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Outlaw Ocean - Die gesetzlose See Hardcover – 29 Oct. 2019
In der gesetzlosen Weite der Ozeane gibt es kaum Zeugen … eine mutige Reportage, spannender als jeder Thriller.
Die Ozeane sind die wildesten, gefährlichsten Gegenden unseres Planeten, unwirtlich und unkontrollierbar. Der Journalist und Pulitzerpreisträger Ian Urbina hat auf jahrelangen Recherchereisen Piraten, Söldner, Wilderer, Schmuggler und Sklaven aufgespürt, Umweltschützer und -verschmutzer in Aktion erlebt und seine Erfahrungen in diesem Buch dokumentiert.
Er deckt auf, wie kriminelle Banden auf der Hochsee mit illegalem Fischfang Milliarden verdienen, ihre Mannschaft ausbeuten und sich immer wieder den Behörden entziehen. Ein packender Erlebnisbericht und ein kenntnisreiches Porträt unerschrockener Idealisten, skrupelloser Kapitäne und brutaler Geschäftemacher.
- Print length558 pages
- LanguageGerman
- PublisherTopicus
- Publication date29 Oct. 2019
- Dimensions13.97 x 2.54 x 20.96 cm
- ISBN-10249670321X
- ISBN-13978-2496703214
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From the Publisher
Outlaw Ocean
Ich heiße Ian Urbina und bin ein Investigativ-Reporter der New York Times. Ich habe fünf Jahre lang an einer Serie gearbeitet, die den Namen The Outlaw Ocean trägt und Verbrechen beschreibt, die sich auf den Ozeanen dieser Welt zutragen. Ziel dieses Projekts ist es, die Öffentlichkeit auf Probleme oberhalb und unterhalb der Wasseroberfläche aufmerksam zu machen. Es geht um verschiedene Themen wie um Überfischung, Waffenschmuggel, Sklaverei, Umweltverschmutzung, Mord und Diebstahl von Schiffen.
Pulitzerpreisträger Ian Urbina über "The Outlaw Ocean Project"
Wie kamen Sie auf die Idee zu diesem Buch?
Seit ich ein kleiner Junge war, hat mich der Ozean fasziniert. Auf See zu sein, hat schon immer meine Fantasie befeuert, insbesondere die Idee, einfach ein Schiff zu nehmen und wochenlang durch dieses fremde und gefährliche Niemandsland zu fahren.
Ich heuerte auf einem Forschungsschiff an, das zu meinem Ärgernis nie den Hafen verließ. Aber die langen Tage vor Anker brachten mich mit den Seefahrern in Kontakt, die sich oft nicht an Gesetzte hielten. Sie erzählten mir, dass es eine wahrhaft fremdartige Welt auf See gibt und meine Hoffnung war damals schon, diese Typen und ihre Welt näher kennenzulernen: Menschenhändler, Schmuggler, Piraten, Söldner, Diebe, Wilderer, Umweltverschmutzer, Sklaven, blinde Passagiere.
Warum können diese Dinge ungestraft passieren?
Die Meere sind groß. Der Großteil davon gehört zu keinem Land. Das bedeutet, dass es wenig bis keine Polizei da draußen gibt. Wenn es Regeln gibt, ist niemand vor Ort, um diese durchzusetzen. Wenn den Seeleuten etwas zustößt, gibt es meist keine Veranlassung, den Verbrechen nachzugehen, denn die meisten sind arm, können sich keine Anwälte leisten und bekommen von den Behörden keinerlei Aufmerksamkeit geschenkt. Durch die große Weite der Ozeane ist außerdem der Eindruck entstanden, dass die Meere unzerstörbar sind.
Die Sklaverei auf See erlebt ein Comeback. Können Sie uns beschreiben wie man sich das vorstellen kann?
Es gibt immer weniger Fische, weshalb die Schiffe immer weiter aufs Meer hinausfahren müssen, um eine relevante Menge fangen zu können. Die Profite sind sehr gering. Um Geld einsparen zu können, versuchen die Firmen und Kapitäne vermehrt Arbeitskräfte zu finden, die verschuldet sind, verkauft und zur Arbeit gezwungen werden. Noch öfter passiert es, dass diese Mannschaften auf Schiffe gelockt und nie bezahlt werden, wenn bzw. falls man sie wieder an Land lässt.
Gleichzeitig streben die Konsumenten in den Industrieländern nach immer billigeren Nahrungsmitteln. Die Lieferketten sind so undurchsichtig (vielleicht absichtlich), dass man nicht nachverfolgen kann, ob der Fisch auf unserem Teller von Sklaven gefangen wurde.
Verschwiegenheit ist hier ein ungeschriebenes Gesetz
Sie schreiben über eine schockierende Menge an Leuten, die auf See gestrandet sind. Wie passiert das?
Für manche ist die See ein Zufluchtsort. Für andere ist sie ein Gefängnis. Das trifft vor allem auf tausende von Seeleuten zu, die jährlich auf den Schiffen zurückgelassen werden. Die Eigentümer dieser Schiffe (meist Frachtschiffe) sind gewöhnlich weit weg. Wenn sie in finanzielle Schwierigkeiten geraten oder das Schiff kaputtgeht, liquidieren sie die Firma und das Schiff. Die Mannschaft sitzt dann auf dem Schiff irgendwo auf dem Meer fest. Sie haben kein Geld für Treibstoff, Essen oder sauberes Trinkwasser. Sie haben keine Pässe, damit sie an Land dürften. Damit sind sie auf See gestrandet – manchmal jahrelang. Einige versuchen an Land zu schwimmen oder mit Flößen an Land zu gelangen und ertrinken.
Wie haben Sie die Leute dazu gebracht, mit Ihnen zu reden?
Ich bin immer wieder überrascht, wie begierig die Leute darauf sind, ihre Geschichte zu erzählen. Wenn sie einen für vertrauenswürdig halten, reden sie in der Regel. Manchmal lohnt es sich, zurückhaltend zu sein, manchmal schonungslos offen. Meistens habe ich mit letzterer Taktik die Leute für mich gewonnen und indem ich meine Hausaufgaben gemacht hatte und sie so von Anfang an beeindrucken konnte, indem ich ihre Situation verstand. Das funktionierte bei den Kapitänen. Bei der Mannschaft war es eine ganz eigene Kunst, sie zum Reden zu bringen. Verschwiegenheit ist dort Pflicht und das Schweigen zu brechen, kann ein schwerer Verstoß sein. Man muss Schweigen respektieren, damit umgehen können und es im richtigen Moment selbst praktizieren.
Welche Auswirkungen hatten die Erlebnisse auf Sie persönlich?
Es waren vor allem die Lebensbedingungen auf den Schiffen, wo ich viel Zeit verbrachte. Meterhohe Wellen brachen über die Schiffe herein und warfen uns von den Füßen. Gischt und Innereien von Fischen machen das Deck rutschig wie eine Eisfläche. Das Deck war ein Hindernisparcour mit starkem Wellengang und Winden zwischen spitzigem Gerät, schwingenden Seilwinden und große Haufen von 250 Kilogramm schweren Netzen. Fischerboote sind außerdem keine sehr hygienischen Orte, besonders in den Entwicklungsländern. Wenn dutzende Männer monatelang in dunklen, engen Räumen eingepfercht sind, wo sie tagtäglich mit Tausenden toten und verwesenden Lebewesen hantieren, kann man mit Infektionen fest rechnen. Auch kleine Verletzungen infizieren sich schnell und stark. Ohrinfektionen (aufgrund der Feuchtigkeit) waren mein ständiger Begleiter. Eine andere Komponente ist psychische Belastung. Man verbringt viel Zeit weit weg von Zuhause und unter Bedingungen, die so anders sind als die Lebensumstände in der Heimat. Nach der Rückkehr ist es schwierig, diese beiden Welten unter einen Hut zu bekommen. Aber auch das Gefühl, dass ich für die Leute, die ich getroffen habe, nicht genug tun konnte. Ich bekomme einen kurzen Einblick in ihr Leben und lasse sie dann zurück.
Unter www.theoutlawocean.com können Sie noch mehr über "The Outlaw Ocean Project" erfahren.
Product description
Review
About the Author
Ian Urbina arbeitet als Reporter für die New York Times und hat Geschichte in Georgetown und an der University of Chicago studiert. Seine Artikel, die sich mit der Innen- und Außenpolitik beschäftigen oder in denen er den Alltag kommentiert, sind in der Los Angeles Times, dem Guardian und Harper’s erschienen. Er lebt mit seiner Familie in Washington, D.C.
Product details
- Publisher : Topicus (29 Oct. 2019)
- Language : German
- Hardcover : 558 pages
- ISBN-10 : 249670321X
- ISBN-13 : 978-2496703214
- Original title : The Outlaw Ocean
- Dimensions : 13.97 x 2.54 x 20.96 cm
- Best Sellers Rank: 1,210,688 in Books (See Top 100 in Books)
- 646 in Social Justice
- 1,071 in Crime & Criminal Biographies
- 13,482 in Adventure Travel (Books)
- Customer reviews:
About the authors

