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Das Hohe Haus: Ein Jahr im Parlament Pocket Book – 13 Aug. 2015
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Für die Taschenbuchausgabe hat Roger Willemsen sein viel diskutiertes Buch noch einmal erweitert und beschreibt Reaktionen und neueste politische Entwicklungen.
- Print length432 pages
- LanguageGerman
- PublisherFISCHER Taschenbuch
- Publication date13 Aug. 2015
- Dimensions12.5 x 3.13 x 19 cm
- ISBN-103596198100
- ISBN-13978-3596198108
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From the Publisher
Roger Willemsen im Fischer Taschenbuch Verlag
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| Unterwegs | Jahreszeiten | Musik | |
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| Wer wir waren | Das Hohe Haus | Gute Tage | Deutschlandreise | |
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Product description
Review
ein aufregendes Buch ― Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Published On: 2014-03-09
Selten hat mich etwas so gefesselt wie diese scheinbar trockene Materie […] politisches Kabarett reinsten Wassers. -- Sigrid Menzinger ― BR Bayern2 – radioSpitzen (über das Hörbuch, erschienen bei ROOF Music) Published On: 2014-02-28
Dieser Autor ist kein Reporter, kein Rechercheur, kein Hintergrundwühler. Er ist Schriftsteller. Einzig und allein: Draufblick - die Fremdheit unbedingt als wichtigstes Gut zu hüten. -- Hans-Dieter Schütt ― neues deutschland Published On: 2014-04-12
Dass wir all dies von Roger Willemsen erzählt bekommen, ist ein Glücksfall. -- Anja Maier ― taz Published On: 2014-03-15
Oben im Rang saß 2013 Roger Willemsen und protokollierte. […] Was dabei herauskam: Ein grandioses Buch. -- Nina Poelchau ― stern.de Published On: 2014-03-12
Die Stärken seines Berichts bestehen in der filigranen Beobachtungskunst […] sowie überhaupt in der stilistischen und analytischen Kunst, die dieses Buch wirklich lesenswert macht. -- Ronald Düker ― Die Welt Published On: 2014-03-08
Ein kluger, amüsanter Einblick in den parlamentarischen Alltag und auf die politische Elite. So kenntnisreich gab es das noch nie. -- Gabriele Denecke ― RBB-Fernsehen – Stilbruch Published On: 2014-03-06
Beim Lesen entsteht das Gefühl, selten ein wichtigeres Buch über politische Prozesse und über die Menschen in diesem Betrieb gelesen zu haben -- Jeannette Villachica ― Nürnberger Nachrichten Published On: 2014-02-10
About the Author
Roger Willemsen, geboren 1955 in Bonn, gestorben 2016 in Wentorf bei Hamburg, arbeitete zunächst als Dozent, Übersetzer und Korrespondent aus London, ab 1991 auch als Moderator, Regisseur und Produzent fürs Fernsehen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Bayerischen Fernsehpreis und den Adolf-Grimme-Preis in Gold, den Rinke- und den Julius-Campe-Preis, den Prix Pantheon-Sonderpreis, den Deutschen Hörbuchpreis und die Ehrengabe der Heinrich-Heine-Gesellschaft. Willemsen war Honorarprofessor für Literaturwissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin, Schirmherr des Afghanischen Frauenvereins und stand mit zahlreichen Soloprogrammen auf der Bühne. Zuletzt erschienen im S. Fischer Verlag seine Bestseller »Der Knacks«, »Die Enden der Welt«, »Momentum«, »Das Hohe Haus« und »Wer wir waren«.
Über Roger Willemsens umfangreiches Werk informiert der Band »Der leidenschaftliche Zeitgenosse«, herausgegeben von Insa Wilke. Willemsens künstlerischer Nachlass befindet sich im Archiv der Akademie der Künste, Berlin.
Literaturpreise:
Rinke-Preis 2009
Julius-Campe-Preis 2011
Prix Pantheon-Sonderpreis 2012
Product details
- Publisher : FISCHER Taschenbuch; 7. edition (13 Aug. 2015)
- Language : German
- Pocket Book : 432 pages
- ISBN-10 : 3596198100
- ISBN-13 : 978-3596198108
- Dimensions : 12.5 x 3.13 x 19 cm
- Best Sellers Rank: 61,940 in Books (See Top 100 in Books)
- 20 in Encyclopaedias, Hand- & Yearbooks on Politics
- 61 in Meetings
- 72 in Political System (Books)
- Customer reviews:
About the author

Roger Willemsen, geboren 1955 in Bonn, gestorben 2016 in Wentorf bei Hamburg, arbeitete zunächst als Dozent, Übersetzer und Korrespondent aus London, ab 1991 auch als Moderator, Regisseur und Produzent fürs Fernsehen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Bayerischen Fernsehpreis und den Adolf-Grimme-Preis in Gold, den Rinke- und den Julius-Campe-Preis, den Prix Pantheon-Sonderpreis, den Deutschen Hörbuchpreis und die Ehrengabe der Heinrich-Heine-Gesellschaft. Willemsen war Honorarprofessor für Literaturwissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin, Schirmherr des Afghanischen Frauenvereins und stand mit zahlreichen Soloprogrammen auf der Bühne. Zuletzt erschienen im S. Fischer Verlag seine Bestseller ›Der Knacks‹, ›Die Enden der Welt‹, ›Momentum‹ und ›Das Hohe Haus‹. Über sein umfangreiches Werk gibt Auskunft der Band ›Der leidenschaftliche Zeitgenosse‹, herausgegeben von Insa Wilke.
