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Kundenrezensionen

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am 20. September 2014
"Amandas Suche" ist der erste Kriminalroman von Isabel Allende, der Nichte des chilenischen Diktators Salvador Allende, die in Kalifornien lebt. Mit ihren Romanen "Das Geisterhaus" oder "Mayas Tagebuch" hinreichend bekannt, versteht sie es, spannende Geschichten aufs Papier zu bannen. Diesmal allerdings hat sie nicht nur das Schicksal einer Familie in den Mittelpunkt ihrer Erzählungen gestellt, sondern die Bemühungen eines Mädchens, das dem Bösen beikommen will. Dazu werden die brisanten Ereignisse in mehreren Handlungssträngen und aus der Sicht verschiedener Personen erzählt. So lernt der Hörer die hochbegabte und vorlaut agierende Amanda kennen und nimmt an ihren umfangreichen Nachforschungen teil, trifft auf Amandas esoterisch angehauchte Mutter Indiana, deren Liebesleben komplizierte Formen annimmt, oder lauscht gebannt, was ein Kriegsveteran über grausame Erlebnisse und aktuelle Probleme zu berichten hat. Ein Netz aus Informationen, das nur schwer zu durchschauen ist und einiges an kriminellem Potenzial in sich birgt.

Als Sprecherin für den detailliert erzählten Kriminalroman wurde Andrea Sawatzki gewählt, deren unverwechselbare Art zu lesen gut zu der neunmalklugen Hobbydetektivin Amanda passt. Mit wechselnden Nuancen und glaubwürdigem Klang stellt sie deren eigenwillige und doch liebenswerte Art gekonnt dar und versteht es, mal mit trotzigem Ton zu widersprechen, dann wiederum mit zuckersüßer Stimme um einen Gefallen zu bitten, um letztendlich mit überheblichem Gehabe ihr Wissen preiszugeben. Eine sprachliche Vielfalt, die Andrea Sawatzki auch allen weiteren Figuren angedeihen lässt, wobei diese mit ihren Eigenarten nicht ganz so facettenreich angelegt sind.

Fazit:
"Amandas Suche" ist ein spannender Krimi, der wie seine Hauptfigur Amanda etwas eigenwillig wirkt und dabei vor allem mit seinen umfangreich vorgestellten Figuren und ihren interessanten Beziehungen zueinander wunderbar unterhält.
55 Kommentare| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. September 2014
Ich lese die Bücher von Isabel Allende schon seit Jahren, und das sehr gern. Sie ist genauso eine Märchenerzählerin wie ihre berühmte Figur Eva Luna (mein Lieblingsbuch von ihr), und sie widersetzt sich beim Fabulieren allen Regeln. Bei der Wanderung durch ihre Plots bleibt sie hier stehen, geht da zwanzig Meter weit rückwärts und nimmt dort eine unerwartete Abzweigung; wer da nicht den Überblick behält, der geht bei dem Versuch, ihr zu folgen, in die Irre. Trotzdem ist ihr erster Krimi „Amandas Suche“ gut geraten.

Die Figuren sind so bunt und vielfältig wie immer in Allendes Kosmos, die Titelheldin hat einen Polizeinspektor zum Vater, der es bedenklich findet, dass sie sich für die blutigen Details seiner Kriminalfälle interessiert, und eine Mutter, die mit Aromaölen und Massagen Geistheilung betreibt. Die blitzgescheite Kleine löst als Leiterin einer Internetrunde mit lauter Mitspielern auf verschiedenen Kontinenten Mordfälle und kommt einem Serientäter auf die Spur, der sich ihr im Laufe der Handlung immer mehr nähert und schließlich droht, ihre Mutter zu töten. Das Ganze ist so verwickelt wie spannend, und es hat mich bis zum Schluss bei der Stange gehalten. Man findet „seine“ Lieblingsfiguren und leidet mit ihnen, und der Showdown ist so aufregend wie der Mörder bizarr.

