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Die Hebel der Macht: und wer sie bedient - Parteienherrschaft statt Volkssouveränität Hardcover – 13 Feb. 2017
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Wenn immer mehr Menschen glauben, Politik werde über ihre Köpfe hinweg gemacht und sei ihrem Einfluss entzogen – ist das ein populistischer Trugschluss? Oder ist der Eindruck der Bürger, sie seien entmachtet, womöglich zutreffend?
Soviel Sprengstoff diese Fragen bergen, so analytisch-nüchtern geht der Staatsrechtler Hans Herbert von Arnim in seiner Systemdiagnose vor. Er belegt: Die Parteienherrschaft hat eine neue Qualität erreicht. Hinter der demokratischen Fassade haben die Parteien einen Machtapparat installiert, der der Volkssouveränität Hohn spricht und absolutistische Züge trägt.
Arnim deckt auf, welcher Mittel und Methoden sich die politische Klasse bedient, um die Regeln zu ihrem eigenen Vorteil umzugestalten. Parteienherrschaft und Willkür wirksam zu begrenzen ist dringend geboten!
- Print length448 pages
- LanguageGerman
- PublisherHeyne Verlag
- Publication date13 Feb. 2017
- Dimensions14.4 x 4.2 x 22 cm
- ISBN-103453201426
- ISBN-13978-3453201422
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Product details
- Publisher : Heyne Verlag; Original edition (13 Feb. 2017)
- Language : German
- Hardcover : 448 pages
- ISBN-10 : 3453201426
- ISBN-13 : 978-3453201422
- Dimensions : 14.4 x 4.2 x 22 cm
- Best Sellers Rank: 281,703 in Books (See Top 100 in Books)
- 233 in Civil Rights & Citizenship
- 291 in Crime in Economy & Politics
- 313 in Democracy (Books)
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Hans Herbert von Arnim, Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler, früherer Rektor der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer und Verfassungsrichter in Brandenburg, war mit vielen Bestsellern, u.a. »Staat ohne Diener« und »Fetter Bauch regiert nicht gern«, einer der Ersten, der Machtmissbrauch, Inkompetenz und Opportunismus in den politischen Parteien anprangerte. Er gehört zu den versiertesten Kennern unserer Wahlsysteme und Parteienstrukturen.
© Autorenfoto: Karl Hoffmann
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Reviewed in Germany on 31 July 2017Empört über den versuchten Abbau der Demokratie in Polen, über Putins und Erdogans Machterweiterungen, fragt sich der Leser von Arnims Buch 'Die Hebel der Macht', ob wir nicht genauso entsetzt darüber sein sollten, weil auch bei uns die Bürger kaum etwas zu sagen haben. Es ist eine Illusion, wenn wir meinen, für unsere Parteien stände die Situation unseres Staates und seiner Bevölkerung im Vordergrund. In Wirklichkeit geht es ihnen fast nur noch um den Machterhalt ihrer Berufspolitiker, um deren finanzielle Bereicherung. Selbst das Prinzip der Gewaltenteilung ist aufgehoben, weil die Regierungspartei(en) die Regierung stellen.
Arnim deckt die schamlose Bereicherung der Parlamentarier auf, die selbst ihre Diäten erhöhen. Diese hohen Diäten genügen ihnen nicht. Dazu kommen weitere Privilegien und Funktionszulagen. Zwar sind nur ungefähr 1,3 der Bevölkerung Parteimitglieder, aber alle wichtigen Positionen in den Medien, in den Gerichten, bei den Beamten werden von den Parteien mit ihren Leuten besetzt. Da wundert es nicht, wie viele der Berufspolitiker keinen anderen Beruf haben. Es wäre doch sinnvoll, als Voraussetzung für Abgeordnete eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine mindestens 10jährige Berufstätigkeit zu verlangen. Auch die Altersversorgung der Politiker weicht erheblich von der üblichen Altersversorgung ab.
von Arnim macht viele Vorschläge, wie die Demokratie in unserem Staat nicht nur verbessert, sondern eigentlich wiederhergestellt werden könnte. Wichtig wäre es, zum Persönlichkeitswahlrecht zu kommen, um den Einfluss der Parteien zu verringern, den der Wähler aber erheblich zu stärken. Fragwürdig sind Sperrklauseln, weil durch sie neue Parteien aller Chancen beraubt werden. Bei der letzten Bundestagswahl fielen 15,7 % der Stimmen unter den Tisch, was die etablierten Parteien zusätzlich stärkte. Arnim schlägt als Ausweg die Alternativstimme vor, bei der der Wähler festlegt, welcher anderen Partei seine Stimme zugefügt werden soll, falls die ursprüngliche Stimmabgabe wegen der Sperrklausel wegfiel. Hochinteressant ist auch sein Vorschlag, bei bestimmten Problemen repräsentativ ausgewählte Bürger beruflich für eine kurze Zeit freizustellen und zu bezahlen, die dann für bestimmte Probleme Lösungsvorschläge erarbeiten sollen.
Es wäre auch sinnvoll, die Wiederwahl von Abgeordneten auf höchstens zweimal zu begrenzen und jeden Abgeordneten nur so hoch zu 'besolden', wie es seiner früheren Berufstätigkeit entsprach. Jegliche Ämterpatronage müsste strikt verboten werden. Für den Übergang von Politikern in die Wirtschaft müssten mehrere Jahre als Sperrfrist eingeführt werden. Dass ein Bundeskanzler sofort nach seiner Amtszeit in die Industrie wechselt, müsste verboten werden
Wie wenig Bedeutung die eigene Ideologie für die einzelnen Parteien heute hat, wird vor allem deutlich bei den Grünen, die in 10 Bundeländern an der Regierung beteiligt sind bei völlig unterschiedlichen Koalitionen von rot-rot-grün über gemeinsames Regieren mit SPD und CDU in Sachsen-Anhalt und mit SPD und FDP in Baden-Württemberg. Hoch dotierte Posten sind wichtiger als politische Ziele.
