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Kundenrezensionen

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am 20. Dezember 2015
Diese Rezension fällt mir ehrlich gesagt etwas schwer. Ich will das Buch jetzt nicht komplett verteufeln, kann den Inhalt aber auch nicht gutheißen. Hier wird der Klappentext dem Inhalt in puncto Brutalität noch lange nicht gerecht. Ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. Dieses Buch liest sich flüssig, die Geschichte ist durchaus fesselnd, trotzdem bleibt ein schlechter Nachgeschmack. Ich will versuchen, euch den Grund dafür zu erklären. Leider muss ich dazu ein bisschen etwas von der Handlung erzählen. Ich verrate hier natürlich keine genauen Details oder gar die ganze Geschichte, man kann sich anhand des Klappentextes sowieso schon denken, in welche Richtung die Geschichte ungefähr geht.

Protagonistin Nora wird als Minderjährige von einem Sadisten entführt und mehrfach vergewaltigt, diese Szenen werden explizit dargestellt. Trotzdem fühlt sie sich später irgendwie zu ihrem Peiniger hingezogen. Natürlich hat man im wahren Leben schon vom Stockholm-Syndrom gehört, dennoch hat mich die Geschichte regelrecht verstört. Nora sagt nicht nur "Nein", sie meint das auch definitiv so! Im Gegensatz zu einem Horrorroman wird sexuelle Gewalt hier regelrecht verharmlost. Dem Leser wird suggeriert, dass es okay ist, eine Frau zu vergewaltigen, weil der Typ einfach wahnsinnig heiß ist, weshalb es der Frau dann im Endeffekt schon gefallen wird. ...

Wäre der Entführer ein Dämon, der die Hauptprotagonistin mit einem Zauber belegt, könnte ich es vielleicht noch irgendwie ertragen. Leider handelt es sich hier aber nicht um einen Fantasyroman. Das mag sich jetzt vielleicht total blöd anhören, mir war das Buch aber schlicht und einfach zu brutal. Das ist seit Langem eine Reihe, die ich erst einmal nicht mehr weiterverfolgen möchte.

Ich kann wirklich nicht sagen, dass ich empfindlich bin, was Sex, BDSM oder Gewalt in Büchern angeht. "Twist Me" ist für mich aber einfach zu viel des Guten. Irgendwie ist das schade, der Schreibstil der Autorin ist nämlich wirklich nicht schlecht, zudem ist die Geschichte auch ziemlich spannend. Mir ist auch bewusst, dass es sich hier um reine Fiktion handelt. Dennoch kann und will ich dieses Thema nicht verharmlosen, erotisch finde ich so etwas auch nicht. Mehr möchte ich dazu auch gar nicht mehr sagen, damit ich nicht zu viel von der Geschichte verrate. Macht euch am besten selbst ein Bild davon, vielleicht gefällt euch das Buch ja besser.
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am 29. März 2015
Also grundsätzlich hat es schon was für sich: devote Frau(e), dominanter Mann bzw. Männer, aber was hier geschieht, hat mit 'Kontrolle' beim Sex zu übernehmen nichts mehr zu tun!!!
Hier wird monatelange Vergewaltigung völlig verharmlost dargestellt!
Klar findet sie (Nora) sich Iwann mit ihrem Schicksal ab. Aber was sollte sie auch sonst tun!?!?!? Außerdem droht er ja auch ihren Freund zu töten!
Ich kann einfach nicht glauben, dass offensichtlich die meisten, die dieses Buch gelesen haben, das auch noch schön finden!? Ich meine, es is doch das klassische Stockholm-Syndrom. Sogar Natascha Kampusch hat sich lt eigener Aussage perverser Weise zu ihrem Entführer hingezogen gefühlt. Und hier würde ja auch kein normaldenkender Mesch von LIEBE sprechen!!
Sondern von einem Mädchen, dass gezwungen u gebrochen wurde. Und zwar auf die schlimmste Art u Weise.
Für mich ist es ein Unding diese Geschichte als 'SCHÖN' zu beschreiben.
Denn wie eine Rezensorin hier schon vor mir so klar meinte: 'Wenn eine Frau NEIN sagt, meint sie auch NEIN!!!'
Und Nora sagt NEIN! U das mehr als einmal!!!!
Für mich ist es eine traurige Welt, in der ein solcher Roman als GUT empfunden wird!
Das einzige Gute an dem Buch: er ist tatsächlich so geschrieben, dass man wissen möchte wie es weitergeht.
Dies allerdings auch nur aus einem einzigen Grund: nämlich der, dass man sich wünscht, Nora möge sich endlich besinnen, dass auch sie ein freier Mensch mit Rechten und vor allen Dingen mit einem freien Willen ist!!
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am 30. November 2016
-Sprachlich sehr gut, viel viel besser geschrieben als Shades of Grey (was aber keine Kunst ist^^)
-Inhaltlich sehr spannend und abwechslungsreich... Die Charaktere haben Tiefe und die Handlung ist nicht vorhersehbar.

