Lade die kostenlose Kindle-App herunter und lese deine Kindle-Bücher sofort auf deinem Smartphone, Tablet oder Computer – kein Kindle-Gerät erforderlich.
Mit Kindle für Web kannst du sofort in deinem Browser lesen.
Scanne den folgenden Code mit deiner Mobiltelefonkamera und lade die Kindle-App herunter.
Bild nicht verfügbar
Farbe:
-
-
-
- Herunterladen, um dieses Videos wiederzugeben Flash Player
Gesammelte Werke in 10 Bänden: 1907 - 1932 Taschenbuch – 3. April 1985
- Seitenzahl der Print-Ausgabe4224 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberRowohlt Taschenbuch Verlag
- Erscheinungstermin3. April 1985
- ISBN-103499290111
- ISBN-13978-3499290114
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen

Kurt Tucholsky, Gesammelte Werke: Gebunden in feingeprägter Leinenstruktur auf Naturpapier aus Bayern. Mit goldener Schmuckprägung. Enthält u.a. ... (Anaconda Gesammelte Werke, Band 8)Kim LandgrafGebundene AusgabeKOSTENFREIER Versand durch AmazonErhalte es bis Freitag, 31. MaiNur noch 8 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : Rowohlt Taschenbuch Verlag; 4. Edition (3. April 1985)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 4224 Seiten
- ISBN-10 : 3499290111
- ISBN-13 : 978-3499290114
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 668.612 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Kundenrezensionen:
Kundenrezensionen
Kundenbewertungen, einschließlich Produkt-Sternebewertungen, helfen Kunden, mehr über das Produkt zu erfahren und zu entscheiden, ob es das richtige Produkt für sie ist.
Um die Gesamtbewertung der Sterne und die prozentuale Aufschlüsselung nach Sternen zu berechnen, verwenden wir keinen einfachen Durchschnitt. Stattdessen berücksichtigt unser System beispielsweise, wie aktuell eine Bewertung ist und ob der Prüfer den Artikel bei Amazon gekauft hat. Es wurden auch Bewertungen analysiert, um die Vertrauenswürdigkeit zu überprüfen.
Erfahren Sie mehr darüber, wie Kundenbewertungen bei Amazon funktionieren.-
Spitzenrezensionen
Spitzenbewertungen aus Deutschland
Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuche es später erneut.
Tucholskys Sprache ist immer unverkennbar schnoddrig und sein Stil messerscharf geschliffen; zarten Gemütern wird Tucholskys auch schon mal brutale Polemik vielleicht aufstoßen. Karl Kraus' Diktum "Sprache ist eine Waffe" trifft zweifellos auf Tucholsky zu, ohne Abstriche.
Über seine Biographie weiß man auch einiges, und dieses Wissen kann man wie ein Kaleidoskop schütteln und reingucken: Tucholsky kennt man als engagierten Pazifisten und wehrhaften Demokraten (in dieser Eigenschaft aus heutiger Sicht gelegentlich als tragische Figur, wenn er vehement auch demokratischen Politikern ans Leder ging), als Satiriker und Journalisten, als engagierten Pazifisten und mutigen Ankläger von rechtsradikalen Fememördern und Konsorten, als Romancier, Kabarett-Dichter, als Mitherausgeber der "Weltbühne" (die anderen waren Siegfried Jacobsohn und Carl von Ossietzky)... Und so weiter. Ein Hansdampf in allen Gassen, der stets auf höchstem Niveau dampfte bzw. schrieb -- und der 1935 im Exil resigniert Selbstmord beging.
Das klingt alles so, als sollte man Tucholskys Werke mal wieder lesen, Altbekanntes wieder ausgraben ebenso wie Neuland erkunden. Und es klingt nicht nur so, sondern es ist auch so. Allein schon seine Rezensionen aus der Rubrik "Auf dem Nachttisch" sind Juwelen des Genres, die man auch genießen kann, wenn man vom betreffenden Werk oder Autor noch nie gehört hat, und auch Tucholskys Essays gehören zum Besten, was das Genre des 20. Jahrhunderts zu bieten hat.
Man kann sich, süchtig geworden nach pointierter Sprache und geistreichem Witz, Einzelband für Einzelband besorgen, aber man kann auch genauso gut gleich zu einer Werkausgabe greifen, denn darauf wird's ohnehin hinauslaufen. Und diese von Mary Gerold-Tucholsky und Fritz J. Raddatz herausgegebene zehnbändige Ausgabe ist mehr als nur eine preiswerte Alternative zu den Einzelbänden.
Geordnet sind die zehn Bände chronologisch; nicht enthalten sind autobiographische Schriften, z.B. Notizbücher oder Briefe Tucholskys. Man wird auch Herausgeber-Kommentare u.ä. vergebens suchen; wer darauf angewiesen ist, sollte besser zur 22bändigen Werkausgabe greifen.
Allerdings: Wer sich vor allem für Tucholskys Werk interessiert und ganz einfach "nur" lesen will, und wem weniger an biographische Details gelegen ist, der ist hier gut bedient. Und das dürfte doch auf die meisten zutreffen.
Was die Anordnung der Einzelbände angeht: Der chronologische Aufbau ist äußerst brauchbar, wenn man Tucholskys Entwicklung akribisch verfolgen will. Weniger brauchbar freilich ist er, wenn man etwas Bestimmtes sucht. Entweder muss man wissen, wann Tucholsky z.B. "Wenn der Henker Wohnung sucht" geschrieben hat, oder man muss Band für Band konsultieren, oder man muss jedesmal das Register im letzten Band konsultieren -- ausführlich ist der Register-Anhang sicher, aber auch gewöhnungsbedürftig.
Und: Zwar sind im Anhang Tucholskys Werke geordnet verzeichnet nach Überschriften und ggf. auch gesondert nach rezensiertem Buch/Theaterstück, und auch ein Namensregister ist vorhanden -- aber was, wenn man Tucholskys bissige Anmerkungen zu einem bemerkenswert verhauten Wörterbuch sucht? Man erinnert sich weder an Titel des Wörterbuches noch ans Erscheinungsjahr, und ist aufgeschmissen. 200 Seiten Verzeichnis gewissenhaft durchzugehen ist schließlich kein Vergnügen, wenn man in derselben Zeit locker wieder mal "Schloß Gripsholm" lesen könnte.
Ein anderes Ordnungsprinzip, etwa nach Genres, wäre noch brauchbarer, ließe einen das Gesuchte schneller finden. Dieses Manko behöbe zwar die Tucholsky-CD der "Digitalen Bibliothek", aber wer will schon am Computer schmökern, wenn auf dem Kanapee noch Platz wäre?
Wie man's auch dreht und wendet: Trotz kleiner "organisatorischer" Mängel ist die zehnbändige Tucholsky-Ausgabe erste Wahl für die meisten Interessierten. Und die Entdeckungsfahrt kreuz und quer durchs Tucholsky-Universum ist garantiert das reine Vergnügen.
offenbar nicht für notwendig erachtet. Auch anderweitig tut sich der Verlag nicht gerade mit dem fulminanten, noch immer unglaublich
zeitgemäßen Publizisten Kurt Tucholsky hervor. Ein enormes Potential wird hier offenbar schlichtweg ignoriert. Auch im 80. Todesjahr
gibt es leider zumindest bisher keine Anzeichen, dass sich dies ändern könnte...
Es gibt es keine Langeweile.