Literaturpreise:
Rinke-Preis 2009
Julius-Campe-Preis 2011
Prix Pantheon-Sonderpreis 2012
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Abschließend zur bewegenden und - wie ich finde - wichtigen Lektüre fällt einmal mehr auf, wie schwer der Verlust dieses viel zu früh verstorbenen Intellektuellen für die deutsche Kulturlandschaft wiegt.
Roger Willemsen hat ein Jahr (2013) lang die Abgeordneten des Deutschen Bundestages beobachtet, schafft mit dieser Arbeit eine erweiterte Opposition, die sowohl inhaltlich als auch organisatorisch angreift und liefert eine zusätzliche Öffentlichkeit bzw. Debatte zwischen dem „Hohen Haus“ und der „Politikverdrossenheit“ in Deutschland.
Ich beziehe mich auf die sechste, in Deutschland gedruckte Auflage des Aprils 2016, welche im Fischer-Verlag erschienen ist. Der Kaufpreis liefert für die 430 Seiten ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Das Buch beginnt bereits vor dem Titel mit einigen Fakten und Erklärungen zum Bundestag, sowie der zu Grunde liegenden Idee des Inhalts und gibt eine Kurzbiografie des Autors Roger Willemsen wieder. Anschließend folgt auf Seite 5, ohne vorstehendem Inhaltsverzeichnis oder längerem Vorwort, das erste Kapitel, startend mit der Neujahrsansprache der Kanzlerin, am Montag, den 31. Dezember des Jahres 2012.
Die Kapitelüberschriften, welche vor allem das Datum bzw. den Termin beinhalten, untergliedern das Buch jeweils in unterschiedliche Sitzungstage, ohne dabei zunächst näheres zum Inhalt zu verraten, oder schnell wiederzufinden zu sein. Denn weder sind die Kapitel gleichmäßig lang, noch sind sie mit strukturierten Seitenumbrüchen versehen.
Jeder Abschnitt beginnt mit den wichtigsten Ereignissen der tagesaktuellen Schlagzeilenlandschaft und endet häufig in einer stilmittelverwendenden Verallgemeinerung der Gesamtsituation. Während zu Beginn des Buches historische Fakten und geschichtliche Exkurse eingewoben werden, konzentriert sich der Autor zum Schluss hin mehr auf die interpretierende Einordnung und die wiederkehrende Gesamtkritik, die ja die Intention der Arbeit darstellen soll. Das Buch endet, wie es begonnen hat, auf Seite 391 mit der Analyse der Neujahresansprache. Hieran folgt eine dreiseitige Nachbetrachtung in Form einer Reflexion, in dem Sinne, dass das Buch aufgrund der „Bürger-Perspektive“ nicht neutral sein kann, um ab Seite 399 ein ausführlicheres Nachwort zur Taschenbuchausgabe zu geben, in dem vor allem die Zeit nach der Buchveröffentlichung diskutiert wird. Dabei geht Willemsen, wie in einem Kolloquium, auf Kritik ein und rechtfertigt sich inhaltlich. Auf Seite 431 befindet sich abschließend ein Literaturverzeichnis, mit dem das Werk abgerundet und beendet wird.
Grundlegend kritisiert der Autor die Rhetorik der Politiker, die Debattenkultur im Parlament und einige wichtige Inhalte. Willemsen attackiert den Lobbyismus, den Mainstream bzw. den vorherrschenden Gesinnungsjournalismus, den allgemeinen Kapitalismus mit seinem freien Markt oder beispielsweise den damaligen Abhörskandal, der durch Edward Snowden aufgedeckt wurde. Gleichzeit steht er für die freie Rede, notwendige Gegenöffentlichkeiten und der daraus resultierenden harten Diskussion ein. Immer wieder benutzt er, die in uns allen, in der Biografie steckende Erinnerung der jugendlichen Gefühle, Hoffnungen, Träume und Ängste, indem er viele Male auf die Schulklassen auf der Besuchertribüne verweist.
