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am 24. November 2010
Wir befinden uns im Jahr 2033 und die Welt liegt nach einem Atomkrieg in Schutt und Asche. In Moskau haben sich die wenigen Überlebenden ins Metro-Netz geflüchtet. Für den Uneingeweihten - in Moskau heisst die U-Bahn Metro. Es ist eine neue Zivilisation entstanden, die sich gegen die Widrigkeiten des Lebens unter der Erde und gegen sich selbst verteidigen muss.

Metro 2033 erzählt die Abenteuer des jungen Artjom, der von seiner Heimatstation aufbricht, um eine Aufgabe zu erfüllen. Dabei entdeckt er die Welt der Metro und ihre dunklen Geheimnisse. Ihm begegneten Verrückte, Verzweifelte, Normale, Mutanten und Kreaturen, wie sie noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

Dmitry Glukhosky entführt uns in eine Parallelwelt zum Jetzt. Kleine Staaten existieren, Anarchie existiert, Wildnis existiert und überall ist Angst und viel Dunkelheit. Metro beleuchtet die dunklen Seiten der Menschheit, das Grauen und die Gier. Glukhosky versteht es, uns in den dunklen Tunnel mit dem Helden stehen zu lassen und jedes Geräusch wahrzunehmen, jeden Luftzug und jede Berührung.

Für zarte Gemüter ist vom Lesen spät in der Nacht und kurz vorm Schlafengehen abzuraten. Man träumt von der Metro und wenn man abends allein in der Wohnung ist, dann macht man doch öfters Licht als sonst. Metro ist aber kein Horror ala Stephen King und erst recht kein ekelerregenden Blutspritzwerk.

Fazit: Unbedingt lesen, wenn man Endzeitstimmung mag oder die finsteren Seiten der Menschen beleuchtet sehen möchte. Wer zu Klaustrophobie neigt, der mag kann das Buch auch zur Therapie einsetzen... Metro habe ich trotz seiner 780 Seiten in wenigen Tagen verschlungen. Man mag das Buch oft nicht weglegen, weil man unbedingt wissen will, was im nächsten Tunnel ist oder wie die nächste Metrostation aussieht und wer dort lebt.
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am 4. Januar 2015
Das Buch in wenigen Worten: Meisterwerk dystopischer Literatur und eins der besten Bücher aller Zeiten
Empfehlenswerte vergleichbare Bücher: Metro 2034,Der Tag der Opritschniks,Das Haus Komarow

Die Grundlage des "Metro-2033-Universums" sieht ungefähr wie folgt aus. In der Welt hat es einen Atomkrieg gegeben, die dazu geführt hat, dass Moskau über weite Strecken vollkommen zerstört worden ist und zu einer Geisterstadt verkommen ist, in der nun unter anderem Monster hausen, menschenfressende Mutanten und ähnliches. Menschen gibt es nur noch wenige, und diese Überlebenden befinden sich nicht mehr auf der verstrahlten Oberwelt, sondern haben sich in das U-Bahn-System zurückgezogen, das als Namenspate für das Buch herhielt. Dort haben sie eine isolierte eigene merkwürdige Gesellschaft errichtet, die ständig in Bedrohungsszenarien steckt. Wie schon die Welt zuvor, entwickelt sich auch die Unterwelt so, dass es hier unterschiedliche politische Vorstellungen gibt, unterschiedliche religiöse Ansichten, Bündnisse, Freundschaften, Feindschaften, und so weiter.

Inzwischen gibt es nicht nur Computerspiele, die im Metro-2033-Universum spielen, sondern auch ein direktes Nachfolgebuch sowie viele weitere Romane, die von anderen Autoren geschrieben worden sind und die in der gleichen Welt spielen, aber mit anderen Hauptfiguren und so weiter. Mit diesem Buch hier hat alles seinen Anfang genommen. In "Metro 2033" ist die Hauptfigur ein junger Russe mit Namen Artjom. Seine Station wird von Mutanten bedroht, in dem Fall von den "Schwarzen". Ein Soldat erzählt Artjom, das er vermutlich selber für die Bedrohung verantwortlich ist, weil er als Junge mit zwei Freunden ein hermetisches Tor geöffnet hatte, um an die Oberfläche zu kommen, und es nicht rechtzeitig wieder geschlossen haben. Artjom macht sich nun auf, dabei zu helfen, die Bedrohung von oben zu bannen.

