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am 1. Oktober 2014
Inhalt

Grace beobachtet von ihrem Fenster aus, wie eine Frau niedergestochen wird. Etwas an dieser Szene ist ihr suspekt und trotz winterlicher Kälte und Angst traut sie sich aus dem Haus. Leicht bekleidet geht sie in Richtung der Frau und stellt voller Schrecken fest, dass es sich um ihre seit elf Jahren verschwundene Mutter handelt. Bevor diese stirbt, haucht sie ihr noch zu: "Du musst vorsichtig sein. Sie sind immer noch hinter dem Geld her".

Macy Greeley ist Polizistin, hochschwanger und statt sich auf die Geburt vorbereiten zu können, wird sie von ihrem Chef gebeten zu dem Tatort zu fahren, da sie vor elf Jahren den Fall bearbeitet hat. So lernt sie Grace kennen, die zunächst sehr zurückhaltend auf ihre Fragen reagiert und eine gewisse Zeit benötigt, um sich zu öffnen. Als sie dies tut, kommen jedoch erschütternde Dinge zu Tage.

Meine Meinung

Nach einem fesselnden ersten Kapitel und einer durchaus guten Grundidee, hat sich relativ schnell die Spannung gelegt und die Handlung plätscherte ab dann nur noch vor sich hin. Dabei ist das Buch leicht lesbar und auch ganz flüssig geschrieben, aber die typische Thriller-Atmosphäre hat mir gefehlt. Bei einem Thriller erwarte ich einfach, dass er spannend, temporeich und gleichzeitig unterhaltsam ist. Dies wurde hier nur bedingt umgesetzt.

Positiv erwähnen möchte ich jedoch Macy Greeley, die mir schnell sympathisch war. Sie wird einerseits als toughe Polizistin skizziert, zeigt jedoch auch ihre weiche Seite, die sicherlich auch durch ihre Schwangerschaft zu Tage kommt. Da es sich bei "Eisiges Geheimnis" um den ersten Teil einer Serie handelt, könnte ich mir vorstellen, dass Macy und ihr Privatleben in den nächsten Bänden verstärkt im Fokus stehen werden.

Besonders enttäuscht war ich vom Ende, wo ich dachte, dass es endlich spannend wird und die Spannung dann ins Nichts verpuffte. Dabei hätte sich die Geschichte für ein dramatisches Finale mehr als angeboten. Sehr schade, dass die Autorin sich für dieses abrupte Ende entschieden hat, in dem ich mit dem Gedanken "ja wie jetzt, das war es schon" zurück blieb.

Fazit

"Eisiges Geheimnis" ist ein solides Debüt mit deutlich Luft nach oben. Gut geschrieben, aber in meinen Augen kein Thriller
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am 8. September 2014
Grace erholt sich bei ihrer verwitweten Tante von einer Herz OP. Als sie alleine zu Hause ist, beobachtet sie, wie eine Frau aufs Haus zu läuft und ihren Namen ruft. Plötzlich wird die fremde Frau von einem Mann angegriffen und mit einem Messer attackiert. Völlig geschockt verständigt Grace den Notruf. Da ihr das Geschehene aber keine Ruhe läßt, läuft sie nur mit einem dünnen Nachthemd bekleidet nach draußen um nach der Frau zu sehen. Und dann der nächste Schock. Die Frau ist ihre seit Jahren verschwundene Mutter, die ihr noch eine letzte Warnung zuflüstert und dann verstirbt. Die Sanitäter finden Grace und bringen das völlig unterkühlte Mädchen ins Krankenhaus.
Macy Greely, hochschwangere Polizistin, wird zu dem Fall gerufen, da sie vor Jahren schon mal in Collier ermittelt hat, damals ging es um einen Fall mit verschwundenen Mädchen. Der mittlerweile verstorbene Onkel von Grace geriet schon damals in Visier der Ermittlungen, aber man konnte ihm nichts nachweisen.
Grace verhält sich gegenüber Macy sehr verschlossen, und die wird das Gefühl nicht los, das Grace mehr weiß. Nur langsam gewinnt sie das Vertrauen von Grace und findet mit Hilfe von Jared, einem der Sanitäter, heraus, was wirklich hinter dieser Geschichte steckt.
Das Buch ist nicht schlecht, aber kein herausragender Thriller. Sympathie konnte ich für keinen der Protagonisten aufbauen, dafür ist die Geschichte teilweise zu langatmig und verworren. Einzig Macy sticht ein wenig positiv heraus.
Werde trotzdem der Autorin nochmal eine Chance geben, denn der Schreibstil gefällt mir.
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TOP 1000 REZENSENTam 12. September 2014
== Inhalt: ==

