen einschlafen ließ. Ist auch völlig natürlich beim Stillen.

Übrigens: Man muss wissen, wann der richtige Zeitpunkt zum Schlafen ist. Wenn man das Kind zu früh ins Bett legt, dann wird es sehr schwer. Wir haben einige Tage bevor wir mit dem Programm begonnen haben Schlaf-Wach-Ess-Rhythmen des Tages aufgezeichnet. Das half. Vorlagen dafür gibt es im Buch.

Und noch eines ist sehr wichtig. Eigentlich das Wichtigste an der Sache. Es ist nicht das Schreien-Lassen-Programm alleine, das wirkt. Es ist das Einführen von Ritualen! Wenn man dem Kind 15-30min vor dem Schlafenlegen seine volle Aufmerksamkeit schenkt, ihm vorliest, es drückt und liebkost....dann spürt es die Liebe. Ich schätze das ist es, was beim Programm hilft. Diese Dinge sind unzertrennlich!

Wir sind sehr dankbar dafür. Ich wünsche allen, die es probieren viel Glück und Durchhaltekraft. Es lohnt sich. Für alle Parteien.
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Spitzenrezensionen aus anderen Ländern

Client d'Amazon
1,0 von 5 Sternen Rezension eines Kindes, das vor 26 Jahren schlafen gelernt hat
Bewertet in Frankreich am 27. September 2022
Meine Eltern haben die im Buch beschriebene Methode bei mir selbst angewandt. Da ich jetzt selbst Mama eines 4 1/2 Monate alten Sohnes bin (der aktuell die Nacht zum Tag macht), haben wir letztens ausführlich darüber gesprochen. Meine Eltern können sich an Folgendes erinnern : ich war ein sehr sensibles baby, das viel geweint, schlecht gesaugt und geschlafen hat. Meine Mama war ziemlich gestresst, ich bin ihr erstes Kind und sie hatte ständig Angst, dass mir etwas fehlen könnte. Ab drei/vier Monaten ging es schon besser aber ich hab immer noch schlecht geschlafen, was für meine Eltern belastend war. Bis ich 8/9 Monate alt war, war meine Mama bei jedem kleinsten Mucks meinerseits bei mir und hat mich getröstet/in den Schlaf begleitet. Irgendwann hat sie von dieser Methode gehört (von guten Freunden) und sie und mein Papa haben es durchgezogen. Sie haben es als Folter empfunden, mich weinen zu lassen "wir hatten zitternde Knie" aber nach drei Tagen war die Sache geregelt und ich habe durchgeschlafen, eine riesige Erleichterung. Heute, 26 Jahre später bin ich dankbar, ich habe meine Eltern als sehr liebevoll und fürsorglich empfunden und ich kann mich noch heute auf sie verlassen. Ich habe und hatte nie Trennungsängste/Schlafprobleme oder ähnliches. Natürlich ist jedes Kind anders und man weiß nie welche Auswirkungen diese oder jene Erziehungsmethode haben wird aber ich bin fest davon überzeugt, dass ausgeruhte, glückliche Eltern besser in der Lage sind, ihrem Kind die Zuneigung zu geben, die es braucht und verdient. Drei Tage Stress für alle, erscheint mir ein guter Preis dafür (auch zwei Wochen). Mein Sohn ist noch zu jung dafür aber wenn er dann sechs Monate alt ist und wir immer noch total übermüdet, werde ich die Methode anwenden. Das Buch habe ich gelesen und finde es gut geschrieben, überhaupt nicht lieblos wie man es manchen Kommentaren entnehmen könnte. Mein Papa sagt : ein Kind merkt genau, ob man es liebt, man muss es ihm nicht ständig beweisen, indem man ihm jeden Wunsch erfüllt. Das kann ich für unsere Familie zumindest unterschreiben!