Auf den ersten Blick wird man sicherlich meinen, plumpe Action-Scifi vor sich zu haben. Doch "Metro 2033" ist so viel mehr als das. Das Buch ist eine unglaublich lebensnahe Beschreibung von Zuständen und von Gefahren, eine fesselnde und spannende Zukunftsvision in einer ungewöhnlichen und bedrückenden düsteren Atmosphäre, vor allem aber auch ein Buch mit sehr viel hintergründigem Gehalt. Vieles von dem, was Glukhovsky da verfasst hat, lässt sich auf die heutige Welt übertragen und das ist zweifelsohne auch so gewollt, das Buch steckt voll kluger Gedanken und voll tiefgründiger Aussage, und unterhält dabei trotzdem geradezu bombastisch. Eins meiner absoluten Lieblingsbücher, und ich finde auch vieles andere fantastisch, was im Metro-2033-Universum geschrieben worden ist. Das ist eine Welt entstanden, über die ich mir ohne nachzufragen jede neue Erscheinung direkt am Tag der Veröffentlichung zulege. Große Buchkunst!
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am 23. August 2011
'Hör gut zu. Wenn ich nicht zurückkolmme, musst du um jeden Preis ' um jeden Preis , hörst du ' zur Polis gelangen ' ' (Auszug Seite 81)
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Jahr 2033 - Der 3. Weltkrieg ist vorbei. Überlebende haben sich in die Metro unter Moskau zurückgezogen und versuchen so gut zu leben wie es möglich ist. Was nicht leicht ist, da die Oberfläche verstrahlt ist und somit unbewohnbar. Allein schon ein kurzer aufenthalt an der Oberfläche führt zur Strahlenkrankheit.
Die Welt der Metro ist vielfältig, es gibt Kommunisten, Faschisten, Kriminelle die sich einzelne Stationen unter sich aufgeteilt haben... doch eins ist allen gleich, sie wollen überleben.
Artjom lebt an einer Unabhängigen Station, das Leben hier ist nicht schlecht. Sogar Schweine haben sie. Doch auch ein riesiges Problem, die 'Schwarzen', Wesen die von der Oberfläche in die Metro eindringen, deren Haut schwarz ist, die grausam töten, und die WDNCh, die Station in der Artjom wohnt, bedrohen.
Eines Tages trifft er Hunter, der ihn sagt, dass wenn er es nicht schafft, die Schwarzen aufzuhalten, er Hilfe hohlen muss. Als Hunter nicht mehr zurückkommt beginnt für Artjom eine Reise durch die Metro, er entdeckt die Gefahren die überall lauern.... Wird er es schaffen, die Schwarzen zu Stoppen?
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Die Atmosphäre in diesem Buch ist einzigartig, als hätte man einen Bildband der Moskauer Metro und würde es sich ansehen. Durch ihn werden die Schächte, Stationen und Tunnel zu Bildern. Der Autor schreibt toll und es lässt sich erstaunlich flott lesen. Jede einzelne Station, wird schön ausgemalt.
Mir gefiel vor allem, dass es so vielfältige politische Stationen gibt. Das es das 'Vierte Reich' gibt, oder auch die Kommunisten. Dadurch wird die Metro zu einer ganz eigenen Welt. Gerüchte werden in der Metro über verschiedenen Tunnel,verbreitet. Die Charaktere erzählen viel darüfber, der Autor bestärkt somit das Gefühl, das die Welt unten in der Metro wirklich existiert.
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Anfangs fand ich die Idee um die "Geister" in der Metro fast so abwegig, dass ich das Buch beinahe weggelegt hätte, da ich keine Mystische Welt wollte sondern eine Dystopie, doch es war nur ein Teil dieser Welt, also nur eine der düsteren Legender der Metro, und ich bin sehr sehr froh, dass ich das Buch weiter gelesen habe.
