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Rettet das Spiel!: Weil Leben mehr als Funktionieren ist Gebundene Ausgabe – 26. September 2016
- Seitenzahl der Print-Ausgabe224 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberCarl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
- Erscheinungstermin26. September 2016
- Abmessungen13.5 x 2.2 x 21 cm
- ISBN-103446447016
- ISBN-13978-3446447011
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Produktbeschreibungen
Pressestimmen
"Den beiden Autoren ist mit ihrem Buch ein Text in schöngeistiger Manier gelungen, der Emotionen entfachen kann, wie wir sie vom Spielen her kennen. Was der eine wissenschaftlich beweisen kann, beschreibt der andere poetisch." Regine Schneider, MDR Kultur, 26.10.16
"Ein leidenschaftliches Plädoyer für das Spiel." Markus Lanz, ZDF, 20.10.16
Werbetext
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Christoph Quarch, geboren 1964, ist Philosoph, Autor, Berater und Keynote-Speaker. Er begleitet Unternehmen, unterrichtet an verschiedenen Hochschulen und veranstaltet in Kooperation mit „ZEIT-Reisen“ philosophische Reisen. Er lebt in Fulda. www.christophquarch.de
Produktinformation
- Herausgeber : Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; 7. Edition (26. September 2016)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 224 Seiten
- ISBN-10 : 3446447016
- ISBN-13 : 978-3446447011
- Abmessungen : 13.5 x 2.2 x 21 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 289.712 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 332 in Lösungsbücher für PC- & Videospiele
- Nr. 1.206 in Kreativität (Bücher)
- Nr. 5.435 in Biowissenschaften
- Kundenrezensionen:
Über die Autoren

Prof. Dr. Gerald Hüther zählt zu den renommiertesten Hirnforschern Deutschlands. Er wurde 1951 in Gotha geboren, hat in Leipzig studiert und in Jena promoviert, bevor er zum Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin in Göttingen wechselte. Gerald Hüther interessiert sich vorwiegend für die frühen Erfahrungen im menschlichen Leben und deren Einfluss auf die Hirnentwicklung, wozu vor allem emotionale Reaktionen wie Angst und Stress gehören. Seine Erkenntnisse veröffentlicht Hüther nicht nur für die Fachwelt, sondern auch in - auch für Laien - gut zugänglichen Sachbüchern.
Mehr über Gerald Hüther erfahren Sie unter www.gerald-huether.de

Dr. phil. Christoph Quarch (*1964 in Düsseldorf) ist Philosoph, Autor, SWRaktuell Radiophilosoph "Frühstücks-Quarch", Philosophie-Reise Veranstalter und -Leiter (s.a. ZEIT REISEN), Hochschullehrer für Ethik und Wirtschaftsphilosophie.
Mehr unter christophquarch.de | https://www.patreon.com/christophquarch
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Ähnlich wie die Liebe ist das Spiel ein Phänomen, das ständig in Gefähr ist mißbraucht zu werden und ist doch unausrottbar – Hoffentlich! Denn die Autoren sehen durchaus eine reale Bedrohung des Spiels und rufen im Titel zur Rettung auf. Spielerische Lebenskunst ist ein Gegenentwurf zu einem Wirken, das durch Effektivität, Funktionalität und Gewinnmaximierung geleitet ist. Auch das Expertentum, mit einer eingeengten Sicht sei kontraproduktiv. „Eine wirkliche Weiterentwicklung erfordert etwas anderes als die fortwährende Auslese derjenigen, die irgend am Besten können“. Die Menschen aller Kulturkreise wußten von Beginn an vom Zauber des Spiels. Von der antiken Philosophie bis heute erkannte man seineTiefgündigkeit, was das Wesen des Menschen angeht. Die Neurobiologie kann heute erklären, warum das so ist und was in unserem Hirn passiert, wenn es um zweckfreie Tätigkeiten geht, wenn wir es nicht zum Erreichen von Zielen oder zur Organisation des Alltags nutzen. Spielen passiert lustvoll und frei, wir verlieren die Angst, bilden neue Netzwerke und Verknüpfungen und erlangen Lebensfreude durch das Aktivieren des Belohnungszentrums. Zudem kommen wir mit andern in Kontakt. So öffnen sich angstfreie Räume, die die Kreativität und die Potentiale des Menschen zur Entfaltung bringen: „Landeplätze, auf denen das Neue in die Welt kommen kann“.
