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Der Selbstmord der amerikanischen Demokratie Taschenbuch – 1. Januar 2004
- Seitenzahl der Print-Ausgabe480 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberGoldmann Verlag
- Erscheinungstermin1. Januar 2004
- ISBN-103442153247
- ISBN-13978-3442153244
Von der Marke
Produktbeschreibungen
Klappentext
Chalmers Johnson im Interview mit der taz
»Eine eindrucksvolle Dokumentation.«
Der Tagesspiegel
»Entlarvend, beklemmend, alarmierend und als Lektüre auch der politischen Elite Europas zu empfehlen.«
Der SPIEGEL
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : Goldmann Verlag; Vollst. Taschenbuchausg., 1. Aufl., Edition (1. Januar 2004)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 480 Seiten
- ISBN-10 : 3442153247
- ISBN-13 : 978-3442153244
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3,050,372 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 1,452 in Ratgeber & Hilfe Selbstmord
- Nr. 6,740 in US-amerikanische Politik (Bücher)
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Ich war erschüttert über seine Enthüllungen, als ich "Fahrenheit 9/11" gesehen habe. Aber Chalmers Johnsons Buch ist in der Tat niederschmetternd. Denn wo Moore, trotz brauchbarer Recherche und Fakten, doch sehr viel mit Polemik und Satiere arbeitet (und daher auch sehr breitenwirksam ist), spart sich Johnson solchen Firlefanz und bleibt bei den kalten, harten Fakten, massiv zusammengetragen, logisch strukturiert und dank Johnsons langjähriger, politischer Erfahrung auch einleuchtend analysiert.
Und die Quinzessenz des Buches kann vernichtender nicht sein. Wer meint, die Angst vor dem bösen Russen war berechtigt, der möge sich bitte im Keller verstecken und beten. Denn die Amis kommen, nein schlimmer, sind schon längst da und tun die gleichen, unwürdigen Dinge, die man in der westlichen Welt i.a. der Sowjetunion vorwirft. Darunter wären: Unliebsame Regierungen stürzen, Diktatoren einsetzen, Diktaturen wirtschaftlich und militärisch absichern, Massenmorde an Volksgruppen tolerieren oder aktiv unterstützen, Korruption und Mißwirtschaft fördern etc.
Und das alles am Rücken der amerikanischen Bevölkerung, die - meist ahnungslos und völlig manipuliert durch kontrollierte Medien - diesem Wahnsinn auch noch das Wort redet.
Johnsons Analyse spannt einen weiten Bogen, beginnend bei den ersten Ansätzen amerikanischen Imperialismuses Anfang des 20.Jahrhunderts, geht detailiert und schonungslos ein auf die militärischen, politischen und wirtschaftlichen Engagements in Ost- und Zentralasien, rechnet mit dem völlig aufgeblähten und völlig außer Kontrolle geratenen Militärapparat der USA ab, welcher dem amerikanischen Volk finanziell recht bald das Genick brechen wird, und räumt in einem Atemzug auch noch auf mit der Lüge der Globalisierung und dem Trugbild der amerikanischen Freiheit und Demokratie.
Am Ende des Buches wird man dann - ein etwas offener Geist vorausgesetzt - rekapitulieren, daß die USA anno 2005 sich von der zerfallenen Sowjetunion in nicht viel mehr unterscheiden als durch die Tatsache, daß es die USA noch gibt. Und man wird feststellen, daß die militaristisch-imperiale Fratze, mit der sich die USA zur Zeit der Welt präsentieren, nicht erst durch GWB und seinen Schergen entstanden ist, sondern jetzt lediglich ungeniert zur Schau gestellt wird.
Ich kann nur unbedingt empfehlen, dieses Buch zu lesen. Man wird die Welt danach mit etwas anderen Augen sehen.
Ein weitere Schwerpunkt des Buches ist es den massiven Ausbau des Militärapperates zuungunsten der allgemeinen Wohlfahrt und der demokratischen Institutionen nachzuweisen und aufzuzeigen mit welchen unvorstellbaren Summen dieser das Land belastet.
Wer sich einigermassen in der neueren Geschichte auskennt, wird hier manches wiedererkennen und anhand der Ausführungen Johnsons gegebenenfalls in einem anderen Licht sehen.
Der Autor war offenbar selbst jahrelang in verschiedenen Regierungsdiensten im Bereich der US amerikanischen Interessensicherung tätig und konnte so Einblicke sammeln, die der Öffentlichkeit unzugänglich sind. Auch wenn man in diesem Buch vergeblich nach nie dagewesenen Enthüllungen suchen dürfte, werden doch viele interessante Fakten dargestellt, die zum Nachdenken anregen, zumal diese Informationen oft leicht nachprüfbar sind.
Mancher wird sich nach der Lektüre des Buches fragen ob die Aktivitäten der grössten Militärmacht der Welt tatsächlich zwingend nur als notwendige Verteidigung ihrer eigenen demokratischen Werte und jener ihrer "Verbündeten" dienen.
Wer sich daran erinnert, in welch eklatanter Weise die USA auch in den letzten Jahrzehnten Völkerrecht und internationale Vereinbarungen verletzt oder boykotiert haben, wird vermutlich einigen der Thesen Johnsons zustimmen.
Leider gelingt es dem Autor nicht, das recht umfangreiche Buch übersichtlich zu gestalten. Die wichtigen Schlussfolgerungen aus der Vielzahl an Beispielen herauszufiltern ist teils schon etwas mühsam und einige der Thesen wiederholen sich quasi in jedem Kapitel. So zum Beispiel sein permanter Verweis auf den steigenden Militarismus der USA und ihrer Institutionen.
Einige der Erkenntnisse sind natürlich auch nicht neu, sondern stammen eher aus dem Standardrepertoire internationaler Politik.
Zu nennen wäre hier vielleicht die Instrumentarisierung von politischen und kulturellen Resentierments verbündeter Staaten untereinander usw. Bemerkenswert ist aber natürlich das dargestellte Ausmass dieser Aktivitäten, und die rücksichtslose Selbstherrlichkeit mit der sich die USA als selbstdefiniertes Maß aller Dinge über das Selbstbestimmungsrecht anderer Staaten und Völker stellen.