Die Reise von Artjom ist bunt gemischt, er sieht die ganze Metro, dadurch entsteht keine Langeweile, da er in tausende Schlamassel gerät. Schade ist nur das Artjom immer ein blasser Charakter bleibt. Etwas mehr Gefühle seiner Seite hätten der Geschichte nicht geschadet.
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Für mich war es zu Anfang schwer, mit den ganzen Stationen, also auch dem Russischen klar zu kommen. Ich bin sehr froh, dass eine Karte der Metro im Buch ist. Sonst wäre ich wohl komplett orientierungslos gewesen.
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Das Buch hat bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Daher gebe ich 5 Sterne.
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am 25. Februar 2015
Als ich die kurze Inhaltsangabe las, dachte ich "Hmmm, das ist ja mal eine interessante Idee". Und es fing dann auch wirklich gut an. Doch das ließ bereits ab Seite 50 stark nach und bei Seite 300 war für mich Schluss.
Der Schreibstil ist sehr begrenzt und es gibt einfach keine gute Ideen oder unerwartete Wendungen (zumindest bis zur Hälfte des Buches). Statt dessen blasse Charaktere, verschwimmende Grenzen zwischen Wahrheit und Traum und an den Haaren herbeigezogene Esoterik.
Nein, das macht keine Lust auf die folgenden Bände ...
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am 1. November 2011
Nach einem verheerenden Atomkrieg haben sich die Überlebenden in Moskau in die Metro geflüchtet. Dort entwickelt sich das Leben weiter in seiner Vielfalt wie vorher an der Oberfläche. Auch unter der Erde entstehen wieder verschiedene politische Systeme und Religionen.
Der Roman ist sehr spannend geschrieben und fesselnd bis zum Schluss.
Geht schon etwas in Richtung Fantasy-Horror. Wer glaubt dass er nach so einer Lektüre trotzdem gut schlafen kann, dem kann ich diesen Roman empfehlen.
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am 21. Februar 2009
Die Idee zu diesem Roman hat mich von Anfang an fasziniert. Die Erdoberfläche ist unbewohnbar, und nun leben die Menschen in den Schächten der U-Bahn. Der Ideenreichtum, mit dem diese Welt ausgestaltet ist, ist großartig. Wie die Menschen in den Tunneln Pilze und Schweine züchten, ihr Trinkwasser filtern, ihren Schutz organisieren und sich zu Zwergstaaten zusammenfinden, die einander bekriegen, ist ein spannendes Szenario, das so detailreich ausgestaltet ist, dass es vor allem im ersten Teil des Buches ein Vergnügen ist.
Ich habe das Buch verschlungen. Zu bemängeln sind allenfalls die Charaktere: Die junge Hauptfigur bleibt etwas blass, und die anderen Figuren sind stets so kurz Teil der Handlung, dass sie kaum Gestalt annehmen können. Besonders eigenartig fand ich, dass es überhaupt keine Frauen gab. Wo auch immer Artjom hinkommt, unterhält er sich mit Männern und wird von Jungen umringt. Erst auf Seite 562 hat zum erstenmal eine Frau einige Worte Text - eine Frau, die für ihren Mann den Tisch deckt. Moskau ist aber nicht Kabul, und so ist es verwunderlich, wieso die Metro von Moskau eine so rein männliche Welt werden soll.
Trotzdem gibt es von mir vier Punkte, vor allem auch wegen des Endes, das so überraschend ist, dass es bestimmt niemand voraussieht und das so nachdenklich stimmt, dass man es lange nicht vergisst.
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am 7. August 2010
Diesem Buch kann man je nach Auffassung 3-5 Sterne vergeben. Ich habe mich für die Mitte entschieden.
Warum? Erwartet habe ich eine düstere Atmosphäre, Schrecken, apokalyptisch-übernatürliche Erscheinungen. Ein Leben in der Metro Moskaus. Angst. Schweiß. Wegrennen.