Sie gibt nicht auf Ein eiskalter Wintermorgen im verlassenen Norden Montanas. Blutüberströmt bricht eine Frau vor dem Haus von Grace zusammen. Beim Versuch, sie zu retten, erkennt Grace in der Toten ihre vor vielen Jahren spurlos verschwundene Mutter. Die hochschwangere Polizistin Macy Greeley übernimmt den Fall. Sie kehrt zurück in die raue, eingeschworene Gemeinschaft nahe der kanadischen Grenze. Vor elf Jahren hat sie vergeblich versucht, Grace’ Mutter aufzuspüren. Grace ist in großer Gefahr. Jemand verfolgt sie. Im Krankenhaus wird auf sie geschossen. Dennoch lässt sie Macy zunächst nicht an sich heran. Bis die beiden Frauen dem Mörder immer näher kommen … »Salvalaggio ist eine beeindruckende neue Stimme in der Spannungsliteratur, und ihre Heldin, Detective Macy Greeley, eine starke und vielschichtige Figur. Ich kann es kaum erwarten, mehr von ihr zu lesen.« Deborah Crombie

== Leseeindrücke: ==

Die Handlung beginnt mit einem Notruf, bei dem die 17-jährige Grace Adams, deren Mutter Leanne seit elf Jahren als vermisst gilt, und die sich nach einer schweren Herz-Operation bei ihrer Tante in der eisigen und rauen Kälte einer Kleinstadt Montanas erholt. Zuvor hatte Grace durch ihr Fenster beobachtet, wie eine Frau von einem Mann, den sie zu kennen schien, tödlich mit einem Messer verletzt wird. Plötzlich hört sie Jemand ihren Namen rufen. Die Frau im Wald kannte ihren Namen! Unüberlegt läuft sie dem Ruf folgend nach draußen und muss erkennen, dass es sich bei der tödlich getroffenen Frau um ihre verschollene Mutter handelt, die im Sterben noch eine Warnung ausstößt, dass "sie " immer noch hinter dem Geld her sind...

Die hochschwangere Polizistin Macy Greeley, die schon beim damaligen verschwinden von Grace Mutter ermittelt hat, übernimmt auch den Fall ihres unnatürlichen Todes. Leider ist Grace recht verschlossen, was Macy Ermittlungen wenig antreibt und beide Frauen Gefahr laufen die nächsten vermeintlichen Opfer zu werden….

Der Debüt-Roman der Autorin Karin Salvalaggio hat mich tief berührt und fesselnd gepackt. Von Beginn des Lesens war ich komplett in der Handlung versunken. Der Lokalkolorit der eisigen Einsamkeit Montanas verursacht diesem Thriller einen zusätzlichen Thrill. Die Protagonisten sind sehr markant und charakterlich gut herausgearbeitet. Gerade die Anfangsszene lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Bei dem Tatmotiv blieb ich lange im Umklaren. Die 28 angenehm kurzen und kurzweiligen Kapitel, verteilt auf 365 Seiten, haben mich von Anfang an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Ich vergebe sehr gerne 5 von 5 Sternen!

© esposa1969
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am 24. September 2014
Grace ist fast 18 und lebt mit ihrer Tante allein in der Nähe des Waldes ziemlich einsam. Sie beobachtet vom Fenster aus, wie am Zaun eine Frau niedergestochen wird. Als sie zu Hilfe eilt, muss sie feststellen, dass die Sterbende ihre seit 11 Jahren verschollene Mutter ist, die sie nicht erkannt hat. Ihre letzten Worte sind, dass sie sich um das Geld kümmern soll. Polizistin Macy ist hochschwanger, soll sich aber noch um den Fall kümmern. Denn sie war auch die Zuständige vor 11 Jahren, als die Mutter von Grace verschwand. Der Fall wurde nie geklärt.
Und auch jetzt ist es schwer. Auf Grace wird im Krankenhaus ein Anschlag verübt, trotzdem ist sie Macy gegenüber eher zurückhaltend.

