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Bekenntnisse: Mit einem Vorwort von Barack Obama Taschenbuch – 1. Januar 2012

4,7 4,7 von 5 Sternen 20 Sternebewertungen

Nelson Mandela, die Ikone der Freiheitsbewegung Südafrikas, öffnet zum ersten Mal sein privates Archiv: Er zeigt uns die Tagebücher, die ihm während der schwersten Stunden seines Lebens Trost spendeten, die ergreifenden Briefe, die er in der Gefangenschaft an seine Frau Winnie und seine Kinder schrieb; aber auch die Notizen, die er sich später als erster demokratisch gewählter Präsident von Südafrika machte. In diesen bewegenden Zeugnissen wird der Mensch Mandela hinter dem großen Staatsmann und Freiheitskämpfer sichtbar.

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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
20 weltweite Bewertungen

Spitzenrezensionen aus Deutschland

Bewertet in Deutschland am 21. März 2014
Da ich sehr oft nach Südafrika reise (auch als Reiseleitung) und mich ausgiebig mit der Geschichte dieses Landes befasst habe, ist dieses Buch ein weiterer Meilenstein für mich, zu versuchen, das Leben des einzigartigen Nelson Mandela besser zu verstehen. Ich bin noch nicht ganz durch, das ist kein Buch, das man an einem Stück liest, aber es ist beeindruckend, wie Mandela sich an sogenannten Alltagsdingen festhält, um die Gefangenschaft zu überleben. Nach wie vor ist für mich nicht nachvollziehbar, wie man so viele Jahre so lange durchhält und dann auch noch nach der Entlassung von Frieden und Aufeinanderzugehen und nicht von Rache und Vergeltung spricht. Dieses Buch hilft mir ein klein wenig weiter, das Denken und vielleicht auch das Fühlen dieses Mannes zu verstehen. Deshalb lege ich es allen, die sich mit Mandela und seinem Lebenswerk näher befassen wollen, sehr ans Herz. Als normales "Lesebuch" ist es m.E. nicht geeignet. Für mich ein ausgesprochen wertvoller Schatz.
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Bewertet in Deutschland am 3. Oktober 2013
Eigentlch konnte ich das nicht glauben (das Vorwort vom US-Presidenten Barack Obama) aber ich habe mich dann doch noch überzeugen lassen.
Auch der Hintergrund im Buch selbst (von Nelson Mandela) hatte mich sehr angesprochen, weil ich damit nicht gerechnet habe, sehr detalliert beschrieben wie und was so passiert ist.
Ich bin vielleicht etwas voreingenommen weil ich persönlich, gerade wenn es um Nelson Mandela geht, ihm schon immer positive Neigung zugesrochen habe.
Ich kann nur raten, gerade dieses Buch an alle die sich mit Nelson Mandela beschäftigen (und auch Barack Obama), so wie ich, weiterzuempfehlen.
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Bewertet in Deutschland am 26. November 2019
Interessant und man lernt Mandela aufgrund der persönlichen Aussagen aus einem.anderen Blickwinkel kennen
Bewertet in Deutschland am 20. Mai 2018
Tolles Buch, alles wie beschrieben, man wird nicht enttäuscht, schnelle Lieferung, das Buch kann man nur weiter empfehlen. Gerne wieder!
Bewertet in Deutschland am 29. Februar 2012
Wow, das war mal wieder ein aufschlussreiches, inhaltsreiches und äußerst unterhaltsames Buch !!!

Ich möchte euch von den Bekenntnissen Nelson Mandelas aus dem Verlag Piper berichten.

Aus dem Englischen von Anne Emmert, Hans Freundl und Werner Roller

Illustrations- und Fotomaterial:
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Das Buch enthält 80 Abbildungen und zwei Karten. Diese sind sehr aussagekräftig und qualitativ hochwertig. Sie zeigen Mandela in vielen verschiedenen Situationen und untermalen die ohnehin verständlichen Texte nochmals bildhaft.

Inhalt und Gliederung:
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Das Buch ist mit einem Vorwort von Barack Obama versehen.
Danach folgt die Einleitung von Verne Harris dem Projektleiter des Nelson Mandela Centre of Memory and Dialogue.

Das Buch beginnt mit einem Auszug aus einem Brief an Winnie Mandela im Gefängnis von Kroonstad aus dem Jahr 1975.

Das Buch ist in 4 Teile gegliedert:

- Pastorale
- Drama
- Epos
- Tragikkomödie

Anhang:
Zeittafel
Karten
Abkürzungen für Organisationen
Personen, Orte und Ereignisse
Auswahlbibliografie
Dank
Register

Man kann im Buch zahlreiches aufschlussreiche Auszüge aus Briefen lesen, die die Ereignisse und Gefühle Mandelas zu den bestimmten Zeiten seines Lebens und die politischen Gegebenheiten und Zusammenhänge perfekt aufzeigen. Besser, eingehender und persönlicher kann man diesen Menschen nicht kennen lernen. Auch sind Auszüge aus seinem unveröffentlichten autobiografischen Manuskript zu lesen, der er im Gefängnis verfasst hat und Gesprächsauszüge mit verschiedenen Menschen und interessante Briefwechsel sind angeführt.

