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Folter: Die Alltäglichkeit des Unfassbaren Gebundene Ausgabe – 28. Februar 2012
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- Seitenzahl der Print-Ausgabe240 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberKremayr & Scheriau
- Erscheinungstermin28. Februar 2012
- Abmessungen14.6 x 3.2 x 22.4 cm
- ISBN-103218008336
- ISBN-13978-3218008334
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Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : Kremayr & Scheriau (28. Februar 2012)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 240 Seiten
- ISBN-10 : 3218008336
- ISBN-13 : 978-3218008334
- Abmessungen : 14.6 x 3.2 x 22.4 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 569.134 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 570 in Bürgerrechte
- Nr. 75.485 in Politik & Geschichte (Bücher)
- Kundenrezensionen:
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Dieses Buch besticht neben seiner Fülle an Informationen vor allem durch seine Authentizität. Manfred Nowak hat die "Alltäglichkeite des Unfassbaren" vor Ort miterlebt.
Ich hoffe, dass dieses Buch auch viele Menschen erreicht, die sich bisher nicht mit der Thematik beschäftigt haben....denn dieses Buch rüttelt wach!
"Das alles klingt nach Hollywood, übertrieben, sowas gibt's doch gar nicht mehr..!" So oder so ähnlich würden viele reagieren, die sich mit der Materie noch nicht intensiver auseinandergesetzt haben. Auch ich hatte vor diesem Buch, bis auf ein paar Begriffe, die man aus den Medien kannte, noch keine Ahnung.
Jetzt weiß ich, dass leider immer noch jeden Tag auf dieser Erde Menschen gefoltert werden. Es geht aber auch um so viel mehr, nämlich grundsätzlich um die Menschen in unserer Gesellschaft, die gerne vergessen werden - Häftlinge.
In vielen Staaten der Erde sind nach Dr. Nowaks Untersuchungen die Haftbedingungen katastrophal
, meistens aufgrund eines allgemein schlechten Justizsystems und damit geht auch oft die Folterpraxis einher, manchmal auch aus bloßer Alternativlosigkeit. Manche Staaten wie Uruguay konnten auf dem Gebiet durchaus Fortschritte erzielen und Reformen schaffen, Staaten wie Dänemark gelten dabei als Vorbild.
Das Buch hat einen allgemeinen Teil, der Dr. Nowaks Arbeit erklärt und weitere, generelle Informationen zur Folterpraxis gibt. Der weitaus größere Teil sind die Missionen in einzelne Staaten, die Nowak auf Verstöße gegen das Folterverbot untersuchte. Dabei wurde er offensichtlich nicht immer freundlich empfangen und musste mit seinem Team kreative Wege finden trotzdem einen umfassenden Bericht abzuliefern. Das erfordert trotz der Begleitung durch Sicherheitsbeamte viel Mut, wofür ihm großer Respekt gebührt!
Einziger Kritikpunkt ist das Ende, wo der Autor versuchte Gründe für die besorgniserregende Situation zu finden. Abgesehen davon, dass man natürlich nicht einer Meinung sein muss, wenn der Autor Schuldige im Kapitalismus oder der Marktwirtschaft angibt, so wäre doch eine nähere Begründung der Behauptungen wünschenswert gewesen.
Es ist zynisch zu behaupten, dass Folter die Alternative zum 'Ganz oder Gar nicht' ist. Entweder man redet und gesteht, was der Gegenüber hören will oder man bekommt die prompte Reaktion des Fordernden zu spüren. Dazwischen ist viel Platz. Und der gehört ausgefüllt.
Bei seinen Kontrollen, die Manfred Nowak rund um den Erdball führten, traf er fast immer auf geschlossene Türen, taube Ohren und ignorante Despoten. Doch sein diplomatisches Geschick, sein Gespür für die notwendigen Winkelzüge der entsprechenden Situation öffneten oft nicht nur Türen. Eingeschüchterte Folteropfer wurden gesprächig, obwohl sie davon ausgehen konnten, dass sie nach dem Interview noch mehr Pein zu ertragen hatten. Sie sind die wahren Helden des Buches. Denn sie legen Zeugnis ab, über das, was wir nur lesen können.
Auf der letzten Umschlagseite ist Manfred Nowak zu sehen: Er kann noch lachen bzw. lächeln. Es ist kein Zynismus, der ihn noch lächeln lässt. Es ist die Hoffnung, dass seine Arbeit nicht umsonst ist. Die Zustände in Gefängnissen in Nigeria, China, Nepal, Äquatorial-Guinea oder Uruguay sind menschenunwürdig. Ein Großteil der Tiere auf der Welt lebt angenehmer. Folter wird in vielen Ländern der Erde als normal angesehen. Wer sofort gesteht, wird bevorzugt behandelt. Wer Geld hat, ist kaum Repressalien ausgesetzt. So funktioniert unsere Welt. Fehden werden mit dem Blutzoll beigelegt, aber nur zeitweilig. Diktatoren sichern ihre Macht mit unvorstellbarer Härte gegenüber dem eigenen Volk. Sadistische Wärter sichern ihr Revier mit brennenden Zigaretten, Stromkabeln oder Knüppeln. Das alles hat Manfred Nowak gesehen.
Staaten sichern freies Geleit und freien Zugang zu den Gefängnissen zu. Beim Lokaltermin ist alles hinfällig ' doch Manfred Nowak und sein Team geben nicht auf. Sie bekommen meist, was sie wollen. Ihr Mandat ist länderübergreifend. Potemkinsche Dörfer wie in Kasachstan entlarven sie sofort. Diktatoren wird der Spiegel vorgehalten. Das hilft niemals sofort. Doch ihre Arbeit wirkt. In manchen Staaten regt sich etwas, die Wende zum Guten wird bereits eingeleitet ' leider für viele zu spät.
'Folter ' Die Alltäglichkeit des Unfassbaren' liest sich leicht im Stile, der Inhalt lässt den Leser erschauern und innehalten. Denn Folter ist kein Phänomen der armen Staaten, es geschieht teils vor unserer eigenen Haustür. Die selbsternannte Demokratie der USA ist mit Guantanamo ein Paradebeispiel für Folter und entwürdigende 'Unterbringung' von Gefangenen, die oft kein Gericht von innen gesehen haben. Doch weder ein George Walker Bush noch ein hierzulande unbekannter Diktator am anderen Ende der Welt konnten die Neugier und den Rechercheauftrag von Manfred Nowak stoppen. Das Ergebnis: 240 Seiten Grauen, das gelesen werden muss, um aufzurütteln.

