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Warum dick nicht doof macht und Genmais nicht tötet: Über Risiken und Nebenwirkungen der Unstatistik Perfect Paperback – 14 Aug. 2014
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- Print length211 pages
- LanguageGerman
- PublisherCampus Verlag
- Publication date14 Aug. 2014
- Dimensions13.7 x 1.8 x 21.7 cm
- ISBN-103593500302
- ISBN-13978-3593500300
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Product description
Review
"Dieser 'Greatest Hits'-Band (ist) ein guter Leitfaden, um die Statistiken, mit denen uns die Medien täglich bombardieren, kritischer zu lesen." Christoph Drösser, Zeit Wissen, 01.10.2014
"Man sollte bei (Statistiken) lieber zweimal hinschauen. Dieses Buch schärft den Blick." Bettina Gartner, Bild der Wissenschaft, 01.02.2015
Ein Handbuch gegen die systematische Desinformation: Thomas K. Bauer, Gerd Gigerenzer und Walter Krämer rücken unserer Ahnungslosigkeit in Sachen Statistik erfolgreich zu Leibe.", Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.08.2014
"Jede/r sollte ein wenig statistisches Denken beherrschen. Und da gibt es kaum einen einfacheren und amüsanteren Einstieg in die Materie als dieses Buch." Volkart Wildermuth, Deutschlandradio Kultur, 10.09.2014
About the Author
Gerd Gigerenzer, Psychologe, ist Direktor des Harding-Zentrums für Risikokompetenz, Universität Potsdam, Direktor emeritus am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin und Bestsellerautor.
Walter Krämer, Statistiker, ist emeritierter Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik an der TU Dortmund und Autor verschiedener Bestseller.
Excerpt. © Reprinted by permission. All rights reserved.
Wie wird ein Historiker des Jahres 3000 wohl die Zeit beschreiben, in der wir heute leben? Möglicherweise so:
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts erlangte Homo sapiens Zugang zu mehr Information als je zuvor. Die digitale Revolution hatte Milliarden von Menschen vernetzt. Schneller als mit der Morgenzeitung und der abendlichen Nachrichtensendung konnte man nun jederzeit Meinungen und Reportagen global abrufen. Mit dem wachsenden Internet dehnte sich damals Information in bislang ungeahnten Dimensionen aus, vergleichbar mit der rasanten Ausdehnung von Materie nach dem Urknall.
Damit schien die jahrhundertelange Revolution für die Freiheit des Individuums, die mit der Erfindung der Schrift und des Buchdrucks begann, abgeschlossen zu sein. Jeder hatte nun Zugang zu jeder Information. Kein Staat, kein Herrscher konnte das Netz mehr verbieten, und die neue Welt der digitalen Megakonzerne stellte jedem alles Wissen zur Verfügung. Jeder war mit jedem vernetzt, und man konnte eine Million Einträge über Gesundheit und Geld in einer Zehntelsekunde abrufen. Die Menschheit hatte den Traum der Aufklärung nun endgültig verwirklicht - so dachte man.
Doch eines war vergessen worden: Viele verstanden gar nicht, was die Information bedeutete, zu der sie freien Zugang hatten. Oder sie bemerkten nicht einmal, wie Zahlen und Worte verdreht und ihre Ängste und Hoffnungen ferngesteuert wurden. Man hatte die Technologie perfektioniert, dabei allerdings außer Acht gelassen, die Menschen gleichzeitig so kompetent zu machen, dass sie all diese Fakten und Zahlen auch verstehen konnten.
So ungefähr könnte das entsprechende Kapitel in einem Lernmodul für Mittelschüler im Jahr 3000 aussehen. Das wird dann natürlich nicht mehr aktiv gelesen, sondern den Eleven sachte elektronisch ins Langzeitgedächtnis eingescannt.
Und es folgt noch ein Zusatz, etwa so:
Glücklicherweise gab es damals Bücher - so wurden die im galaktischen Zentralmuseum ausgestellten zusammengehefteten papierenen Blätter genannt -, in denen erklärt wurde, wie man mit Information denkt - statt sie nur zu lesen oder aufzunehmen. Heute lernt natürlich jedes Kind schon in der Schule, kritisch zu denken, und kann daher mit Risiken und Ungewissheiten umgehen, statt sie fürchten zu müssen.
