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Das dämliche Geschlecht. Warum es kaum Frauen im Management gibt Hardcover – 26 April 2002
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Die meisten Frauen glauben, die Männer sind schuld. Am Krieg, an der Kälte im Unternehmen, an der Abwesenheit von Frauen in allen wichtigen Funktionen des öffentlichen Lebens. Barbara Bierach wagt den Widerspruch. Ihre These ist: Frauen sind nicht unterprivilegiert in diesem Land, sondern Frauen verhalten sich häufig einfach saublöd. Gegen Frau muss Mann sich nicht verschwören, Frauen erledigen sich schneller und gründlicher selbst, als Männer das je könnten. Dämlich sind Frauen, weil sie sich nicht einfach die Hälfte des Himmels nehmen. Frauen sind weder intellektuell schwächer als Männer, noch körperlich unterlegen. Sanft, einfühlsam und teamorientiert lassen sich Frauen immer noch mit den Krümeln von den Tellern der Macht abspeisen.
Viele Akademikerinnen erkennen mit Mitte Dreißig, dass Karriere zwar glamourös klingt, aber tatsächlich ungeheuer viel Arbeit ist. Entnervt von dem ständigen Ringkampf um Positionen und Budgets ziehen sie sich in eine Villa am Stadtrand zurück und werden Mutter. Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Unaufrichtig wird dieses Verhalten nur dann, wenn Frauen nicht zugeben, dass sie sich bewußt gegen Macht und Verantwortung entschieden haben und sich hinter der Mär von der Glasdecke verschanzen, jenem unsichtbaren Deckel, der ihre Karriere bremst.
Wer Anglistik studiert, wird nicht Vorstand, wer nicht in der Lage ist, sein Gehalt zu verhandeln, wird immer den kürzeren ziehen, wenn es darum geht "und wer von uns beiden paßt jetzt auf die Kinder auf?". Und wer erschöpft aufgibt, sollte hinterher nicht jammern, dass andere immer noch die Macht haben.
Zitat:
"In Deutschland gibt es ein letztes großes Tabu. Die Leute erzählen in nachmittäglichen Talkshows im Privatfernsehen, dass sie von Sex mit ihrem Schäferhund träumen oder heimlich Windeln tragen. Heute kann man alles sagen, öffentlich, im Fernsehen. Der Satz jedoch, dass die Situation der Frauen in Deutschland zuförderst etwas mit den Frauen selbst zu tun hat, bringt ziemlich viele Leute in Rage"
Barbara Bierach
- Print length226 pages
- LanguageGerman
- PublisherWiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA
- Publication date26 April 2002
- Dimensions2.1 x 14 x 21.4 cm
- ISBN-10352750026X
- ISBN-13978-3527500260
Product description
Amazon Review
Bierach kritisiert nicht die schlecht ausgebildeten Frauen, die sich als allein erziehende Mütter mit Sozialhilfe durchschlagen. Gemeint sind Akademikerinnen, die alle Voraussetzungen mitbringen, ihre Position in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft auszufüllen. Gemeint sind Frauen, die nach dem Studium in einer Kanzlei, einem Krankenhaus, einem Konzern anfangen, sich nach oben durchkämpfen -- und mit Mitte 30 in einer Villa am Stadtrand verschwinden.
Die Kritik ist nicht neu. Schon Simone de Beauvoir schrieb über ihre Geschlechtsgenossinnen: "Frauen akzeptieren die untergeordnete Rolle, um den Anstrengungen aus dem Wege zu gehen, die mit der Gestaltung eines authentischen Lebens verbunden sind." Doch die Kritik ist überfällig. Seit Jahren liefern sich Hausfrauen und Nicht-Hausfrauen derbe Gefechte. Bierach stellt berechtigte Fragen, zitiert etliche Forscher, Karrierefrauen und Trainerinnen. Deckt Missstände auf und weist mit konkreten Vorschlägen in eine gleichberechtigte Zukunft. Doch ihr schnoddriger Stil zielt zum Teil unter die Gürtellinie. Frauen brauchen keinen Tadel. Frauen brauchen Vorbilder und Mentoren. Im 21. Jahrhundert ist Familie kein Heldennotausgang mehr. Jede dritte Ehe wird geschieden, in Großstädten jede zweite. Frauen müssen ihre Selbstzweifel über Bord werfen und die Verantwortung für ihr Leben nach Jahrzehnten des Rückzuges übernehmen. Allein dieser Weg ist schwierig genug. --Martina Bergmann
Review
Gisela Schrörs, Buchhändlerin in Frankfurt, Wirtschaftsabteilung
"Wenn der Autorin jetzt von Gleichstellungsbeauftragten unterstellt wird, dass sie mit ihrer Analyse nur den Männern in die Hände arbeitet, dann wird sie bewusst missverstanden: Bierach geht es in ihrem kurzweilig und brilliant geschriebenen Buch darum, vor allem Frauen wachzurütteln und zu mehr Selbstverantwortung zu ermutigen: Karriere und Familie zu vereinbaren, sei hart und anstrengend, aber lohnenswert."