Was bekam ich?
Eine solide Geschichte. Rahmenhandlung: Nach dem 3. Weltkrieg ist die Erdoberfläche verstrahlt, die Menschen leben lediglich in den Ubahntunneln von Moskau.

Die Hauptperson, ein Junge muss die Menschen vor einer unbeschreiblichen Bedrohung warnen und reist dafür durch die Tunnel und sogar an die Oberfläche.

Was gut ist:
Die Atmosphäre. Sie ist stimmig, kommt gut rüber, man bekommt einen wirklich guten Einblick in das Leben ohne Sonne. Das Bild von Menschen, die um ein Lagerfeuer herumsitzen und sich von Mythen der Metro erzählen ist auch jetzt noch, knapp 6 Monate später nicht aus meinem Kopf verschwunden, wenn ich an dieses Buch zurückdenke.

Was ich mir mehr gewünscht hätte:
Action. Ja, ganz einfach platte Aktion. Wenn das Leben da unten so angespannt ist und jeder ums Überleben kämpft, warum bekomme ich davon so wenig mit?

Was mir im Nachhinein aufgefallen ist:
Das Buch stellt oft Fragen zum Menschen, der Menschheit und dem Mensch-sein. Hätte ich gewusst, dass es - vorausgesetzt, man liest es aufmerksam(er) - so dermaßen tiefgründig sein kann, wäre es keine Arbeit gewesen, um zum Ende zu kommen. Es wären thematische Leckerbissen, die in eine Story eingebunden sind.

Fazit:
Ein eigentlich rundum gelungenes Buch. Mir persönlich hat die Action gefehlt, das Tempo, um mich bei Laune zu halten. Wer das weiß und damit zufrieden ist, der bekommt ein einwandfreies Buch, einer der dichtesten Atmosphären, die ich kenne (Wer S.T.A.L.K.E.R. kennt, weiß, von welchem Gefühl des Allein-seins ich hier spreche).
Abschließend lässt sich noch sagen, dass ich mir ziemlich sicher bin, wenn ich dieses Buch ein 2. Mal gelesen habe, gebe ich 5Sterne.
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. Mai 2015
Dystopische Romane sind meist eher schwere Kost, dass liegt wohl im Genre begründet. Zu Anfang der Geschichte dachte ich noch, dieses wird eine normale Story die über die Reise unseres Helden berichtet und seine Abenteuer schildert. Doch trat dieses im Laufe der Handlung immer mehr in den Hintergrund. Ich weiß nicht warum, aber es scheint mir so, dass russische Autoren ein Faible für philosophische Betrachtungen haben. Somit ist der Roman über weite Strecken gefüllt mit Reflektionen über das Leben und die Erfahrungen des Helden. Leider kommt dabei die eigentlich Story etwas zu kurz. Teils passiert ewig gar nichts und dann, besonders frappierend bei der Rückreise des Helden zu seiner Heimatstation geht alles wie von selbst und problemlos. Ich konnte mich also nicht so ganz dem Eindruck erwehren, dass der Autor seine Welt eher als Kulisse für seine philosophischen Überlegungen nutzt als wirklich eine Geschichte in ihr erzählen zu wollen.
Weiterhin irritierte mich die Beliebigkeit mancher Charaktere, die austauschbar wirkten und das oft auch einfach wurden. Plötzlich waren sie halt tot oder verschollen -egal, kommt halt bald ein neuer Spieler um die Ecke. Die Grundidee mit einer Zivilisation in der Moskauer Metro war grundsätzlich spannend, auch wenn ich hier und da nicht wusste, was der Autor eigentlich erzählen wollte. Es schwankte sehr zwischen dystopischer Science Fiction, Horrorroman und Fantasy. Gerade wenn ein Tunnel dann auf einmal ein unbeschreiblich böses und tödliches "Etwas" enthielt fragte ich mich, wie das nun alles zusammenpassen soll. Das Ende des Buches lässt einen dann irgendwie stehen. Alle Mühe war irgendwie umsonst, zumindest wenn man annimmt, dass die Visionen des Helden kurz vor Schluss keine perfide Täuschung seiner Feinde waren. Naja, letztlich war es ganz kurzweilig zu hören, aber ich glaube, einen weiteren Ausflug in die Welt von Metro 2033 werde ich nicht unternehmen.
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am 27. März 2016
Metro 2033 spielt im postapokalyptischen Moskau. Nach einem nuklearen Krieg haben sich die überlebenden Menschen unter die Erde in das U-Bahn-System der Stadt zurückgezogen. In den Jahren nach der Katastrophe haben sich die Haltestellen zu Städten bzw. Nationen entwickelt, diese sind wiederum unabhängig oder haben sich zu Koalitionen zusammengeschlossen. Zwischen den Koalitionen existieren alle möglichen Zustände zwischen Zusammenarbeit, Isolation und kriegerischen Handlungen. Die Erdoberfläche ist für die Menschen verloren und wird von unbekannten Wesen beherrscht, die auch immer weiter in das unterirdische Tunnelsystem der Menschen drängen.

Das Buch begleitet den Protagonisten Artjom. Der junge Mann wird mit einer Aufgabe betraut, die ihn auf eine Reise quer durch das Metrosystem der Stadt schickt. Von seinem Erfolg kann das Überleben der verbliebenen Menschen abhängen.