Das Buch beginnt ganz super. Die ersten rund 100 Seiten habe ich in einem Ruck gelesen und war begeistert. Die Beziehungen der Menschen untereinander sind kompliziert. Jeder ist mit jeden verwandt, bekannt oder verbandelt. Alle halten etwas zurück, jeder hat sein Geheimnis. Leider war es danach eine Enttäuschung für mich. Vielleicht lag es einfach daran, dass ich nicht mehr so viel Zeit hatte und so nicht mehr so viele Seiten hintereinander lesen konnte. Mir fiel es dann immer schwerer, die Personen auseinanderzuhalten. Wer gehört zu wem, wer ist gerade der Ex-Mann, der aktuelle Mann, der Liebhaber (oder eben Ex-Frau usw.). Fast jeder hat oder hatte irgendeine Beziehung zueinander, Fremdgehen war wohl normal. Das nervte mich mit der Zeit, weil ich das Gefühl hatte, dass einige der Beziehungen nicht wirklich etwas mit dem Fall zu tun hatten. Alle Personen wurden mir mehr oder weniger unsympathisch und selbst Grace, die eigentlich das Opfer war, fand ich nicht wirklich „nett“. Je länger das Buch dauerte, desto mehr langweilte ich mich irgendwie und am Ende war es mir fast egal, wer der Täter war und warum. Ich war nur froh, dass das Buch zum Schluss kam.
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am 12. September 2014
Ich habe „Eisiges Geheimnis“ von Autorin Karin Salvalaggio als Hörbuch gehört. Gelesen wird es von Nicole Engeln die mich besonders mit ihren Dialogen absolut überzeugen konnte. Als Sprecherin kannte ich sie vorher noch nicht, aber ich kann mir sehr gut vorstellen noch mehr von ihr zu hören, denn sie hat es wirklich gut verstanden ihre Stimme hier einzusetzen.
Inhaltlich freue ich mich, hier endlich mal wieder einen richtigen Thriller vorliegen zu haben, der diese Bezeichnung auch verdient. Hier wird nicht mit blutigen Zwischenfällen die Spannung erzeugt, sondern mit Geheimnissen und spannenden Charakteren. Die Handlung ist interessant ohne blutrünstig zu sein und die Spannung wird clever aufgebaut, so dass ich es auf der zweiten der beiden mp3 CDs kaum erwarten konnte weiter zu hören.
Die Geschichte dreht sich eigentlich rund um die menschlichen Abgründe in einer Kleinstadt. Ermittlerin Macy Greeley ist dabei der Sympathieträger in der Geschichte und verbindendes Element zwischen den Figuren. Die junge Grace hat mir ebenfalls gut gefallen, doch sie bleibt ein wenig unnahbar und erst zum Ende hin erfährt man mehr von ihr persönlich. Die Figur des Jared, der sowohl für Macy als auch Grace eine Art von Bezugsperson wird, hat mir sehr gut gefallen und er ist auch ein Beispiel für die unterschiedlichen Facetten die die Figuren der Autorin zeigen.
Es ist nicht unbedingt alles glaubhaft was dem Leser hier in dieser kleinen Stadt begegnet und was den Protagonisten widerfährt, aber es trägt zum Gesamtgeschehen bei und hat mich gut unterhalten. Die Vielzahl der Figuren macht es am Anfang nicht ganz einfach den Überblick zu behalten, doch spätestens ab der Hälfte dürften die meisten Unklarheiten bereinigt sein.
Ich werde Karin Salvalaggio auf jeden Fall im Auge behalten, denn ich würde gerne mehr von dieser Autorin und ihren Figuren lesen und hören.
Aufgrund der ausgezeichneten Sprecherleistung kann ich für „Eisiges Geheimnis“ nur meine volle Empfehlung als Hörbuch aussprechen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. Juli 2017
Klapptext

Detective Macy Greeley ist hochschwanger.Vom Vater des Kindes hat sie sich getrennt.Eigentlich sollte sie längst in Mutterschutz sein,doch ein alter Fall holt sie wieder ein.
Elf Jahre zuvor ist im einsamen Norden Montanas eine Frau spurlos verschwunden.
Erst nach drei Tagen wurde ihre Tochter Grace aus dem heruntergekommenen Wohnwagen der Vermissten gerettet.
Nun taucht die Frau wieder auf und wird vor den Augen ihrer inzwischen erwachsenen Tochter niedergestochen.
Beim Versuch,sie zu retten,erfriert Grace fast in einem einsetzenden Schneesturm.
Macy Greeley kehrt zurück in die raue Gegend nahe der kanadischen Grenze.
In der eingeschworenen Gemeinschaft kennt jeder jeden,doch keiner will mit ihr reden.
Auch die gefährlichen Grace verschweigt etwas.Zugleich kämpft Macy mit ihren eigenen Problemen.
Der Gedanke,das Kind allein aufzuziehen,macht ihr Angst.
Ihre Verletzlichkeit hilft ihr,Zugang zu Grace zu finden.
Als Grace endlich beschließt,sich zu öffnen,ist es fast zu spät.

