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Rettet das Spiel!: Weil Leben mehr als Funktionieren ist Gebundene Ausgabe – 26. September 2016

4,4 4,4 von 5 Sternen 431 Sternebewertungen

Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt. Was Schiller einst dachte, bestätigt heute die Neurowissenschaft: Im Spiel entfalten Menschen ihre Potenziale, beim Spiel erfahren sie Lebendigkeit. Doch das Spiel ist bedroht – durch seine Kommerzialisierung ebenso wie durch suchterzeugende Online-Spiele. Der Hirnforscher Gerald Hüther und der Philosoph Christoph Quarch wollen sich damit nicht abfinden. Sie erläutern, warum unser Gehirn zur Hochform aufläuft, sobald wir es spielerisch nutzen, erinnern an die Wertschätzung des Spiels in früheren Kulturen und zeigen, welche Spiele dazu angetan sind, Freiräume für Lebensfreude zu öffnen – damit wir unsere spielerische Kreativität nicht verlieren!

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein wirklich aufschlussreiches Plädoyer für das Spiel ist dem Duo Hüther/Quarch da geglückt. Retten wir die Welt - das "Mensch ärgere dich nicht!" wäre schon mal ein Anfang." Iris Rechner, Die Rheinpfalz, 28.03.17

"Den beiden Autoren ist mit ihrem Buch ein Text in schöngeistiger Manier gelungen, der Emotionen entfachen kann, wie wir sie vom Spielen her kennen. Was der eine wissenschaftlich beweisen kann, beschreibt der andere poetisch." Regine Schneider, MDR Kultur, 26.10.16

"Ein leidenschaftliches Plädoyer für das Spiel." Markus Lanz, ZDF, 20.10.16

Werbetext

Gerald Hüther und Christoph Quarch plädieren für die Wiederentdeckung des Spiels: für mehr Kreativität und Lebensfreude in Familie, Partnerschaft und Beruf.

Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; 7. Edition (26. September 2016)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 224 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3446447016
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3446447011
  • Abmessungen ‏ : ‎ 13.5 x 2.2 x 21 cm
  • Kundenrezensionen:
    4,4 4,4 von 5 Sternen 431 Sternebewertungen

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Kundenrezensionen

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431 weltweite Bewertungen

Spitzenbewertungen aus Deutschland

Rezension aus Deutschland vom 22. Oktober 2016
Wer spielt konsumiert nicht, benutzt nicht, verliert sich angstfrei ins Geschehen. Und manchmal findet man Lösungen für das „echte Leben“ eben nicht dort, wo man sie zielstebig sucht, sondern, eher unbeabsichtigt in Spielräumen.
Ähnlich wie die Liebe ist das Spiel ein Phänomen, das ständig in Gefähr ist mißbraucht zu werden und ist doch unausrottbar – Hoffentlich! Denn die Autoren sehen durchaus eine reale Bedrohung des Spiels und rufen im Titel zur Rettung auf. Spielerische Lebenskunst ist ein Gegenentwurf zu einem Wirken, das durch Effektivität, Funktionalität und Gewinnmaximierung geleitet ist. Auch das Expertentum, mit einer eingeengten Sicht sei kontraproduktiv. „Eine wirkliche Weiterentwicklung erfordert etwas anderes als die fortwährende Auslese derjenigen, die irgend am Besten können“. Die Menschen aller Kulturkreise wußten von Beginn an vom Zauber des Spiels. Von der antiken Philosophie bis heute erkannte man seineTiefgündigkeit, was das Wesen des Menschen angeht. Die Neurobiologie kann heute erklären, warum das so ist und was in unserem Hirn passiert, wenn es um zweckfreie Tätigkeiten geht, wenn wir es nicht zum Erreichen von Zielen oder zur Organisation des Alltags nutzen. Spielen passiert lustvoll und frei, wir verlieren die Angst, bilden neue Netzwerke und Verknüpfungen und erlangen Lebensfreude durch das Aktivieren des Belohnungszentrums. Zudem kommen wir mit andern in Kontakt. So öffnen sich angstfreie Räume, die die Kreativität und die Potentiale des Menschen zur Entfaltung bringen: „Landeplätze, auf denen das Neue in die Welt kommen kann“.
Ich habe das Buch leicht und gerne gelesen. Fünf Kapitel erwarten den Leser. Und man kann gut erraten, wer der beiden Autoren die Finger vorragig dabei im Spiel hatte. Das erste erläutert die spannenden neurobiologischen Hintergründe, die nun das betätigen, was die Menschheit von Anfang an als wesentlich erkannte. Das Zweite bietet einen Streifzug von den alten Griechen angefangen über Schiller und Nietzsche. Schiller mit seinem berühmten Zitat, dass der Mensch nur da ganz Mensch sei, wo er spielt und den Zusammenhängen zur Schönheit, Freheit und Kunst. Hier hält sich der Autor (zu Recht) länger auf. Im dritten Kapitel geht es eher um die Klage, über die aktuelle Verzweckung und Entzauberung des Spiels durch den homo oekonomicus, dem Spielverderber. Ich selbst lese nicht gerne Texte, die auch nur entfernt wehklagend und drohend anmutend, sondern habe mich lieber mit den Seiten beschäftigt, die den Zauber des Spiels erklären. Das vierte Kapitel beschreibt nun das Wesen des Spiels in seinen unterschiedlichen Ausdrucksformen. Ich gebe zu auch das habe ich eher quergelesen. Es war interessant, aber eher eine mühsamere Abhandlung. Das fünfte Kapitel wirbt für eine spielerische Lebenskunst. Das ist neben dem ersten mein Lieblingskapitel. Hier sind viele geniale Schlussfolgerungen zu finden. Man spürt bei dieser Vison die Leichtigkeit, Angstfreiheit und Schönheit, fühlt sich verstanden in seinen eigentlichen Bedürfnissen und bekommt Lust davon etwas mehr zu verwirklichen. Und das war ja wohl Ziel des Buches.
72 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 18. August 2018
Also ja. Punkt. Es lohnt sich sehr dieses Buch zu lesen. Es hätte sich auch gelohnt, es auf die Hälfte oder zwei Drittel des Umfangs zu reduzieren.

