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Finanz-Tsunami: Wie das globale Finanzsystem uns alle bedroht Taschenbuch – 11. September 2017
- Seitenzahl der Print-Ausgabe192 Seiten
- SpracheDeutsch
- Herausgeberedition e. wolff
- Erscheinungstermin11. September 2017
- Abmessungen16.4 x 1.4 x 21.1 cm
- ISBN-103000575332
- ISBN-13978-3000575334
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Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : edition e. wolff; 1. Edition (11. September 2017)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 192 Seiten
- ISBN-10 : 3000575332
- ISBN-13 : 978-3000575334
- Abmessungen : 16.4 x 1.4 x 21.1 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 353.229 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Schon vor hunderten Jahren wurden Banken mächtig und haben Kriege der Könige finanziert. Staaten abhängig gemacht usw. Das ist keine Erfindung der Amerikaner sondern Menschen egal wo und wann haben das Geschäft mit Geld für sich erkannt und genutzt. Persönlich fände ich Anekdoten aus der damaligen Zeit, z:B die Bänker in Florenz oder asiatische Geldmacherein in Zeiten der Dynastien für interessant abwechselungsreich.
Immerhin wurde Russland gut beleuchtet, die Oligarchie ist dort fest verankert und nicht nur durch Gönner der USA enstanden, sondern eben weil die dortigen Menschen das Ausnutzungsprinzip leben wie überall auch auf Welt.
Insgesamt hatte ich Mr. Dax diese weitsichtige Betrachtung nicht zugetraut, Sie haben mich postiv üerrascht. grüße SK
Das Buch kann man in einem Zug durchlesen, obwohl es angeraten ist zu pausieren, um den Lesestoff sacken zu lassen. Das Buch beinhaltet auch erschreckendes und verschiedene mögliche Szenarien für die Zukunft in Bezug auf Corona, denen ich nur zustimmen kann.
Sollte Schullektür werden, dann kann man das Buch einmal mit Schulgeschichtsbüchern abgleichen und Schüler könnten ihre eigenen Schlüsse ziehen.
Ich habe lange gesucht, nun endlich, nach einigen Fehlkäufen, das Richtige gefunden: Das ist bis dato die mit Abstand beste, weil leicht verständliche und vor allem ideologiefreie, Analyse zum Thema: "Geld und Waffen regieren die Welt!", bezogen auf das 20. Jahrhundert und unsere Gegenwart. Jetzt kann ich getrost die Geschichts-Schulbücher zum Altpapier werfen.
Ich habe mir von diesem Buch keine Lösung für das garantiert auf uns zukommende Desaster – fraglich ist nur noch der Zeitpunkt – erwartet. Mir genügt (derzeit) vollauf diese glasklare Diagnose.
Jetzt – nach der Lektüre – ist offensichtlich, warum US-Präsident Trump seit Kurzem die Lehrer mit Waffen aufrüsten will.
Ein hervorragender Sachbuch-Krimi: Er wird zu Recht hoch gelobt!
Warum ich dennoch einen Stern abziehe:
Das Buch vermittelt zwar einen detaillierten Überblick über das Weltgeschehen in Bezug auf das Finanzsystem, jedoch geht es mir in grundlegenden Dingen zu wenig in die Tiefe. Hätte ich vorher nicht das Buch "Tag auf Tag im Hamsterrad: Wie das Geld- und Wirtschaftssystem funktioniert und uns zu Hamstern macht" gelesen, hätte ich viele Zusammenhänge, wie zum Beispiel den des "Goldstandards" nicht verstanden.
Mich stört auch, dass der Nationalstaat hier nur als Handlanger der Finanzindustrie dargestellt wird, da ohne diesen "Offshore- und Steuerparadiese nicht denkbar wären". Wie man sieht, sind Steuerparadiese auch in der EU, als supranationales Konstrukt möglich, Beispiel Irland oder Luxemburg. Dieses Argument führt somit schon mal ins Leere. Bei der Erwähnungen des Nationalstaats durften natürlich auch die "nationalen Gefühle" nicht fehlen, die "Sündenböcke für jede Art von Missständen" schaffen, und "Migranten, Flüchtlinge und Fremdarbeiter zu Feinden erklären". Weiters heißt es, dass "der Nationalismus einen Vorwand dafür, Militär und Polizei aufzurüsten und die Grenzen abzuschotten", die angeblich nicht zum Schutz vor der Überfremdung, sondern zur "Unterdrückung, Überwachung und im Krisenfall ihrer besseren Disziplinierung dienen".
Meiner Meinung nach eine sehr einseitige Darstellung, denn ein Nationalbewusstsein ist überlebenswichtig für eine Gesellschaft. Ein fehlendes Nationalbewusstsein führt dazu, dass vorsintflutlich eingestellte Kulturkreise diese Lücke füllen werden, so wie es gerade in Deutschland passiert, und ihre Bräuche und Sitten unsere Errungenschaften wie Gleichberechtigung, etc. verdrängen werden, und das verschärft seit 2015, seit die deutsche politische Führung beschlossen hat, die Tore für die ganze 3. Welt sperrangelweit zu öffnen. Das Nicht-Gutheißen der Flutung unserer Gesellschaft mit inkompatiblen Kulturkreisen hat nichts mit Sündenbock-Verhalten zu tun, wie der Autor behauptet, sondern eher mit gesundem Menschenverstand. Da der Autor zumindest hier all die soziologischen Aspekte völlig außer Acht gelassen hat, habe ich mich schon gefragt, was er wohl sonst noch so alles nicht erwähnt hat, um seine Standpunkte zu untermauern. Aus diesem Grund ist der Abzug von einem Stern sicher gerechtfertigt.