Fazit: nicht ganz mein Lieblingsbuch von Allende, aber allemal eine herzliche Leseempfehlung wert.
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am 23. Dezember 2015
...und zwar im positiven Sinne! Isabel Allende schreibt facettenreich, gefühlvoll und spannend wie ich es in ihren Romanen liebe und gewöhnt bin. Die einzelnen Charaktere sind genau beschrieben und wachsen einem dadurch ans Herz bzw wirken abstoßend, je nachdem, wie die Figuren dargestellt sind. Dies ist Allendes erster Krimi, den ich jedoch nicht unbedingt als solchen bezeichnen würde. Das Buch ist eher eine Mischung aus einer Familiengeschichte und einem Krimi, was mich aber nicht gestört hat, da ich sowieso kein Krimileser bin. Der Grund, warum ich mir diesen Roman gekauft habe, besteht einzig und alleine darin, dass ich nochmal etwas von Isabel Allende lesen wollte. Der Abzug des einen Sternes basiert auf der teilweise unglaubwürdigen Umsetzung:
In dem Buch geht es darum, dass die 17jährige Amanda zusammen mit ihren online Freunden in einem Computerspiel eigenständig einer Reihe von Morden nachgeht und dafür die laufenden Ermittlungs- und Untersuchungsergebnisse von ihrem Vater (einem Polizeiinspektor) zugespielt bekommt. Die Herausgabe solcher sensiblen Daten ist meiner Meinung nach undenkbar!
Trotzdem vergebe ich vier Sterne, weil mich der Roman dennoch gefesselt und gut unterhalten hat.
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"Amandas Suche" ist Isabel Allendes erster Ausflug ins Krimigenre – und wirklich gelungen. Den Leser erwartet kein Krimi nach Schema F, sondern ein vielseitiger und immer wieder überraschender Roman, der vor allem mit seinen ungewöhnlichen und vielschichtigen Charakteren punkten kann, der aber auch eine schlüssige und bis zuletzt fesselnde Mörderjagd aufweist. Allendes im Lauf der Zeit geschliffener Schreibstil bringt mit großer Klarheit und fast völlig schmucklos auf den Punkt, was gesagt werden muss, so dass der Stil nie in Konkurrenz zur erzählten Geschichte tritt, und dadurch entwickelt das Buch bereits nach wenigen Seiten einen Sog, dem sich der Leser nicht mehr entziehen kann und will.

So vielseitig und bunt wie San Francisco, die Stadt der Freigeister, sind die Figuren, die "Amandas Suche" bevölkern. Dabei tritt die titelgebende Amanda, obgleich sie die Hauptperson ist, über weite Strecken in den Hintergrund. Allende widmet sich ausführlich den Verstrickungen und Lebensgeschichten der einzelnen Charaktere, etwa der sinnlichen, arglosen Indiana, die stets ein offenes Ohr für jedermanns Nöte und Sorgen hat; dem einbeinigen ehemaligen Navy Seal Ryan Miller, der neben seiner physischen Verletzung ein seelisches Trauma mit sich herumträgt; dem vermögenden, aber ziellos umhertreibenden Lebemann Alan Keller. Fast alle Romanfiguren umkreisen Amandas Mutter Indiana, wollen sie lieben, begehren und bewundern sie – so betörend und liebenswert chaotisch schildert Allende die Figur, dass man sie zu gern selbst kennenlernen würde. Die logisch denkende und mit messerscharfem Verstand analysierende Amanda bildet dabei einen reizvollen Kontrast zu ihrer Mutter, die alles aus dem Bauch heraus entscheidet. Heimlicher Star des Romans dürfte aber Ryan Millers Schäferhund Attila sein, ein speziell für extrem gefährliche Kampfeinsätze ausgebildeter Militärhund, der, ebenso wie sein Herr, durch den Krieg versehrt und nun im Ruhestand ist. In der Summe ergibt sich ein außerordentlich interessant zu lesender Mix aus Lebensentwürfen und -einstellungen, aus Schicksalen und weitreichenden Entscheidungen - alles verpackt in eine packende und intelligent erzählte Mördersuche, die in einen spektakulären Showdown mündet. Im Original ist das Buch spannender "El juego de Ripper" betitelt, doch auch der nüchterne deutsche Titel "Amandas Suche" ergibt Sinn, hat man den Roman komplett gelesen.

