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Hitler und Stalin Taschenbuch
- SpracheDeutsch
- ISBN-103442755042
- ISBN-13978-3442755042
Von der Marke
Produktinformation
- Sprache : Deutsch
- ISBN-10 : 3442755042
- ISBN-13 : 978-3442755042
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.143.572 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 7.872 in Das Dritte Reich (Bücher)
- Nr. 11.714 in Historische Biografien & Erinnerungen
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Sehr überzeugend werden dem Leser die Ähnlichkeiten der beiden Unmenschen verdeutlicht; der Leser ist davon überrascht: da sind zunächst gute schulische Erfolge (die bei Stalin allerdings wesentlich länger anhalten als bei Hitler); das Gesangstalent der Beiden (beide waren sehr engagierte Sänger im jeweiligen Schulchor!); beide hatten Probleme mit dem Vater und eine enge Beziehung zur Mutter (naja; das soll es ja oft geben!); beide waren sie als Jugendliche "Rädelsführer" (wobei Stalin extremer - als Kopf einer Jugendlichen Verbrecherbande - in Erscheinung getreten ist!); beide waren sie natürlich äußerst narzisstisch und sahen sich selber als den "Mittelpunkt der Welt"; beide waren sie natürlich zu äußersten Grausamkeiten fähig; beide hatten wenig Freunde, und konnten nicht gut mit Frauen umgehen (Stalin's eine Frau beging Selbstmord; Hitler's "Frau" Eva Braun beging ebenfalls mehrere Selbstmordversuche wegen ihrem "Mann"); ....
Wer hätte gedacht, dass diese beiden Männer derart unähnliche Ideologien hatten, in deren Dienst sie sich vordergründig stellten, dann aber in ihren Methoden sehr ähnlich waren? Und auch andere Ähnlichkeiten zwischen den Beiden begünstigten den berüchtigten "Hitler- Stalin- Pakt".
Letztendlich triumphierte Stalin über Hitler; auch aus dem Grund, weil er sich und seine militärischen Fähigkeiten realistischer einschätzte als Hitler, und schließlich seinen Generälen freie Hand ließ, während Hitler nur seinen eigenen (Un-) Fähigkeiten traute, und sonst fast nur noch seinem Schäferhund. Stalin war realistischer.
Moralische Bedenken waren Beiden fast gänzlich unbekannt; Paranoia, Hass und Misstrauen regierten ihr Handeln. Aber letztlich konnte Stalin mehr legitime Gründe für seinen Krieg gegen Hitler vorlegen als umgekehrt, und seine Alliierten damit mehr beeindrucken als der unzugängliche und in seiner eigenen Ideologie völlig erstarrte und festgefahrene Hitler (der am Ende des Krieges zudem schon lange schwer krank war). Wichtigstes Argument zu Gunsten Stalin's war die objektive Tatsache, dass Hitler Russland angegriffen hatte; nicht umgekehrt!
Hitler hatte sich keine Freunde gemacht; Stalin spielte auf der "Konferenz von Jalta" u.Ä. geschickt den Verhandlungspartner und Diplomatie- Fähigen.
Während Hitler ganz offensichtlich schon frühe die Welt anstrebte und in der ganzen Welt wegen seiner Juden- Vernichtung für große Empörung und wenig Sympathie sorgte, konnte sich Stalin im Ausland zum "Kämpfer gegen den Faschismus" und im eigenen Land als "Väterchen Stalin", der den "Großen Vaterländischen Krieg" gegen die "kapitalistischen Aggressoren" zur Verteidigung der "heiligen russischen Erde" führte, stilisieren.
Während Hitler zuletzt krank im Führerbunker in berlin vor sich hinjammerte und vegetierte und zu keinen vernünftigen Entscheidungen mehr fähig war, und sich schon gar nicht "mit letzter Kraft" an die Front zu seinen verblutenden Soldaten traute, die ihm scheinbar egal waren, stilisierte sich Stalin zum Front- nahen Ober- Genossen, der auch bei einem Angriff der Deutschen auf Moskau trotz Evakuierungs- Empfehlungen in Moskau blieb, um damit den Durchhaltewillen der Bevölkerung zu steigern (und so zu tun, als ob er mit ihnen bis zum Letzten kämpfen würde).
Hitler war auf jeden Fall mit zunehmendem Alter ein Phantast, der die Realität nicht einschätzen konnte, während Stalin in dieser Hinsicht doch zumindest wesentlich erfolgreicher war.
In der vorherigen Biografie der beiden Diktatoren fällt vor allem auf, dass Stalin sich früh dem Sozialismus verschrieben hatte, Hitler erst etwas später (nach gescheiterten berufl. Versuchen) seine extremistische Rechts- Position einnahm. Während Stalin dabei schon sehr früh mit Gefängnis und Strafgefangenenlagern Bekanntschaft machte, und dort sehr harte ZEiten erlebte, kam Hitler erst relativ spät in die verhältnismäßig luxuriöse "Feste Landsberg", wo er "Mein Kampf" schrieb, und wo er auch bald schon wieder entlassen wurde.
Allerdings richteten sich Hitler's Aggressionen Ideologie- bedingt hauptsächlich in erster Linie gegen die Juden, erst in zweiter Linie gegen Kommunisten und vor allem "slawische Untermenschen". Nicht auszudenken, was noch alles geschehen wäre, wenn Hitler den Krieg und damit noch weitere Länder gewonnen hätte! Da Stalin in seinem aggressiven Expansionsstreben erfolgreicher war, konnte er - Ironie des Schicksals! - mehr Menschen internieren und umbringen als Hitler; Stalin misstraute hier vor allem vielen ethnischen Minderheiten; nicht nur den alten zaristischen und "bürgerlichen" Gegnern!
Bei Stalin fällt auf, dass er misstrauischer gegenüber seinem persönlichen Umfeld war als Hitler: ersterer ließ auch "Freunde" und hohe sowjetische Amtsträger regelmäßig in seinem Verfolgungswahn umbringen. Besonders tragisch finde ich, dass vor allem viele verdiente ehemalige sozialistische Kampfgefährten, denen er überhaupt erst seine Macht verdankte, dabei ebenso ihm zum Opfer fielen wie seine tatsächlichen Gegner. VOr Stalin war Niemand sicher!
Hitler war mit Sicherheit der Schwächere der Beiden, mit vielen persönlichen Schwächen, offen für Schmeicheleien und zugänglich vor allem Leuten, die ihn als den "unumschränkten Boss" anerkannten, egal, wie unzulänglich sie in Wirklichkeit in ihrer jeweiligen Funktion waren.
Für mich hat das Buch vor allem folgendes Ergebnis gezeitigt: Letztendlich gibt es in einer Diktatur vor allem aber für die Diktatoren etwas zu lachen, was am Wesen der Dikatatoren liegt. Ihr selbstsüchtiges und verbrecherisches Naturell kommt natürlich auch in diesem Buch gut zum Ausdruck.
WEr sich eine solche Diktatur mit ihren entsprechenden Verhältnissen wiederwünscht, ist nicht ganz dicht!