Nachtrag : wie es dann bei uns lief
Nach drei Wochen "Schlaftraining" ist es soweit, unser 7 Monate alter Sohn schläft friedlich, selbständig ein und durch!
Situation bis 6,5 Monate : Wir hatten ihn im Beistellbett und ich habe ihn voll gestillt (das tue ich immer noch) er ist alle 1-2 st. Manchmal auch öfter wach geworden und hat geschrien, konnte nur mit Brust wieder einschlafen oder auch nicht und ist manchmal mehrere Stunden wach gewesen und konnte nicht mehr einschlafen. Demzufolge waren mein Freund und ich hundemüde und ich habe teilweise auch gar nicht mehr geschlafen weil ich immer wusste dass er eh gleich wieder wach wird. Mir ging es wirklich nicht gut, bin fast bisschen depressiv geworden durch den Schlafentzug. Nach einer durchwachten Nacht waren mein Freund und ich uns dann endlich einig dass es so nicht weitergehen könnte und wir haben beschlossen, ihn nach und nach an eine neue Schlafsituation zu gewöhnen. Als ersten haben wir ihn an sein Zimmer und bettchen gewöhnt (das war erstaunlich einfach!) Da wurde es schon etwas besser, bei manchen wachwerden konnte er nur mit schnuller wieder weiterschlafen, was mir verdeutlicht hat, dass das Stillen eher Beruhigung als Ernährung war. Nach einer Woche in seinem Bett haben wir mit der Methode angefangen allerdings bin ich die ganze Zeit neben ihm geblieben. Der erste Abend war hart, er hat 25 min. lang geschrien es kam mir wie eine Ewigkeit vor. Am nächsten Abend war es schon viel kürzer und ab dem vierten Abend ist er friedlich allein in seinem Bett eingeschlafen und wollte auch gar nicht mehr im Arm geschaukelt werden! Allerdings ist er noch zwei Wochen lang mehrmals pro Nacht wach geworden und hat geweint manchmal ist er nach 2 min jammern wieder eingeschlafen aber manchmal hat er auch 40 min. lang geweint obwohl wir bei ihm waren und ihn teilweise auch im Arm gewiegt, gesungen etc haben. Das war sehr verwirrend für uns, weil wir wussten : er kann allein einschlafen, warum klappt es manchmal und manchmal nicht?! Ich stand sehr unter Stress, weil ich Angst hatte dass irgendwas nicht gut oder richtig für ihn ist und habe beschlossen immer sofort hinzugehen und auch zu stillen wenn es gar nicht anders geht. Das war natürlich überhaupt nicht konsequent aber es hat trotzdem funktioniert denn er ist immer seltener wach geworden und nach drei Wochen nach Anfang der "Methode" schlief er dann durch.
Hier komme ich zur Kritik an dem Buch und warum ich einen Stern abgezogen habe : alle Kinder von 6 mon. bis 6 Jahre werden über einen Kamm geschert, ich bezweifle stark dass das sinnvoll ist, es wird nicht ausreichend über Tagesschläfchen geschrieben (mein Sohn wachte regelmäßig nach 30 min. wieder auf, ich wurde aus dem Buch nicht schlau wie ich damit umgehen sollte) und bei uns hat das "wachhalten bis zur nächsten Schlafenszeit" viel mehr geschadet als genützt weil der Kleine übermüdet viel schwieriger in den Schlaf gefunden und auch weniger lang geschlafen hat. Als wir dann endlich einen geeigneten Rhythmus mit altersgerechten Wachphasen gefunden hatten, wurde alles einfacher (drei Tagesschläfchen mit nie länger als 3 st. Dazwischen!) Das steht aber leider nicht im Buch. Ich rate allen Eltern, sich auf englischsprachigen Blogs über diese Problematik zu erkunden! In Amerika ist Schlaftraining Gang und gebe und es gibt viele ausgebildete Schlafcoachs mit Praxiserfahrung für jedes Alter.
Es ist nicht einfach, sein Baby weinen zu sehen aber ich bin sehr fest davon überzeugt dass es ihnen weniger schadet, als deprimierte Eltern zu haben die nur noch funktionieren und keinen Spaß mehr am Leben haben. An alle Menschen, die das "schreien lassen" hart verurteilen möchte ich sagen : kümmert euch um eure eigene Eltern - Kind Bindung wie ihr das für richtig haltet, für meine Beziehung zu meinem Kind und zu meinem Partner war es dringend nötig die Schlafsituation zu verändern. Uns geht es allen viel besser und mein Sohn scheint endlich glücklich beim einschlafen aber auch beim aufwachen.
Eine Sache noch : warum regen sich die Gegner der Methode so übertrieben darüber auf?? Sie MÜSSEN sie doch nicht anwenden! Ich habe das Gefühl dass da viel Neid mit drinsteckt, sie machen doch alles so viel richtiger als die bösen Rabeneltern und trotzdem sind ihre Kinder nicht
sichtbar glücklicher.

Noch ein Nachtrag :
Die zuvor geschilderten Ergebnisse haben keine zwei Wochen "gehalten", mein Sohn hat mir gezeigt, dass es eben um mehr geht als einfach nur einschlafen "lernen". Er hat es in der Tat relativ schnell "gelernt" und es kam durchaus vor dass er allein ein und durchschlief aber das waren längst nicht die Mehrheit der Nächte ! Jetzt ist er bald zwei Jahre alt und es gibt immer noch phasen wo er wochenlang durchschläft und dann wochenland wieder 4 bis 5 mal aufwacht oder stundenlang wachbleibt. Mir geht es VIEL besser seitdem ich das akzeptiere, mir denke dass es von allein besser wird, denn das wird es ! Das Buch finde ich im nachhinein blöd, es gibt einem als Eltern das Gefühl, dass man selbst dran Schuld ist, wenn das kind nicht schläft, dass man zum Wohle des Kindes etwas ändern MUSS. Wissenschaftlich gesehen ist es veraltet und viel zu sehr vereinfacht. Manche Passagen sollten definitiv gestrichen werden : Dass Babys absichtlich schreien um etwas bestimmtes zu erhalten, ist längst wiederlegt (bis zu einem bestimmten Alter) und sie so lange schreien zu lassen, bis sie sich übergeben, und dann bloß nicht nachgeben (das steht wirklich im Buch drin) ist unmenschlich und gefährlich. Also, ich bereue es, dieses Buch gelesen zu haben, es ernst genommen zu haben und auch noch eine positive Bewertung geschrieben zu haben ! Ich bin nicht grundsätzlich gegen Schlaftrainings, ich kenne viele Familien, wo es einfach und schmerzlos für Eltern und Kind war und wirklich geholfen hat. Aber die im Buch beschriebene Erziehungslogik halte ich für unmenschlich. Man kann das Weinen eines kleinen babys nicht mit dem Theater vergleichen, das ein Kleinkind veranstalten kann, um Schokolade zu bekommen.