Was ich ganz toll finde, im direkten Vergleich zu Shates of Grey hat die Protagonistin hier wirklich was im Kopf (Klugheit/Intelligent etc). Ihre Gedankengänge sind realistisch, sehr schlau und wirken damit viel authentischer... In Sh.of.Grey wirkte die Protagonistin immer furchtbar unreif, kindisch und (sorry) Stohblöd^^

Trotzdem kann ich die unterschiedlichen Kritiken verstehen... Es wird definitiv ein gefährliches Thema angesprochen. (Ich persönlich würde mich als recht feministischen Mann beschreiben) und ich habe jedenfalls hier keinerlei Bedenken dieses Buch weiterzuempfehlen. Die Protagonistin ist stark, intelligent und sehr bewundernswert beschrieben. Die negativen Stimmen der Rezessionen beziehen sich (alle) auf einen recht kleinen Teil des Buches, der in der Tat schwierig und sehr streitbar ist... Dieser Teil wird aber (finde ich) gut aufgearbeitet und reflektiert - es wird definitiv nichts verherrlicht oder herabgespielt!!!... Letztendlich merkte man schon in diesem Teil das Sie es eigentlich teilweise wollte, was "natürlich! keine Rechtfertigung ist! Dennoch ist dieses Detail für eine (AUS IHRER SICHT) erzählte Liebesgeschichte nicht unwichtig ;-)

Aber letztendlich ist es nunmal ein Buch - also eine fiktive Geschichte. ;-) es muss also nicht alles zu 100% Political korrekt sein! Und obwohl ich die negative Kritik in diesen Punkten verstehen kann, muss ich eines klar sagen.... Es muss einem nicht gefallen, dass dieses Thema hier aufgegriffen wird! ABER Vergewaltigungsverherrlichend ist das Buch überhaupt nicht, das ist keine Meinung sondern schlicht Fakt.
Mir hat es sehr gefallen, ich empfehle es daher gerne weiter :)
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am 31. August 2016
Ein spannender Roman, der sich flüssig liest und fast zu schnell vorbei ist!

Nora und Julian lernen sich unter ziemlich dubiosen Umständen kennen - er hat sie entführt und auf eine einsame Insel im Pazifik verschleppt... Schon diese Konstellation bringt eine gewisse Grundspannung mit sich und vor allem zu Beginn bleiben viele Fragen offen. Aus Abscheu und Unverständnis entwickelt die 18-jährige Nora nach und nach Sympathie für ihren Entführer und fühlt sich noch dazu sexuell zu ihm hingezogen. Ob das nur daran liegt, dass Julian für 15 Monate ihre einzige Bezugsperson ist (neben der Hausangestellten Beth) und er sie auf alle erdenklichen Arten manipuliert (Stockholm-Syndrom) oder ob es sich dabei um echte Gefühle handelt (was sich die romatische Seite in mir natürlich wünscht), wird nicht eindeutig geklärt. Die Interaktion der beiden Figuren ist ein ständiges Auf und Ab, ein echtes Gefühlschaos aus Liebe und Hass, Zärtlichkeit und Grausamkeit.
Gegen Ende erfährt die Geschichte einige überraschende Wendungen, gewinnt an Tempo und bleibt dadurch wirklich bis zur letzten Seite spannend.

Einige Rezensenten/-innen hier kritisieren, dass der Roman ernste Themen wie Entführung und Vergewaltigung verharmlose. Meiner Meinung nach handelt es sich hier um fiktive Unterhaltungsliteratur, die nichts mit realer Kriminalität zu tun hat. Die Story lebt ja gewissermaßen davon, dass Nora wider Willen entführt wird - die Variante "Nora-und-Julian-treffen-sich-zufällig-in-einer-Bar-und-werden-ein-08/15-Paar" hätte schätzbar eine Spannung gleich null.

Der Schreibstil ist eher simpel, manchmal fast tagebuchartig, was ich in diesem Fall aber sehr angebracht finde. Stellenweise wirkte die Übersetzung ins Deutsche nicht ganz rund, doch der Lesefluss wurde dadurch nicht beeinträchtigt.