Doch am Anfang des 21. Jahrhunderts sieht es noch ganz anders aus: Die breit verfügbaren Informationen werden in den meisten Fällen nicht kritisch hinterfragt. Als Bildungsforscher, Statistiker und Hochschullehrer sind wir täglich mit dieser Diskrepanz zwischen hoch entwickelter Technologie und dem wenig entwickelten Verständnis derselben konfrontiert. Nur die Allerwenigsten scheinen zu wissen, wie man mit Informationen sinnvoll umgeht, und da wollten wir nicht tatenlos danebenstehen. Angefangen hat unser aufklärerisches Projekt, das schließlich dieses Buch hervorgebracht hat, damit, dass - am Abend einer Konferenz - Thomas Bauer seinen Freund Walter Krämer beiseite nahm und eher scherzhaft auf die Flut von Statistiken ansprach: "Wieso gibt es eigentlich hinter jeder Hecke einen Umsatzrekord des Tages, einen Mitarbeiter der Woche oder ein Auto des Jahres?", mokierte er sich, "mit diesen Statistiken wird so viel Unfug produziert, da braucht es doch einen Kontrapunkt". Und die Antwort auf dieses Defizit lieferte er gleich mit: "Warum ziehen wir nicht mit der gleichen Regelmäßigkeit vor einer dieser Desinformationen den Unschuldsschleier weg?"
Diese Projektidee keimte in den Köpfen der beiden einige Monate vor sich hin, bis Walter Krämer seinem Koautor Gerd Gigerenzer davon erzählte, mit dem er sich vor Jahren über den Sinn und Unsinn von bedingten Wahrscheinlichkeiten ausgelassen hatte.1 Und auch Gerd Gigerenzer hielt dies für eine gute Idee. Und so küren wir drei seit einigen Jahren in schöner Regelmäßigkeit die Unstatistik des Monats (nachzulesen auf www.unstatistik.de; Interessenten können sich gerne auf den Verteiler unserer Pressemitteilungen setzen lassen). Alle bisherigen Gewinnerstatistiken, auch viele Zweit- und Drittplatzierte, werden in diesem Buch auf den folgenden Seiten vorgestellt, zusammen mit weiteren potenziellen Siegern aus Zukunft und Vergangenheit. Denn statistisches Unkraut wuchert überall, ob im Fernsehen, in den Zeitungen oder im Internet. Anders aber als bei Arzneimitteln fehlt hier ein gesetzlich vorgeschriebener Beipackzettel, der vor den Risiken einer Fehlanwendung warnt.
Dieses Buch ist quasi als ein solcher Beipackzettel zu verstehen, als "Rote Liste" für Statistiken. Anhand zahlreicher Beispiele aus den Medien führen wir die Nebenwirkungen falsch angewandter Statistiken vor. Denn diese Nebenwirkungen können dramatische Auswirkungen haben. Die Illusion der Gewissheit - zum Beispiel der Glaube, dass medizinische Testergebnisse absolut sicher sind (obgleich das nicht der Fall ist) - hat beispielsweise zu unnötigen Selbstmorden nach HIV-Tests geführt; die Angstmache bezüglich Thromboserisiken bei Antibabypillen hat Tausende unerwünschte Schwangerschaften und Abtreibungen hervorgebracht. Wie wir sehen werden, wurden Menschen vor Gericht verurteilt, weil Richter und "Experten" Wahrscheinlichkeiten durcheinanderwarfen, und manch einer lässt sich täglich durch Nachrichten über krebserzeugende Stoffe in Preiselbeeren oder Schokolade verängstigen - obgleich es kaum etwas zu essen gibt, das nicht Dutzende solcher Stoffe in sich hätte, natürlich oder künstlich.
Es wird oft behauptet, unser Gehirn sei unfähig, Risiken und Wahrscheinlichkeiten zu verstehen. Und infolgedessen rät man dazu, die Bürger von wichtigen Entscheidungen fernzuhalten, da sie die Risiken nicht richtig einschätzen könnten. Versammelt die Experten, schließt die Türen und sagt den Menschen dann, was sie tun sollen. Doch ein solcher Paternalismus entspricht nicht unserem Denken und unserer Sicht, sonst bräuchten wir dieses Buch nicht zu schreiben. Die weit verbreiteten Probleme im Umgang mit Risiken haben unserer Ansicht nach ganz andere Gründe:
- Erstens lernen unsere Kinder in der Schule immer noch vorwiegend die Mathematik der Sicherheit (wie Algebra, Geometrie) und eher weniger über die Mathematik der Unsicherheit, wie statistisches Denken. Wenn wir Kindern das Lesen und Schreiben nicht beibringen würden, dann bräuchten wir uns auch nicht zu wundern, wenn sie es später nicht können. Daher: Wir müssen die Lehrinhalte der Schule revolutionieren.
- Zweitens wird Information in den Medien oft irreführend vermittelt. Wenn wir nicht gelernt haben, dies zu erkennen, sind wir mit unseren Ängsten und Hoffnungen nur allzu leicht manipulierbar.