Meine Meinung

Ich muss sagen, das dieses Buch mit Spannung anfängt,aber ich würde es nicht als Thriller bezeichnen,sonder eher als Krimi.
Für einen Thriller war es mir einfach zu ruhig. Zwar ist Spannung da, aber die ganze Geschichte ist etwas zu ruhig gehalten. Viel Dramatisches passiert hier nicht, was ich von einem Thriller anders kenne.
Grace fand ich schon ein bisschen merkwürdig, denn ich denke, sie weiß mehr, als sie sagen möchte. Zu ihr habe ich nicht den richtigen Draht gefunden.Das kann aber auch daran liegen,das sie sehr ruhig ist und nicht gerade viel spricht. Die einzige die mir gleich sympathisch war ist Macy Greeley. Sie empfand ich als sehr angenehm, nicht so sehr wehleidig in ihrer Schwangerschaft, was mir sehr gut gefallen hat. So hat man auch einiges von ihrem Privatleben kennen gelernt, was ich sehr gut fand. Da dies wohl eine Serie werden soll, kann man im nachhinein darauf aufbauen.
Was für mich ein wenig verwirrend wurde, war,das nachher so viele Personen in der Geschichte vorkommen, das ich echt manchmal überlegen musste, wer jetzt was gemacht hat oder wer zu wem gehört. Dadurch wurde das lesen ein wenig holprig und ich hätte mir weniger Personen gewünscht. Dadurch wäre es etwas perfekter geworden. Aber sonst war der Schreibstil sehr flüssig und leicht zu lesen. Auch wenn es ein wenig ruhig war,empfand ich die Spannung als gut, denn bis zum Schluss wusste ich nicht, wer der Täter war. So was lese ich sehr gerne, denn da macht das Rätseln sehr viel mehr Spaß und man fiebert durch das ganze Buch mit.
Auf jedenFall werde ich auch den nächsten Teil lesen, schon alleine deswegen, weil ich wissen möchte wie es mit Macy Greeley weitergeht.
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am 14. Oktober 2014
Der Thriller „Eisiges Geheimnis“ von Karin Salvalaggio erschien im Jahr 2014 im Marion von Schröder Verlag. Er wurde aus dem Englischen von Susanne Gabriel übertragen.
In dem Buch macht die fast Volljährige Grace nach einer Herztransplantation eine grausige Beobachtung. Ihre Mutter, die vor vielen Jahren nach Kanada geflohen war hält sich auf der Suche nach Grace in deren Garten auf und wird von einem Unbekannten grausam ermordet. Sie schafft es gerade noch Grace davor zu warnen, dass sie immer noch hinter dem Geld her sind. Wer „die“ sind bleibt offen. Schnell zeigt sich allerdings, dass der Fall Parallelen zu einer älteren Ermittlung von Detective Macy Greeley aufweist. Damals ging es um Mädchenhandel und ein Teil der Familie von Grace war ins Fadenkreuz der Ermittlungen geraten. Aufgeklärt wurde der Fall damals jedoch nicht.
Für den Leser bleibt lange verborgen, wer tatsächlich hinter dem Mord steht. Zu zahlreich sind die Nebenschauplätze der Handlung, die sich von einer versuchten Vergewaltigung über aussichtslose Verliebtheit bis hin zum großen Show-Down erstrecken. Dabei baute sich meiner Meinung nach kein konstanter Spannungsbogen auf. Das Buch hat mich zwar gut unterhalten, in die Kategorie Thriller hätte ich es jedoch nicht eingruppiert. Der wirkliche Nervenkitzel blieb leider aus. Dennoch ist das Buch angenehm zu lesen, die Geschichte und die Ermittlerin, die hier wohl im Fokus stehen soll, recht interessant. Sie bleibt meines Erachtens allerdings zu konturlos um daraus eine Serie um die Person Macy Greeley entstehen lassen zu können.
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am 8. August 2014
In den meisten amerikanischen Krimis geschehen die Verbrechen inmitten einer Kleinstadtidylle und es ist schwierig, hinter den ganzen freundlichen Fassaden die "Bösen" ausfindig zu machen. "Eisiges Geheimnis" ist da ganz anders: die Handlung spielt in Collier, einer tristen Kleinstadt in Montana, in der gerade im Winter von Idylle nichts zu spüren ist, und in der fast jeder "böse" und in dunkle Machenschaften verstrickt zu sein scheint…