Wann, wo, wie und warum der Mensch spielt, welche Auswirkungen dies hat und welche Möglichkeiten sich daraus bieten – das wird gut und anschaulich erklärt. Nur versteht man dies vermutlich wohl etwas früher oder schneller, als die Autoren es dem Leser zutrauen. Mit diesem Mut zur Lücke hätte ich gerne fünf Sterne vergeben.
19 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 15. Januar 2021
Das Buch „Rettet das Spiel“ ist eine leidenschaftliche Befürwortung des absichtslosen und zweckfreien Spielens, bei dem es nicht um Gewinnen oder Gelingen geht, sondern darum, sein eigenes Potenzial zu entdecken und zu entfalten, also letztlich um Selbstverwirklichung. Für die Autoren Gerald Hüther (Hirnforscher) und Christoph Quarsch (Philosoph) ist dieses Spielen nichts Geringeres als „die schönste Pflanze der abendländischen Kultur“. Zum Spielen ist man nie zu alt und vor allem nie zu jung. Besonders Kindern - den „Meistern der Spielkunst“ - bietet sich beim unbekümmerten Spielen das freie Erproben eigener Potenziale; Frühförderung betrachten die Autoren eher skeptisch.
Wer sich mehr spielerische Leichtigkeit im Leben wünscht, dem sei die Lektüre dieses Buchs empfohlen, in dem sich auch der Merksatz findet: „Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden, sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen.“
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 31. März 2018
Nach dieser Lektüre sehe ich die Welt wieder wesentlich spielerischer. Manchmal dauert es etwas, bis die Autoren zu des Pudels Kern vordringen. Dies tut den fünf Sternen jedoch keinen Abbruch.
Mich fand noch ein schönes Zitat bei Christian Morgenstern:
Dem Kinde im Menschen
In jedem Menschen ist ein Kind verborgen, das heißt Bildnertrieb und will als liebstes Spiel- und Ernst-Zeug nicht das bis auf den letzten Rest nachgearbeitete Miniatür-Schiff, sondern die Walnußschale mit einer Vogelfeder als Segelmast und dem Kieselstein als Kapitän. Das will auch in der Kunst mit-spielen, mit-schaffen dürfen und nicht so sehr bloß bewundernder Zuschauer sein. Denn dieses "Kind im Menschen" ist der unsterbliche Schöpfer in ihm...
49 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 5. Juni 2021
ich lese viele Bücher...ich habe fast alle Bücher von Herrn Hüther gelesen und musste feststellen- sie sind super geschrieben, leicht zu lesen, er hat auch Ahnung davon wie das Gehirn funktioniert- nur seine Ableitungen.... Herr Hüther ist derzeit sehr populär, weil er Dinge sagt- welche die Menschen gerne in der heutigen Zeit hören und die zum heutigen Mindset passt, wenn man hip und "gebildet" sein will;
vom heutigen Stand- wo ich mich durch fast alle seiner Bücher gelesen habe- finde ich, er passt zum Zeitgeist; aber es geht am Kern des Problems vorbei; ich mag seine Bücher, er schreibt nett; er hat gute Absichten; ...aber weitergebracht hat mich das Lesen seiner Bücher kein Stück;
24 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 25. Mai 2022
Endlich mal ein Buch zum Thema spielen und wie wichtig es ist
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 24. Februar 2019
Ein wunderbares Buch, welches helfen kann, dem Leben wieder die Leichtigkeit zurück zu geben.
Zudem ein Apell an alle Eltern, bei aller gut gemeinter Frühförderung den Kindern Zeit zum Spielen zu lassen.
Kleiner Schönheitsfehler am Ende: Ein wunderschönes Gedicht, nur leider gehört Venus nicht in den Kreis der griechischen Götter.
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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