Alles in allem ein mitreißender Erotikroman über eine Liebe jenseits aller Konventionen - ich freue mich schon, die beiden Fortsetzungsbände zu lesen!
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am 11. November 2016
Um es gleich mal vorweg zu schicken: ich LIEBE das Prinzip vom Bösen Jungen und seinem einen, ganz besonderen Mädchen. Der Frau, die sein Herz öffnet und ihn, zumindest für sie, zu einem besseren Menschen macht. Das ist auch einer der sehr, sehr wenigen Punkte, die ich an "Twilight" mag. Auch, wenn Eddie nicht gerade ein "Bad Boy" ist, sondern nur ein weichgespülter Vampir. Aber er ist ein Vampir, immerhin. Oder auch Khal Drogo und Daenerys in "Game of Thrones". Letzteres ist eine wirklich schöne, wenn auch tragische Liebesgeschichte. Aber auch diese funktioniert nach dem Prinzip "Der Bad Boy und sein eines Mädchen". So oder so habe ich ein Faible für dieses Konzept, liebe es selbst, so etwas zu schreiben und zu konsumieren. Auch habe ich nichts gegen BDSM-Geschichten bis hin zu härteren Fantasien. Aber eben nur Fantasien, keine echte Vergewaltigung.
Der Klappentext hat mich dazu animiert, das Hörbuch zu kaufen und ich war wirklich, wirklich neugierig auf Julian. Die Ausgangssituation ist durchaus interessant und spannend. Und an dieser Stelle gebe ich schon mal vorsichtshalber eine SPOILER Warnung heraus, weil ich ein wenig mehr in die Tiefe gehen möchte.
Tja.... Tiefe. Das ist wohl das richtige Wort. Denn genau das findet man lediglich in der ständig feuchten Nora, die mir als Protagonistin wirklich sympathisch ist. Und sie tut mir leid, so unendlich leid. Und da haben wir schon den ersten Fehler an oben genanntem Prinzip. Bei diesem Prinzip sollte ich kein Mitleid mit ihr haben, sondern sie für ihre immer größer werdende Stärke bewundern. Dafür, dass sie sich nicht unterkriegen lässt. Und für sich kämpft. Ob im Geheimen oder ganz offensichtlich. Aber für Nora habe ich einfach nur tiefes Mitgefühl. Und normalerweise sollte mich der männliche Hauptcharakter neugierig machen, überraschen, nicht irgendwie anekeln, oder? Er sollte aus dem Rahmen fallen und Dinge für das eine Mädchen machen, die ihn selbst überraschen, es hassen, wenn sie weint. Aber auch das ist hier nicht der Fall. Julian ist einfach nur ein widerlicher, egoistischer Bastard, der sie einfach nur benutzt.
Am Anfang ist sie eine starke, junge Frau, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Sie ist lebendig, fröhlich, pflegt viele soziale Kontakte. Immer noch Jungfrau, möchte ihr erstes Mal mit Jake erleben, einem Jungen, für den sie schwärmt. Ein ganz normaler Teenager mit großen Träumen für ihre Zukunft, die in einem behüteten Zuhause aufgewachsen ist, mit ihren Freundinnen gern shoppen und feiern geht. Alles in allem eine sympathische, junge Frau, der man eigentlich nur das Beste wünscht.
Auf der anderen Seite haben wir Julian, einen düsteren Typen, der zumindest bei der ersten und zweiten Begegnung der beiden genau die Wellen ausstößt, die meine eigene Libido und mein Herz zum Kochen bringen. Die Art Mann, von dem ich in solchen Storys lesen möchte. Unnahbar, gefährlich und dennoch anziehend. Das erste Mal sieht er sie in einem Club und fühlt sich sofort von ihr angezogen. Er spricht sie an, berührt sie auch das erste Mal. Und sie... hat irgendwie nichts dagegen. Bis hierhin ist auch noch alles so, wie ich es liebe. Ihrer Freundin erzählt sie nichts von ihm, auch nicht, dass er ihre Träume und schmutzige Fantasie anregt. Auch bei ihrer Abschlussveranstaltung taucht er auf, was darauf schließen lässt, dass er sie vorher gestalkt hat. Ja, auch das passt immer noch in dieses Konzept. Auch hier war ich noch voller neugieriger Vorfreude.
Und dann wird es langsam ungemütlich. Eines Tages wacht sie in einem Bett auf, dass nicht ihres ist. Vorher hatte sie ein Date mit Jake, von dem sie sich hatte küssen lassen nach einem schönen, ersten Abend. Natürlich gerät sie in Panik, ist nackt und nicht gefesselt, körperlich unversehrt. Noch. Sie versucht, ihre Umgebung in dem dunklen Raum zu erkunden, eh Julian dazu kommt. Ab diesem Punkt nennt er sie "mein Kätzchen". Und irgendwie schüttelt es mich inzwischen, wenn er das sagt. Sie versucht, zu flüchten, doch er fängt sie wieder ein. Schließlich küsst er sie und es passiert genau das, was ich erwartet habe. Sie schmilzt einfach dagegen, entwaffnet er sie damit. Ihr Körper reagiert heftg auf ihn, was durchaus immer noch in das passt, was ich mag. Mir ist bewusst, dass das sehr, sehr grenzwertig ist. Und sicher würden die Meisten, die das Buch negativ bewerten, schon aussteigen. Schließlich lässt sie sich von ihm entjungfern, bekommt durch ihn ihren ERSTEN! Orgasmus ihres