Man kann somit schrittweise in sein Leben eindringen und sich damit identifizieren. Die Freiheitsbewegung Südafrikas ersteht vor dem geistigen Auge des Lesers und alles, was damit in Zusammenhang steht. Es sind viele private Dinge, die wir zu lesen bekommen, seine Tagebücher, die ihm über die schweren Zeiten hinweghalfen, Briefe, die erschütternde Wahrheiten enthalten, die Zeit ohne seine Frau und Kinder, die sehr schwer für ihn war, ihn aber noch stärker machte, persönliche Notizen und die Begebenheiten der Zeit, als er der erste demokratisch gewählte Präsident Südafrikas war. Es sind Zeitdokumente und Zeugnisse, die Menschen unbedingt interessieren könnten, die sich für die Welt im Allgemeinen interessieren, für Biografien besonderer Menschen und für Politik und Geschichte.

Der Staatsmann, der Gefangene und der Mensch Mandela kommen in diesem Buch detailliert und spannend rüber.

Es ist hin und wieder nicht ganz einfach zu lesen, aber einfaches kann ja jeder lesen *g* - ich finde, dass, wenn man sich hineinliest und sich für den Stoff interessiert, dieses Buch einem sehr viel geben kann. Da es ab und an in 'normalen' Texten geschrieben ist, dann aber auch in Kalenderform oder in Brief- und Notizauszügen muss man sich schon damit identifizieren, wenn man dies tut, wird man aber um ein Vielfaches belohnt und bekommt in einem dichten Inhalt massenweise Informationen teilweise brisanter Natur zum Leben und Wirken Mandelas, wie man sie bisher aus der Presse nicht bekommen hat.

Ich finde, dass es rundum ein wertvolles und inhaltlich qualitativ hochwertiges Buch ist.

Wer ist Nelson Mandela ?
Nelson Rolihlahla Mandela: geboren am 18. Juli 1918 in Mvezo, Transkei, Südafrika; in Südafrika auch mit dem traditionellen Clannamen Madiba bezeichnet) ist ein ehemaliger führender Anti-Apartheid-Kämpfer Südafrikas und war von 1994 bis 1999 der erste schwarze Präsident des Landes. Er gilt neben Martin Luther King als wichtigster Vertreter im Kampf gegen die weltweite Unterdrückung der Schwarzen sowie als Wegbereiter des versöhnlichen Übergangs von der Apartheid zu einem gleichheitsorientierten, demokratischen Südafrika. 1993 erhielt er den Friedensnobelpreis.
Mandela stammt aus dem Volk der Xhosa. Er studierte Jura an der Witwatersrand-Universität, war Rechtsanwalt und verbrachte 27 Jahre als politischer Gefangener in Haft.
Nachdem Mandela auch nach seinem Rückzug aus der Politik überwiegend in Johannesburg gewohnt hatte, zog er am 14. Juli 2011 dauerhaft in sein Heimatdorf Qunu.
Quelle: wikipedia
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Bewertet in Deutschland am 14. Dezember 2015
Die naheliegende Frage, warum ein Buch von Nelson Mandela überhaupt ein Vorwort von Barack Obama braucht, beantwortet sich schnell: Es handelt sich um teilweise aufschlußreiches, aber weithin nur für Spezialisten interessantes Archivmaterial, das hier der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Neben Erläuterungen und Kommentaren ist u.a. die Zeittafel von allgemeinem Interesse. Dort wird kein Hehl daraus gemacht, daß Mandela nicht bereit war, nach dem Vorbild Mahatma Gandhis auf Gewalt zu verzichten. So erfährt man, daß er noch 1985 ein Angebot des Staatspräsidenten Botha, "das für einen öffentlichen Verzicht auf Gewalt als politische Strategie die Freilassung vorsah", abgelehnt hatte. Mandelas Tochter hatte die Ablehnungserklärung im Februar 1985 bei einer Kundgebung in Soweto verlesen; fünf Jahre später wurde er aus der Haft entlassen. Wegen seiner Befürwortung von Gewalt konnte "Amnesty International" Mandela ab 1964 nicht länger als gewaltlosen politischen Gefangen betreuen und seine bedingungslose und sofortige Freilassung fordern.

Unentbehrlich ist das Stichwortverzeichnis, auch wenn es nicht vollständig ist. Zum Thema der berüchtigten Halskrause-Hinrichtungen (mittels benzingetränkten Autoreifen) gibt es zwar keinen Eintrag, aber bei einem der zahlreichen Einträge zum Stichwort "Gewaltlosigkeit" wird man fündig. Nelson Mandela erklärt dort in einem Interview, daß er die Halskrausen-Rede von Winnie Mandela ausdrücklich kritisiert hatte.

FAZIT
Materialienbuch zum Nachschlagen und vielleicht zum Stöbern, aber nicht zur durchgängigen Lektüre.
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