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am 28. April 2015
Beim ersten Fall hatte ich den Eindruck, dass ich schon sehr lange keinen Kriminalroman mehr gelesen habe, der neben einer selten erlebten pageturner-Qualität über 800 Seiten einen Spannungsbogen aufbaut, der einen nicht zur Ruhe kommen lässt. Wüsste man nicht, dass das Buch nach 200 Seiten noch gar nicht fertig ist, dann wäre man an dieser Stelle schon völlig überzeugt, den Täter zu kennen. Und so geht das immer weiter, immer neue Spuren und Hinweise tauchen auf, doch dann ändert sich die Lage, und Kommissarin Lund muss weiter suchen.

Eigentlich sollte sie mit diesem Fall ja gar nichts mehr zu tun haben. Zusammen mit ihren Kindern und ihrem neuen Mann will sie gerade nach Schweden umziehen, wo sie schon eine neue Stelle bei der dortigen Polizei hat. Doch der Fall, mit dem sie zunächst in den letzten Tagen ihrer Tätigkeit in Kopenhagen zu tun hat, erfasst ihre ganze Person, wie ich es noch nicht einmal bei Mankells Wallander erlebt habe. Und der war schon ein Berserker, der sich selbst am wenigsten schonte, wenn es um die Lösung eines Falles ging.

Lund setzt alles aufs Spiel, ihre Kinder, ihren neuen Partner, ihre Zukunft, bis nach etwa vier Wochen das Rätsel gelöst ist. Und das auf eine völlig überraschende Weise, die der Leser all die 800 Seiten nicht für möglich gehalten hätte.

Dieser außergewöhnliche Roman beschreibt eine epische menschliche Tragödie und ermöglicht einen erschütternden Einblick in das Wesen der Trauer. Und im Subtext geht es immer wieder um die Frage, die auch schon andere Krimiautoren, vorzugsweise aus Skandinavien umgetrieben hat: Was geschieht, wenn eine Gesellschaft den menschlichen Zusammenhalt vergisst?

Das war zum ersten Fall zu sagen. Nun, nachdem dieser abgeschlossen ist, wird Sarah Lund vom Dienst suspendiert und wenig später strafversetzt. Ihr berufliches und erst recht ihr privates Leben ist zerstört. Sie absolviert einen eher eintönigen Dienst bei der Zollkontrolle und hat sich mit der Einsamkeit der Provinz arrangiert.

Als ihr ehemaliger Vorgesetzter Lennart Brix Kontakt zu ihr aufnimmt, reagiert Sarah reserviert. Anne Dragsholm, eine Rechtsanwältin, ist ermordet und ihre Leiche öffentlich zur Schau gestellt worden. Mit großen Bedenken sagt Sarah Lund ihre Mithilfe zu. Kurze Zeit später kommen auch noch Myg Poulsen und David Grüner, ehemalige in Afghanistan eingesetzte Elitesoldaten ums Leben.

Zwar gesteht der Ehemann der Rechtsanwältin bald die Tat, doch Lund hat erhebliche Zweifel und ermittelt weiter. Es zeigt sich, dass Die Anwältin in einen zweifelhaften Einsatz einer Sondereinheit in Afghanistan verwickelt war. Als dann auch noch ein Video auftaucht, in dem sie Rache für getötete Muslime fordert, scheint es klar, welche Richtung der Fall einschlagen wird, steht doch im Parlament die Verabschiedung des Antiterrorgesetzes ins Haus.

Militärs, Politiker und Lobbyisten – und Sarah Lund genau dazwischen. Wie schon im ersten Band geht es um die politischen Verhältnisse in Dänemark und hier wie dort werden unzählige Handlungsfäden am Ende genial zusammengeführt.
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Endlich ein Krimi bei dem man schon am Titel und Umschlag auf den ersten Blick erkennen kann, dass es sich um eine Fortsetzung oder eben den 2. Fall einer Ermittlerin handelt. Und gleich zu Beginn beantworte ich die Frage die alle stellen die das erste Buch nicht gelesen haben: Kann ich dieses Buch lesen ohne das Erste zu kennen? Aus meiner Sicht würde ich dringend empfehlen Kommissarin Lunds 1. Fall zu Lesen bevor man zu diesem Kriminalroman hier greift. Einiges ist aus dem Zusammenhang und mit Rückblenden zwar zu erahnen aber ohne Kenntnisse aus den vorigen Buch laufen einige Anspielungen ins Leere und trüben die Lesefreude. Aber selbstverständlich gilt, jede(r) Leser/-in wie es ihr/ihm beliebt.