Von daher ist es übrigens auch vernünftig, eine neue Partei wie die AfD nicht einfach zu verfolgen wegen der Ausreißer, die es bei ihnen gibt, sondern sich ernsthaft mit ihnen auseinanderzusetzen.
Wer Arnims Buch liest, ist entsetzt darüber, wie stark unsere Demokratie abgebaut wurde. So lange es der großen Mehrzahl gut geht, interessiert sich die Öffentlichkeit kaum. Aber wenn Notzeiten kommen werden, und sie werden kommen, wird die Lage sehr kritisch werden Es wird höchste Zeit, durch Massenproteste Änderungen zu erzwingen. Die friedliche Revolution in der DDR zeigte, was Bürgern möglich ist. Arnims Augenöffnner ist ein äußerst wichtiges Buch
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Reviewed in Germany on 21 March 2024Auch wenn die Aufl. aus dem Jahre 2017 stammt, hat sie nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Im Gegenteil! Die von von Arnim aufgezeigten Mißstände haben sich wiederholt und verstärkt.
Instruktiv ist der Ausschnitt aus dem Vorwort:
Demokratie ist Herrschaft für und durch das Volk. Die angemessene Gestaltung des politischen Willensbildungsprozesses soll bewirken, dass die Politik sich am Willen und am Interesse der Menschen ausrichtet.
Die Ordnung dieses Prozesses und seine Ergebnisse sind jedoch verzerrt. Dabei geht es nicht nur um „Selbstbedienung“ der Parteien an Geld und Posten, also um staatliche Politikfinanzierung und Ämterpatronage. Das sind nur die sichtbaren Zeichen für den Wandel von Parteien und Staat.
Das eigentliche Problem ist viel grundlegender, denn die Parteien entscheiden selbst über die sogenannten Regeln des Machterwerbs, die ihnen eigentlich Grenzen setzen sollen. Dies stellt einen grundlegenden Strukturmangel unseres politischen Systems dar, und prägt die Entwicklung zum exzessiven Parteienstaat und ermöglicht eine Politik über die Köpfe der Menschen hinweg.
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Reviewed in Germany on 31 October 2021Ich habe nun bereits mehrere Bücher des Autors gekauft und gelesen. Sie alle sind eine interessante und für mich wichtige Lektüre, da sie sehr gut die aufgezeigten Themen beschreiben und dabei auch tiefgründig sind.
Das Buch Hebel der Macht jedoch hat hier ein grosses Problem an sich: in der ersten Hälfte des Buches werden fast nur Wiederholungen aufgeführt, obwohl es jeweils andere Punkte besprechen wollte. Daher ist es in Summe zwar nicht schlecht, jedoch nur die Hälfte "wert".
Auch meint der Autor diesmal zu sehr im Recht zu sein (er mag es sein, aber manchmal ist es etwas zu viel des Guten), führt aber angesprochene Urteile teils zu wenig an und auf.
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Reviewed in Germany on 9 November 2018Ein sehr lesenswertes Buch, wenn man sich für eine funktionierende Demokratie interessiert.
Hier wird aufgezeigt, wie die etablierten Parteien, von Arnim nennt sie richtiger "Kartellparteien", sich in eigener Sache Geld genehmigen (Abgeordnetendiäten, Mitarbeiter, Kostenpauschalen, Fraktionsgelder, Parteizuschüsse, parteinahe Stiftungen), ihre Kontrolleure und demokratischen Gegengewichte schwächen und ein viel zu starkes Gewicht in öffentlichen Institutionen erreicht haben.
von Arnim ist ein unermüdlicher Verteidiger der Demokratie und hat bereits mehrfach Klagen angestrengt, die darauf abzielen, das demokratische Gleichgewicht wieder herstellen. Ein Unterfangen, bei dem ihm, im Interesse von uns allen, viel Erfolg zu wünschen ist.
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Reviewed in Germany on 28 June 2017Neugierig war ich, wie Parteien sich in einer Demokratie letztendlich eine gesicherte Position selbst schaffen. Das wird in diesem buch sehr deutlich und ist auch erschreckend. Vor allem zeigt es, wie schwer es ist existierende gesetzliche Regelungen durchzusetzen. Wenn Parteien ihre Vorteile bedroht sind, dann machen alle mit, um ihre finanzielle und dominierende Situation zu stärken, dann sind demokratische Wege und Gesetze plötzlich hinderlich. allerdings ist das buch sehr fachlich geschrieben und das überfordert den Normalleser oft. Fachpersonen finden hier viele wertvolle hinweise. der Normalleser steht manchmal ratlos da. Dennoch finde ich das Buch sehr wervoll.
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Reviewed in Germany on 25 June 2017der Parteienstaat als Feind der Demokratie. Hervorragend dargestellt und recherchiert. So wusste ich nicht und konnte es mir kaum vorstellen, dass in Deutschland jährlich 1,2 Milliarden Euro an die politische Klasse der etablierten Parteien fließen. Und wie sehr die Selbstbedienung leider schon zum Standard geworden ist. Nicht einfach zu lesen aber sehr, sehr lohnend