Soviel zum Inhalt. Grundsätzlich war die Geschichte sehr kurzweilig. Ich fand es allerdings beim Lesen offensichtlich, dass es in dem Buch vielmehr um die Einführung eines Franchises ging als um die abgeschlossene Handlung. Dementsprechend "getrieben" wirkt der Reiseverlauf des Protagonisten, die Beschreibung seiner Umgebung empfand ich oft als sehr dünn. Ich vergleiche das Buch gerne mit einem Programmvorschlag in einem Reiseführer, wenn man nur einen Nachmittag in einer Metropole wie New York zur Verfügung hat. Auch hier geht es darum, in kurzer Zeit viele Eindrücke zu sammeln, ohne sich zu lange aufzuhalten. Mein Hauptkritikpunkt bezieht sich auf das Gefühl, dass sich daraus beim Lesen ergibt. Die Reise erscheint trotz aller Gefahren und Hindernisse erstaunlich geradlinig, voller glücklicher Wendungen und Zufälle.

Tatsächlich gibt es im Schlussteil eine Erklärung für den Reiseverlauf und dazu eine besondere Wendung; bei der sich die Offenbarung verändert, während man sie erfährt. Nichtsdestotrotz bleibt am Ende das Gefühl, dass die Hauptaufgabe der Geschichte eine Einführung in ein neues Thema ist. Die Freude, das Buch gelesen zu haben, ist größer als die Freude beim Lesen.

Kein schlechtes Buch. Eine originelle Geschichte mit Schwächen in der Ausführung.
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. Februar 2011
Ich habe das Buch jetzt zum dritten Mal in zwei Jahren gelesen und bin immer noch begeistert!

Eine interessante Story, vereint mit einem nur liebenswerten Charakter und einer klaustrophobischen, gruseligen Atmosphäre. Menschen mit Platzangst sollten von der Lektüre Abstand nehmen.

Worum es geht: Nach einer nuklearen Katastrophe können sich einige Überlebende in die Moskauer U-Bahn flüchten, wo sie versuchen sich ein neues Leben aufzubauen. Nach und nach entstehen Bünde und Feindschaften, ein baut sich ein Netz aus einzelnen Stationen auf.
20 Jahre nach der Flucht beginnt die Geschichte von Artjom, einem jungen Mann aus einer der Randstationen. Im Auftrag eines alten Freundes seines Stiefvaters macht sich der Held auf, um Hilfe bei der Bekämpfung einer neuen Bedrohung von der Erdoberfläche zu suchen. Eine lange Reise voller Gefahren beginnt...

Der Autor spinnt eine Geschichte voller Schockmomente. Ich war begeistert von den bunten Geschehnissen in der U-Bahn der Zukunft. Artjom begegnet bei seiner Reise Einsiedlern mit magischen Karten, Söldnern und Nazis, er muss sich mit einer Sekte rumschlagen und erreicht schließlich eine besondere Stadt, die wie keine andere das Wissen der modernen Welt bewahrt hat und in der ein Kiosk-Roman jedes Opfer wert ist. Er muss sich gegen erbarmungslose Kommunisten und diverse mutierte Menschen und Tiere durchsetzen und begegnet unfreiwilligerweise ganz neuen, schrecklichen Lebewesen, die es auf ihn und seine Begleiter abgesehen haben.

Faszinierend, wie lebensnah der Autor die Wanderschaften durch stockfinstere Gänge meterweit unter der Erde beschreibt. Die Angst, vor einem Schritte zu hören, aber wenn man stehen bleibt, hört man nichts mehr. Ich habe nachts Albträume davon bekommen.

Viele bemängeln die etwas einfache Art des Helden. Durchaus ist er kein Actionheld, der die Situation voll unter Kontrolle hat, oft rettet ihn der Zufall, aber das ist es, was ihn so sympathische macht. Er wächst an seinen Aufgaben und lernt mit der Zeit, sich besser anzupassen. Der Leser erlebt sein Erwachsenwerden".

Besonders hat mich fasziniert, dass es in dem Buch eigentlich eine knallharte Portion Fantasy gibt, aber eigentlich nie aufgeklärt wird, ob nun wirklich magische Dinge vor sich gehen und wenn ja, wie diese entstanden sind, oder ob Artjom nur ein paar armen Irren begegnet und selber vielleicht das ein oder andere Mal nicht allzu tief hätte einatmen dürfen...
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