Eine tote Frau die an einem Denkmal aus dem 2. Weltkrieg gefesselt aufgefunden wird und der Leiter der Mordkommission Lennart Brix steht bei diesem Gewaltverbrechen vor einem Rätsel. Die Hinweise deuten auf den Ehemann als Täter aber Brix misstraut den Indizien. Er bittet die vom Dienst suspendierte Sarah Lund (warum sie abgesetzt wurde wird im 1. Fall klar) die inzwischen in einer ländlichen Einöde Dienst tut, sich die Akten anzusehen. Als weitere Menschen brutal getötet werden stellt sich der Zusammenhang schnell heraus. Alle Verstorbene waren Armeeangehörige einer Eliteeinheit die in Afghanistan Dienst verrichteten und in einen tödlichen Zwischenfall verwickelt waren. Das erste Opfer, die tote Frau, war Anwältin und an den Ermittlungen im Hindukusch beteiligt. Sarah Lund wird vorübergehend wieder in den Polizeidienst aufgenommen und ermittelt in dieser nur auf den ersten Blick klaren Sache. Sind hier islamische Terroristen am Werk die Rache üben? Was hat die Militärjustiz herausgefunden und was weiss der Geheimdienst? Wurde hier etwas vertuscht was niemand erfahren darf? Was hat es mit einem Gesetz auf sich das das dänische Parlament in Kürze beschliessen soll?

Lunds 2. Fall ist im Grundgerüst ähnlich aufgebaut wie der Vorherige, warum sollte man ein erfolgreiches Konzept auch ändern? Erneut spielen Polizei, Geheimdienst, Militär und die hohe Politik, bis hin zum dänischen Ministerpräsidenten, eine grosse Rolle und alle sind irgendwie in diesen undurchsichtigen Fall verwickelt und kochen ihr eigenes versalzenes Süppchen. Intriganten noch und noch und als erstes bleibt wie immer die Wahrheit auf der Strecke. Nun kommen noch islamische Fanatiker hinzu die offensichtlich auf einem Rachefeldzug sind.

Es gibt schon zahlreiche Krimis die eine identische oder zumindest ähnliche Ausgangslage haben, dieser hier gehört ganz sicher zu den besseren. Die parallel verlaufenden und weit verästelten Geschichten in der Geschichte sind gut durchdacht und aufgebaut. Inhaltlich haben mich die verschiedenem Handlungsstränge überzeugt. Rein vom Konzeptionellen und Stilistischen haben mich die kurze Sätze und der häufige Szenenwechsel innerhalb der Kapitel gestört. Hier entsteht eine fieberhafte Hektik die zwar den Druck unter dem die Ermittler stehen wiedergibt aber für eine latente Zappeligkeit bei der Leserschaft führt. Einigen Lesern mag diese nervöse Wechselhaftigkeit gefallen, mir nicht. Mindestens jeden dritten Perspektivwechsel fand ich überflüssig, etwas länger beim jeweiligen Protagonisten und der Szene zu verweilen hätte dem Handlungsfluss gutgetan. Die allerletzte Szene ... grosses Lob den Roman so abzuschliessen.
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TOP 1000 REZENSENTam 26. Dezember 2014
Kurz und schnell geht anders, aber wer einen guten skandinavischen Krimi mit plausibler Geschichte, nachvollziehbaren Twists und vor allem einer außerordentlichen Zeichnung der Hauptfiguren und ihrer durchaus problembeladenen Beziehungen sucht, der ist hier richtig. Wer die Serie gesehen hat, kennt die Geschichte, David Hewson gelingt es aber auch bei Kommissarin Lunds 2. Fall die Spannung und vor allem die literarische Qualität zu halten. In einer Liga mit Arne Dahl und 5 x so viele Sterne wie Frau Holt.
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am 30. April 2015
Beim ersten Fall hatte ich den Eindruck, dass ich schon sehr lange keinen Kriminalroman mehr gelesen habe, der neben einer selten erlebten pageturner-Qualität über 800 Seiten einen Spannungsbogen aufbaut, der einen nicht zur Ruhe kommen lässt. Wüsste man nicht, dass das Buch nach 200 Seiten noch gar nicht fertig ist, dann wäre man an dieser Stelle schon völlig überzeugt, den Täter zu kennen. Und so geht das immer weiter, immer neue Spuren und Hinweise tauchen auf, doch dann ändert sich die Lage, und Kommissarin Lund muss weiter suchen.