"Amandas Suche" ist ein wirklich guter, wenn auch nicht unbedingt typischer Krimi: teils obskure Morde, sehr ausführlich geschilderte Familiengeschichten und Isabel Allendes Einfalls- und Detailreichtum machen das Buch zu einem echten Vergnügen. Ein kleiner Kritikpunkt sind allerdings die recht einfallslose Covergestaltung und der für ein vergleichbares Hardcover doch sehr hohe Preis.
11 Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Oktober 2014
Inhalt

Amanda wächst in San Francisco auf. Ihre Mutter Indiana führt eine Praxis für Reiki und Duftöl-Therapien, ihr Vater ist Chef des Polizeidezernats. Als er in einer Mordserie ermittelt, kommt ihm Amanda zu Hilfe und stellt mit ihren Internetfreunden – den Ripper – Nachforschungen an. Doch aus dem Spiel wird bitterer Ernst, als Indiana spurlos verschwindet und Amanda alles dafür tut, um ihre Mutter zu retten.

Meine Meinung

Mit "Amandas Suche" legt Isabel Allende ihren ersten Krimi vor. In diesem geht es jedoch nicht vorrangig um Amanda, sondern eher um ein bunte Truppe von Menschen, die in San Francisco leben. Allende sagt selber, dass sie beim Schreiben ihres Romans sehr viel Spaß hatte und diesen konnte man regelrecht auf den Seiten spüren. Denn sie fährt eine Vielzahl an interessant-skurrilen Menschen auf, die ihrem Buch eine Leichtigkeit geben, die ihm gut bekommt.

Da ist zunächst einmal Indiana, Amandas Mutter, die in einem ganzheitlichen Zentrum eine Praxis für alternative Medizin führt. Indiana ist sehr esoterisch und lebt mehr oder weniger in den Tag hinein. Dadurch nimmt ihr Vater Blake Jackson auch eine wichtige Rolle in der Erziehung von Amanda ein und bietet ihr emotionalen Halt. Amandas Vater Bob Martin ist Polizist und versorgt seine Tochter im Verlauf der Krimihandlung immer wieder mit Informationen zu Mordfällen.

Amanda selbst ist sehr selbständig für ihr Alter, was sicherlich auch mit der Scheidung ihrer Eltern zusammenhängt. Außerdem kann sie perfekt mit den elektronischen Medien umgehen und hat sich im Internet mit einer Gruppe Halbwüchsiger verbündet, die über den ganzen Globus verteilt sind. Darunter befinden sich ein Querschnittsgelähmter, ein Mädchen mit Essstörungen und ein Waisenjunge mit einem IQ von 156. Sie treffen sich regelmäßig im Internet, um fiktive Verbrechen zu untersuchen. Doch plötzlich wird aus dem Spiel Ernst. Der Ripper-Club macht es sich zur Aufgabe, eine Serie von realen Morden aufzuklären, die San Francisco erschüttern.

Doch hat Isabel Allende tatsächlich mit ihrem neuen Buch das Genre gewechselt und einen Krimi geschrieben? Meiner Meinung nach hat sie dies nicht getan, denn es gibt vieles, was an Allendes frühere Bücher erinnert: im Fokus steht eine starke Frau, die Handlung ist außergewöhnlich und angereichert mit Übersinnlichem. Für Krimifans dürfte "Amandas Suche" daher eine Enttäuschung oder zumindest eine Geduldsprobe sein. Wer jedoch den Erzählstil von Allende kennt, wird auch hier unterhaltsame Lesestunden erfahren.