Personalwirtschaft, 06/2002
"... Ein Buch, das man als Frau am liebsten mit der Kneifzange anfassen möchte. Aber, da die Autorin zu Recht in ihrem letzten Kapitel ein Plädoyer für die Selbstverantwortung hält, gilt auch hier: Ist die erste Abneigung erst einmal überwunden, findet sich viel Stoff zum Nachdenken und - Verändern? Außerdem, guckt man ganz genau hin, dann ist die Autorin womöglich doch eine Frauen-Freundin."
Welt am Sonntag, 18/2002
"Bierachs Thesen werden Frauen und Männer ärgern. Umso vergnüglicher ist die Lektüre."
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 19.05.2002
"... Es rüttelt wach und zwingt jede Frau zur Selbstkritik, nicht nur verhinderte Top-managerinnen. Jede sollte irgendwann ihre Biografie hinterfragen.
Frau im Spiegel, 28/2002
Platz 1 der Business Bücher, Top Ten Deutschland.
Financial Times Deutschland, 25. Juni 2002
"Dieses aufrüttelnde Plädoyer für die Selbstverantwortung der Frau macht Mut zur Fortsetzng der gestarteten Karriere - egal in welcher Lebenslage!"
DG-Verlag aktuell, www.genobuy.de, 11.09.02
Das Buch ist "...ein Genuss: Es regt an, vergnügt, ärgert. Lesen Sie es und diskutieren Sie sich mit anderen Frauen und Männern die Köpfe heiß."
karriereführer hochschulen, 2.2002
"Launig und faktenreich erklärt die Wirtschaftsjournalistin in Führungsposition, wie deutsche Frauen sich selbst behindern: Sie lesen Anti-Falten-Ratgeber statt Tageszeitungen, studieren Anglistik statt Statistik. Und sie kämpfen um Kuschelecken statt um Macht, für Frauenquoten statt um bessere Kinderbetreuung."
Der Spiegel
About the Author
Product details
- Publisher : Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA; 1. Auflage (26 April 2002)
- Language : German
- Hardcover : 226 pages
- ISBN-10 : 352750026X
- ISBN-13 : 978-3527500260
- Dimensions : 2.1 x 14 x 21.4 cm
- Best Sellers Rank: 255,991 in Books (See Top 100 in Books)
- 186 in Career Advice for Women
- 303 in Chemistry (Books)
- 436 in Business Administration (Books)
- Customer reviews:
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Und schmecken kann einem diese Speise anfangs wahrlich nicht. Doch da sie selbst als Wirtschaftsjournalistin gewohnt ist, ordentlich zu recherchieren werden die provokanten Punkte mit vielerlei Zahlen und Material untermauert.
Für mich hat sich während des Lesens der Blick doch sehr gewandelt. Wenn man feststellt, dass Deutschland wohl innerhalb der EU im Bereich der Frauen in Führungspositionen ein Entwicklungslandniveau besitzt und man in diesem Buch die Gründe um die Ohren gehauen bekommt, lässt sich ehrlicherweise nicht mehr viel dagegen sagen. Dann heißt es sich an die eigene Nase fassen. Sich selbst um die eigene Altersversorgung kümmern, das Zickengehabe und den Konkurrenzneid auf andere Frauen ablegen, sich lernen endlich gegenseitig zu unterstützen und vieles mehr. Da ist noch viel zu tun.
Wenn auch Sie mal einen anderen Blickwinkel zu diesem Thema bekommen möchten, kann ich Ihnen dieses Buch sehr empfehlen. Sie können es ja auch, wie ich anfangs…, als völlige Skeptikerin beginnen zu lesen, mit dem inneren Ansinnen, dies als Schwachsinn zu entlarven und sich dann Seite für Seite vom Gegenteil überzeugen lassen.
Mein Fazit zu diesem Buch: Wieder mal eine Frau, die sich vor den Karren der Männer spannen lässt. Dieses Buch ist so oberflächlich geschrieben, dass mir auf jeder Seite der Hut hochging, welche stereotypen Rollenbilder die Autorin im Kopf hat. Aber ich las weiter, weil ich dachte, es kann nicht schlimmer kommen - aber es kam schlimmer. Wer auch nur eine müde Mark für dieses Buch ausgibt, sollte überlegen, dass dieses Geld einer Autorin zukommt, die "das eigene Nest beschmutzt".
Schon die Sprache bringt es an den Tag: dämlich, Dame, => dumm; herrlich, Herr => überlegen. Denn so hieße ja dann ein adäquates Buch über Männer: "das herrliche Geschlecht".
Die Autorin schreibt, Männer hätten Clubs, "Frauen haben mehr das Gefühl, sie könnten das allein". Dabei ist doch erwiesen, dass eine der herausragenden Fähigkeiten der Frauen, sogenannte Softskills, die Teamarbeit ist. Frauen haben schon viel eher angefangen, sich zu vernetzen ("zu klüngeln") als Männer.