Lebens. Okay, das finde ich schon unglaubwürdig. Sie hatte noch nie einen Orgasmus? Hat sie sich noch nie selbst angefasst? Mal ganz im Ernst, ich weiß, dass es Menschen gibt, denen das nichts gibt. Aber sie wirkt nicht wie ein Mädchen, dass sich dem verwehrt. Und wenn, dann wird es nicht erklärt. Kein "Ich wollte immer, dass er von jemand anderem ausgelöst wird." Oder sowas in der Art. Nichts. Zumal sie später auch Julian erzählt, dass sie einen anderen Jungen schon oral befriedigt hat. Passt alles nicht so zusammen. So oder so ist an diesem Punkt meine persönliche Grenze noch nicht erreicht. Da er auch zärtlich und vorsichtig ist. Alles in allem empfand ich das als nicht so übermäßig schlimm, vor allem jetzt im Nachhinein, wenn ich bedenke, was noch alles kommt. Auch, wenn sie es nicht so richtig wollte, hat sie sich dem hin gegeben, hatte sich ihr Verstand verabschiedet. Es war zumindest eine Art Einverständnis da. Wenn er sie auch erpresst hatte. So oder so, finde ich das noch irgendwie vertretbar und es regt noch meine dunkle Fantasie an. Was ich daran viel verwerflicher finde, ist, dass er ihr die Orgasmen aufzwingt. Schlimm genug, dass er sie als seine Sexsklavin hält, bringt er sie auch immer wieder gegen ihren ausdrücklichen Willen zum kommen. Damit er sich einreden kann, sie hätte das so gewollt? Oder damit er sich toll fühlen kann? Wenn ich mir vorstelle, dass mir so etwas passiert... vergewaltigt und dann auch noch zum Orgasmus genötigt? Kein Wunder, dass sie vor allem am Anfang in Selbsthass zerfließt, weil ihr Körper so reagiert. Und ich verstehe die Rezensionen, die 3 oder mehr Sterne geben und das Buch so in den Himmel heben. Haben die alle keine Empathie? Das ist insgesamt so furchtbar, dass es mich schüttelt. Nora selbst BENUTZT das Wort "Vergewaltigung", als er gerade Sex mit ihr hat. Wie kann man das toll oder gar erregend finden? Das hat nichts mehr damit zu tun, dass die Frau sich dagegen wehrt und es aber eigentlich will. Es sozusagen nicht wollen will. Aber davon kann man bei ihr wirklich nicht reden. Absolut nicht. Sie will das alles so nicht. Punkt, aus, Ende. Aber diese Nacht war erst der Anfang.
So geht das weiter, er kommt nachts zu ihr, um sie zu vögeln. Es ist eine Mischung aus Angst und Erregung, die sie antreibt. Und sie versucht, zu überleben. Die Grenze war für mich erreicht, als sie versucht, sich auf der Insel zu verstecken, auf die er sie verschleppt hat. Als sie wieder zurück kommt, erwischt Julian sie und lässt zur Strafe Jake vor ihren Augen zusammen schlagen. Ab diesem Punkt hat sich meine Sicht auf die Story vollkommen verändert. Mir ist klar geworden, dass ihm ihre Gefühle einfach nur scheißegal sind. Boah, ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich daran denke. Und das nur, weil sein "Kätzchen" mal Krallen gezeigt hat. Dieser Mann macht mich so unheimlich wütend und das ist absolut nicht sexy. Alles, was er haben will, ist ein Spielzeug. Sie voll und ganz zu seinem Eigentum machen. Dass sie ihm und nur ihm allein gehört. Dieser Gedanke, diese Fantasie ist von vornherein schon irgendwie sexy und anziehend. Aber nicht in diesem Kontext. Es geht ihm gar nicht um sie als Person, der wahre Mensch dahinter interessiert ihn nicht die Bohne. Alles, was er will, ist, sie sich gefügig zu machen. Und das ist keine Liebe. Nicht diese düstere, gefährliche Liebe, die die Protagonisten auffrisst und sie ohne einander nicht mehr leben können. Obsessiv, abhängig voneinander, nicht lebensfähig ohne den Anderen. Nichts davon. Es ist nur ein Psychopath und sein Opfer, welches, um zu überleben, ihre Seele aufgibt. Nora ist vollkommen zerstört, ist nach über einem Jahr des sexuellen Missbrauchs eine ganz andere Persönlichkeit. Was wiederum zeigt, dass er sie gar nicht lieben kann. Denn dann hätte Julian das niemals zugelassen. Er ist nicht der Bad Boy, der sich für das Mädchen, dass er liebt, verändert. Ganz im Gegenteil, er macht einfach nur, was er will, ohne auf ihre Gefühle Rücksicht zu nehmen. Es macht ihn an, wenn sie weint. Verdammt noch mal, was soll die Scheiße? Das ist doch nicht sexy oder romantisch! Gar nichts davon! Nora leidet unter dem "Stockholm-Syndrom", eine Reaktion ihres Gehirns, um nicht durchzudrehen. In was genau hat sie sich verliebt? Ja, er ist nett und zärtlich. Aber nur, wenn sie macht, was er sagt. Das kann unmöglich echt sein, das kann mir keiner erzählen. Ja, ich glaube ihr, dass sie das glaubt. Auch, dass sie ihn vermisst, wenn er nicht da ist. Aber, wenn man bedenkt, dass er sie auf eine einsame Insel geschleppt hat, Julian und Beth die einzigen menschlichen Kontakte sind, die er hat. Dann ist es klar, dass sie diesen vermisst, egal, wie er ausfällt. Beth ist eine Frau, die auf Nora aufpasst, sich darum kümmert, dass sie versorgt ist. Nicht unsympathisch, hat sie Julian wohl ihr Leben zu verdanken. Ich bin nicht sicher, ob sie wirklich verstanden hat, was da abgeht, dass Nora nicht freiwillig da ist. Dass Julian sie entführt hat, um sie zu seiner Sexsklavin zu machen? Trotz allem mag ich sie irgendwie. Okay, das gilt für alle drei Charaktere. Jeder für sich ist interessant. Jeder hat eine eigene Geschichte, einen interessanten Charakter. Aber es entwickelt sich überhaupt nicht so, wie es wirklich gut gewesen wäre. Julian ist und bleibt der Psychopath, mit einer schrecklichen Vergangenheit. Zugegeben.
