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Der Staat: Mit e. Einl. v. Thomas A. Szlezak u. Erl. v. Olof Gigon. Taschenbuch – 1. November 1998

4,7 4,7 von 5 Sternen 7 Sternebewertungen

Gerechtigkeit und Staatswesen

Unter den Dialogen Platons hat kein zweiter so große Wirkungen entfaltet wie »Der Staat«. Platon, aufgewachsen zur Zeit des Peloponnesischen Krieges, der Athen in schwere innenpolitische Krisen warf, hatte sich bereits in seinen ersten Schriften mit Problemen des Staatswesens befasst. Um 370 v. Chr. schrieb er dann jenes große, alle Aspekte seines Denkens umfassende Buch, dem er den Namen »Politeia« gab.

Ausgehend von der Frage, was Gerechtigkeit sei und wie sie verwirklicht werden könne, entwirft er darin ein Staatsgebäude, in dessen Mittelpunkt ein Programm politisch-philosophischer Erziehung steht: jene Hinführung zur Idee des Guten, die im »Höhlengleichnis« ihre berühmteste Darstellung gefunden hat. »Der Staat« ist zugleich eine der streitbarsten Schriften dieses Philosophen. Sie enthält heftige Angriffe auf Rhetorik und Sophistik, außerdem die radikalste und folgenreichste Kritik der Kunst, die es in Europa je gegeben hat.

»Wenn nicht entweder die Philosophen Könige werden oder die, die man heute Könige und Machthaber nennt, echte und gründliche Philosophen, und wenn dies nicht in eines zusammenfällt, so wird es mit dem Elend kein Ende haben, nicht für die Staaten und auch nicht, meine ich, für das menschliche Geschlecht.«

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Dass Philosophen oder überhaupt Intellektuelle ein problematisches Verhältnis zum politischen Aktivismus haben, ist im 20. Jahrhundert eindringlich klar geworden. Platon musste schon Jahrtausende zuvor die Erfahrung des Scheiterns als Politiker machen, nämlich beim Versuch, die in seinem großangelegten Dialog Politeia, der Staat, dargestellten staatspolitischen Idealforderungen in die Realität umzusetzen.

Nicht zuletzt wegen dieser Staatsutopie mit ihren ebenso spektakulären revolutionären Forderungen -- man denke an die Abschaffung des Privatbesitzes oder die Gleichstellung von Mann und Frau -- ist Platon von Karl Popper einer vehementen Kritik unterzogen worden: Die Idee, Philosophen mögen über das Staatswesen herrschen, gehört nach Popper zu den Kernstücken, antiliberalen und autoritären Denkens.

Wie immer man sich zu dieser Kritik stellen mag -- gewiss ist sie selbst nur vor dem Hintergrund der Erfahrung des Totalitarismus zu verstehen --, so ist die Politeia auch ein Grundbuch abendländischer Metaphysik. Die im Zentrum des Werkes stehenden drei Gleichnisse: Das Sonnen-, Höhlen- und Liniengleichnis, in denen Platon seine Ideenlehre, Wissenschaftstheorie und Ethik darstellt, gehören nicht nur zu den literarisch eindrucksvollsten Zeugnissen des antiken Denkens, sondern auch zu den Texten, von denen man sagen kann, dass sie den Gang der westlichen Zivilisation mitbestimmt haben. --Jens Kertscher

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Platon, griechischer Philosoph, wurde 427 v. Chr. in Athen geboren und starb dort 347. Er stammte aus vornehmer Familie und war der bedeutendste Schüler von Sokrates. Platon verfasste neben Dialogen über die Liebe und die Unsterblichkeit der Seele vor allem Werke mit staatstheoretischer Thematik.

Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG; 6. Edition (1. November 1998)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 528 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3423301368
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3423301367
  • Abmessungen ‏ : ‎ 12.4 x 2.8 x 19.1 cm
  • Kundenrezensionen:
    4,7 4,7 von 5 Sternen 7 Sternebewertungen

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Plato
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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
7 weltweite Bewertungen

Spitzenrezensionen aus Deutschland

Bewertet in Deutschland am 26. Juli 2011
Das Werk Platons ist sehr gut zu lesen und zu verstehen. Erst die Beschäftigung mit diesem lässt erkennen, wieso unter anderem die Antike bis heute eine zentrale Rolle auf politischer, gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und letztlich menschlicher Ebene einnimmt.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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Bewertet in Deutschland am 11. März 2014
Bei anderen Verlagen sind die einzelnen Absätze nummeriert, bei dieser Version geben nur die Seiten Auskunft darüber welche Absatz-Nummern vorkommen.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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