Eigentlich sollte sie mit diesem Fall ja gar nichts mehr zu tun haben. Zusammen mit ihren Kindern und ihrem neuen Mann will sie gerade nach Schweden umziehen, wo sie schon eine neue Stelle bei der dortigen Polizei hat. Doch der Fall, mit dem sie zunächst in den letzten Tagen ihrer Tätigkeit in Kopenhagen zu tun hat, erfasst ihre ganze Person, wie ich es noch nicht einmal bei Mankells Wallander erlebt habe. Und der war schon ein Berserker, der sich selbst am wenigsten schonte, wenn es um die Lösung eines Falles ging.

Lund setzt alles aufs Spiel, ihre Kinder, ihren neuen Partner, ihre Zukunft, bis nach etwa vier Wochen das Rätsel gelöst ist. Und das auf eine völlig überraschende Weise, die der Leser all die 800 Seiten nicht für möglich gehalten hätte.

Dieser außergewöhnliche Roman beschreibt eine epische menschliche Tragödie und ermöglicht einen erschütternden Einblick in das Wesen der Trauer. Und im Subtext geht es immer wieder um die Frage, die auch schon andere Krimiautoren, vorzugsweise aus Skandinavien umgetrieben hat: Was geschieht, wenn eine Gesellschaft den menschlichen Zusammenhalt vergisst?

Das war zum ersten Fall zu sagen. Nun, nachdem dieser abgeschlossen ist, wird Sarah Lund vom Dienst suspendiert und wenig später strafversetzt. Ihr berufliches und erst recht ihr privates Leben ist zerstört. Sie absolviert einen eher eintönigen Dienst bei der Zollkontrolle und hat sich mit der Einsamkeit der Provinz arrangiert.

Als ihr ehemaliger Vorgesetzter Lennart Brix Kontakt zu ihr aufnimmt, reagiert Sarah reserviert. Anne Dragsholm, eine Rechtsanwältin, ist ermordet und ihre Leiche öffentlich zur Schau gestellt worden. Mit großen Bedenken sagt Sarah Lund ihre Mithilfe zu. Kurze Zeit später kommen auch noch Myg Poulsen und David Grüner, ehemalige in Afghanistan eingesetzte Elitesoldaten ums Leben.

Zwar gesteht der Ehemann der Rechtsanwältin bald die Tat, doch Lund hat erhebliche Zweifel und ermittelt weiter. Es zeigt sich, dass Die Anwältin in einen zweifelhaften Einsatz einer Sondereinheit in Afghanistan verwickelt war. Als dann auch noch ein Video auftaucht, in dem sie Rache für getötete Muslime fordert, scheint es klar, welche Richtung der Fall einschlagen wird, steht doch im Parlament die Verabschiedung des Antiterrorgesetzes ins Haus.