Aber was mich am meisten aufregt, ist, dass die Story, das Setting und die Personen so viel Potenzial hatten. Das hätte eine richtig gute Dark Romance Novel werden können. Mit einem düsteren Typen, der für das eine Mädchen alles macht. Aber nein... er ist einfach nur ein egoistischer Bastard, der nichts für die Protagonistin empfindet. Nur, dass sie sein Besitz ist. Ihm, und zwar nur ihm gehört. Es macht mich richtig wütend, dass die Schriftstellerin das so verpulvert hat. Es ist eine gute, interessante Story, aber nicht in der Kategorie Liebesroman. Sie beschäftigt mich auf mehreren Ebenen, nur auf der, auf die es abzielt, funktioniert sie auf keinen Fall. Ich bleibe nun zurück mit einer Menge Unverständnis auf der einen, und unheimlich viel Mitleid für Nora auf der anderen Seite. Ich hätte noch so viel mehr dazu zu sagen, aber ich schätze, meine Rezension ist lang genug.
Trotz allem gebe ich zwei Sterne, weil die Story an sich gut ist. Außerdem ist das Buch gut geschrieben.
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am 11. August 2016
Ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll...Ich bin durch die unterschiedlichen Rezessionen echt neugierig geworden und dachte...so schlimm kann es gar nicht sein. Leider fataler Fehler. Ich bin kein zartes Blümchen, aber diese Geschichte ging mir zu sehr unter die Haut...im tragischen Sinn. Der Schreibstil gefiel mir, aber die Geschichte an sich schockierte mich einfach nur. Ein 18 jähriges Mädchen, noch Jungfrau, wird entführt und vergewaltigt. Diese Szenen werden sehr detailliert beschrieben. Ganz deutlich hat sie Angst ( selbsterklärend) und sagt auch deutlich "nein". Aber ihren Peiniger interessiert das nicht und er vergewaltigt sie und freut sich auch noch, dass er der erste Mann ist!! Aber kurioserweise erlebt sie auch einen Wahnsinns-Orgasmus in dieser Situation, trotz aller Angst und Schmerzen. F...ck!! Wir sprechen aber immer noch von Vergewaltigung eines 18 jährigen Mädchens!!
Klar, das Buch ist Fiktion...Dem Himmel sei dank...aber was wird mir als Leser denn suggeriert?? Nur weil der Mann aussieht wie ein gefallener Engel und natürlich!!! steinreich ist, wird das Thema der Vergewaltigung in meinen Augen mit Füßen getreten! Mit Erotik hat das nichts zu tun! Ich war durchgehend schockiert, auch von Noras Entwicklung. Das junge Mädel leidet am Stockholm-Syndrom, ganz klar! Er hat sie gebrochen und so zusammengesetzt, wie er sie haben will und braucht! DAS ist keine Liebesgeschichte, so wie andere Leserinnen es vielleicht sehen. Er ist ein perverser sadist!
Ich gebe zu, es war spannend geschrieben und ich konnte nicht aufhören zu lesen...
Es beschäftigt mich sogar immer noch.
..es hat für mich nichts erotisches..eher was tragisches.
Irgendwie bin ich auch interessiert daran, wie es weiter geht...in der Hoffnung Nora erhält und nutzt die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.
Und machen wir uns nix vor...wenn Julian nicht aussehen würde wie ein personifizierter Adonis, sondern statt samtlocken eher Schmalzlocken besitzen würde und sein Lächeln nur den Blick auf schwarze Humpen von Zähnen entblößen würde, wäre es ein krasser Thriller...
Ich bin einfach hochsensibel mit dem Thema Vergewaltigung, deswegen kann ich das Buch nicht fördern, auch wenn ich Frau Zaires Schreibstil mochte. Es verklärt mir die Dramatik bei einem so tragischem und dramatischen Thema, alleine dadurch, dass Nora in so einer Situation dauernd Orgasmen hat. Auch ein Kerl wie Julian darf ein "Nein" nicht ungeltend machen.
Ich hatte mir die Entführer-/Opfergeschichte anders vorgestellt und war dann offengestanden doch etwas überfordert, als so klar Vergewaltigung beschrieben wurde und wie mit diesem Thema umgegangen wird.
So hart bin ich dann auch nicht...
Aber ehrlich gesagt, will ich es auch nicht sein.
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am 13. Mai 2015
VORWORT:
Meine Ansicht der Vergewaltigung-Verharmlosung-Geschichte weil dieser Punkt immer wieder in Kritiken auftaucht:

