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Bordsteinkönig: Meine wilde Jugend auf St. Pauli Taschenbuch – 4. Januar 2013
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Michel wird 1969 auf Sankt Pauli geboren. Der Vater: Zuhälter, abgehauen. Die Mutter: Blutjung, Kellnerin in einer Bar – oder so was. Seine Jugend ist wild. Den ersten Sex hat er mit 12 – in einem Bordell. Und kurz darauf geht es nicht um die Frage, ob er sich einer Gang anschließen sollte, sondern: welcher … Um Respekt geht es hier, auch um Männlichkeit und das Gefühl dazuzugehören. Und schließlich steht er vor der Kernfrage, auf die alles zuläuft: Werde ich Zuhälter oder nicht? "Bordsteinkönig" ist ein beeindruckendes und ungeschminktes Bekenntnis zur eigenen Herkunft.
"So authentisch kann nur jemand schreiben, der dort war. Ich muss es wissen, denn ich bin noch da." Thomas »Karate Tommy« Born
"Ein ehrlicher Einblick in den Alltag eines jugendlichen Gangmitglieds auf dem Hamburger Kiez, aber auch eine Hommage an das St. Pauli der 80er Jahre. Lesenswert!" Philipp Grütering, Deichkind
"Man kann St. Pauli verlassen, St. Pauli verlässt einen aber nie. Eine Über-Lebensgeschichte". Hans-Peter Junker, Stern
"Irgendwo zwischen Milieu-Protokoll einer Christiane F. und der Selbstsuche eines Fängers im Roggen, betrachtet mit der Ehrlichkeit eines Klaus Lemke, besitzt das Buch hohe Authentizität und die Getriebenheit der Adoleszenz selbst." Cee Cee
- Seitenzahl der Print-Ausgabe288 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberKnaur TB
- Erscheinungstermin4. Januar 2013
- Abmessungen12.3 x 2.5 x 19 cm
- ISBN-103426785501
- ISBN-13978-3426785508
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Produktbeschreibungen
Pressestimmen
"Entwaffnend offen geht Ruge selbst mit den wenig schmeichelhaftzen Details seiner Biographie um. gerdae mal zwölf Jahre ist er alt, als er hier in der Nähe bei einer Hure sein 'allererstes Mal' erlebt. Später dann die blutigen Gewaltexzesse mit den Jungs aus seiner Gang und die großen Gefühle zu seiner Jugendliebe Claudia, die anschaffen geht und sich mit sechzehn den 'goldenen Schuss' setzt. Michel Ruge zeigt Innenansichten eines Milieus, das sich Hamburg-Besuchern nur allzu gern verklärend als Lokalkolorit präsentiert und lässt den Leser nahe an sich eran - etwa, wenn er sich zu seiner kindlichen Verehrung der Zuhälter von St. Pauli bekennt. (...) Michel Ruges Protokoll seiner jugendlichen Selbstsuche ist gleichzeitig ein lesenswertes St. Pauli-Portrait der 1970er und 1980er Jahre. Damals war Hamburgs berühmtester Stadtteil ein Schmelztiegel aus Sex und Gewalt, und Ruge, der Bordsteinkönig, war ein Teil davon." ― Deutschlandfunk Kultur Published On: 2013-02-19
"Eine schonungslose, ehrliche (Über-)Lebensgeschichte, die den Leser von der ersten bis zur letzen Seitze packt und tiefe Einblicke in das wahre Leben der St. Paulianer gewährt. Absolut gelungen und hundertprozentig echt!" ― Papillon-Texte (Blog), Feb. 2013
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : Knaur TB; 9. Edition (4. Januar 2013)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 288 Seiten
- ISBN-10 : 3426785501
- ISBN-13 : 978-3426785508
- Abmessungen : 12.3 x 2.5 x 19 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 86,651 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 93 in Kampfsport & Selbstverteidigung allgemein (Bücher)
- Nr. 1,016 in Erinnerungen (Bücher)
- Nr. 2,603 in Erotikromane & -erzählungen
- Kundenrezensionen:
Informationen zum Autor

1969 in Hamburg St. Pauli geboren. In einem Stundenhotel aufgewachsen. Der Vater besaß drei Bordelle. Die Mutter arbeitete als Kellnerin in einer Bar.
In den frühen Achtzigern schloss Ruge sich auf St. Pauli einer Jugendgang an. Ab 1996 besuchte er eine Schauspielschule und betrieb gleichzeitig ein Café auf St. Pauli.