Ich habe das Buch leicht und gerne gelesen. Fünf Kapitel erwarten den Leser. Und man kann gut erraten, wer der beiden Autoren die Finger vorragig dabei im Spiel hatte. Das erste erläutert die spannenden neurobiologischen Hintergründe, die nun das betätigen, was die Menschheit von Anfang an als wesentlich erkannte. Das Zweite bietet einen Streifzug von den alten Griechen angefangen über Schiller und Nietzsche. Schiller mit seinem berühmten Zitat, dass der Mensch nur da ganz Mensch sei, wo er spielt und den Zusammenhängen zur Schönheit, Freheit und Kunst. Hier hält sich der Autor (zu Recht) länger auf. Im dritten Kapitel geht es eher um die Klage, über die aktuelle Verzweckung und Entzauberung des Spiels durch den homo oekonomicus, dem Spielverderber. Ich selbst lese nicht gerne Texte, die auch nur entfernt wehklagend und drohend anmutend, sondern habe mich lieber mit den Seiten beschäftigt, die den Zauber des Spiels erklären. Das vierte Kapitel beschreibt nun das Wesen des Spiels in seinen unterschiedlichen Ausdrucksformen. Ich gebe zu auch das habe ich eher quergelesen. Es war interessant, aber eher eine mühsamere Abhandlung. Das fünfte Kapitel wirbt für eine spielerische Lebenskunst. Das ist neben dem ersten mein Lieblingskapitel. Hier sind viele geniale Schlussfolgerungen zu finden. Man spürt bei dieser Vison die Leichtigkeit, Angstfreiheit und Schönheit, fühlt sich verstanden in seinen eigentlichen Bedürfnissen und bekommt Lust davon etwas mehr zu verwirklichen. Und das war ja wohl Ziel des Buches.
Wann, wo, wie und warum der Mensch spielt, welche Auswirkungen dies hat und welche Möglichkeiten sich daraus bieten – das wird gut und anschaulich erklärt. Nur versteht man dies vermutlich wohl etwas früher oder schneller, als die Autoren es dem Leser zutrauen. Mit diesem Mut zur Lücke hätte ich gerne fünf Sterne vergeben.
Wer sich mehr spielerische Leichtigkeit im Leben wünscht, dem sei die Lektüre dieses Buchs empfohlen, in dem sich auch der Merksatz findet: „Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden, sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen.“
Mich fand noch ein schönes Zitat bei Christian Morgenstern:
Dem Kinde im Menschen
In jedem Menschen ist ein Kind verborgen, das heißt Bildnertrieb und will als liebstes Spiel- und Ernst-Zeug nicht das bis auf den letzten Rest nachgearbeitete Miniatür-Schiff, sondern die Walnußschale mit einer Vogelfeder als Segelmast und dem Kieselstein als Kapitän. Das will auch in der Kunst mit-spielen, mit-schaffen dürfen und nicht so sehr bloß bewundernder Zuschauer sein. Denn dieses "Kind im Menschen" ist der unsterbliche Schöpfer in ihm...
vom heutigen Stand- wo ich mich durch fast alle seiner Bücher gelesen habe- finde ich, er passt zum Zeitgeist; aber es geht am Kern des Problems vorbei; ich mag seine Bücher, er schreibt nett; er hat gute Absichten; ...aber weitergebracht hat mich das Lesen seiner Bücher kein Stück;
Zudem ein Apell an alle Eltern, bei aller gut gemeinter Frühförderung den Kindern Zeit zum Spielen zu lassen.
Kleiner Schönheitsfehler am Ende: Ein wunderschönes Gedicht, nur leider gehört Venus nicht in den Kreis der griechischen Götter.