Immer wieder hat er es auf die Aussagen der Kanzlerin abgesehen und beschreibt sie zum Beispiel auf Seite 425 folgendermaßen: „Diese Reden sind voller visionärer Schwärmereien und darin im Kern so apolitisch wie das Ideal eines Parlaments, an dem ich seine Realität maß.“ So wird vor allem die inhaltliche Belanglosigkeit der Rhetorik der Bundeskanzlerin Angela Merkels demaskiert. Sie wird mit Phrasen zitiert, wie beispielsweise auf Seite 394: „Oft jagt ein Ereignis das andere.“ Oder: „Und natürlich ist fern der großen Schlagzeilen auch in unserem persönlichen Leben viel geschehen, Schönes wie Enttäuschendes.“ Es sind Banalitäten, wie auch auf Seite 335 zitiert: „>>Stillstand darf nicht sein<<; Applaus!“ Er nennt die Sprache der Politiker, wie auf Seite 342 beschrieben, „das Repertoire der staatsmännischen Satzbausteine, leerer, freidemokratisch anmutender Floskeln“.
Aber was lässt die gesamte Republik derart aufschreien, sodass sich der Autor, zu einer Verteidigung mit fast schon in Höchstform ausgestalteten Sprache und Argumentation im Abschlusskapitel hinreißen lässt, in der er die oben genannten Standpunkte abermals erläutert und beschützt? Vielleicht ein kleiner unscheinbarer Satz auf Seite 194: „Die Sicherheit von Ministern hat aber auch mit ihrer Unangefochtenheit zu tun. Am interessantesten sind Debatten immer, wenn Abweichler auftreten, den Fraktionsfrieden gefährden und neuen Standpunkten die Bahn bereiten. Deshalb ist in toto die Linke das am wenigsten verzichtbare Element, und deshalb ist jeder Moment, in dem das Parlament seine triste Stabilität einbüßt, einer, in dem der Parlamentarismus strahlt, weil seine reine Idee zutage tritt.“ Fast schon mit funkelnden Augen verliebt sich der Autor in die Aufgabe der am stärksten abweichendsten Oppositionspartei, ohne dabei von einer Allgemeingültigkeit abzusehen.
Nach dieser Aussage wäre, würde man die Theorie dieser These konsequent fortspinnen, bei der aktuell (2022) vorherrschen Debattenkultur, die AFD das unverzichtbare Element im Deutschen Bundestag, weil sie demnach am weitesten von der Regierungsposition abweichen würde. Demnach sieht Willemsen zwar zunächst scheinbar durch eine linke Brille, die den Journalisten zur heutigen und damaligen Zeit durchaus nahestehen, meint aber, so lässt es sich aus der Gesamtheit seines Buches interpretieren, etwas viel Grundlegenderes. Wodurch er nun entweder die allgemeine Aussage präzisier formulieren müsste oder seine linksliberale Meinung, die somit nachvollziehbarerweise zwischen Autor und Text verschmilzt, bei heutigen politischen Themen zwar ebenfalls oppositionell, aber wohlmöglich nicht mehr zwischen links und rechts unterscheiden würde und die Debattenkultur verstärkt auf der Dimension zwischen „gegen oder für die Regierung“ zum Ausdruck kommen würde. Vielleicht ist es aber genau das, was er meint, das, was die Politik wieder braucht, um intensiv zu streiten. Ja, diese Aussagen sind gefährlich, untergraben sie doch die im Mainstream stets verankerte Meinungshoheit der Regierung. Eine Generalisierung solcher Grundprinzipien, kann zu falschen Zeiten demnach genau entgegenstrebende staatspolitische Interessen vertreten. Ein Jammer, dass der auf Seite 397 erwähnte Dieter Hildebrandt, dem dieses Buch aufgrund der zu Grunde liegenden Idee gewidmet ist und Roger Willemsen als Autor, während und kurz nach diesem Projekt starben und somit die Begründer dieser Idee für spätere Auflagen dieses Projektes ausgetilgt sind. Einzig hiervon bleibt die Forderung auf Seite 430, dieses Projekt zukünftig an andere Autoren weiterzugeben! So bleibt zudem kein Zweifel nach diesem Buch übrig, Meinungsfreiheit und Opposition, sowie die Streitkultur in Parlament und Land sind wichtige Grundpfeiler der Demokratie.
Es ist ein wichtiges Buch, weil es beobachtet, aufzeigt und enthüllt. Es legt den Spiegel vor und deutet auf vorherrschende Probleme. Es warnt vor falschen Wegen, vor sich anbahnenden, aber gleichzeitig bereits vorherrschenden getrampelten Pfaden, die fehlgeleitet zum Abgrund führen könnten. Jedoch konterkariert die Zeit und die damit verbundene Vergänglichkeit der Personen, der Generationen, der Themen und des Staates, die Präsenz und Wichtigkeit dieser Arbeit. Dieses Buch ist jedem politisch Interessierten zu empfehlen, ist aber leider kein zeitloses Meisterwerk, bestenfalls ein bemerkenswertes Puzzleteil der Geschichte.