Kerstin Fricke wohnt in Berlin und arbeitet seit über 20 Jahren als freie Übersetzerin und Lektorin von Romanen, Comics, Sachbüchern und Computer-, Video-, Brett- und Rollenspielen, was beweist, dass man seine Hobbys zum Beruf machen kann. Mehr über sie erfährt man unter www.kfü.de bzw. auf ihrem Blog lass-den-wookie-gewinnen.de

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Dr. Tanja Lampa ist promovierte Kunsthistorikerin und hat nach ihrem Studium der Kunstgeschichte und französischen und italienischen Philologie mehrere Jahre im internationalen Kunst- und Antiquitätenhandel gearbeitet. Seit 2007 ist sie mit Leib und Seele Übersetzerin und Lektorin.

IAN URBINA is an investigative reporter for The New York Times. He won a Pulitzer Prize for Breaking News and won a George Polk Award for Foreign Reporting. Several of his stories have been adapted into major feature films and his reporting for a New York Times Magazine article called The Secret Life Of Passwords was nominated for an Emmy Award.
He has degrees in history and cultural anthropology from Georgetown University and the University of Chicago. Before joining the Times, he was a Fulbright Fellow in Cuba and he also wrote about the Middle East and Africa for various outlets including the Los Angeles Times, Harper’s and Vanity Fair. He lives in Washington D.C. with his family.
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More information on the reporting and other related projects can be found here:
https://www.theoutlawocean.com/
https://www.theoutlawoceanmusic.com/
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Schade, dass das ursprünglich angekündigte Hardcover nicht auf den Markt gekommen ist. Verdient hätte es der Stoff.
Dieses Buch ist ein echtes "must have".
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- die 16 Seiten Farbphotos,
- alle Skizzierungen und Bilder (schwarz/weiß) im Text selbst,
- 84 Seiten Noten über "Sources, Readings, Digressions",
- 10 Seiten Bibliographie,
- 22 Seiten eines ausführlichen Index (diese drei letzte Teile ersezt durch "Allgemeines Quellenverzeichnung").
Beide Bücher haben ca. die selbe Größe (deutsche Version viel größer gedruckt!) und die englische Version ist billiger (12,29€ statt 12,99€).