Vor elf Jahren wurden vier osteuropäische Mädchen in der Nähe von Collier tot aufgefunden. Leanne Adams, die Schwägerin eines unter Verdacht stehenden Spediteurs, verschwand daraufhin spurlos und ließ ihre kleine Tochter Grace zurück. Der Fall wurde von Macey Greeley und Ray Davies von der Montana State Police bearbeitet, aber nie gelöst.

Kurz vor Grace' 18. Geburtstag tritt Leanne wieder für einen kurzen Augenblick in ihr Leben: Grace muss vom Fenster aus mitansehen, wie Leanne ermordet wird. Grace läuft in der eisigen Winterkälte zu ihr und Leanne kann ihr gerade noch ein paar Worte zuflüstern, bevor sie stirbt. Ray überträgt den Fall wieder Macey, obwohl sie hochschwanger ist. Er selbst weigert sich, auch nur einen Fuß in die Stadt Collier zu setzen. Aber dass der Mord an Leanne etwas mit dem Mord vor elf Jahren zu tun hat, davon ist er überzeugt.

Macey ist dickköpfig und reagiert durch die Schwangerschaft manchmal hormongesteuert impulsiv, aber sie ist sympathisch. Viele Bewohner von Collier erinnern sich noch an sie, vor allem der Sanitäter Jared. Jareds Leben ist sehr kompliziert, da er von einer Frau geliebt wird, selbst aber in eine verheiratete Frau verliebt ist, die wiederum einen sehr eifersüchtigen Ehemann hat ... aber er ist sehr hilfsbereit und unterstützt Macey in ihren Ermittlungen, was man nicht von allen Bewohnern Colliers behaupten kann.

"Eisiges Geheimnis" ist kein besonders spannender Krimi, vor allem im Mittelteil fehlt die Spannung fast völlig und es ist mehr eine Erzählung, doch es hat mir trotzdem Spaß gemacht, Macey bei ihren Ermittlungen zu begleiten und langsam die Fassaden bröckeln zu sehen, denn nach und nach stellt sich heraus, wie viele Leute aus Collier in dem Fall der toten Mädchen vor elf Jahren und auch in neuere Vermisstenfälle verwickelt sind.

Der Stil des Buches hat mir gut gefallen und die düstere Atmosphäre der tristen Winterlandschaft gut wiedergegeben. Wenn neue Personen eingeführt wurden, hat es manchmal ein bisschen gedauert, bis ich verstanden habe, wie sie ins Bild passen, aber das war das Einzige, was mich etwas gestört hat.

Dieses Buch ist der Auftakt einer Serie um Detective Macey Greeley. Besonders viel erfährt noch nicht über sie, außer dass sie schwanger ist und den Namen des Vaters nicht preisgibt. Ich finde den ersten Band vielversprechend und werde sicher auch den nächsten lesen. Vielleicht spielt er ja im Sommer und ich bin gespannt, welche Atmosphäre dann in Montana herrscht.
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am 8. September 2015
Bei „Eisiges Geheimnis“ handelt es ich um den ersten Band der Macy Greeley Reihe.

Inhalt: Ein eiskalter Wintermorgen im verlassenen Norden Montanas. Blutüberströmt bricht eine Frau vor dem Haus von Grace zusammen. Beim Versuch, sie zu retten, erkennt Grace in der toten ihre vor vielen Jahren spurlos verschwundene Mutter. Die hochschwangere Polizistin Macy Greeley übernimmt den Fall. Sie hat bereits früher in dem Fall um Graces Mutter ermittelt. Grace ist in großer Gefahr. Jemand verfolgt sie. Dennoch lässt sie Macy zunächst nicht an sich heran. Bis die beiden Frauen dem Mörder immer näher kommen.