Wer diese Welt/Geschichte nicht verstehen kann, wird den ganzen Text nicht verstehen. Das liegt nicht an Blödheit!!!
Es ist schlichtweg eine Vorstellungsfrage. Genauso wie kaum jemand, der nicht einmal selbst Depressionen hatte weiß, was das bedeutet und sich vielleicht fragt, warum der nicht einfach mal aufhören kann mit dem „traurig sein“.

Vergewaltigung in diesem Roman zu lesenden Aspekt ist nicht das, was sie wirklich bedeutet, wenn man sie in einem Polizeibericht findet. Man bekommt hier eine ausgedachte (im Ernst, teilweise echt pathetische) Zusammenfügung von Fakten, die wie ein Orchester für genau diejenigen spielt, die den Musikgeschmack mögen.

ALLGEMEIN:
Der Inhalt ist nicht für jeden etwas, das sehe ich auch so. Da reicht „harter Tobak“ nicht als Beschreibung, denn wer sich in bestimmten Neigungen zu Hause findet, wird es gar nicht als übertrieben hart bewerten!
Es ist KEIN reines erotisches Verführungsbuch, wie mancher erwarten könnte, der eben gerne Sexgeschichten liest. Dem gegenüber gibt es allerdings auch ne Menge Bücher, die „krasse Sachen“ versprechen und dann doch nur eine laue Geschichte aufweisen können. Hier nicht.

Ich würde sagen, die Zielgruppe sind BDSMler, die sich vom Klappentext angesprochen fühlen und dazu auch noch mehr kopflastige Dinge pflegen als nur das rein physische.
Alleine die Tatsache (ACHTUNG SPOILER), wie erwähnt wird, dass Fesseln und Restriktion manchmal beruhigender sein können, als völlig frei und ohne Regeln irgendwo herumzustehen, ist umwerfend gemacht! Spätestens da hat es mich überzeugt, dass hier jemand kapiert hat, worum es in BDSM geht (gehen kann), denn es spiegelt mehr wider, als das offensichtliche Bild, welches einem in jedem Porno gezeigt wird.

Auch denjenigen, die sich über diese Fantasien noch nicht im Klaren sind, würde ich es auf jeden Fall empfehlen, denn es ist glaubwürdig, gedanklich intensiv, erklärend und genügend graphisch, um die eigenen Vorstellungen mal auf die Probe zu stellen ;-)

INHALT:
Machen wir uns mal nix vor: Wer nach der Inhaltsangabe das Buch lesen will, den interessiert die Story eh erst ab der Entführung ohne das Vorgeplänkel. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, das ging der Autorin auch so XD
Auf den ersten paar Seiten hatte ich das leichte „Oh Gott“-Gefühl, dass ich über drei Kapitel nicht hinauskommen würde. Es waren einfach nur knappe Sätze aneinandergereiht, um irgendwie die wichtigsten Informationen Kund zu tun. Auch die Beschreibung der Protagonistin wird schlichtweg ein Klotz, als wäre sie von der Checkliste runtergerasselt worden.
Im Nachhinein habe ich darüber gelacht und vergleiche es mit einem ungeschickten Vorspiel. Küsschen rechts, Küsschen links … dann aber mal zum Wesentlichen XD

Ich hatte wirklich die Befürchtung, dass das so weitergehen soll.
Aber dann wurde ich mehr als angenehm überrascht. Man hat das Gefühl, ab der Entführung wurde ein Schalter umgelegt. Der Text war wesentlich flüssiger, durchdacht und unglaublich entspannt in einem Guss zu lesen. Man kann mühelos in die Umgebung der Geschichte eintauchen. Die erotischen Szenen sind sehr eindrucksvoll be- und umschrieben.