Fazit

"Amandas Suche" ist das Krimi-Debüt von Isabel Allende. Ein Ausflug in ein Genre, in dem sie nicht zu Hause ist, aber sich ihren ganz eigenen Stil dennoch bewahrt hat.
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am 23. Januar 2015
Dieser Krimi zieht sich leider mehr als zwei Drittel der Zeit ohne jedwede Spannung dahin, bei dem nur immer weitere Personen auftauchen deren Charaktere beschrieben werden, die aber ohne Bedeutung bleiben. Bei dem Finale kommt es zu an den Haaren herbeigezogenen dramatischen Steigerungen und der vorher so in den höchsten Tönen gelobte Navy Seals Kämpfer macht tölpelhafte Fehler die eher an Inspector Clouseau erinnern.
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am 12. März 2016
Eigentlich gehöre ich von Anbeginn der Allende-Fan-Gemeinde an. Und auch wenn ich mir nach 175 Seiten Lektüre natürlich noch kein endgültiges Urteil erlauben werde, frage ich mich, ob "Amandas Suche", die als Krimi deklariert wird, nicht gerade dabei ist, mich an den Rand dieser Fan-Gemeinde zu drängen: Bisher kann ich Etiketten wie "rasant, packend, reizvoll" nicht bestätigen, im Gegenteil - im ersten Drittel plätschert die Geschichte derartig langatmig und oberflächlich dahin, dass das Lesen wenig Freude bereitet.
Ich hoffe, dass ich bald den Punkt erreicht habe, an dem Amanda (wie in diversen Rezensionen versprochen) endlich Fahrt aufnimmt. Sollte das der Fall sein, melde ich mich wieder. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt allerdings lautet meine Devise: Halt durch - wir schaffen das!

PS: Die Übersetzung von Svenja Becker allerdings ist großartig und ein echter Lichtblick!

Nach mühseliger Beendigung der Lektüre legte ich das Buch aufatmend aus der Hand ... und vergaß es. Heute, 2 Monate und einige Bücher später, fällt es mir schon schwer, mich an einige Szenen zu erinnern. Mein Resumée: Lo siento, Donya Isabel, pero no vale la pena leerlo ...
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am 28. September 2014
Inhalt:

Eine obskure Mordserie sucht San Francisco heim. 6 Mordfälle, scheinbar ohne jegliche Verbindung zueinander halten die Polizei in Atem. Nur eines haben sie gemeinsam: Alle Opfer starben ohne Kampfspuren zu hinterlassen : Ed Stanton , Wachmann an einer Schule , wird Morgens von den Schülern einer Klasse gefunden, vollends entblößt und mit einem Baseballschläger im Rektum. Dem Ehepaar Constantes, die nächsten Opfer auf der Liste des Serienmörders, ergeht es nicht besser: eine Nachbarin entdeckt das Paar tot im Ehebett. Der Täter hat sich mit Initialen auf den Hinterteilen des Paares verewigt. Der leitende Ermittler Bob Martin tappt zunächst im Dunkeln. Unterstützung erhält er allerdings bald von seiner 17 Jährigen Tochter Amanda (hervorgegangen aus einer gemeinsamen Ehe mit seiner Ex-Frau) ,die alles andere als der typische Durchschnitts-Teenager im Amerika des 21. Jahrhunderts ist: hochintelligent, selbstsicher und selbstbewusst und Spielleiterin einer interaktiven Gruppe Namens "The Ripper", zu denen 6 Teenager aus der ganzen Welt , sowie Amandas Großvater gehören. Sie treffen sich regelmäßig in Skype-Konferenzen um das Geheimnis um Jack the Ripper zu entschlüsseln. Als die Mordserie San Francisco, Amandas Heimatstadt, heimsucht nimmt das Spiel bald allzu reale Züge an. Als der Serienmörder schließlich Amandas Mutter entführt wird das Spiel zu blutigem Ernst....

Meine Meinung:

Nachdem das neue Buch Isabel Allende bereits vor der Veröffentlichung viel Raum einnahm, und als Kriminalgeschichte "verkauft" wurde, hatte ich dementsprechende Vorstellungen. Sehr schnell wurde mir klar, dass es sich bei "Amandas Suche" alles andere als um einen typischen Kriminalroman handelt. Leider muss ich sagen, dass mich weder Plot noch Charaktere überzeugen konnten.
Zwar tauchen eine Vielzahl außergewöhnlicher und durchaus sympathischer Charaktere, wie Amanda und Ihr Großvater auf, allerdings muss ich sagen, dass gerade die hohe Anzahl der Charaktere und deren Eigenheiten dazu führen,dass die Handlung alles andere als glaubwürdig klingt: Angefangen bei den Spielern des Ripper-Spiels ( diese bestehen u.a. aus einem querschnittgelähmten Jungen im Rollstuhl, einer 19 Jährigen Frau die an Bulimie leidet sowie einem 13 Jährigen afroamerikanischen Waisenjungen der in einem Institut für Hochbegabte lebt). Auch Amandas Mutter Indiana ist alles andere als normal: mit Ihren 33 Jahren ist sie in der Hippie-Ära der 70er Jahre stecken geblieben und geht mit Ihrem Hang zur Esoterik und Ihrem ausgeprägten Helfer-Syndrom nicht nur Ihren Mitmenschen gehörig auf die Nerven, sondern leider auch mir als Leser, Ebenso die Tatsache, dass nach Indianas verschwinden der ehemalige Navy-Seal Ryan Miller Amanda bei den Ermittlungen hilft, der schwer traumatisiert und ohne Bein nach einem Afghanistan-Einsatz aus der Navy ausgeschieden ist.
Besonders absurd und fern von jeder Realität fand ich allerdings die Vorstellung,dass ein leitender Ermittler wie Bob Martin,seiner 17 Jährigen Tochter Ermittlungsergebnisse zu spielt, um ihm bei seinen kläglichen Ermittlungserfolgen zu unterstützen.Ein großes Manko während des Lesens war allerdings die fehlende Spannung. Zwar geschehen ein halbes Dutzend Morde in einer der wohl schönsten Städte der USA, aber sowohl der mangelnde Ermittlungserfolg Seitens Amandas Vater , als auch die fehlenden verbinden Elemente zwischen den Morden führten dazu, dass ich die Handlung lediglich als "nett und leicht zu lesen" beschreiben würde. Erst als Indiana dann zwischen den Seiten 300 und 400 doch noch verschwindet nimmt die Handlung an Tempo auf. Auf dem Klappentext versprach das Verschwinden Indianas der Aufhänger dieses Kriminalromans zu werden , denn dort hieß es:
"Doch als Indiana spurlos verschwindet, wird aus dem Zeitvertreib plötzlich bitterer Ernst. Und Amanda muss über sich hinauswachsen, um die eigene Mutter zu retten." (Quelle: Suhrkamp Verlag).)
So legte die Handlung dann auf den letzten Seiten doch noch, ganz unerwartet an Tempo zu, und ich verspürte den lang erwarteten Drang des Weiterlesens. Wirklich überzeugen konnte mich somit nur die letzten 100 Seiten. Das Finale konnte zwar mit der überraschenden Enttarnung des Serienmörders aufwarten, mich allerdings trotzdem nicht mehr von dem Buch in seiner Gänze überzeugen.

Mein Fazit:
Ein ungewöhnlicher Kriminalroman mit originellen Figuren, dessen Fülle an Handlungssträngen und Protagonisten( die leider mit einer ähnlichen Fülle an Menschheitsproblemen aufwarten) jedoch den Blick vom Plot ablenken und dem Roman jegliche Realitätsnähe nehmen. Schade, ich hatte mir mehr erhofft.
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am 29. September 2015
Nach 320 Seiten habe ich das Buch zur Seite gelegt. Es fängt ganz unterhaltsam an, verliert sich in unzählige Personenbeschreibungen und die Geschichte erstickt in langer Weile...Ich habe 320 Seiten vergeblich auf die Kriminalgeschichte gewartet. Diese ist letztendlich unglaubwürdig. Schade, ein ganz schlechtes Buch!
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am 18. Juli 2016
Ich habe schon viele Bücher von Allende gelesen - ihre Jugendbücher fand ich klasse, diverse historische Dramen, in denen eine starke Frau die Hauptrolle spielt, habe ich sehr gerne gelesen, auch die autobiographischen Bücher sind wundervoll und sehr lesenswert.
Amandas Suche fand ich nicht ganz so gelungen - einerseits, wie in einem Krimi nötig, Spannung aufzubauen, andererseits eine gute, glaubwürdige Story zu erzählen, das schafft Allende hier nicht durchgängig. Über den Inhalt haben andere schon viel gesagt, das muss ich hier nicht wiederholen.
Insgesamt fand ich das Buch über weite Strecken sehr packend und unterhaltsam.
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