Männer haben Seilschaften, Frauen knüpfen Netze. Die Autorin lässt leider außer Acht, dass es gerade die männlich orientierten Studentenverbindungen (Seilschaften) sind, die ihre männlichen Schützlinge in die oberen Chefetagen holen, dort wo Frauen immer wieder an die gläserne Decke stoßen.
Studien aus der soziologischen Forschung belegen wissenschaftlich, dass die Gesellschaft eben noch nicht so Frauengerecht ist, dass Frauen alle Chancen haben. So dequalifizieren sich 99% aller Mütter jedes Jahr, weil Gesellschaft, Staat und Wirtschaft ihnen nicht den Hauch einer Chance gibt, weiterhin berufstätig zu sein. Die Autorin lässt aktuelle Untersuchungen außer Acht und reproduziert altbackene
Stereotypen von Frauen.
Frauen ins Top-Managemet? Na klar! Das soll die Autorin mal einer Studentin erzählen, die kurz vor dem Examen ungewollt schwanger wird (denn Verhütung ist ja immer noch Frauensache und jeder dritte Mann hat offensichtlich eine Gummiallergie) und sich so jede Chance darauf nimmt, Karriere zu machen.
Solange es immer noch Frauen gibt, die den männlichen Managern den Rücken frei halten, damit diese 80 Stunden in der Woche arbeiten können, so lange haben Frauen im Top-Managemet keine Chance. Denn verheiratet zu sein ist bei den Personalchefs im Zusammenhang mit der Stellenbesetzung bei Männern immer ein willkommenes Geschenk, bei Frauen aber höchste Schwangerschaftsgefahr. Das Ergebnis ist: Top-Management funktioniert nur in einer Partnerschaft mit einem lohnabhängigen in einem Betrieb beschäftigten und einem ehegatteneinkommensabhängigen im Haushalt beschäftigten Partner.
Oder nehmen wir Pabst Johannes XII, der da einst sagte "Jeder kann Pabst werden, das sieht man an mir!" - ob er die Frauen auch gemeint hat? Ist im "Religionsmanagement" der Weg nach oben für Frauen offen? Oh, ich vergaß, Gott ist männlich.
Müssen wir Frauen denn den Männern alles nachmachen, oder haben wir nicht andere Lebensvorstellungen? Seit Frauen ab und an eine Chance haben ins höhere Mamagent aufzusteigen, stellt die Forschung bei diesen Frauen eine erhöhte Anzahl von Herzinfarkten und Haarausfall fest. Ist das wirklich erstrebenswert? So zu werden, wie die männlichen Kollegen?
Die Strukturen müssen so geändert werden, dass sich auch Frauen in Unternehmen und Männer in Familien wohler fühlen.
Danke Frau Barbara Bierach, auf dieses Buch kann die Menschheit verzichten.
Für Frauen ist dies auch heute noch offensichtlich eine Neuigkeit, weshalb sich das Buch auch direkt an Frauen wendet.
Das Erfrischende an diesem Buch ist die offene und klare Sprache, welche sich so ein Mann niemals erlauben dürfte, z.B. wenn sie über "Den Kopf nur für den Friseur? Frauen wollen, lesen und lernen das Falsche" oder "Der Schwachsinn mit der Quote oder Frauen und Politik" schreibt.
2 große Kritikpunkte gibt es:
1. Dieses Buch ist fast ohne jede Recherche geschrieben worden, was entweder die richtigen Behauptungen entwertet oder teilweise schlicht Klischees fortschreibt, welche wissenschaftlich nicht haltbar sind (vergleiche das Buch "Sind Frauen bessere Menschen?" von Arne Hoffmann). Wenn sie über den "Biologismus" herzieht, entblößt sie schlicht vollkommene Unkenntnis der Materie. Die Evolutionsbiologie behauptet eben explizit keinen Determinismus, wie ihr von Frau Bierach oder anderen Uninformierten unterstellt wird.
2. Beinhaltet jedes Kapitel zur Hälfte wörtliche Wiederholungen der vorangegangen Kapitel. Das Ganze erscheint wie eine in Buchform veröffentliche Artikelserie einer Zeitung, in welcher man nicht davon ausgehen kann, dass der Leser die vorangegangenen Artikel ebenfalls gelesen hat. Macht das Lesen in einem Buch sehr langweilig.
Insgesamt ist das Buch nur für diejenigen empfehlenswert, welche in einer offenen Sprache die "Erkenntnis" beigebracht bekommen wollen, dass jeder Mensch für sein Leben selbst verantwortlich ist, AUCH FRAUEN! (Vielleicht als Geschenk für die Freundin/Ehefrau.) Alle andere können sich den relativ hohen Preis für so wenig Buch sparen und stattdessen das Buch von Arne Hoffmann kaufen.
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Sehr interessantes Buch, zeigt eine andere Seite von Feminismus, und inspiriert Frauen, sich mehr anzustrengen und endlich auf eigenem Fuß zu stehen, sich nicht hinter den Männern zu verstecken.
Kann ich nur weiterempfehlen!