Eine perfekte Komponente in dem Ganzen ist die Insel als Isolation von der Außenwelt. Die Anpassung der Protagonistin an die Situation und ihr Empfinden sind dadurch glaubhaft. Jeder, der z.B. mal in einer Kurklinik, Heim für wasauchimmer, einer langen Reise tief in der Natur … evtl im Gefängnis war, der weiß, dass dieses „für sich sein“ das eigene Bewusstsein völlig verändern kann und einen der Aufprall mit der realen Welt da draußen danach regelrecht schockiert.
Passt also.

Nora ist von allem etwas. Eben noch nicht Fisch und nicht Fleisch. Es hilft dabei, sich in sie hineinzufinden. Mir gefällt gut, wie sie mit der Sache umgeht. Es ist -denke ich - normal, dass sie in bestimmten Situationen trotz scheinbarer Hoffnungslosigkeit auf Stur, Aggressivität oder Flucht schaltet. Genauso wie es völlig nachvollziehbar ist, in wieder anderen Situationen geradeweg gar nix zu unternehmen, oder sich sogar bei ihm wohl zu fühlen und sogar seine Nähe zu suchen.

Julian selbst ist rätselhaft, auch wenn sich vieles bis zum Ende des ersten Teils aufklärt.
Was er tut ist wohl überlegt und findet sich in seiner Lebensgeschichte bzw. Psyche wieder.

KRITIK:
Es gibt sehr viel inneren Monolog. Der ist stimmig, aber eben … lang. Etwas weniger hätte da auch nicht geschadet, aber alles in allem hielt es sich doch in Grenzen und war auch nicht so ermüdend, dass die Spannung wegging. Im Grunde wird das Gedankenchaos erzählt, wie es eben stattfindet. Daher ok und dafür würd ich auch keinen Punkt abziehen.

Wirklich aufgestoßen ist mir nur folgendes: Sie kommt mir zu oft zum Höhepunkt und alles is sooooo episch!

Auch wenn sie ausgeprägte Neigungen hat, die mit Julian in die gleiche Richtung gehen, so hat er sie am Anfang doch geradewegs gegen ihren Willen (mit)genommen. Ich gehe völlig d’acore, dass sie sich dabei wohlfühlen kann! Nicht zuletzt, weil sie von ihrem Angsttrip herunterkommt und erstmal froh und dankbar ist, dass er sie nicht in Stücke hacken will. Dazu finde ich auch die körperliche Reaktion ok. Aber einen Orgasmus in dieser Situation zu bekommen … Mmmmh… weiß nich ob das so einfach ist, bei jemanden, der an sich ne Blockade im Kopf hat?!?

Haltet mich jetzt für bescheuert, aber: Warum MUSS sie denn immer kommen? Mehrmals? Immer besser, höher, weiter? Jaaaa, irgendwie zielt Sex ja schon auf den Höhepunkt ab, is klar. Aber ich finde das Bild, was hierdurch vermittelt wird, ist schon eher das Porno-Niveau. Hauptsache schöne, laute Orgasmen und mal geil in die Kamera geschrien. Hat es doch gar nicht nötig! 

Ich hätte mich echt gefreut, wenn mal einer sagen würde, Sex ist und nicht nur Mittel zum Zweck. Das fänd ich pädagogisch wertvoller. Das und die Tatsache von Spielchen, die sogar gänzlich ohne Sex auskommen … oder mittendrin aufhören. 
Gerade wenn man an sich so genial über zwischenmenschliche Dinge schreibt, hat das irgendwann nen ziemlichen Augenrolleffekt gehabt.
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am 25. April 2016
Vorab: ich habe es trotz aller Bemühungen nicht geschafft, mich durch das ganze Buch zu kämpfen. Ich lese gerne, ich lese viel, ich lese schnell, aber ich habe jetzt 3 Wochen für das erste Drittel benötigt, weil ich das Buch einfach nicht in die Hand nehmen wollte. Und so habe ich jetzt gestern noch das Ende gelesen und damit reichts dann auch für mich.

Vielleicht hätte die gute Frau Zaires dabei bleiben sollen, allein in ihrer geträumten Parallelwelt zu leben oder Aktienkurse zu analysieren oder einfach brav weiterhin ihren Mann toll zu finden, schreiben jedoch sollte sie besser aufgeben.

Das Buch ist eine schlecht zusammengerührte Mischung aus den "typischen Frauenromanen" (Typ stark und ein Held, Frau nicht schwach aber plötzlich dann doch nur ein Weibchen... und auf dem Cover sieht man immer einen muskulösen Mann, der ein kleines, ihn anbetenden Frauchen in seinen starken Armen hält und im Hintergrund geht die Sonne unter - davon hab ich nur einen gelesen, nur weil man seine Feinde ja auch kennen sollte und so....) und 50 Shades of Grey (nicht gelesen, Inhalt aber hinlänglich bekannt).