- Drittens vollzieht unser Gehirn Schnellschüsse, die in der Menschheitsgeschichte dem Überleben dienten, aber heute nicht immer nützlich sind. Das Mustersuchen im Kaffeesatz, das überstürzte Schließen von Mini-Stichproben auf große Grundgesamtheiten, das Ziehen schneller, aber zuweilen ungeeigneter Vergleiche und das Überbetonen extremer Ereignisse gehören dazu.
Und so rennen wir in der Wirtschafts-, Gesundheits- und Sozialpolitik, vor Gericht und beim Arzt allen möglichen Zahlenchimären hinterher, werfen Datenmanipulatoren unser Geld vor die Füße, erheben falsche Helden auf Ehrenplätze, versuchen verzweifelt, unerreichbare Ziele anzusteuern, senden unschuldige Menschen wegen falsch verstandener Indizien ins Gefängnis, verschwenden knappe Ressourcen für aufgeblasene Kinkerlitzchen, lassen uns im Alltag von Minigefahren ins Bockshorn jagen und laufen den wirklichen Gefahren für Leib und Leben willig in die Arme. Und das alles, weil wir nicht gelernt haben, die Zahlen richtig zu verstehen, oder weil wir die Zahlen nicht verstehen wollen. Mit dieser Einsicht beginnt zugleich die Therapie. Vielleicht sollten wir einfach mal aufhören, auf unser Unvermögen im Umgang mit Zahlen und Fakten auch noch stolz zu...
Product details
- Publisher : Campus Verlag; 1st edition (14 Aug. 2014)
- Language : German
- Perfect Paperback : 211 pages
- ISBN-10 : 3593500302
- ISBN-13 : 978-3593500300
- Dimensions : 13.7 x 1.8 x 21.7 cm
- Best Sellers Rank: 973,040 in Books (See Top 100 in Books)
- 384 in Magic
- 11,068 in Popular Mathematics
- 83,705 in Business & Careers (Books)
- Customer reviews:
About the authors

Geb. 21. 11. 1948, verh., 2 Kinder. Bis 2021 ordentlicher Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik an der TU Dortmund, Dort auch Sprecher eines DFG-Sonderforschungsbereiches zur angewandten Statistik. Zahlreiche Rufe an auswärtige Universitäten abgelehnt. Träger verschiedener Auszeichnungen und Preise („Lesbare Wissenschaft“, DAGStat-Medaille für herausragende Verdienste um die deutsche Statistik), ordentliches Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften (von 2016 bis 2021 auch Vizepräsident) und Autor von mehr als 200 Aufsätzen in nationalen und internationalen Fachzeitschriften sowie von 40 Sachbüchern zu Statistik sowie zur Wirtschafts- und Sozialpolitik. Sein „Lexikon der populären Irrtümer“ (mit Götz Trenkler) wurde in 20 Sprachen übersetzt und weltweit über eine Million Mal verkauft. In mehreren anderen Büchern (So lügt am mit Statistik, Die Panikmacher, Angst der Woche) setzt er sich kritisch mit der Unfähigkeit vieler Zeitgenossen auseinander, mit Fakten und Zahlen vernünftig umzugehen. In der „Unstatistik des Monats“ findet dieses Interesses seine natürliche Fortsetzung

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Reviewed in Germany on 12 August 2024In "Warum dick nicht doof macht und Genmais nicht tötet" entlarven die Autoren Gerd Gigerenzer, Walter Krämer und Thomas Bauer weit verbreitete Missverständnisse und Fehlinterpretationen, die durch ungenaue oder manipulativ eingesetzte Statistiken entstehen. Das Buch beleuchtet, wie Statistiken in den Medien und der Wissenschaft häufig falsch dargestellt werden und welche realen Konsequenzen dies für die Gesellschaft hat.
Inhalt und Struktur:
Die Autoren nehmen sich gängiger Mythen an – von den gesundheitlichen Auswirkungen des Übergewichts bis hin zu den Gefahren gentechnisch veränderter Organismen – und zeigen auf, wie oft die Zahlen hinter diesen Behauptungen falsch interpretiert oder irreführend dargestellt werden. Jedes Kapitel konzentriert sich auf ein spezifisches Thema und deckt die statistischen Fallstricke und Fehlannahmen auf, die zu den weit verbreiteten Missverständnissen führen.
Verständlichkeit:
Das Buch ist in einer klaren und leicht verständlichen Sprache geschrieben, die auch für Leser ohne tiefe mathematische Kenntnisse zugänglich ist. Die Autoren verwenden anschauliche Beispiele und humorvolle Anekdoten, um komplexe statistische Konzepte zu erklären und dem Leser die Bedeutung kritischen Denkens näherzubringen.
Relevanz und Praxisnähe:
Die Themen, die in diesem Buch behandelt werden, sind hochaktuell und betreffen viele Aspekte unseres täglichen Lebens – von Gesundheit und Ernährung über Umweltfragen bis hin zu politischen Entscheidungen. Die Autoren bieten wertvolle Einsichten, wie man Statistiken hinterfragen und kritisch beurteilen kann, um fundierte Entscheidungen zu treffen.