Ende der Neunziger zog Ruge nach Berlin und spielte, nach erfolgreichem Abschluss der Schauspielschule, in verschiedenen TV-Serien mit. Mit dem Künstler Daniel Richter eröffnete er eine Kampfsportschule. Zur gleichen Zeit wurde Ruge zum angesagtesten Türsteher im neu erschlossenen Ostteil der Berliner Undergroundszene.
2010 erschien sein erstes Buch: „Das Ruge-Prinzip: Signale der Gewalt erkennen, Konflikte meistern".
2013 folgte "Bordsteinkönig. Meine wilde Jugend auf St. Pauli", in dem er seine Kindheit auf dem Kiez schildert. Das Buch wurde zum SPIEGEL-Bestseller und stand auf der Shortlist für den Hamburger Buchpreis.
2016 initiierte Ruge die Aktion „Gangs United“, bei der er ehemalige verfeindete Gangs auf St. Pauli zusammenführte. 2017 wurde er für dieses Projekt in der St. Pauli-Kirche mit dem St. Pauli-Urgestein ausgezeichnet.
2018 erschien „Große Freiheit Mitte. Mein wilder Trip durchs Berliner Nachtleben".
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Spitzenrezensionen
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Auch die matte Pappaufmachung des Buches gefällt mir sehr gut. Selbst wenn man es sehr stark faltet sieht man hinterher im Regal keine hässlichen Faltknicke wie bei hochglanz Covern.
Inhaltlich muss ich sagen, bin ich teilweise sehr enttäuscht.
Man verliert häufig den Faden, wie alt Michel in den einzelnen Kapiteln ist. Manchmal erfährt man dann erst zum Ende eines Kapitels und auch nur wenn man ganz aufmerksam ist, das aktuelle Alter, häufig aber auch garnicht.
Ob inhaltlich alles so der Wahrheit entspricht bezweifel ich sehr stark, denn würde sich mir ein 13-jähriger Flegel, wie Michel damals einer war, gegenüber so verhalten, hätte es Backpfeifen ohne Ende geregnet.
Meine Meinung im Bezug auf die Glaubwürdigkeit ändert sich auch nicht durch das rückseitig gedruckte Zitat von "Karate Tommy" Thomas Born (u.a. bekannt aus "Das perfekte Promi-Dinner")
"So authentisch kann nur jemand schreiben, der dort war. Ich muss es wissen, denn ich bin noch da."
Ich bezweifel, dass Herr "Karate Tommy" dieses Buch überhaupt gelesen hat, zumal er zwar noch da ist, aber schon lange nur noch als Sozialhilfeempfänger.
Außerdem haben auch viele Autoren vor Herrn Ruge authentisch geschrieben obwohl es nicht der Wahrheit entsprach. So schwer kann es demnach nicht sein.
Ein weiterer Kritikpunkt von mir sind sich häufig wiederholende Sätze und grammatikalischen Fehltritte. Hier gehört dem Lektor definitiv auf die Finger gehauen!!!
Wahrheit hin oder her, Grammatik hin oder her ---> Das Buch ist kompakt geschrieben und macht einfach Spaß zu lesen. Man erwischt sich immer wieder selbst beim schmunzeln. Auf jedenfall ein Buch, dass man seinen engsten Freunden empfehlen wird.
Zugegeben, auch dieses Buch hier ist sicherlich kein Meilenstein der deutschen Literatur (ich glaube den Anspruch hatte der Autor aber auch gar nicht), aber ein durchaus gelungener Einblick in eine Welt, die man so nicht unbedingt kennt. Man muss schon auf St. Pauli geboren sein, oder zumindest dort eine gewisse Zeit gelebt haben, um sich ein wirklich authentisches Bild von diesem außergewöhnlichen Stadtteil machen zu können. Daher finde ich es auch sehr interessant, wenn ein Insider ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudert.
In diesem Buch geht es um eine Jugend auf St. Pauli, zwischen Zuhältern, Nutten, Freiern, Gewalt, Party, Alkohol, Drogen und dem mehr oder weniger gewöhnlichen Alltag in diesem Stadtteil. Mit einer einfachen, verständlichen Sprache und ohne viel Kiez- Romantik zeichnet der Autor aus meiner Sicht ein sehr authentisches Bild vom St. Pauli der späten 80iger Jahre. Besonders positiv empfand ich, dass der Autor auch die ein oder andere Kiezgröße" in seinem Buch mit einbezog. Inhaltlich gibt es dann auch nicht wirklich mehr zu sagen, da kann sich ja Jeder selbst ein Bild machen. Daher fällt mein Fazit auch ganz einfach aus. Alles in allem ein interessantes und leicht zu lesendes Buch, dass ich daher gern mit vier von möglichen fünf Sternen bewerten möchte.