Warum alle Maledoms super hübsche (ja, hübsch..tz), gut bestückte und vor allem super super super reiche Männer sein müssen, ich verstehe es nicht, aber nun gut, es ist Fiktion und damit ok. Warum aber eine 18jährige ihren ersten Orgasmus überhaupt mit einem Mann hat, der sie entführt und verschleppt hat, erschließt sich mir genauso wenig, wie die Tatsache, dass sie quasi bei jeder seiner Berührungen ausläuft. Aber gut, es ist Fiktion und es gibt bestimmt massenhaft Frauen auf der Welt, die heimlich von dunklen Gestalten träumen, die ihnen bei jeder Vergewaltigung einen Megaorgasmus bescheren. Mehrfach. Dass ich mehr Niveau nicht erwarten darf, das wusste ich vorher und hatte mich auch damit abgefunden. Mehr oder weniger.

Dass das aber dermaßen schlecht geschrieben ist, das war mir leider vorher nicht bewusst. Wenn man schon Schund verkauft, dann sollte man ihn wenigstens gut verpacken. Tut sie aber nicht. Vielleicht liegts auch an der Übersetzung, das weiß ich natürlich nicht und vielleicht wird ihr Schreibstil auch nach dem ersten Drittel super toll und flüssig lesbar und erst gegen Ende wieder schlecht, aber soviel Durchhaltevermögen hatte ich jetzt leider nicht, das beurteilen zu können.

Ich hatte mir beispielsweise auch ein wenig mehr BDSM erhofft. Also, so richtig, das es mal echt zur Sache geht. Und hab deswegen ein paar Mittelteile überflogen, auf der Suche nach dem echten Kick. Aber ich hab leider ausgerechnet die Seiten erwischt, auf denen zwar so viel von Feuchtigkeit zu lesen war, dass es schon fast aus dem Buch tropfte, jedoch nichts von BDSM. Aber nun gut, man sollte auch keinen echten BDSM erwarten, das durfte man ja bei 50SoG auch nicht und hats auch nicht bekommen, warum dann also hier.

Auch wenn man mal ganz böswillig davon ausgeht, dass BDSM zumindest auf der Metakonsensebene einvernehmlich ist, was ja in diesem Buch gar nicht sein kann, weil dieser quasi Teenager ja frisch von der Schule weg entführt wurde und somit so gar nix freiwillig ist (auch wenn sie ständig davonfließt), so erwarte ich doch ein bißchen mehr... naja, BDSM halt. Und nicht so ein Wischiwaschipopoklopfdurchpoppbissieschieltgedöns.

Es gibt sicher Millionen von Frauen, die das Buch ganz toll finden werden - 50SoG hats ja sogar bis ins Kino geschafft - ich gehöre da aber ganz sicherlich nicht dazu. Mag sein, dass das auch daran liegt, dass ich einfach auf der falschen Seite spiele und mir partout nicht vorstellen kann, dass es nur einer dunklen Aura bedarf um mich auslaufen zu lassen, aber wer auf der Suche nach einigermaßen guter (BDSM)Literatur ist, sollte von diesem Buch (bzw. der erschreckenderweise existierenden Reihe) definitiv und absolut die Finger lassen. Spendet das Geld dafür lieber an den Weißen Ring oder andere Institutionen, die sich für Opfer von Gewalttaten einsetzen. Oder werft es einfach aus dem Fenster. So oder so ist es 100% besser angelegt, als für dieses Machwerk.
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am 11. November 2015
Minderjaehrige verschleppt, versteckt, gequaelt und vergewaltigt? Das passiert ueberall und immer wieder. Moechtet ihr euch wirklich daran aufgeilen? Fragt doch mal die Eltern, deren Kinder Opfer solcher Perversen geworden sind, wie ihnen das Buch gefällt.
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am 5. April 2014
Dieses Buch wird polarisieren, was man ja schon jetzt an den Bewertungen sieht: entweder sind die Leute begeistert oder schockiert.
Ich zähle mich zu ersteren Lesern.
Ich habe das Buch gestern ausgelesen und fand es wirklich gut.

Zur Geschichte wurde ja schon einiges gesagt. Es ist halt diesmal nicht der übliche Millionär/-Jungfrauen-Trash, der seit SoG den Buchmarkt überschwemmt. Hier wird nicht nur mal der Popo versohlt sondern auch Vergewaltigungsszenen beschrieben.
Wer damit nicht umgehen kann bzw. darüber nicht lesen mag, soll sich das Buch nicht runterladen. So einfach ist das ;-)

Ich schließe mich auch nicht den Meinungen an, die behaupten, dass in dem Buch Vergewaltigung verharmlost wird.
Da finde ich Bücher wie z.B. "Lolita" von Nabokov viel grenzwertiger.
Wobei beides nur Geschichten sind und das sollte man sich immer vor Augen halten.

Wie auch immer, ich freue mich auf den 2. Teil.
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