Fazit:
"Warum dick nicht doof macht und Genmais nicht tötet" ist ein aufschlussreiches und unterhaltsames Buch, das den Leser dazu ermutigt, die Welt der Statistiken mit einem gesunden Maß an Skepsis zu betrachten. Die Autoren liefern eine wertvolle Anleitung, um die Flut an Zahlen und Daten, die uns täglich begegnen, besser zu verstehen und zu hinterfragen. Eine klare Empfehlung für alle, die sich nicht von irreführenden Statistiken täuschen lassen wollen und ein tieferes Verständnis für die Bedeutung von Zahlen in der öffentlichen Debatte entwickeln möchten.
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Reviewed in Germany on 23 April 2017Wer ein Charles Munger Fan ist und wie ich glaubt, das mentale Modelle zu scharfsinnigem Denken führen, der sollte dieses Buch lesen.
Zu scharfsinnigem Denken gehört meiner Meinung nach ein Zahlenverständnis (die Amerikaner nennen das „numeracy“). Dafür muss man kein Mathematiker sein. Im Gegenteil, einfache Arithmetik reicht in den meisten Fällen vollkommen aus.
Ich habe schon andere Bücher vom Autor Gigerenzer gekauft und versucht zu lesen. Ich fand diese alle langweilig. Nicht aber dieses Buch. Es ist einfach nur genial.
Ein paar Beispiele:
- Seite 18: Das erste Kapitel „Risiko ist nicht gleich Risiko“ halte ich für das beste Kapitel. Für die 15 Seiten alleine hätte ich den Preis dieses Buches bezahlt. Es zeigt deutlich den beliebtesten Trick aus der Welt der Statistik „relative versus absolute Risiken.“
- Seite 28: Wie macht man aus einem Verlust einen Gewinn? Ein mieser Trick mit Statistik.
- Seite 34: Das ist unglaublich! Fast die Hälfte der Deutschen wussten nicht, wie viel 1/1000 in Prozenten ist? Ich bin sprachlos.
- Seite 97: Data Mining, Cluster und wie man die Zielscheibe erst nach dem Schießen malt.
- Seite 200: Einen Refresher in mentalen Trugschlüssen: Repräsentationsheuristik.
- Seite 202: Unser Gehirn schaltet Basisraten einfach aus. Ganz gemein!
- Seite 219: Storchennester und Kindergeburtsrate haben eine positive Korrelation von 0.98. Genial dass die Autoren Korrelation und Kausalität abdecken.
- Seite 233: In Deutschland sterben mehr Leute an Krebs als in Südafrika. Sollten wir umziehen?
Ganz klar eines meiner top 50 Sachbücher.
Ich brauch kein anderes Buch zu „Lügen und Trugschlüsse mit Statistik.“
Sie wollen scharfsinniger Denken können? Schlagen Sie hier zu!
Ein riesengroßes Bravo an die Autoren!
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Reviewed in Germany on 13 August 2017Ein aufschlussreiches Buch, das zeigt, wie Satistiken falsch interpretiert werden bzw. wie mit Statistik getrickst wird - und das alles locker zu lesen und auch für Statistik-Laien verständlich. Allerdings sollte man den Aufruf der Autoren zu selbstständigem Denken auch auf dieses Buch anwenden, denn manche Interpretationen wie z.B. die über die Armut in Deutschland kann man durchaus kontrovers diskutieren.
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Reviewed in Germany on 23 September 2019Wir kenne das wohl alle. Ein Artikel in der Zeitung Über der nächste Horror der auf uns zu kommt. Genmais und Toastbrot, Krebs von der Wurst, Asbest und was nicht alles.
Die Zeitung hat wieder eine Schlagzeile (oder in 2019 besser gesagt, Clickbait) und deine Mutter erzählt dir wie schlecht alles ist.
Aber wie schlimm ist das alles wirklich?
Wie groß ist denn das Risiko?
Dieses Buch ist wie die FAZ schon sagte, „ein Handbuch gegen die systematische Desinformation“.
Ein sehr lesbares und gutes Buch was Folgende Themen behandelt:
Risiken und Nebenwirkungen, oder, was ist nun wirklich ein Risiko und wie groß sind die?
Datamining und Selektion, oder, wie mit Daten sehr kreativ umgegangen werden kann
Quoten und Ranking, oder, wie man Quoten Schön oder schlecht rechnen kann
Einfache und Bedingte Wahrscheinlichkeiten, auch: Lugen, Große Lugen und Statistiken
Korrelation und Kausalität, Zwei Sachen die nicht dasselbe sind.
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