Militärs, Politiker und Lobbyisten – und Sarah Lund genau dazwischen. Wie schon im ersten Band geht es um die politischen Verhältnisse in Dänemark und hier wie dort werden unzählige Handlungsfäden am Ende genial zusammengeführt.
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am 11. August 2014
Man kann das Buch auch gut lesen, wenn man den Film bereits gesehen hat. Es ist einfach eine der besten Krimi-Reihen, die ich bisher gesehen und gelesen habe. Klar ist das Buch lang, aber umso besser kann man es genießen. Es ist nicht einfach irgendein Krimi-Abklatsch, wie man sie sehr viel findet, sondern etwas tiefgründiger und intelligenter. Mir persönlich gefällt natürlich der Charakter der Sarah Lund sehr gut. Habe erst die Hälfte gelesen und freue mich jeden Abend auf das Weiterlesen, da im Fernsehen zur Zeit ja gar nichts Gutes kommt. Auch der 1. Fall ist zu empfehlen.
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TOP 500 REZENSENTam 13. August 2014
Nach Abschluss des Nanna Birk Larsen-Falls wird die eigenwillige Kommissarin Sarah Lund zuerst vom Dienst suspendiert und dann strafversetzt. Sowohl ihr berufliches als auch ihr privates Leben liegen in Trümmern, aber mittlerweile hat sie sich mit der Einsamkeit und Eintönigkeit der Provinz arrangiert und absolviert ihren Dienst bei der Zollkontrolle. Deshalb ist sie auch recht reserviert, als ihr ehemaliger Vorgesetzter Lennart Brix Kontakt zu ihr aufnimmt und sie um Hilfe in einem mehr als ungewöhnlichen Mordfall bittet. Die Rechtsanwältin Anne Dragsholm wurde ermordet und ihre Leiche publicitywirksam an der Mindelunden-Gedenkstätte in Kopenhagen zur Schau gestellt. Und sie soll nicht die einzige Tote bleiben: Myg Poulsen und David Grüner, beides ehemalige Soldaten einer in Afghanistan eingesetzten Elitetruppe, kommen ebenfalls unter gewaltsamen Umständen ums Leben.

Zwar gibt es zumindest im Mordfall Dragsholm recht schnell das Geständnis des Ehemanns, aber Sarah Lund hat Zweifel und ermittelt weiter. Es zeigt sich, dass Afghanistan das verbindende Element zwischen den Mordopfern ist, denn auch die Anwältin war in einen Einsatz der Sondereinheit involviert. Als dann auch noch ein Video auftaucht, in dem sie Rache für getötete Muslime fordert, scheint es klar, welche Richtung der Fall einschlagen wird, steht doch im Parlament die Verabschiedung des Antiterrorgesetzes ins Haus.

Hochrangige Militärs, die einen missglückten Einsatz vertuschen wollen, machthungrige Politiker und Lobbyisten, denen jedes Mittel recht ist, um ihren Einflussbereich zu vergrößern und einfache Menschen, die dabei auf der Strecke bleiben – in diesem Beziehungsgeflecht finden die Ermittlungen statt.

Wie bereits in dem Vorgängerband der Kommissarin Lund-Reihe sind es die politischen Verhältnisse in Dänemark, die die Handlung dieses aktuellen und höchst spannenden Kriminalromans bestimmen. Durch die Verwendung verschiedener Erzählperspektiven erhält der Leser erst nach und nach eine Ahnung davon, worum es in diesem Kriminalroman eigentlich geht, was zum einen natürlich das Interesse konstant hoch hält, zum anderen aber auch immer wieder das Tempo drosselt, damit man die erhaltenen Informationen in Bezug setzen kann.

Natürlich löst das sympathische Team den komplexen Fall, und der Autor David Hewson schafft es problemlos, zum Ende zu sämtliche lose Fäden aufzugreifen und in Zusammenhang zu bringen, sodass keine offenen Fragen bleiben und ein intelligent geplotteter Kriminalroman seinen schlüssigen Abschluss findet. Lesen!
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am 4. Oktober 2015
Das war ein Geschenk für meinen Mann,der nicht so gerne liest!!! Dieses Buch hat er verschlungen, obwohl es sehr viele Seiten hat und die Schauplätze sehr oft wechseln!Schwierig war auch,dass man sich die schwedischen Namen merkt,aber die Handlung wird sehr gut und spannend erzählt!
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am 14. Oktober 2014
Die Bücher mit Lund sind im Prinzip immer gleich. Es geht um en Machtmisbrauch. Aber Sie sind gut geschrieben und die Personen haben eine glaubwürdigkeit.
Super Buch
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