Meinung: Ich muss zugeben, der Anfang war etwas holprig. Mir fiel es zuerst schwer, den Gedankengängen von Grace zu folgen, da sie sehr naiv und auch kindlich ist. Doch je mehr man über ihre Vergangenheit erfährt, umso mehr Sinn macht ihre Art. Auch die Figur von Macy Greely gefällt mir sehr gut und man erfährt auch immer mehr über ihre eigene Vergangenheit. So weiß der Leser zuerst nicht wer der Vater ihres Kindes ist, doch das löst sich schließlich im Laufe des Buches auf. Was den Fall an sich betrifft, bin ich damit auch sehr zufrieden. Die Handlung ist spannend und die Hintergründe werden erst nach und nach aufgedeckt. Die Auflösung war zwar nicht völlig überraschend, aber dennoch gut geschrieben. Im Grunde gefallen mir die Figuren recht gut, manchmal hat mich jedoch Macys Exfreund Jared etwas genervt. Das Cover finde ich richtig schön und es passt auch gut zu der Geschichte.

Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Auch wenn ich nicht die vollen fünf Sterne vergebe, freue ich mich schon auf den zweiten Teil der Reihe und bin schon ganz gespannt darauf wie es nun mit Macy Greeley weitergeht. Ein Debüt das ich gerne weiterempfehle.
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TOP 500 REZENSENTam 1. September 2014
„Eisiges Geheimnis“ ist die Geschichte von zwei starken Frauen, die nicht aufgeben. Nicht einfach nur Krimi, sondern vor allem spannendes Drama.
Vor 11 Jahren ist eine Frau verschwunden. Schon damals ermittelte Macy Greely. Jetzt wir diese Frau vor dem Haus ihrer Tochter Grace Adams ermordet.
Macy Greely, hochschwanger, sympathisch, stark und eine vielschichtige Persönlichkeit, leitet die Ermittlungen in der Kleinstadt Collier und begibt sich so auch in die eigene Vergangenheit.
Die Außenseiterin Grace Adams hat in den 17 Jahren ihres Lebens schon viel durchgemacht: Ohne Mutter, bei Onkel und Tante aufgewachsen hat sie gerade eine Herztransplantation hinter sich. Was hat sie damals als Kind mitbekommen, als Onkel Arnold, der eine Spedition betrieb, unter Verdacht des Menschenhandels mit sehr jungen ostdeutschen, illegalen Mädchen geriet? Wie war ihre Mutter Leanne Adams darin verwickelt? Was war der Grund warum sie damals auf mysteriöse Weise verschwand? Und was hat es mit letzten Worten ihrer Mutter auf sich? "Du musst vorsichtig sein. Sie sind immer noch hinter dem Geld her." (S. 16) Ein Suchen nach der Wahrheit beginnt, das alle Beteiligten mehr und mehr in tödliche Gefahr bringt.
Eine gut durchdacht Story, ein Krimi, ein Drama, das sich aus vielen kleinen, manchmal dramatischen Ereignissen zusammen setzt. Es tauchen eine Menge Personen auf: gewalttätige und untreue Ehemännern, Vergewaltiger, Drogendealer und Pädophile. Zunächst haben sie gar nichts mit der Handlung zu tun. Aber im Laufe der Geschichte wird doch ihre Bedeutung klar. Alle scheinen irgendwie in den Fall verstrickt zu sein. Der Täter ist lange unbekannt, und das Verbrechen ziemlich komplex.
Karin Salvalaggio beschreibt nicht nur Personen, Situationen, Stimmungen und Landschaften, nein, weit darüber hinaus malt sie mit ihrer filigranen Sprache ein Bild, in das der Leser eintaucht und sich fühlt, als kenne er sie alle und sei mittendrin dabei, mittendrin in der Kleinstadtatmosphäre. Eine wunderbare Mischung aus Thriller, Krimi und Zwischenmenschlichem geschrieben in emotionaler Dichte.
Die Autorin spinnt ein vielschichtiges Netz aus Beziehungen und dunklen Geheimnissen, genau so wie ihre Charaktere nicht einfach gestrickt sind sondern sehr filigran und komplex. Kein typischer Krimi. Die Spannung entsteht eher unterschwellig. Aber genau das macht den Reiz dieses Buches aus. Mit einem leichten und flüssigen Sprachstil sowie einem spannenden Aufbau und einer tragischen Geschichte lässt Karin Salvalaggio, den Leser in tiefe menschliche Abgründe blicken. Ein außergewöhnlicher Krimi, bei dem jeder auf seine Kosten kommt.
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