1. Es gibt zwar keinen Mangel an "coming of age"-Werken und "Generationsliteratur" von Generation Golf über Generation X und Y und so weiter - doch leider stammen die fast immer aus einem "bildungsbürgerlichen" Background. Hier gibt es die eher seltene Gelegenheit, einen deutschen Autor "von der Straße" aus St. Pauli beim Aufwachsen zu begleiten und dabei viele Einblicke in eine Welt zu erhalten, die die meisten so nur aus dem Fernsehen kennen. Der authentische Ton und die detaillierten Schilderungen erlauben einem in die Welt des St. Pauli in den 80ern einzutauchen und auch besser zu verstehen, wie St. Pauli zu dem wurde was es heute ist.
2. Der Autor streut - auch aufgrund seiner sehr breiten Erfahrung damit - immer wieder Reflektionen und Erlebnisse mit "Gewalt" eine. Diese wirken auf den ersten Blick teilweise sehr geschönt oder verherrlichend, aber zeigen eben sehr offen den Reiz von Gewalt und gleichzeitig die Risiken. Die Diskussion ist in dem Zusammenhang in den Medien immer noch sehr akademisch und unrealistisch und es hilft, wenn Autoren wie Ruge das Thema für eine breitere Masse öffnen. Insbesondere die Rolle von Gewalt in der "Mannwerdung" des Autors - sowie im Männerbild von St. Pauli - gibt dem Buch eine weitere Ebene die mich sehr zum Nachdenken angeregt hat. Von "Krieg der Knöpfe" zu "Bordsteinkönig" ist es bis auf den Kontext nur ein kleiner Weg. Schaut man sich dagegen die Diskussion in den Medien zu Killerspielen, Amokläufen und jugendlichen Intensivtätern an, wird (mir) deutlich, wie groß die Lücke zwischen der öffentlichen Diskussion und der Realität ist. Schlägereien und Gewalt sind ein fester Bestandteil des "Aufwachsens" von Männern - auch wenn dies vielleicht in einigen Stadtteilen nicht mehr so präsent ist, wie in Ruges St. Pauli. Eine offene und realistische Beschäftigung mit dem Thema ist notwendig und Ruge bietet einen authentischen Aufsatzpunkt für eigene Überlegungen zu dem Thema.
3. Ein dritter Aspekt an Bordsteinkönig, der mich erst im Nachgang zum Nachdenken gebracht hat, bezieht sich auf die Art und Weise des Aufwachsens des Autors in den 80igern und dem was ich als Vater heute beobachte. Auch ich bin - ich leicht vorteilhafteren Verhältnissen - de facto "auf der Straße" im Kreis von Freunden aufgewachsen. Eltern haben ab einem sehr frühen Alter, fast keine Rolle in meinem Tagesablauf gespielt. Das "Erwachsenwerden" war vor allem etwas, bei dem man auf sich allein gestellt war. Dies hat mit allen Vor- und Nachteilen zu einer großen Unabhängigkeit geführt - auch wenn ich sicher einige Erlebnisse nicht ein zweites Mal erleben wollen würde. Wenn ich mir dagegen die Realität der Kinder heute anschaue, sind die Unterschiede schon erstaunlich. Kinder sind sehr viel weniger "alleine" unterwegs und verbringen die Zeit eher in der Obhut ihrer Eltern oder geeigneter Aufsicht (Sport, Hort, Musikunterricht) - UND vor allem im Zweifel sehr viel mehr von dem Fernseher. Ich bin sicher kein Anhänger der "früher war alles besser-Fraktion, aber wenn ich mir anschaue, wie Kinder aufwachsen, dann bin ich sehr ähnlich wie Ruge, wie mein Vater oder sogar die Kinder in "Krieg der Knöpfe" aufgewachsen. Ohne Eltern, in Gruppen von Kindern und Jugendlichen und mit einem hohen Grad an Freiheit - aber auch einem hohen Grad von "auf sich alleine gestellt sein" und Gewalt. Im Unterschied dazu wächst mein Sohn (und seine "peers") doch sehr unterschiedlich auf. Ich habe es als sehr spannend empfunden, am Beispiel von Ruges Jugend - über diesen Aspekt nachzudenken.
Insgesamt kann ich die Lektüre nur empfehlen. Ich habe es als sehr angenehm empfunden, dass der Autor nicht zu sehr versucht seine Erlebnisse zu "post-rationalisieren", sondern im Ton und mit der Unbedarftheit des jungen Michel schreibt. Reflexion der Themen bleibt so dem Leser überlassen.
Beste Grüße. Max





